AT143481B - Räumlicher Peiler. - Google Patents

Räumlicher Peiler.

Info

Publication number
AT143481B
AT143481B AT143481DA AT143481B AT 143481 B AT143481 B AT 143481B AT 143481D A AT143481D A AT 143481DA AT 143481 B AT143481 B AT 143481B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frame
spatial direction
direction finder
antenna
plane
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT143481B publication Critical patent/AT143481B/de

Links

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Räumlicher Peiler. 



   Um die Aufgabe zu lösen, von einem Empfangsort aus die Richtung einfallender Wellen festzustellen, kann man sich auf der Erdoberfläche des   Bahmenpeilers   bedienen. Stellt man sich dagegen vor, dass der Senderort und Empfangsort frei im Raume schweben und die Erdoberfläche und andere leitende Gebilde beliebig weit entfernt seien, so ist der Rahmenpeiler zur Ermittlung der Richtung, in der der Sender liegt, ungeeignet. Der Rahmenpeiler liefert nämlich nur die Richtung der magnetischen Kraftlinien, die, den Sendepunkt konzentrisch umschlingend, am Empfangsort eintreffen. Mit der Richtung der magnetischen Kraftlinien am Empfangsort ist aber nur eine Ebene festgelegt, in der der Sender liegt, nämlich die normal auf der Richtung der magnetischen Kraftlinien stehende Ebene.

   Zur Festlegung der Richtung des Senders gehört aber die Kenntnis von zwei durch den Empfangsort gehenden Ebenen, in denen beiden der Sender liegt. 



   Das gleiche gilt von der Peilung mit einem einzelnen Dipol. Mit ihm lässt sich die Richtung der elektrischen Kraftlinien, die, den Sender konzentrisch umschlingend, am Empfangsort eintreffen, er- mitteln. Damit ist aber wiederum nur eine Ebene festgelegt, in der der Sender liegt u. zw. die Ebene normal zu der Richtung der elektrischen Kraftlinien. 



   Um nun die räumliche Richtung eines Senders   zu peilen,   kann man erfindungsgemäss folgender- massen verfahren :
Mit dem Rahmen eines Peilers wird eine geradlinige elektrische Antenne, ein Dipol, konstruktiv so verbunden, dass der Dipol senkrecht auf der durch die Rahmenwindungen festgelegten Ebene steht. 



   Beide sind entweder über zwei getrennte Gleichrichter mit demselben Indikator additiv verbunden, oder aber sind sie so auf den gleichen Gleichrichter geschaltet, dass die Spannungen, die die vom Dipol empfangene elektrische Feldstärke und die vom Rahmen empfangene gleichphasig magnetische Feld-   stärke   am Gleichrichtereingang erzeugen, Komponenten mit 900 Phasenverschiebung besitzen. In beiden   Fällen wird erreicht, dass   am Indikator nur dann Null erscheint, wenn sowohl die im Dipol erregte als auch die im Rahmen erregte EMK, beide getrennt voneinander, Null sind.

   Ein solcher Peiler kann von einem Sender nur dann Null zeigen, wenn sein Antennengebilde so orientiert ist, dass sowohl die magnetischen als auch die elektrischen Kraftlinien in der Rahmenebene verlaufen, da sonst entweder in dem Dipol oder im Rahmen eine EMK erregt werden würde. Damit ist die räumliche Richtung des Senders eindeutig festgelegt. Sie ist gleich der Richtung des Dipols, d. h. gleich der Richtung senkrecht zur
Rahmenebene. 



   Die bisher bekanntgewordenen Anordnungen, in denen die lineare Antenne in der Rahmenebene verläuft, sind zur Lösung der vorliegenden Aufgabe nicht geeignet. Orientiert man   nämlich zunächst   den Rahmen so, dass er nichts empfängt, dass also die magnetischen Kraftlinien durch seine Ebene hindurchlaufen, so kann man die Antenne innerhalb der Rahmenebene bis zum völligen Verschwinden des Empfangs drehen, ohne dass dabei das Rahmennull verlorenginge. In der Lage aber, in der die Antenne nichts aufnimmt, liegt sie nunmehr selbst in der Richtung der magnetischen Feldlinien, da die Antenne erstens in der Rahmenebene liegt und zweitens senkrecht zur elektrischen Feldstärke. Wäre das erstere oder das zweite nicht der Fall, so würde ja die Kombination Leistung aus dem magnetischen oder dem elektrischen Feld aufnehmen.

   Fällt aber die magnetische Feldriehtung mit der Richtung der Antenne zusammen, so kann man nunmehr den Rahmen um die durch die Antenne festgelegte Achse beliebig herumdrehen, ohne dass das System Energie aufnimmt. Es liefert also keinerlei Aussage über die Richtung, aus der Wellen in der auf die Antenne normalen Ebene einfallen. 



   Man kann hierüber nur dann Aufschluss erhalten, wenn man   erfindungsgemäss,   wie oben angegeben, die Antenne senkrecht zur Rahmenebene anordnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Räumlicher Peiler, dadurch gekennzeichnet, dass eine lineare Antenne senkrecht zur Rahmenebene steht und in verschiedenen, gegebenenfalls in allen Richtungen orientiert werden kann. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Räumlicher Peiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der linearen Antenne und vom Rahmen gelieferten Spannungen (gegebenenfalls nach Verstärkung) in verschiedenen Gleichrichter gleichgerichtet und dem Anzeigeinstrument additiv zugeführt werden.
    3. Räumlicher Peiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der linearen Antenne und vom Rahmen herrührenden Spannungen gegeneinander in der Phase verschoben (z. B. um 90 ) einem gemeinschaftlichen Gleichrichter zugeführt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143481D 1935-01-09 Räumlicher Peiler. AT143481B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT143481B true AT143481B (de) 1935-11-11

Family

ID=2617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT143481D AT143481B (de) 1935-01-09 Räumlicher Peiler.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT143481B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT143481B (de) Räumlicher Peiler.
DE617487C (de) Raeumlicher Peiler
DE1237647B (de) Allrichtungs-Funkortungsverfahren nach dem Dopplerprinzip
CH181571A (de) Räumlicher Peiler.
DE2137074A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum auffinden und verfolgen von schallabstrahlenden objekten im wasser
DE720841C (de) Peilantennensystem fuer den Kurzwellenbereich
DE729112C (de) Peilanlage
DE480853C (de) Antennenanordnung zum Empfang elektromagnetischer Wellen
AT160506B (de) Goniometer zur Richtungsbestimmung elektromagnetischer Wellen.
EP0108094B1 (de) Peilanordnung
DE711826C (de) Verfahren zur Unterscheidung der bei einem mehrdeutigen nachteffektfreien Peilempfangssystem vorhandenen vier Nullstellen
AT208408B (de) Anordnung für Großbasis-Dopplerpeiler
AT147313B (de) Einrichtung zum räumlichen Peilen.
DE406535C (de) Rahmenantenne fuer drahtlose Telegraphie
EP0206359B1 (de) Peilanordnung
DE719171C (de) Nachteffektfreies Peilsystem
DE690405C (de) Anordnung zur Erzielung von Richtungsaenderungen eines Antennenrichtdiagramms
DE977784C (de) Unterwasserpeilverfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung der Messauswertung bei einem solchen Verfahren
DE677050C (de) Antennenanlage, insbesondere fuer den Kurzwellenbetrieb auf Flugzeugen
DE1773401C3 (de) Vorrichtung zur Gewinnung nordbezogener Spannungskomponenten mittels an einer Boje befestigter Empfangsanordnunge n
DE693116C (de) Anordnung zur Kompensation von viertelkreisigen Funkbeschickungsbeiwerten bei Goniometer-Peilanlagen
AT237042B (de) System zur Richtungsbestimmung durch Phasenmessung auf Grund von zwei gleichartigen Richtdiagrammen
DE851650C (de) Einrichtung zur Seitenbestimmung bei der Peilung horizontal polarisierter Wellen
EP0070462B1 (de) Antenne für ein Drehfunkfeuer
DE2049239C3 (de) Elektronischer Nachlaufpeiler für hochfrequente elektromagnetische Wellen