DE736107C - Tastengesteuertes elektrisches Musikinstrument - Google Patents

Tastengesteuertes elektrisches Musikinstrument

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DE736107C
DE736107C DEV26549D DEV0026549D DE736107C DE 736107 C DE736107 C DE 736107C DE V26549 D DEV26549 D DE V26549D DE V0026549 D DEV0026549 D DE V0026549D DE 736107 C DE736107 C DE 736107C
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Germany
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musical instrument
manual
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electric musical
electric
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Tastengesteuertes elektrisches Musikinstrument )ei 'elektrischen \Iusikitistrunicnren, insbe-I' sondere bei orgelartigen Instrumcliten, besteht das Bedürfnis, gleichzeitig in verschiedenen Klangfarben spielen, d.h. verschiedene Register einzeln oder zu mehreren einstellen zu können. Die Verwendung von Verstärkern ergibt heute die 'Möglichkeit, m:t Gencratorcn ganz geringer Leistung auszukommen, und die Erfindung bezieht sich auf Schaltttngen, um auch mit diesen Generatoren gleichzeitig in vielen Klangfarben spielen zu können. Dabei besteht die Notwendigkeit, von jedem dieser Generatoren geringer Leistung mehrfach abzuzweigen, um die verschicdenen selbständigen Spannungsquellen für die einzelnen Klangfarben. zu erhalten. Da gegenseitig aber keinerlei Bcea.flussungeii auftreten dürfen, wird erfindungsgemäß in jeden Abzweig ein Entkopplungswiderstand gelegt. der hoch gegenüber dem Kreiswiderstand ist. Unter Kreiswiderstand ist dabei der Widerstand des Verbrauchers und C.knerators verstanden. ,wobei nach allgemeinen Schaltungsgrundsätzen diese beiden Widerstände ungefähr gleich gemacht werden. Durch diese Zwischenwiderstände werden ditI verschiedcneti Abzweigungen gegeneinander entkoppelt, so daß sich keinerlei Rückwirkungen auf den Generator ergeben, da der Generator praktisch immer im Leerlauf arbeitet. Beim Drücken auf z. B. zwei Tasten ,-erdet. zwei solche -Abzweigungen parallel geschaltet, ,wodurch die beiden Entkopplungswiderständc einen Gesamtwiderstand von der Hälfte er-geben und der Verbraucher somit die doppeIte Spannung erhält.
  • Diese Schaltung wird besonders sinnvoll. wenn erfindungsgemäß für eine grohcAnzahl von Tönen nur eine einzige Schaltanordnung benutzt wird. um die Klangfarbe zu beeinflussen, während mau früher für jede Tonhöhe eine Islnngfarbctischalttnig eingesetzt liat. Diese 'Möglichkeit wird durch die Erkenntnis gegeben, daß für charakteristische Klangfarben bcstimmtc I# r equenzgebictc (feste Formanten ) maligebend sind, die unabhängig voll der Höhe des zu beeinflussenden Tones sind. Diese. Abzweigungs- und Entkopplungsschaltung ist aber auch dann verwendbar, wenn k@_inerlci oder nur gcringfüf;igc Klanrf;irbcmittel eingeschaltet werden. Für diese Schaltungen werden sinngemäß die von der gewöhnlichen Orgel her bekannten Anordnungen übertragen. Man wird auch die rein iiu1;erliche Betätigungseinrichtung weitestgcllei,d übernehmen, so daß diese Klangfarbcnbecintlussungsmittcl ähnlich Orgelregistern einstellbar sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt.
  • @-on den Tongeneratoren 1, 2, 3 wird je dreimal abgezweigt, um drei voneinander unahhängige Manuale zu versorgen. Um eine galvanische Trennung vorzunehmen, sind in dem aii;r;zfülirtcn Beispiel Transformatoren 5. 6 mit je drei Sektuidärwicklungen gezeichnet. Im Ausgang dieser Sekundärwickltuigen lieen die Entkopplungswiderstände 7, 8, 9,- 0 10, t1, 12; 13, 1.1, 15. Diese Widerstände machen die einzelnen Zweige voneinander unabhängig und die einzelnen Sekundärwicklungen zu selbständigen Stromduellen: aus den drei Generatoren sind mithin neun vone:n.-ander unabhängige Spannungsquellen geworden. Davon sind je drei in einem Manual zusammengefaßt. Über die Entkopplungswiderstände 7, 1o, 13 und die dazugehörigen Tasten 16, 17, 18 des ersten Manuals geht es zur Sammelleitung 31. Mit den Tasten des ersten Manuals könnte jetzt bei Anschluß eines Lautsprechers an die Leitung 31 unabhängig von der übrigen Anordnung beliebig vielstimmig gespielt werden, allerdings nur in einer Klangfarbe. Man will aber auch. wie bei der normalen. Orgel, bei einem Manual mehrere Klangfarben einschalten können. Zu diesem Zweck wird die Leitung 31 auf eine weitere Unterteilungsschaltung gegeben.. Hier ist diese Verzweigung mit Hilfe von drei Röhren 34. 35, 36 vorgenommen, in deren Ausgang die Klangfarbenbeeinflussungsmitte128, 29, 30 liegen. Durch diese zusätzliche Schaltung ist man in der Lage, mit dem ersten Manual beliebig vielstimmig in drei Klangfarben zu spielen.
  • Von den zweiten Wicklungen jedes Transformators geht es ebenfalls über Entkopplungswici.erstände zu den Tasten 19, 20, 21 des zweiten Manuals. über die an die Sammelleitung 3= für das zweite 'Manual angeschaltet wird. Urn auch hier in mehreren Klangfarben spielen zti konn.cn, geht es über eine Rührrnverzttei@un@@ ztr mclirereri-:laligfarbenhot#intlussungsmittcln.
  • Irit:lir-cclit@rrd ist die Schaltung für das tiI-ittr# Manual mit seiner Sammellelttlng 33 cltrr-Clt,#cfiilirt.
  • \lit dieser Anordnung kann rnan vollstim-Ini- a trt drei Manualen mit rcrscliicdcncn Klangfarhen spielen. Iri dem Schaltungsbeispiel sind noch drei Koppelschalter 25, 26, 2; eingezeichnet, mit deren Hilfe die Sammelleitungen parallel geschaltet i%-erden können. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, von einem Manual aus in sämtlichen Klangfarben zu spielen. Auch beim Spiel auf zwei Manualen gleichzeitig ergeben sich keinerlei Störungen wegen der Entkopplungswiderstände.
  • Selbst für den Fall, daß zur weiteren Vereinfachung .die Unterteilungstransformatoren ¢, 5, 6 weggelassen werden und über die Entkopplungswiderstände direkt an den Generator angekoppelt wird, so'daß dann die ganze Schaltung einpolig durchgeführt werden würde, blieben die Vorteile der Verzweigungsschaltung voll erhalten. Werden nämlich@z. 13. bei geschlossenen Schaltern 25, 26 die hcidcn Tasten 16 und I9 gleichzeitig gedrückt, so ergibt sich die doppelte Lautstärke gcgt@lüber dem Bedienen nur der Taste 16 oder j o, da die beiden Entkopplungswiderstärlde 7 und S parallel geschaltet sind und der Gesarntwidcrstand damit auf die Hälfte reduziert wird. Es gelangt also die doppelte Spannung an die Verzweigungsröliren.
  • In der schematischen Zeichnung sind nicht alle Schaltungsmöglichkeiten aufgeführt, sonclern es sollte nur der Erfindungsgedanke, grundsätzlich clargcstellt werden. So wird man, um eine besondere Vielfarbigkeit des Spiels erziclcn zu können, die verschiedenen Klan,., in ihrer Lautstärke rcgclbar machen. Daher wird man zweckmäßig außer dem gemeinsamen 1_autstärkeregler jedem Register cinc besondere I-autstärkcrcgelung ,gehen. Eine: Gruppe von Sammelleitungen entspricht dann einem --vTanual mit verschiedenen Fußzahlen und wäre auch mit einer gemeinsamen Lautstärkeregclung zu versehen. Durch diese mehrfach angewandten Regler lassen sich besonders feine Abschattierungen zwischen den einzelnen Klangfarben und Tonhöhen bringen, wodurch man diedcr untcrscliicdliche Klangwirkungen erzielt. Für das Instrument kann ein Verstärker und Lautsprecher verwendet werden, wenn man alle vorher entkoppelten Leitungen wieder zusammenführt. Aber man kann auch für Gruppen von Saminell--itungen einzelne Verstärker und Lautsprecher einsetzen. Dadurch hat man die Möglichkoit, manchen Registern den ihnen am besten zusagenden 1-;itltsprcclicr zuzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tasteng.,stcucrtcs elektrisches Musikinstrunicnt mit je, einem elektrischen Generator für jeden Ton. von dem die erzeugtrn S@h@@-inunyen durch mehrere unab- hängige 1.citttttl'eti zti mehreren Tasten für ,erschi,-dene Klangfarben abgezweigt wer- den. gekennzeichnet durch Lntkopplungs= widerstände (,"# . . . 15) in den unabhängigen 1-citün-en. a. Elektrisches Musikinstrument nach Anspruch t. dadurch gekennzeichnet, daß diese Schaltung auch zur elektrischen Tren- nung der einzelnen Manuale dient. 3. Elektrisches Musikinstrument nach Anspruch t oder z, dadurch gekennzeich- net, daß jedem Manual oder jedem Teil
    eines Manuals ein hlangfärbtnigskrcis nachgeschaltet ist. .1: Elektrisches Musikinstrument nach Anspruch t oder a. dadurch -:kennzeich- net, ctaß jedem Manual oder jedem Teil eines Manuals. mehrere wahlweise cinaeln oder zu mehreren einschaltbare hlatig- färbunbskreise nachgeschaltet sind. 5. Elektrisches 'Musikinstrument nach Anspruch 4., dadurch geketinzeiclitiet, daG je Klangfärbungskreis eine Lautstärkerege- lung vorgesehen ist.
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