AT134214B - Elektrische Bremsschaltung, insbesondere für Lasthebemaschinen und Bahnfahrzeuge. - Google Patents

Elektrische Bremsschaltung, insbesondere für Lasthebemaschinen und Bahnfahrzeuge.

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AT134214B
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    Elektrische Bremsschaltung, insbesondere für Lasthebemaschinen und Bahnfahrzeuge.   



   In elektrischen Antrieben, wie z. B. bei   Lasthebemaschinen,     Bahnfahrzeugen   u. dgl., ist in vielen Fällen eine elektrische Bremsung vorgesehen, bei der die Antriebsmotoren als Generatoren geschaltet auf einen Widerstand arbeiten. Bei einer raschen Betätigung einer derartigen Bremsung, insbesondere in Gefahrsaugenblieken, erfolgt der Anstieg des Stromes in dem Bremskreis sehr rasch. Es können hiebei sehr hohe Stromwerte eintreten, da meist gleich Bremsstufen mit einem sehr geringen Widerstand eingeschaltet werden, während sich anderseits die Drehzahl der Motoren trotz des hohen Momentes infolge der Massenträgheit nicht rasch genug verringert. Es können demnach durch den hohen Strom erhebliche Beschädigungen eintreten.

   Nach der Erfindung kann dieser Nachteil dadurch vermieden werden, dass wenigstens ein Teil des Bremswiderstandes als induktiver Widerstand ausgebildet wird. Infolge einer derart erhöhten Induktivität wird der Stromanstieg wesentlich verzögert, so dass inzwischen auch eine entsprechende Drehzahlverminderung eintreten kann und gefährliche   überströmte   vermieden sind. Mit besonderem Vorteil wird hiebei der   induktive   Teil des Bremswiderstandes entweder dauernd eingeschaltet gelassen oder dem Teil des Widerstandes zugeordnet, der zuletzt ausgeschaltet wird.

   Auf diese Weise ist die Induktivität auch während der stossweisen Stromänderung eingeschaltet, die bei stufenweiser Änderung des Widerstandes auftreten und die mit Rücksicht auf die   Sättigung   der Magnete der Motoren in der Induktivität der Maschine selbst keine wesentlichen   Änderungen   finden. Mit Vorteil kann noch ein weiterer induktiver Widerstand vorgesehen werden, der etwa bei der Einschaltung der letzten Widerstandstufe zu dem Widerstand der vorletzten Stufe parallel geschaltet wird.

   Auf diese Weise wird bei der Einschaltung der letzten Stufe, die besonders in Notbremsfällen meist sofort eingeschaltet wird, ein noch ungesättigter Widerstand eingeschaltet und so eine Dämpfung des Stromanstiegs gesichert, die mit Rücksicht auf die Sättigung des bereits von Anfang an eingeschalteten Widerstandsteils sonst etwa nicht die erforderliche Wirkung haben könnte. Soweit bei dem Antrieb für die Fahrtstellungen teilweise induktiv ausgebildete   Feldsehwächungswiderstände   vorgesehen sind, wie dies in vielen Fällen mit Rucksicht auf   Kurzschluss-bzw. Überschlagsgefahr   bei plötzlichen Einschaltungen wünschenswert ist, können mit Vorteil diese induktiven Widerstände in der   Bremsschaltung   als der induktive Teil des Bremswiderstandes verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Bremsschaltung, insbesondere für Lasthebemasehinen und Bahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von   unzulässigen Bremsstussen wenigstens   ein Teil des Bremswiderstandes als induktiver Widerstand ausgebildet ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Bremsschaltung nach Anspruch 1 mit stufenweise veränderlichem Bremswiderstand, dadurch gekennzeichnet, dass der induktive Widerstandsteil dauernd eingeschaltet ist.
    3. Bremsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der letzten Widerstandsstufe ein weiterer induktiver Widerstand dem Widerstand der unmittelbar vorher eingeschalteten (vorletzten) Widerstandsstufe parallel geschaltet wird.
    4. Bremsschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3 für Antriebe mit induktiven Feldsehwächungs- EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT134214D 1931-05-05 1932-05-04 Elektrische Bremsschaltung, insbesondere für Lasthebemaschinen und Bahnfahrzeuge. AT134214B (de)

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