AT137845B - Wärmebehandling von Eisen-Nickel Legierungen in Massekernform. - Google Patents

Wärmebehandling von Eisen-Nickel Legierungen in Massekernform.

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  Wärmebehandlung von Eisen-Nickel-Legierungen in Massekernform. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wärmebehandlung von Eisen-Nickel-Legierungen mit ungefähr 72-84% Nickel für Spulen mit Massekernen zur Erzielung einer grossen magnetischen Stabilität und geringer Hysteresisverluste. 



   Die Wärmebehandlung nach der Erfindung soll an Magnetkernen angewendet werden, die aus pulverförmigen Legierungsteilchen mit einem wärmebeständigen Isoliermaterial bestehen, die in Kernform von gewünschter Gestalt und Grösse gepresst sind. 



   Es ist zwar bereits bekannt geworden, Eisen-Nickel-Legierungen mit etwa   80%   Nickel zur Erzielung einer hohen Permeabilität bei einer Temperatur von 500 bis 600  zu glühen. Durch diesen Glühvorgang wird an sich noch keine Gewähr gegeben, dass diese Legierung neben geringen Hystereseverlusten eine günstige Stabilität der Permeabilität erhält. 



   Es wird aber bei der Wärmebehandlung von Massekernen aus Eisen-Nickel-Legierungen mit einem Nickelgehalt zwischen etwa 72 und   84%   neben geringen Hystereseverlusten höchste Stabilität der Permeabilität dadurch erreicht, dass gemäss der Erfindung die Temperatur der Wärmebehandlung nach einer gleichförmig verlaufenden, die Temperaturwerte in Abhängigkeit vom Nickelgehalt darstellenden Kurve gewählt ist, welche bei 72, 76, 80 und 84% Nickelgehalt die Werte 565, 540,501   und 448 0 C angibt.   



   In der Abbildung ist eine Kurve gezeigt, die die günstigsten Temperaturen der Wärmebehandlung für die Nickel-Eisen-Legierungen mit 72 bis   84%   Nickel angibt, um den Legierungen eine grosse Stabilität der Permeabilität und der Hystereseverluste gegenüber plötzlichen Magnetisierungen zu verleihen. 



   Unter Stabilität der Permeabilität und der Hystereseverluste soll verstanden werden, dass die Permeabilität und die Hystereseverluste des Materials und infolgedessen die Induktivität und der Wirkwiderstand einer aus diesem Material aufgebauten Induktionsspule durch plötzliche Gleichstrom-oder Wechselstrommagnetisierungen praktisch nicht geändert werden. Eine Spule aus einem solchen Kern mit Stabilität gegenüber Magnetisierungen behält also dieselbe Induktivität und denselben Wirkwiderstand vor und nach plötzlichem Stromdurchgang. 



   Die Massekerne, an denen die Wärmebehandlung gemäss der Erfindung vorgenommen werden soll, können in folgender bekannter Weise aus einer spröden Legierung hergestellt sein, der vor der Zerkleinerung eine feinkörnige Struktur durch Abschrecken od. dgl. verliehen wird. Das spröde und feinkörnige Material wird in Tafelform den Brechwerken und Mühlen zugeführt. Der aus den Mühlen gewonnene feine Staub wird gesiebt und der durch ein   120-Maschennetz   (entsprechend 2500 Maschen pro Quadratzentimeter) gehende Teil gelangt in einen Behälter und wird bei ungefähr 900  C einer Wärmebehandlung unterzogen. Das so wärmebehandelte Pulver, das aus dem Behälter in Form einer gesinterten Masse entnommen wird, gelangt von neuem in ein   Breehwerk   oder in eine Pulvermühle.

   Der von neuem gewonnene Staub gelangt wieder auf ein 120-Maschensieb (2500   cm2)   und der durchgehende Teil wird mit einer Lösung von Chromsäure, Wasserglas,   Talkpulver und   Wasser isoliert. Die Mischung wird bis zur Trocknung in bekannter Weise erhitzt. Die erstrebte Permeabilität kann dabei durch Wahl des Prozentsatzes der Isolation abgepasst werden. Ausser den beschriebenen Isolationsverfahren können natürlich auch andere angewandt werden. 



   Der isolierte Staub wird durch ein 16 Maschensieb (26   Maschenjcm2)   gesiebt und gelangt in die Pressform, wo er mit ungefähr 16.000   i/ctM"Druck   gepresst wird. Die einzelnen Teile des Kernes werden dann in einem luftdichten Behälter zum Glühofen gebracht, wo sie bei der der speziellen Legierung ent- 

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