AT14832U1 - Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1), insbesondere zur Sturzmontage, umfassend einen Sonnenschutzbehang (3), der in einem Aufnahmekasten (2) angeordnet ist, der an einer Unterseite (5) eine Öffnung (4) aufweist, durch die der Sonnenschutzbehang (3) aus dem Aufnahmekasten (2) heraus und in den Aufnahmekasten (2) hinein verbracht werden kann, wobei der Aufnahmekasten (2) einen Aufnahmekastenmantel (11) umfasst, der eine Rückwand (13) und eine Deckwand (14) und bevorzugt eine Vorderwand (12) aufweist, und wobei in oder auf der Rückwand (13) oder in oder auf der Deckwand (14) zumindest ein Aufnahmebereich (18) ausgebildet ist, in dem zumindest ein Halteelement (20) eines Montageelementes (15) abnehmbar aufgenommen ist.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung, insbesondere zur Sturzmontage, umfassend einen Sonnenschutzbehang, der in einem Aufnahmekasten angeordnet ist, der an einer Unterseite eine Öffnung aufweist, durch die der Sonnenschutzbehang aus dem Aufnahmekasten heraus und in den Aufnahmekasten hinein verbracht werden kann, wobei der Aufnahmekasten einen Aufnahmekastenmantel umfasst, der eine Rückwand und eine Deckwand und vorzugsweise eine Vorderwand aufweist.
[0002] Heute gibt es zwei übliche Arten der Montage von Sonnenschutzanlagen (im speziellen bei Raffstoren und Rollläden), nämlich die Montage über selbst tragende Führungsschienen bei Raffstoren und Rollläden oder die klassische Raffstoremontage.
[0003] Bei der Montage über selbst tragende Führungsschiene ist der Sonnenschutz eine geschlossenen Einheit (Aufnahmekasten/Blende und Behang) und kann über die tragenden Führungsschienen montiert und in Betrieb genommen werden. Der Nachteil ist, dass der Anschluss bei Unterputzführungsschienen detailliert geplant werden muss. Immer mehr Verarbeiter meiden das Verputzen von Sonnenschutzführungsschienen. D.h., es besteht der Wunsch die Fassade komplett fertig zu stellen und damit eine Dichte Ebene zu schaffen.
[0004] Bei der klassischen Raffstoremontage werden die Aufnahmekästen über Montagewinkel oder Bügel an der Fassade befestigt und der Behang wird nachträglich in den Kasten montiert. Es muss immer eine relativ aufwändige Fixierung des Kastens durchgeführt werden. Der Vorteil ist, dass man die Fassade dabei vor allem die Laibung komplett fertig Verputzen kann und danach den Sonnenschutz (Behang bzw. Panzer) inklusive der Führungsschienen montiert. Die Entwässerung der Führungsschienen ist damit immer innerhalb der Fensterbank möglich ohne eine detailliertere Ausführung des Fensterbankanschlusses planen zu müssen.
[0005] Der Nachteil ist, dass der Aufwand der Montage (Aufnahmekasten und nachträglich Sonnenschutzbehang) sehr groß ist.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung zu schaffen, die einfach montiert werden kann, insbesondere auf einer fertig verputzten Fassade.
[0007] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung dadurch gelöst, dass in oder auf der Rückwand oder in oder auf der Deckwand zumindest ein Aufnahmebereich ausgebildet ist, in dem zumindest ein Halteelement eines Montageelementes abnehmbar aufgenommen ist.
[0008] Von Vorteil ist dabei, dass durch das zumindest eine abnehmbare Montageelement der Aufnahmekasten bereits werkseitig mit dem Sonnenschutzbehang ausgerüstet werden kann, sodass nachträgliche Montagearbeiten hierfür auf der Baustelle entfallen. Der Aufnahmekasten kann durch einfaches Einhängen in das auf der, vorzugsweise fertig verputzten, Fassade vorab montierte, zumindest eine Montagelement befestigt werden. Durch den Entfall von Montageelementen, die mit verputzt werden, kann die Fassade komplett fertiggestellt werden, wodurch insbesondere die Schlagregendichtheit im Bereich der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung einfacher hergestellt werden kann. Nachdem die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung über das zumindest eine Montageelement das Aufnahmekastens montiert wird, können die Führungsschienen für den Sonnenschutzbehang einerseits nichttragend ausgeführt werden und andererseits nach der Montage des Aufnahmekastens montiert werden. Es ist damit eine deutliche Vereinfachung des Montageaufwandes erzielbar, da eine maßgenaue Vorabmontage der Führungsschienen für die spätere Halterung des Aufnahmekastens entfallen kann. Die Montage des Aufnahmekastens kann also von der Montage der Führungsschienen entkoppelt werden. Diese Montageart bietet insbesondere im Fertighausbereich bzw. bei Fassadenbauern einen Vorteil.
[0009] Vorzugsweise ist der zumindest eine Aufnahmebereich als Durchbruch in der Rückwand des Aufnahmekastens ausgebildet. Der Aufnahmebereich ist dadurch einfach herstellbar, sodass dessen Ausbildung einfach in eine Fertigung bzw. eine Fertigungslinie für die Herstellung des Aufnahmekastens integriert werden kann. Es kann damit auch der Platzbedarf des Auf nahmekastens, d.h. dessen Abstand von der Fassade, reduziert werden, da ein Teil des zumindest einen Montageelementes in den Aufnahmekasten eingreifend ausgebildet werden kann.
[0010] Eine weitere Vereinfachung der Herstellung des Aufnahmekastens kann erreicht werden, wenn der Aufnahmekastenmantel einteilig als U-Profil oder mit einem U- Profil ausgebildet ist. Es kann damit aber auch die Stabilität der montierten Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung verbessert werden. Zudem ist damit die Montage des fertig bestückten Aufnahmekastens für die Monteure einfacher, da auf trennbare Mantelwände des Aufnahmekastens nicht geachtet werden muss. Der Aufnahmekasten kann damit besser von den Monteuren gehalten werden, was insbesondere bei großen, schweren Vorbau-Sonnenschutzvorrichtungen von Vorteil ist.
[0011] Nach einer anderen Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass der Aufnahmekasten an der Rückseite einen winkelig von der Rückseite abstehenden Schenkel aufweist. Über diesen wird eine Beabstandung des Aufnahmekastenteils, in dem der Sonnenschutzbehang aufgenommen ist, von der Fassade erreicht. Es wird damit Platz zur Aufnahme einer Insektenschutzvorrichtung, insbesondere eines Insektenschutzrollos, geschaffen, sodass dieses ebenfalls in die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung integriert werden kann. Andererseits kann dieser Bauraum auch für eine (zusätzliche) Wärmedämmung zwischen dem Aufnahmekasten und der Fassade genutzt werden.
[0012] Aus den selben Gründen kann nach einer Ausführungsvariante der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung vorgesehen sein, dass das zumindest eine Halteelement des Montagelements mit einem L-förmigen Querschnitt ausgebildet ist, der durch eine zumindest annähernd vertikalen Schenkel und einen zumindest annähernd horizontalen Schenkel gebildet ist, wobei der zumindest annähernd horizontale Schenkel eine größere Breite in horizontaler Richtung aufweist, als der zumindest eine vertikale Schenkel in vertikaler Richtung.
[0013] Nach einer weiteren Ausführungsvariante der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Halteelement des zumindest einen Montageelements ausschließlich reibschlüssig in den zumindest einen Aufnahmebereich des Aufnahmekastens eingreift. Einerseits wird durch die reibschlüssige Anbindung des Aufnahmekastens an das Montageelement ein sicherer Halt als alleine durch das Einhängen des Aufnahmekastens in das Montageelement erreicht, andererseits kann damit aber auch die Montage und Demontage des Aufnahmekastens verbessert werden, da keine Verhakung, etc., erfolgt bzw. diese gelöst werden muss.
[0014] Der zumindest eine Aufnahmebereich kann in horizontaler Richtung größer ausgeführt sein, als das zumindest eine Halteelement des Montageelements in gleicher Richtung. Es ist damit möglich, den Aufnahmekasten in horizontaler Richtung zu verschieben, wodurch die Positionierung des Aufnahmekastens vereinfacht werden kann. Darüber hinaus erlaubt diese Ausführungsvariante der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung auch einen Toleranzbereich der Platzierung des zumindest einen Montagelementes an der Fassade, sodass also eine gewisse „Ungenauigkeit“ der Montage tolerierbar und diese damit einfacher ist.
[0015] Das zumindest eine Montagelement kann zwei Halteelemente aufweisen, die einen zumindest annähernd vertikalen Schenkel aufweisen, wobei die beiden zumindest annähernd vertikalen Schenkel in die gleiche Richtung verlaufen. Es kann damit eine bessere Lastabtragung des Aufnahmekastens erreicht werden, wobei durch die gleichgerichteten Schenkel der Halteelemente die einfache Montage und Demontage der Vorbaus-Sonnenschutzvorrichtung erhalten bleibt.
[0016] Andererseits kann aber auch vorgesehen sein, dass das zumindest eine Montagelement zwei Halteelemente aufweist, die einen zumindest annähernd vertikalen Schenkel aufweisen, wobei die beiden zumindest annähernd vertikalen Schenkel in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Zwar wird damit die Montage geringfügig schwieriger, da die beiden Schenkel bei der Montage des Aufnahmekastens auseinandergezwängt werden müssen, dafür kann damit aber die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung fester an dem Montagelement fixiert werden, da damit der Aufnahmekasten nicht ohne zusätzlichen Kraftaufwand ausgehängt werden kann. Es kann damit die Einbruchssicherheit des Sonnenschutzes, insbesondere eines Rollladens, verbessert werden.
[0017] Nach einer anderen Ausführungsvariante der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Montageelement werkzeuglos abnehmbar ist, wodurch die Revision der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung vereinfacht werden kann.
[0018] An der Rückwand des Aufnahmekastens können zumindest zwei in horizontaler Richtung voneinander beabstandete Aufnahmebereiche vorgesehen sein. Es wird damit vermieden, dass sich der Aufnahmebereich über einen weiten Bereich der Rückwand des Aufnahmekastens erstreckt, wodurch die Stabilität des Aufnahmekastens verbessert werden kann. Darüber hinaus können damit auf einfache Weise Endanschläge für die seitliche Verschiebbarkeit des Aufnahmekastens an dem zumindest einen Montageelement geschaffen werden, wodurch ein unbeabsichtigtes Herabrutschen des Aufnahmekastens von dem Montageelement vermieden werden kann.
[0019] Es kann weiter vorgesehen sein, dass zumindest zwei in horizontaler Richtung voneinander distanzierte Montageelemente angeordnet sind. Es können damit Unebenheiten in der Fassade besser und einfacher ausgeglichen werden.
[0020] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0021] Es zeigen jeweils in vereinfachter, schematischer Darstellung: [0022] Fig. 1 eine Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung in Schrägansicht geschnitten; [0023] Fig. 2 einen Aufnahmekasten der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung in Schrägansicht in Ansicht von hinten; [0024] Fig. 3 den Aufnahmekasten nach Fig. 2 in Ansicht von hinten; [0025] Fig. 4 eine Ausführungsvariante eines Aufnahmekastens in Seitenansicht geschnitten; [0026] Fig. 5 eine weitere Ausführungsvariante eines Aufnahmekastens in Seitenansicht geschnitten; [0027] Fig. 6 eine Ausführungsvariante eines Montageelementes in Seitenansicht; [0028] Fig. 7 eine andere Ausführungsvariante des Aufnahmekastens in Seitenansicht; [0029] Fig. 8 eine weitere Ausführungsvariante eines Montageelementes in Seitenansicht.
[0030] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0031] In Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 in Schrägansicht dargestellt. Diese umfasst einen Aufnahmekasten 2, in dem ein Sonnenschutzbehang 3 angeordnet ist. Der Sonnenschutzbehang 3 ist über eine Öffnung 4 in einer Unterseite 5 des Aufnahmekastens 2 aus diesem heraus und in diesen hinein verbringbar im Aufnahmekasten 2 gehalten, wozu im Aufnahmekasten 2 eine Welle 6 angeordnet ist. Weiter umfasst die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 seitliche Führungselemente 7, über die der Sonnenschutzbehang 3 beim Aus- und Einfahren geführt ist. In der dargestellten Ausführungsvariante sind die Führungselemente 7 durch Führungsschienen gebildet, diese können aber auch Seilführungen, einfach Winkel, etc., sein.
[0032] Weiter ist der Sonnenschutzbehang 3 in der dargestellten Ausführungsvariante der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 als Raffstore mit Lamellen 8 ausgebildet. Der Sonnen- schutzbehang 3 kann aber auch als Rollladen oder als textiler Sonnenschutz ausgebildet sein.
[0033] Da dieser prinzipielle Aufbau einer Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 aus dem einschlägigen Stand der Technik bekannt ist, sei zu weiteren Einzelheiten dazu auf diesen Stand der Technik verwiesen.
[0034] Die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 ist zur nachträglichen Montage bevorzugt in einem Sturz 9, insbesondere eines abgesetzten Sturzes 9, eines Fensters 10 oder einer Tür eines Gebäudes ausgebildet, d.h. dass insbesondere der Aufnahmekasten 2 nicht bereits während der Errichtung des Gebäudes eingebaut wird. Dadurch ist es möglich, dass die Außenfassade des Gebäudes vor der Montage der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 zur Gänze fertig gestellt werden kann. Es müssen dabei keine Fixierungen des Aufnahmekastens 2 der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 an der Fassade berücksichtigt werden.
[0035] Die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 kann aber auch nachträglich an der, insbesondere fertig gestellten, Fassade eines Hauses angebracht werden. Mit „insbesondere fertig gestellt“ ist gemeint, dass die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 bereits vor dem Anbringen des Außenputzes montiert werden kann.
[0036] In den Fig. 2 und 3 ist eine erste Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 gezeigt. Der Aufnahmekasten 2 umfasst einen Aufnahmekastenmantel 11, der eine Vorderwand 12, eine Rückwand 13 und eine Deckwand 14 des Aufnahmekastens 2 bildet. Weiter umfasst der Aufnahmekasten 2 zumindest ein Montagelement 15. Vorzugsweise umfasst der Aufnahmekasten auch seitliche Stirnwände 16. Der Aufnahmekasten 2 kann auch aus diesen, in diesem Absatz genannten Bestandteilen bestehen.
[0037] Es ist auch möglich, dass der Aufnahmekasten 2 keine Vorderwand 12 aufweist. Diese Ausführung der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 wird insbesondere dann eingesetzt, wenn anstelle dieser Vorderwand 12 ein Fassadenelement zur vorderseitigen Abdeckung des Aufnahmekastens eingesetzt wird. Es ist damit eine größere Individualisierung der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 möglich, d.h. dass Kundenwünschen an die Gestaltung des Sonnenschutzes einfacher nachgekommen werden kann.
[0038] In der bevorzugten Ausführungsvariante ist der Aufnahmekasten einteilig aus einem Stück Blech ausgebildet, das entsprechend umgeformt wird, sodass der Aufnahmekasten durch einen U-förmiges Profilquerschnitt aufweist bzw. diesen umfasst. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Aufnahmekasten 2 aus mehreren miteinander verbundenen Profilen besteht, sodass beispielsweise die Vorderwand 12 und/oder die Rückwand 13 und/oder die Deckwand 14 jeweils gesonderte, miteinander verbundene Bauteile bilden.
[0039] Das zumindest eine Montagelemente 15 ist an der Rückwand 13 abnehmbar angeordnet. In der dargestellten Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 sind zwei derartige Montageelemente 15 vorgesehen, die in horizontaler Richtung beabstandet zueinander an der Rückwand 13 abnehmbar angeordnet sind. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass nur eines dieser Montagelemente 15 vorgesehen wird, dass in diesem Fall dann schienenartig ausgebildet ist und sich über zumindest 50 % einer Breite 17 des Aufnahmekastens 2 erstreckt. Bei sehr breiten Aufnahmekästen 2 können aber auch mehr als zwei Montageelemente 15 vorgesehen werden, um eine bessere Lastabtragung zu erreichen.
[0040] Zur Aufnahme des zumindest einen Montageelementes 15 ist an der Rückwand 13 zumindest ein Aufnahmebereich 18 ausgebildet. In der dargestellten Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 sind zwei derartige Aufnahmebereiche 18 vorgesehen. Generell ist vorzugsweise pro Montagelemente 15 jeweils ein Aufnahmebereich 18 vorgesehen ist. Bei entsprechender Ausgestaltung des Montagelementes 15 können aber auch bei einem einzigen schienenartigen Montagelemente 15 mehrere Aufnahmebereiche 18, beispielsweise zwei, an der Rückwand des Aufnahmekastens 2 ausgebildet sein. Die Aufnahmebereiche 18 sind in horizontaler Richtung voneinander beanstandet ausgebildet.
[0041] Das oder die Montageelement(e) 18 weisen eine Montageplatte 19 auf, an der zumin- dest ein Haltelemente 20 angeordnet bzw. befestigt ist bzw. kann das oder können die Monta-geelement(e) 18 aus der Montageplatte 19 und dem zumindest einem Halteelement 20 bestehen.
[0042] Das zumindest eine Halteelement 20 ist bevorzugt als Haltewinkel ausgebildet. Dazu kann, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, ein unterer Bereich des Montageplatte 19 entsprechend umgeformt sein, sodass der Haltewinkel nach oben offen ausgebildet ist.
[0043] In der dargestellten Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 weist ein derartiges Montagelemente 15 zwei Halteelemente 20 auf, die in vertikaler Richtung übereinander an der Montageplatte 19 angeordnet bzw. befestigt sind. Auch das zweite Halteelement 20 ist vorzugsweise als Haltewinkel, der nach oben offen ist, ausgebildet, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
[0044] Es können aber auch mehr als zwei derartige Halteelemente 20 pro Montageelement 15 vorhanden sein.
[0045] Der oder die Aufnahmebereich(e) 18 sind in Form von Durchbrüchen 21 oder Auskragungen in der Rückwand 13 des Aufnahmekastens 2 ausgebildet. Beispielsweise können diese Durchbrüche 21 durch Stanzen hergestellt sein. Pro Halteelement 20 ist dabei ein eigener Durchbruch 21 vorgesehen, sodass also die Haltelemente 20 in jeweils einen eigenen Durchbruch 21 eingreifen. In der dargestellten Ausführungsvariante sind pro Aufnahmebereich 18 zwei Durchbrüche 21 in vertikaler Richtung übereinander in der Rückwand 13 vorgesehen. Es kann damit das Wegklappen des Aufnahmekastens 2 besser verhindert werden. Prinzipiell ist es aber möglich, dass nur ein Durchbruch 21 vorgesehen ist.
[0046] Nachdem die Halteelemente 20 bevorzugt als Haltewinkel ausgeführt sind, ist es möglich, dass der Aufnahmekasten 2 nach der Montage der Montageelemente 15 im Sturz an der Fassade eines Gebäudes einfach eingehängt wird, wobei die Haltewinkel die Rückwand 13 des Aufnahmekastens 2 innen umgreifen. Es ist damit möglich, dass die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 komplett ausgestattet an einer Fassade durch einfaches einhängen montiert und gegebenenfalls wieder demontiert werden kann.
[0047] Die Montageelemente 15 werden vorab mit der Montageplatte 19 an der Fassade eines Gebäudes anliegend mit Befestigungselementen, beispielsweise Schrauben, montiert, wozu die Montageplatte 19 entsprechende Bohrungen 22 bzw. Durchbrüche aufweisen kann.
[0048] Es ist weiter möglich, dass auf der, der Fassade zuwendbaren Rückseite der Montageplatte ein Wärmedämmelement, beispielsweise eine Kunststoffschaum, zur thermischen Entkopplung angeordnet ist. Damit kann zudem ein Ausgleich bei unebenen Wände geschaffen werden, bzw. ist damit die Schaffung einer Beabstandung der Montageplatte von der Fassade erzielbar.
[0049] Nach der Montage des zumindest einen Montageelementes 15 und dem Einhängen des Aufnahmekastens 3 mit dem darin angeordneten Sonnenschutzbehang 3 werden nur noch die seitlichen Führungselemente 7 zur Führung des Sonnenschutzbehangs 3 montiert. Diese können an oder in die Laibung des Fensters 10 bzw. der Tür montiert werden. Ebenso ist eine Clipverbindung mit dem Aufnahmekasten 2 möglich. Von Vorteil ist dabei, wenn im Aufnahmekasten 2 Montagehilfen für die Führungselemente 7 vorgesehen sind, beispielsweise Einschubnasen, die in die Führungselemente 7 eingeschoben werden können, da damit die ortsgenaue Montage der Führungselemente 7 vereinfacht werden kann. Es können aber auch andere Positionierungshilfen, wie beispielsweise Kerben, verwendet werden.
[0050] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, kann gemäß einer Ausführungsvariante des Aufnahmekastens vorgesehen sein, dass der zumindest eine Aufnahmebereich 18, also insbesondere der zumindest eine Durchbruch 21, in horizontaler Richtung größer ausgeführt ist, als das zumindest eine Halteelement 20 des Montageelements 15 in gleicher Richtung. In der zentrierten Stellung des Halteelements 20 in dem Aufnahmebereich 18 wird damit beidseitig ein Verschiebebereich 23 definiert, innerhalb dessen der Aufnahmekasten horizontal justiert werden kann.
[0051] Falls gewünscht kann nach dem Einhängen des Aufnahmekastens 2 in das zumindest eine Halteelement 20 des Montageelements 15 zumindest ein Sicherungselement, beispielsweise eine Sicherungsschraube, angeordnet werden, um damit das horizontale Verschieben des Aufnahmekastens 2 zu verhindern. Dieses Sicherungselement kann beispielsweise durch die Rückwand 13 und das Halteelement 20 geschraubt werden. Es sind aber auch andere Formen von derartigen Sicherungselementen mit gleicher Wirkung anordenbar bzw. verwendbar.
[0052] In den Figuren 4 bis 8 sind verschiedene Ausführungsvarianten des Aufnahmekastens 2 bzw. des Montageelementes 15 gezeigt, die im Folgenden beschrieben werden. Diese können gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsformen bilden, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den Fig. 1 bis 3 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung der einzelnen Elemente zu den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0053] In Fig. 4 ist eine Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 gezeigt, bei der der oder die Aufnahmebereich(e) 18 in Form von zumindest einem Aufnahmebügel 24 gebildet ist bzw. sind. Das Halteelement 20, insbesondere der Haltewinkel, des Montageelementes 15 erstreckt sich dabei durch diesen Aufnahmebügel 24. Dazu steht der Aufnahmebügel 24 zumindest so weit über die Rückwand 13 des Aufnahmekastens 2 in Richtung auf das Montageelement 15 vor, dass das Halteelement 20 zwischen der Rückwand 13 und dem Aufnahmebügel 24 eingeschoben werden kann. Es wird damit ebenfalls erreicht, dass der Aufnahmekasten 2 durch einfaches einhängen montiert werden kann. Zum Unterschied zu voranstehend beschriebenen Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 nach den Fig. 2 und 3 benötigt diese Ausführungsvariante nach Fig. 4 allerdings mehr Platz zwischen der Deckwand 14 des Aufnahmekastens 2 und der Unterseite des Sturzes 9 (Fig. 1), falls das Haltelement 20 für einen sichereren Halt des Aufnahmekastens 2 nach dem Einhängen in vertikaler Richtung über den Aufnahmebügel 24 vorragen soll, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist.
[0054] Selbstverständlich können auch bei dieser Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 mehr als ein Halteelement 20 pro Aufnahmebereich 18 vorgesehen werden, wofür auch mehr als ein Aufnahmebügel 24 pro Aufnahmebereich angeordnet werden können. Wie voranstehend ausgeführt ist es auch möglich, dass nur ein schienenartiges Montagelement 15 vorgesehen wird, das mehrere Halteelemente 20 aufweiset, die in horizontaler Richtung nebeneinander und beabstandet zueinander am Montageelement 15 angeordnet bzw. ausgebildet sind.
[0055] Der oder die Aufnahmebügel 24 kann bzw. können als gesonderte bügelförmige Bauteile ausgebildet und mit der Rückwand 13 des Aufnahmekastens 2 verbunden sein, beispielsweise verschweißt oder verschraubt sein bzw. generell über lösbare oder nicht lösbare Verbindungen verbunden sein. Es ist aber auch möglich, dass die Rückwand 13 des Aufnahmekastens 2 an den entsprechenden Stellen der Aufnahmebereich 18 in horizontaler Richtung eingeschnitten wird, und dass daran anschließende der oder die Aufnahmebügel 24 durch entsprechendes umformen aus der Rückwand gebildet wird oder werden.
[0056] In Fig. 5 ist eine Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 gezeigt, bei der der Aufnahmekastenmantel 11 den voranstehend beschriebenen U-förmigen Querschnitt aufweist. Zum Unterschied zu den voranstehend beschriebenen Ausführungsvarianten des Aufnahmekastens 2 weist die Rückwand 13 aber bei dieser Ausführungsvariante einen winkelig, insbesondere zumindest annähernd rechtwinkelig bzw. rechtwinkelig, von der Rückwand 13 abstehenden Schenkel 25 auf. Dieser Schenkel 25 kann einerseits dazu dienen, um einen Anschluss des Aufnahmekastens 2 an ein tiefer in die Laibung eingesetztes Fenster 10 herzustellen. Andererseits kann dieser Schenkel 25 auch dazu verwendet werden, um ein Insektenschutzrollo 27 bzw. generell eine Insektenschutzvorrichtung oder eine Schutzvorrichtung gegen Insekten und/oder Staub und/oder Pollen in die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 (Fig. 1) zu integrieren, wozu dieses an diesem Schenkel 25 montiert werden kann. Eine Tiefe 26 des Schenkels 25 kann dementsprechend an die Einbautiefe der Insektenschutzvorrichtung angepasst sein.
[0057] Durch diese beabstandete Anordnung der Rückwand 13 von der Fassade des Gebäu- des kann aber auch eine (zusätzliche) Wärmedämmung 28 zwischen der Rückwand 13 des Aufnahmekastens 2 und der Fassade angeordnet werden, wie dies in Fig. 5 strichliert dargestellt ist.
[0058] Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich die Form des Aufnahmekastens 2, insbesondere dessen Querschnitt bzw. dessen Höhe, nach dem jeweiligen Sonnenschutzbehang 3 richtet, also beispielsweise nach der Anzahl an Lamellen 8 (Fig. 1) die in dem Aufnahmekasten 2 untergebracht werden müssen, sodass die in den Fig. dargestellten Querschnitte des Aufnahmekastens 2 nur beispielhaften, aber keinen einschränkenden Charakter haben.
[0059] Um die beabstandete Halterung der Rückwand 13 von der Fassade eines Gebäudes zu erreichen kann alternativ oder zusätzlich auch vorgesehen sein, das zumindest eine Halteelement 20 des Montagelements 15 wiederum mit einem L- förmigen Querschnitt ausgebildet ist, der wie bei der Ausführungsvariante nach Fig. 2 durch eine zumindest annähernd vertikalen Schenkel 29 und einen zumindest annähernd horizontalen Schenkel 30 gebildet ist, wobei der zumindest annähernd horizontale Schenkel eine größere Breite 31 in horizontaler Richtung aufweist, als eine Breite 32 des zumindest einen vertikalen Schenkel 29 in vertikaler Richtung, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Das Insektenschutzrollo 27 kann dann auf dem horizontalen Schenkel 30 des (untersten) Halteelementes 20 montiert werden.
[0060] Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Halteelement des Montageelementes auch einen anderen als den L-förmigen Querschnitt aufweisen kann, beispielsweise eine T-förmigen.
[0061] Nach einer anderen Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2, die in Fig. 7 dargestellt ist, kann der Aufnahmebereich 18 bzw. können die Aufnahmebereiche 18 anstelle in der Rückwand 13 auch in der Deckwand 14 vorgesehen sein. Der oder die Aufnahmebereiche 18 ist bzw. sind wiederum als Aufnahmebügel 24 ausgebildet, die analog zu voranstehender Beschreibung dazu über die Deckwand 14 in vertikaler Richtung nach oben vorragen, sodass die Halteelemente 20 zwischen der Deckwand und den Aufnahmebügeln 24 eingeschoben werden können. Das Einhängen des Aufnahmekastens 2 erfolgt also bei dieser Ausführungsvariante durch Aufschieben des Aufnahmekastens auf die Halteelemente 20 des Montageelementes 15. Das oder die Haltelemente 20 kann bzw. können in diesem Fall als Flachprofil ausgebildet sein. Gegen das Herabrutschen des Aufnahmekastens 2 von dem zumindest einen Montageelement 15 kann voranstehend erwähntes Sicherungselement vorgesehen werden.
[0062] Der oder die Aufnahmebügel 24 können wie voranstehend beschrieben hergestellt bzw. ausgebildet sein.
[0063] Es ist auch bei dieser Ausführungsvariante möglich, dass das zumindest eine Halteelemente 20 als Haltewinkel ausgebildet ist, wie dies in Fig. 7 durch den strichliert dargestellten vertikalen Schenkel 29 des zumindest einen Halteelementes 20 gezeigt ist. Dabei ist eine Auf-schiebeöffnung 33 des Aufnahmebügels 24 zumindest so groß bemessen, dass diese eine Höhe aufweist, die der Breite 32 (Fig. 6) des vertikalen Schenkels 29 in vertikaler Richtung zumindest entspricht. Nach dem Aufschieben des Aufnahmekastens 2 senkt sich dieser ab, sodass der vertikale Schenkel 29 in vertikaler Richtung den Aufnahmebügel 24 überragt und damit der Aufnahmekasten 2 gegen das Herabrutschen von dem zumindest einen Montagelement 15 gesichert ist. Für das Abnehmen des Aufnahmekastens 2 von dem zumindest einen Montageelement 15 muss dieser entsprechend angehoben werden.
[0064] In einer alternativen Ausführungsvariante dazu kann vorgesehen sein, dass kein bzw. keine Aufnahmebügel 24 vorhanden sind, sondern der oder die Aufnahmebereich(e) 18 in der Deckwand 14 wie in Fig. 2 dargestellt ausgebildet sind, sodass also zum Unterschied zur Ausführungsvariante nach Fig. 2 der Aufnahmekasten 2 nicht mit einer vertikalen Bewegung sondern mit einer horizontalen Bewegung auf das oder die Montageelement(e) 15 aufgeschoben wird. Das oder die Montageelement(e) 15 können dazu wie im Folgenden beschrieben ausgeführt sein.
[0065] Wie in den Fig. 2 und 6 gezeigt, kann das zumindest eine Montagelement 15 zwei Halteelemente 20 aufweisen, die einen zumindest annähernd vertikalen Schenkel 29 aufweisen, wobei die beiden zumindest annähernd vertikalen Schenkel 29 in die gleiche Richtung verlaufen, sodass also beide Halteelemente 20 nach oben offen sind.
[0066] Es ist aber auch möglich, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, das zumindest eine Montagelement 15 zwei Halteelemente 20 aufweist, die einen zumindest annähernd vertikalen 29 Schenkel aufweisen, wobei die beiden zumindest annähernd vertikalen Schenkel 29 in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Das untere Halteelement 20 weist dabei seinen offenen Bereich unten und das obere Halteelement 20 dementsprechend oben auf.
[0067] Bei den Ausführungsvarianten des Aufnahmekastens 2 und damit der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 nach den Fig. 1 bis 5, 7 und 8 kann das zumindest eine Halteelement 20 des zumindest einen Montageelements 15 ausschließlich reibschlüssig in den zumindest einen Aufnahmebereich 18 des Aufnahmekastens 2 eingreifend ausgebildet sein. Beispielsweise kann dazu bei der Ausführungsvariante des Aufnahmekastens 2 nach den Fig. 2 und 3 die Breite 31 des zumindest annähernd horizontalen Schenkels 30 des zumindest einen Halteelementes 20 der Materialdicke der Rückwand 13 zumindest annähernd entsprechen. Es ist damit gemeint, dass der Aufnahmekasten 2 gerade noch auf das Haltelemente 20 aufgeschoben werden kann, eine horizontale Verschiebung nach vorne von dem Montageelement 15 allerdings ausgeschlossen ist.
[0068] Nach einer anderen Ausführungsvariante der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 kann auch vorgesehen sein, dass das zumindest eine Montageelement werkzeuglos abnehmbar ist, also beispielsweise nur in das zumindest eine (winkelförmige) Halteelement 20 eingehängt ist und keine weitere Befestigung vorgesehen ist.
[0069] Die Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 nach der Erfindung hat den Vorteil, dass zwischen dem Aufnahmekasten 2 und dem Montagelemente 15 mit den Haltelementen 20 keine weiteren Zwischenelemente erforderlich sind, da aufgrund der bevorzugten Bearbeitung des Aufnahmekastens 2, d.h. der Ausbildung der Aufnahmen für die Halteelemente 20 im Aufnahmekasten 2, die Haltelemente 20 der Montagelemente 15 direkt mit dem Aufnahmekasten 2 verbunden werden können.
[0070] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind.
[0071] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung 2 Aufnahmekasten 3 Sonnenschutzbehang 4 Öffnung 5 Unterseite 6 Welle 7 Führungselement 8 Lamelle 9 Sturz 10 Fenster 11 Aufnahmekastenmantel 12 Vorderwand 13 Rückwand 14 Deckwand 15 Montageelement 16 Stirnwand 17 Breite 18 Aufnahmebereich 19 Montageplatte 20 Halteelement 21 Durchbruch 22 Bohrung 23 Verschiebebereich 24 Aufnahmebügel 25 Schenkel 26 Tiefe 27 Insektenschutzrollo 28 Wärmedämmung 29 Schenkel 30 Schenkel 31 Breite 32 Breite
Claims (12)
- Ansprüche1. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1), insbesondere zur Sturzmontage, umfassend einen Sonnenschutzbehang (3), der in einem Aufnahmekasten (2) angeordnet ist, der an einer Unterseite (5) eine Öffnung (4) aufweist, durch die der Sonnenschutzbehang (3) aus dem Aufnahmekasten (2) heraus und in den Aufnahmekasten (2) hinein verbracht werden kann, wobei der Aufnahmekasten (2) einen Aufnahmekastenmantel (11) umfasst, der eine Rückwand (13) und eine Deckwand (14) und bevorzugt eine Vorderwand (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in oder auf der Rückwand (13) oder in oder auf der Deckwand (14) zumindest ein Aufnahmebereich (18) ausgebildet ist, in dem zumindest ein Halteelement (20) eines Montageelementes (15) abnehmbar aufgenommen ist.
- 2. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das der zumindest eine Aufnahmebereich (18) als Durchbruch (21) in der Rückwand (13) des Aufnahmekastens (2) ausgebildet ist.
- 3. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekastenmantel (11) einteilig als U- Profil oder mit einem U-Profil ausgebildet ist.
- 4. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekasten (2) an der Rückwand (13) einen winkelig von der Rückwand (13) in Richtung auf das zumindest eine Montageelement (15) abstehenden Schenkel (25) aufweist.
- 5. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Halteelement (20) des Montagelements (15) mit einem L-förmigen Querschnitt ausgebildet ist, der durch eine zumindest annähernd vertikalen Schenkel (29) und einen zumindest annähernd horizontalen Schenkel (30) gebildet ist, wobei der zumindest annähernd horizontale Schenkel (30) eine größere Breite (31) in horizontaler Richtung aufweist, als der zumindest eine vertikale Schenkel (29) in vertikaler Richtung.
- 6. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Halteelement (20) des zumindest einen Montageelements (15) ausschließlich reibschlüssig in den zumindest einen Aufnahmebereich (18) des Aufnahmekastens (2) eingreift.
- 7. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Aufnahmebereich (18) in horizontaler Richtung größer ausgeführt ist, als das zumindest eine Halteelement (20) des Montageelements (15) in gleicher Richtung.
- 8. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Montagelement (15) zwei Halteelemente (20) aufweist, die einen zumindest annähernd vertikalen Schenkel (29) aufweisen, wobei die beiden zumindest annähernd vertikalen Schenkel (29) in die gleiche Richtung verlaufen.
- 9. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Montagelement (15) zwei Halteelemente (20) aufweist, die einen zumindest annähernd vertikalen Schenkel (29) aufweisen, wobei die beiden zumindest annähernd vertikalen Schenkel (29) in entgegengesetzter Richtung verlaufen.
- 10. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Montageelement (15) werkzeuglos abnehmbar ist.
- 11. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückwand (13) des Aufnahmekastens (2) zumindest zwei in horizontaler Richtung voneinander beabstandete Aufnahmebereiche (18) ausgebildet sind.
- 12. Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei in horizontaler Richtung voneinander distanzierte Montageelemente (15) angeordnet sind. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATGM50104/2015U AT14832U1 (de) | 2015-06-02 | 2015-06-02 | Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| ATGM50104/2015U AT14832U1 (de) | 2015-06-02 | 2015-06-02 | Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung |
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|---|---|
| AT14832U1 true AT14832U1 (de) | 2016-07-15 |
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ID=56320686
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATGM50104/2015U AT14832U1 (de) | 2015-06-02 | 2015-06-02 | Vorbau-Sonnenschutzvorrichtung |
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|---|---|
| AT (1) | AT14832U1 (de) |
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| DE1654034A1 (de) * | 1966-10-26 | 1970-09-24 | Kurt Aeberli | Tragkanal fuer Raffstores |
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-
2015
- 2015-06-02 AT ATGM50104/2015U patent/AT14832U1/de not_active IP Right Cessation
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