DE729112C - Peilanlage - Google Patents
PeilanlageInfo
- Publication number
- DE729112C DE729112C DET48841D DET0048841D DE729112C DE 729112 C DE729112 C DE 729112C DE T48841 D DET48841 D DE T48841D DE T0048841 D DET0048841 D DE T0048841D DE 729112 C DE729112 C DE 729112C
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- Germany
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- antenna
- antennas
- adcock
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- bearing
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S3/00—Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
- G01S3/02—Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
- G01S3/04—Details
- G01S3/08—Means for reducing polarisation errors, e.g. by use of Adcock or spaced loop antenna systems
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
Description
- Peilanlage Die Peilungen im Langwellen- und im Mittelwellenbereich werden meist mit Hilfe von Rahmenantennen vorgenommen. Es hat sich nun in der Praxis ergeben, daß diese Wdlenbereiche für den Peildienst nicht mehr ausreichen. Aus diesem Grunde wird es erforderlich, auch andere Frequenzgebiete für Peilungen heranzuziehen. -Zur Peilung über kurze Entfernungen ist insbesondere der Wellenbereich unterhalb von etwa IO m (Ultrakurzwellenbereich) besonders geeignet. In diesem Bereich werden vorzugsweise Adcockanlagen, z. B. drehbare H-Adcocks, verwendet.
- Bei den genannten Richtantennenarten ist zur Beseitigung der Zweideutigkeit der Minimumpeilung noch eine ungerichtete Hilfsantenne erforderlich. Die Möglichkeit, mit einer einzigen Peilanlage Lang-, Mittel- und IÇurzwellenpeilungen vorzunehmen, bedingt daher einen großen Aufwand an Antennen und damit an Gewicht und Raum.
- Es ist nun bereits aus der Nachrichtentechnik bekannt, für den Empfang von Kurz-und Langwellen Teile der gleichen Antenne zu verwenden. Der jeweils abgeschaltete Antennenteil bleibt jedoch dabei unausgenutzt.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird zur Vermeidung des großen Antennenaufwands bei Peilanlagen für verschiedene Wellenbereiche in der Weise verfahren, daß eine Rahmenantenne für die längeren und eine Adcockantenne für die kürzeren Wellen auf einer gemeinsamen Drehachse angeordnet sind und daß eine der beiden Peilantennen oder ein Teil derselben als Hilfsantenne für die andere Peilantenne dient.
- Die für die Peilung im Ultrakurzwellenbereich bestimmte Adcockantenne bzw. ein pfeil derselben dient als Hilfsantenne für die Enttrübung und Seitenbestimmung im Langwellen-NIittelvellen-Bereich,während andererseits die Rahmenantenne als Hilfsantenne für die Ultrakurzwellenpeilungen verwendet werden kann.
- Es ist bereits eine Peileinrichtung bekannt, bei der zwei Richtantennensysteme mechanisch miteinander auf Drehung gekuppelt sind, doch dient diese einem anderen Zweck, nämlich der Beseitigung der durch den Nachteffekt verursachten Fehlweisungen. Zu diesem Zweck werden zwei Richtantennen, die bezüglich der Horizontalkomponente des Empfangsfeldes gleiche Empfindlichkeit aufweisen, mit entgegengesetzter Polung gleichzeitig an einen gemeinsamen Empfänger geschaltet, so daß sich die von der Horizontalkomponente hervorgehobenen Empfangsspannungen kompensieren.
- Demgegenüber werden bei der Erfindung beide Richtantennen zur Peilung verwendet und bei der Wellenbereichumschaltung wahlweise an den Empfänger gelegt. Um eine Entkopplung der beiden Richtantennen und damit ein räumlich kleines Antennengebilde zu erreichen, empfiehlt es sich, die Flächen der beiden Antennen senkrecht zueinander zu stellen. Dann sind für beide Richtantennen getrennte Ablesezeiger vorzusehen, die in einem Winkel von 900 zueinander stehen.
- Der Peilempfänger soll gemäß der weiteren Erfindung so ausgebildet sein, daß die Schaltelemente für den Lang-, NíIittel- und Ultrakurzwellenbereich in einem Gehäuse untergebracht sind und von denselben Einstellorganen (mit gemeinsamen Skalen) betätigt werden können. Weiterhin soll das Anzeigeorgan, z. B. Telephon, Braunsches Rohr, Leuchtröhre u. dgl., für alle Frequenzbereiche benutzt werden.
- Eine weitere Vereinfachung der Anlage ergibt sich dann, wenn für sämtliche Wellenbereiche die gleichen Stromquellen (Zerhacker, Umformer oder Elemente und Akkumulatoren) verwendet werden.
- Da die Ultrakurzwellen auf Schiffen durch die Schiffsaufbauten (Masten und Schornsteine) für einige Richtungen abgeblendet werden, empfiehlt es sich, die Peilanlage in der iNiittschiffslinie und möglichst weit voraus und hoch aufzubauen. Die nach voraus und querab liegenden Teile der Takelung müssen durch Einsetzen von Isolatoren elektrisch ausreichend unterteilt werden. Zur Beseitigung des Bordeffektes können auch in bekannter Weise feststehende Kompensationsschleifen verwendet werden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens soll aI1 Hand der Zeichnung beschieben werden. In dieser sind die für den Langwellenbereich vorgesehene Rahmenantenne a und die zugehörige Hilfsantenne 1> dargestellt.
- In einer zur Ebene des Peilrahmens a senkt rechten Ebene ist die Adcockantenne c, bestehend aus den beiden Dipolen d und e, angeordnet. Die Rahmenantenne und die Adcockantenne sind gegeneinander mechanisch un beweglich auf einem drehbaren Schafte befestigt. Dieser Schaft wird von dem Peilrad g angetrieben. Auf der Achse des Schaftes befinden sich zwei Einstellmarken oder Einstellzeiger 1>, k, , von denen die eine zum Rahmen, die andere zur Adcockantenne gehört. Die Einstellzeiger bewegen sich über der Peilskalafn, von der die jeweiligen Peilwerte abgelesen werden können. Die von den beiden Antennen kommenden Energieleitungen sind an den für alle Wellenbereiche gemeinsamen Empfänger 7 angeschlossen. Dieser Empfänger ist in der Abbildung nur schematisch dargestellt; er soll für die verschiedenen Wellenbereiche gemeinsame Einstellorgane haben.
- Die Peilanlage nach der Erfindung eignet sich außer für dieGehörminimumpeilung natürlich auch für andere Peilmethoden, bei denen eine Hilfsantenne Anwendung findet, z. B. bei Peilern mit rotierenden Richtantennen oder bei sog. Nachlaufpeilern, bei denen die Richtantenne selbsttätig in die Richtung zum Sender eingestellt wird. Weiterhin ist es möglich, die Peilanlage nach der Erfindung bei selbsttätigen Steuergeräten vorzusehen, bei denen die Richtantenne unbeweglich am Fahrzeug angeordnet ist und das gesamte Fahrzeug in der Richtung des Senders gesteuert wird.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Peilanlage zur wechselweisen Peilung in zwei oder mehr Wellenbereichen, insbesondere im Lang- bzw. Njiittelwellen-und im Ultrakurzwellenbereich, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rahmenantenne für die längeren und eine Adcockantenne für die kürzeren Wellen auf einer gemeinsamen Drehachse angeordnet sind und daß eine der beiden Peilantennen oder ein Teil derselben als Hilfsantenne für die andere Peilantenne dient.
- 2. Peilanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils nicht zur Peilung benutzte Antenne oder ein Teil derselben als Hilfsantenne für die geschaltete Peilantenne dient.
- 3. Peilanlage nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenantenne und die Adcockantenne zueinander senkrecllt angeordnet sind.
- 4. Peilanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die beiden Peilantennen getrennte Peilzeiger vorgesehen sind, die ebenfalls zueinander senkrecht angeordnet sind.
- 5. Peilanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkreise für die verschiedenen Wellenbereiche in einem gemeinsamen Empfänger untergebracht und durch gemeinsame Einstellmittel zu betätigen sind.
- 6. Peilanlage nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichen Anzeigeorgane und/oder Stromquellen für alle Wellenbereiche benutzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48841D DE729112C (de) | 1937-07-04 | 1937-07-04 | Peilanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48841D DE729112C (de) | 1937-07-04 | 1937-07-04 | Peilanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE729112C true DE729112C (de) | 1942-12-10 |
Family
ID=7562967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET48841D Expired DE729112C (de) | 1937-07-04 | 1937-07-04 | Peilanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE729112C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152162B (de) * | 1962-05-04 | 1963-08-01 | Telefunken Patent | Fahrzeugpeilantennenkombination |
-
1937
- 1937-07-04 DE DET48841D patent/DE729112C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152162B (de) * | 1962-05-04 | 1963-08-01 | Telefunken Patent | Fahrzeugpeilantennenkombination |
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