AT142043B - Verfahren zur Störbefreiung von Empfangsanlagen für vorzugsweise ultrakurze Wellen. - Google Patents

Verfahren zur Störbefreiung von Empfangsanlagen für vorzugsweise ultrakurze Wellen.

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AT142043B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 weise von technischen Anlagen, hauptsächlich von den Zündanlagen von Explosionsmotoren, stammen. Eine weitere Störerscheinung ist der periodische Sammelempfang starker modulierter Sender ; bekanntlich beruht auch die Demodulationswirkung einer Bremsfeldröhre, wie sie als Gleichrichter für extrem kurze Wellen allgemein Verwendung findet, auf ihren gekrümmten Charakteristiken und ist infolgedessen bei allen Frequenzen in gleicher Weise vorhanden. Besonders kritisch wird diese Erscheinung, wenn eine Signalübertragung auf den Ultrakurzwellenkanal unter Verwendung einer längeren Zwischenwelle (Hilfsträger) erfolgt, wie dies beispielsweise beim Gegensprechen zwecks Verhinderung einer gegenseitigen Beeinflussung zweier Parallelkanäle bekanntgeworden ist.

   In diesem Fall wirkt der Ultrakurzwellenempfänger für die Zwischenfrequenz direkt als Antenne, so dass die Zwischenwelle wiederum atmosphärischen Störungen und vor allem einer Beeinflussung durch auf nahezu gleicher Welle arbeitende fremde Sender ausgesetzt ist. 



   Um diesen Übelstand zu beseitigen, wird gemäss vorliegender Erfindung von der Erscheinung
Gebrauch gemacht, dass ein im einfachsten Fall aus parallel laufenden Leiterelementen bestehendes Gitter die elektrischen Wellen nur dann ungehindert passieren lässt, wenn die Leiter in der Polarisationsebene   (d. h. senkrecht zur Schwingungsebene)   orientiert sind, für alle anders polarisierten Wellen hingegen eine undurchdringliche Reflexionswand bildet. Schirmt man infolgedessen die Antenne oder besser noch den ganzen Empfänger durch ein solches Gitter ab,   o   können nur die richtig polarisierten Wellen den Empfänger erreichen, während alle ändern Frequenzen, insbesondere alle Störungen und die oben erwähnten Zwisehenfrequenzen, ferngehalten werden. 



   Praktisch lässt sich der Erfindungsgedanke auf verschiedene Weise realisieren. So zeigt Fig. 1 der Zeichnung eine   Ausführungsform,   bei der sich der eigentliche Empfänger mit den Dipolen D, D'im Innern eines Parabolspiegels P befindet und dadurch nach   rückwärts   bereits gegen alle Wellen abgeschirmt ist. Um nun auch die von vorne einfallenden Störwellen aufzuhalten, ist erfindungsgemäss die Öffnung des Spiegels durch ein Gittersystem G verschlossen, welches natürlich in der Polarisationsebene der Empfangsantenne orientiert sein muss, so dass die Gitterstäbe die Dipole senkrecht kreuzen. 



   Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 2, bei welcher der Empfangsdipol D, D'auf seiner ganzen Länge von Drahtringen   7t*. 7i"... umgeben   ist, die ebenso nur die in der Polarisationsebene des Dipols orientierten kurzen Wellen hindurchlassen und alle andern Störwellen abschirmen. Durch Querverbindungen Q, Q'...   lässt sich   die Abschirmwirkung noch verbessern. Die einzelnen Drahtringe können auch durch ein den Empfangsdipol umgebendes Solenoid ersetzt werden. 



   Sinngemäss lässt sich das Erfindungsverfahren natürlich auch auf alle anders polarisierten Wellen, wie z. B. zirkulare Polarisation, anwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Störbefreiung von Empfangsanlagen für elektromagnetische, vorzugsweise ultra- kurzwellige Schwingungen unter Verwendung von Abschirmmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Antenne allseitig derart abgeschirmt ist, dass sie nur Schwingungen von einer bestimmten, der gewünschten Empfangswelle entsprechenden Polarisation ungeschwächt aufnimmt. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 beschaffen ist, dass selbst die richtig polarisierten L1trakurzwellen nur aus einer bestimmten Richtung zur Antenne gelangen können.
    3. Empfangsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung aus einem Polarisationsgitter besteht.
    4. Empfangsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Polarisationsgitter aus parallelen Metallringen besteht.
    5. Empfangsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Polarisationsgitter aus einer solenoidförmigen Wicklung besteht.
    6. Empfangsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung teilweise aus einem Polarisationsgitter und zum andern Teil aus einem völlig wellenundurchlässigen Schirm, z. B. aus Vollblech oder Drahtgewebe, besteht. EMI2.2
AT142043D 1933-08-29 1934-07-21 Verfahren zur Störbefreiung von Empfangsanlagen für vorzugsweise ultrakurze Wellen. AT142043B (de)

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