AT144965B - Dampfspeicher. - Google Patents

Dampfspeicher.

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AT144965B
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steam accumulator
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dampfspeieher. 



   Bei Dampfspeichern wird normalerweise der dem Speicher entnommene Dampf sofort der Verbrauchsleitung zugeführt. Dies hat bei Überdruckspeichern, welche mit Drosselventilen arbeiten müssen, den Nachteil, dass das Drosselventil sehr empfindlich sein und jeder geringsten Dampfschwankung nachkommen muss. 



   Nach dem Erfindungsgedanken tritt der aus dem Speicher entnommene bzw. durch die Speicherwärme erzeugte und gedrosselte Dampf zunächst durch die Wasseroberfläche eines besonderen Behälters 2 (Fig. 1) durch und gelangt dann erst zur Verbrauchsstelle,
Durch den Wasserinhalt des   Behälters   2 erhält der Lieferdampfdruck eine gewisse Stabilität. 



  Insbesondere beim Arbeiten mit einem selbsttätigen Reduzierventil 3 ist dies von grosser Wichtigkeit. 



  Ausserdem können geringe Dampfmengen, wie sie für Hilfsbetriebe nötig sind, ohne Öffnen des Regulierventils 3 dem Behälter 2 entnommen werden. Hiebei kann der Behälter 2 auch parallel zur Entladeleitung geschaltet werden. 



   In Fig. 1 ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt. Es bedeutet 1 den Speicher, 2 den Behälter mit der   Wasseroberfläche   w, 3 das Regulierorgan. Hinter dem Regulierorgan 3 wird eine kleine   Trocknungsl1eizfläche     5   eingeschaltet, in welcher der durch die Drosselung nass gewordene Dampf getrocknet wird, damit der Wasserspiegel im Behälter 2 nicht ansteigt. Der Dampf wird bei a in den Behälter 2, z. B, unter Wasser eingeleitet, bei b wird der Lieferdampf entnommen, im Überhitzer 6 überhitzt und dann   der Verbrauchsleitung zugeführt.   



   In Fig. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher die normale Entladeleistung des Speichers durch indirekte Entladung vermittels der   Heizfläche   7 und des Regelorgans 4 erfolgt. Dampf aus dem Speicher 1 strömt in die   Heizfläche   7, kondensiert dort und fliesst über das Regelorgan 4 durch das natürliche Gefälle in den Speicher   1   zurück. Die Entladungsspitzen werden durch aus dem Speicher 1 mittels des Regulierventil 3 entnommenen Dampf gedeckt. Die Regulierorgane 3 und 4 werden durch den im Behälter 2 herrschenden Druck, z. B. vermittels Kolben od. dgl., betätigt, wobei zunächst das Regulierventil 4 und dann das Drosselventil 3 angestellt wird. 



   So wird z. B. durch sinkenden Druck im Behälter 2 ein federbelasteterKolben absinken, aus welcher Bewegung ein   Öffnen zunächst   des Regulierorgans 4 abgeleitet wird, wodurch die   Heizfläche   7 angestellt wird. Bei weiterem Absinken des Druckes und damit des Kolbens wird das Regulierorgan 3 geöffnet und umgekehrt. Die beiden Organe werden am vorteilhaftesten direkt miteinander mit entsprechender Versetzung gekuppelt. Mit Vorteil werden die Regulierorgane in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges und der Füllung der Maschine gesteuert, wobei durch eine Handverstellung der sinkende Differenzdruck zwischen Speicher und Behälter   berücksichtigt   wird.

   Für Fahrzeuge kann eines der Regelorgane oder können auch beide von Hand aus bedient werden, wobei mit Vorteil der Behälter 2 mit grösserem Wasserinhalt als Speicher die Bedienung erleichtert. Nach der Entladung, spätestens vor der Füllung des Speichers, wird eine der indirekten Entladung entsprechende Wassermenge aus dem Speicher 1 in den Behälter 2 abgelassen, wobei vorteilhaft diese Wassermenge bei mehreren Behältern aus dem in der Ladungsrichtung letztgeschalteten Behälter entnommen wird.

   Anstatt den Dampf aus dem Speicher 1 in die   Heizfläche   7 zu führen und so im Behälter 2 Dampf zu erzeugen, kann auch die Heizschlange 7 an den Wasserraum des Behälters 2 angeschlossen werden und im Speicher 1 angeordnet werden, wobei dann Wasser aus dem Behälter 2 durch natürliches Gefälle in die Heizschlange 7 fliesst und der dort erzeugte Dampf in den Behälter 2 aufsteigt. 

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   In Fig. 3 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Hilfsbetriebe in besonderer Weise angeschlossen sind. Die Speicher 1 sind bei der Ladung hintereinander geschaltet, wodurch sieh der Wasserstand in der Höhe des Entnahmerohres einstellt. Die Hilfsbetriebe sind an den Verteiler 9 angeschlossen, welcher zunächst durch die Leitung 10 an den Behälter 2 angeschlossen ist. Ist der Speicher   l'   auf den Druck des Behälters 2 entladen, dann wird er durch die Ventile 11 und 12 von der Entladung abgeschaltet und mittels des Ventils 13 auf den Verteiler 9 geschaltet, während das Ventil 14 geschlossen wird. Die Ventile können natürlich zusammengefasst oder kombiniert werden. Nach Abschalten des Behälters l'werden die Speicher   1" in   normaler Weise entladen.

   Durch diese Anordnung kann der Speicher l'weit unter den Druck des Behälters 2 entladen und daher an Gewicht der Speicher gespart werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 Dampf zunächst durch die Wasseroberfläche eines gesonderten Behälters   (2)   durchtritt und dann erst zur Verbrauchsstelle gelangt.

Claims (1)

  1. 2. Dampfspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Speicher (1) entnommene Dampf hinter dem Regelventil (3) vor dem Eintritt in den Behälter (2) an einer Heizfläche (5) getrocknet wird.
    3. Dampfspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Behälter (2) entnommene Lieferdampf an einer Überhitzerheizfläche (6) durch den Speicherinhalt überhitzt wird.
    4. Dampfspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Behälter (2) entnommene Lieferdampf durch ein Reduzierventil (3) auf konstantem Druck gehalten wird.
    5. Dampfspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reduzierventil (3) vom Dampfdruck des Behälters (2)'gesteuert wird.
    6. Dampfspeicher nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die normale Entladeleistung des Speichers indirekt erfolgt, wobei der Dampf durch die Heizfläche (7) entweder im Behälter (2) oder im Speicher (1) erzeugt wird.
    7. Dampfspeicher'nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für Entladungsspitzen Dampf aus dem Speicher (1) in den Behälter (2) hinübergedrosselt wird.
    8. Dampfspeicher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Druck des Behälters (2) ein Kolben od. dgl. betätigt wird, durch welchen zunächst die indirekte Heizfläche (7) angestellt und dann das Drosselventil (3) geöffnet wird.
    9, Dampfspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, insbesondere bei Speicherfahrzeugen, aus dem Behälter (2) die verschiedenen dampfverbrauchenden Hilfsbetriebe versorgt werden.
    , 10, Dltmpfspeicher nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan (3 bzw. 4) von Hand aus bedient wird.
    U. Dampfspeicher nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan (3 bzw : 4) in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges und der Füllung der Antriebsmaschine gesteuert wird.
    12. Dampfspeicher nach den Ansprüchen l und 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Handkorrektur es ermöglicht, die Stellung der Regelorgane dem geringeren Differenzdruck zwischen Speicher (1) und Behälter (2) anzupassen.
    13. Dampfspeicher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundbelastung des Speichers durch das Drosselventil (4) eingestellt wird und die darüber hinauslaufenden Mengen durch das Überströmventil (3) geliefert werden.
    14. Dampfspeicher nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass spätestens vor der Füllung des Speichers eine der indirekten Entladung entsprechende Wassermenge aus dem Speicher (1) in den Behälter' (2) abgelassen wird.
    15. Dämpfspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Wassermenge aus dem in der Laderichtung letztgeschalteten Behälter entnommen wird.
    16. Dampfspeicher'nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladung des aus mehreren Behältern bestehenden. Speichers'so erfolgt, dass zunächst ein Behälter oder eine Behältergruppe entladen wird, dann'erst die übrigen, und dass dieser zuerst entladene Behälter oder die zuerst entladene Behältergruppe dann den Dampfverbrauch der Hilfsbetriebe deckt.
AT144965D 1932-11-19 1932-11-19 Dampfspeicher. AT144965B (de)

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