AT140317B - Nabeninnenbremse, insbesondere für Fahrräder. - Google Patents

Nabeninnenbremse, insbesondere für Fahrräder.

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AT140317B
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Fichtel & Sachs Ag
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    Nabeniaaenbremse, insbesondere für Fahrräder.   



   Die   Erfindung bezieht sich auf eine Nabeninnenbremse, insbesondere   für Fahrräder, bei der die
Spreizung der aus einzelnen Backen zusammengesetzten hülsenförmigen Bremse durch kegelige Körper bewirkt wird. Im Gegensatz zu bekannten spreizbaren Bremsen ist jeder der Backen durch federnde
Körper mit dem feststehenden Spreizkonus in der Weise verbunden, dass sie sieh zwar innerhalb gewisser Grenzen an ihm längsverschieben und gleichzeitig spreizen lassen, aber auch selbsttätig durch die federnden
Verbindungsmittel in ihre Ruhelage und in eine Mittelstellung zwischen Ansehlägen zurückbewegt werden. 



   In den Zeichnungen ist die Nabeninnenbremse in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Fig.] zeigt teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht die erste Ausführungsform. Fig. 2 zeigt die Bremse mit den Spreizkörpern allein in grösserem Massstab teilweise im Schnitt. Fig. 3 stellt einen Querschnitt nach der Linie   771-777   der Fig. 2 dar. Fig. 4 und 5 stellen die   zweite Ausführungsform   der Bremse im Längsschnitt und im Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 dar. Fig. 6 und 7 stellen die dritte Ausführungsform der Bremse in Seitenansicht und im Querschnitt nach der Linie   VIT-VIL   der Fig. 6 dar. Fig. 8 zeigt teils im Längsschnitt, teils in Aussenansicht eine weitere   Ausführungsform,   bei der die federnden Verbindungsmittel an einem gemeinsamen Träger vorgesehen sind.

   Fig. 9 stellt in grösserem Massstab die Bremse allein im Längsschnitt nach der Linie   IX-IX   der Fig. 10 dar. Fig. 10 zeigt einen Querschnitt nach der Linie X-X der Fig. 9. 



   Bei der in Fig. 1 in ihrer Gesamtheit dargestellten Freilaufbremsnabe ist auf einem Antreiber 8 eine konische Kupplungsmuffe 9 verschraubbar, auf der die Antriebskupplung 10 für die Nabenhülse 11 und eine kegelige Zahnkupplung 12 für die Verbindung mit der Bremse vorgesehen sind. Die in der Naben- hülse 11 angeordnete zylindrische Bremse besteht aus beispielsweise drei Backen   13,   die an ihren beiden
Enden konisch ausgespart sind und mit der Kupplungsmuffe 9 durch entsprechende konisehe Zähne 12 in Eingriff kommen können, während ihr anderes Ende auf einer   Kegelfläche   20 eines auf der Achse   14   fest angebrachten Körpers 15 anliegt. Sie wird durch von dem Körper 15 vorragende Nocken 16 längs- geführt und gegen Drehung auf dem Umfang des Körpers 15 festgehalten.

   Auf der Innenfläche der Brems- backen 13 sind   gekröpfte   Federn 17 mit ihrem einen Ende festgenietet ; sie greifen mit einem auf ihrem freien Ende vorgesehenen Vorsprung 18 in eine in der Bohrung des Körpers 15 ausgebildete Umfangsnut 19, in der der Vorsprung ein gewisses axiales Spiel hat, damit sich die Backen auf der Kegelfläche 20 verschieben können. Sie sind aber auch durch diese federnde Sicherung mit dem Körper 15   kraftsehlüssig   verbunden. 



   Die Freilaufbremsnabe wirkt in folgender Weise. Je nach der Drehung des Antreibers 8 wird die Kupplungsmuffe 9 durch die Antriebskupplung 10 mit der Nabenhülse 11 oder durch die Bremskupplung   12,   die gleichzeitig eine Spreizvorriehtung bildet, mit den Bremsbacken 13 verbunden. Durch   Ritckwärtstreten   kann die Muffe 9 so weit gegen den Körper 15 hin verschraubt werden, dass die Backen unter Spreizung gegen die   Innenfläche   der Nabenhülse 11 gedrüekt werden, wobei die Federn 17 entsprechend nachgeben können. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 sind U-förmige Federn 21 an den Backen 73 angenietet. 



  Sie greifen mit ihren Schenkeln in   Längsschlitze   22 des Körpers   15.   weshalb   eine Längsverschiebung   der Backen stattfinden kann, wobei sich die Federn 21 in den   Längsschlitzen   22 verschieben und infolge der Federung der Schenkel auch eine sichere   Anlage der Backenkanten an den Nocken 76 zugelassen   wird. 

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   Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 greifen   U-förmige   Federn   25,   die mit ihrem Scheitel in Durchbrechungen des Körpers 15 festgehalten werden, mit ihren Schenkeln in Längsschlitze 26 der Backen 13 und gestatten diesen damit eine Axialbewegung. 



   Bei dieser Ausgestaltung der Verbindung der Bremsbacken mit dem Spreizkegel ist die leichte Beweglichkeit der Einzelteile beim Anstellen der Bremse gewahrt. Trotzdem bleiben die Teile stets zusammenhängend, so dass die Bremse einen einheitlichen Getriebeteil bildet. Die Anordnung ist sehr einfach und übersichtlich und das Zusammensetzen der Bremse lässt sieh wegen der Federung der Verbindungsglieder leicht und rasch ausführen.-
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8-10 sind die die Backen 13 tragenden gekröpften Zungen 17 gemeinsam mit einem Träger 30 aus einem Stück Blech gestanzt, das zusammengerollt ist. Der verbleibende Schlitz 31   ! des zylindrischen   federnden Trägers 30 gestattet die Anlage des Trägers in der Bohrung des Spreizkegels 15.

   In den freien Enden der Zungen 17 sind   Längsschlitze 32 vorgesehen, in   die der Kopf von Nieten 33 zu liegen kommt, die in der Mitte der Backen befestigt sind. Diese Verbindung hält die Backen sicher zusammen. Infolge dieser Anordnung können die Backen in der Längsrichtung sieh verschieben und auch auf den   Kegelflächen   der beiden Spreizkörper auseinandergespreizt werden ; sie werden aber in der Ruhestellung der Bremse durch die Federn 17 wieder einwärts in ihre normale Stellung zurückgezogen, in der sie mit leichter Reibung auf dem   zylindrischen Umfang 3   des verschraubbaren   Spreizkegels   9 aufliegen und die zu seiner Steuerung erforderliche Reibungshemmurg bilden. 



   Die Bremse ergibt verschiedene Vorteile. Die Anbringung der   geschlitzten Traghülse 30   in der Bohrung des feststehenden Spreizkegels gestattet die Anlage der Backen an den Führungsnocken 16, und die gesamte Tragvorriehtung lässt sich leicht durch Stanzen aus Blech herstellen. Der Zusammenbau der Bremse ist einfach, weil sieh die Nietköpfe 33 in die Schlitze 32 von dem offenen Ende her einschieben lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nabeninnenbremse, insbesondere für Fahrräder, mit einem aus mehreren Backen zusammengesetzten   hiilsenförmigen   Bremskörper, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der im Kreise angeordeten und an dem stillstehenden Spreizkonus undrehbar, aber verschiebbar gesicherten Bremsbacken mit dem Spreizkonus durch federnde Körper verbunden ist, die die Bremsbacken um den Spreizkcgel festhalten und sie beim Lösen der Bremse radial einwärtsbewegen.

Claims (1)

  1. 2. Nabeninnenbremse nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch auf der Innenseite der Brems- backen befestigte, zweckmässig gekröpfte Federn, die mit ihrem freien Ende in eine Ringnut der Bohrung des Spreizkörpers greifen und in dieser begrenzt axial beweglich sind.
    3. Nabeninnenbremse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an den Bremsbacken befestigte U-förmige Federn, die mit ihren in der Umfangsrichtung nachgiebigen Schenkeln in Längsschlitzen des EMI2.1 Scheitelteil in einer Aussparung des Spreizkörpers befestigt sind und mit ihren in der rmfangsriehtung nachgiebigen Schenkeln in Längsschlitze der Bremsbacken greifen.
    5. Nabeninnenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass federnde Zungen am stillstehenden Spreizkegel angebracht sind und an ihrem freien Ende einen Längsschlitz haben, mit dem sie von den Backen einwärtsragende, verdickte Vorsprünge untergreifen.
    6. Nabeninnenbremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen von dem Rande eines hiilsenförmig zusammengebogenen federnden Blechstücke ausgehen, das in eine mittlere Aus- sprung des feststehenden Spreizkegels federnd eingesetzt ist.
AT140317D 1933-01-26 1934-01-24 Nabeninnenbremse, insbesondere für Fahrräder. AT140317B (de)

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