AT138158B - Widerstandsverstärkerschaltung. - Google Patents

Widerstandsverstärkerschaltung.

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AT138158B
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  Widerstandsverstärkersehaltung. 



   Es ist gezeigt worden, dass nichtlineare Verzerrungen in Verstärkern, sei es infolge von   Krümmungen   der Röhrencharakteristik oder infolge von nichtlinear veränderlichen Aussenwiderständen, durch Anwendung einer Gegenkopplung herabgesetzt werden können, allerdings unter gleichzeitiger Verringerung des Verstärkungsgrades. Dieser letztere Umstand kann aber oftmals ohne weiteres in Kauf genommen werden, besondern z. B. dann, wenn es sieh um den Übergang von einer leistungslos arbeitenden auf eine   Leistungsverstärkerstufe   handelt, da leistungslose lineare Spannungsverstärkung heute kein Problem mehr bedeutet.

   In Fig. 1 ist ein Widerstandsverstärker gezeigt, bei dem im Gegensatz zu der sonst üblichen Bauart der Gittertransformator mit dem nicht ans Gitter angeschlossenen Ende seiner Sekundärwicklung nicht an die Kathode, sondern an einen Teil des Aussenwiderstandes gelegt ist, wodurch ein Teil der Anodenwechselspannung in Gegenphase auf das Gitter gelangt. Durch geeignete Wahl des Angriffspunktes der Gegenkopplung kann ausserdem die erforderliche negative Gittervorspannung ohne Verwendung einer besonderen Spannungsquelle direkt vom Aussenwiderstand des Rohres abgenommen werden, wobei im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen dieser Abgriff nicht nur im Anodengleichkreis, sondern im   Gleich-und Wechselstromkreis   erfolgt. Bei gegebenem Aussenwiderstand legt man aber durch diesen Abgriff gleichzeitig die Grösse der Gegenkopplung fest.

   Diese kann aber ebenfalls unabhängig von der eingestellten Gleichspannung durch eine Anordnung nach Fig. 2 variiert werden. Der Gittertransformator wird über eine Kapazität C, deren Widerstand im verlangten Frequenzbereich stets klein gegenüber der   Gleichspannungszuführungsimpedanz   Z ist, an den Aussenwiderstand angeschlossen. Dabei kann durch Veränderung des Kondensationsabgriffes gleichzeitig einer Verstärkungsregelung bewirkt werden, da mit Steigen der Gegenkopplung die erzielte Verstärkung geringer wird. Um den Abgriff von Z und C unabhängig voneinander einstellen zu können, wird man zweckmässig den Aussenwiderstand in zwei Parallelzweige zerlegen, deren einer den Abgriff von Z und deren anderer den Abgriff von C enthält, wie Fig. 3 zeigt.

   Wird die Gleichvorspannung teils aus dem Aussenwiderstand, teils aus einer festen Spannungsquelle entnommen, wie Fig. 1 und 4 es zeigen, so kann erreicht werden, dass der Ruhestrom, also der Gleichspannungsabfall im Aussenwiderstand, auch bei schwankender Anodenspannung stets konstant bleibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Widerstandsverstärkerschaltung,   dadurch gekennzeichnet, dass die   Eingangswechselspannung   mit ihrem dem Gitter abgewandten Pol nicht an die Kathode, sondern an einen Teil des Aussenwiderstandes gelegt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Widerstandsverstärkerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Wechsel-und Gleichspannungsanschluss an verschiedenen Stellen des Aussenwiderstandes erfolgen.
    3. Widerstandsverstärkersehaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gittervorspannung teils durch Abgriff am Aussenwiderstand, teils durch eine feste Spannungsquelle in unterstützendem oder schwächendem Sinne derart ausgebildet wird, dass der Gleichspannungsabfall am Aussenwiderstand trotz schwankender Anodengleichspannung erhalten bleibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT138158D 1931-12-29 1932-11-17 Widerstandsverstärkerschaltung. AT138158B (de)

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