AT148549B - Orientierungsbussole. - Google Patents

Orientierungsbussole.

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AT148549B
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Austria
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bussole
magnetic needle
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Franz Winterer
Karl Stadler
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Franz Winterer
Karl Stadler
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Orientierungsbussolc. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Orientierungsbussole, die in der Karte auf die Kartensehrift oder zu einer beliebig andern Grundrichtung einstellbar ist. Für das Visieren im Gelände besitzt der
Erfindungsgegenstand ein Fadenkorn und einen   Diopterschlitz   im Deckel für ansteigende Visierlinien auf grosse Entfernungen, sodann eine Diopterstellung des Deekelspiegels für nahe Entfernungen. Die sturzartige Abdeckung des im Bussolengehäuse verdrehbar   gelagerten'Gehäuses   der Magnetnadel bringt die Winkelskalaebene in die Einspielebene der Magnetnadel. 



   Ihr wesentliches Merkmal besteht darin, dass die untere Abdeckung des verdrehbaren Magnet- nadelgehäuses eine durchsichtige Platte mit Gitternetz parallel zur   West-Ost-und Nord-Südrichtung   der Grad-oder Striehskala besitzt, das Bussolenbett mit einem um mindestens 2400 aufklappbaren
Spiegel mit Diopterschlitz und Fadenkornvisureinrichtung versehen ist und die Magnetnadelspitzen in der Höhe der Ableseskala liegen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. 2 einen   Längsschnitt,   Fig. 3 eine Dioptervisur, Fig. 4 eine Faden- korn-und eine Schrägvisur mit gleichzeitiger Beobachtung des Einspielens der Magnetnadel im Spiegel und Fig. 5 eine Spiegeldiopterschlitzvisur mit direkter Beobachtung der Magnetnadel. 



   Die Bussole besteht, wie das Ausführungsbeispiel zeigt, aus einem Magnetnadelgehäuse   1,   das mit einer durchsichtigen und einen orthogonalen Raster tragenden Bodenplatte für das Gleichrichten zu einer beliebigen Grundrichtung versehen ist. Der Skalenring   5   ist mit der Gitternetzplatte in der Art fest verbunden, dass die   unter"Kartensehrift"verlaufende   Linie derselben zum   West-Ostdurch-   messer des   Skalenringes     5   gleich verläuft. Die durchsichtige und   das Magnetnadelgehäuse abdeckende  
Kappe 6 mit den Einspielmarken 7 für die Magnetnadelspitze ruht auf dem Distanzierring 8 und wird mittels dem Skalenring 5 festgehalten. Die Magnetnadelarretiervorrichtung 9 wird bei   Schliessen   des Deckels 15 wirksam.

   Das   Magnetnadelgehäuse   ist in einer Bettung 10 drehbar eingesetzt. Die Bettung 10 besitzt eine Ablesemarke 11, welche bis an die Einteilung der Skala 5 reicht. Ein Stativgewinde 12 und ein Loch zum Aufstecken auf einen Stock 1. gestattet eine ruhige Lage beim Visieren im Gelände herzustellen. Die Bussole besitzt einen oberen Deckel   15,   der innenseitig mit einem Spiegel   17,   für die Kontrolle der Magnetnadel beim Visieren im Gelände und einem Visierschlitz 18 versehen ist und in der Verlängerung der Achse einen Faden 19 oder ein senkrecht aufgestelltes dünnes   Plättchen,   das in das geschlitzte Korn 20 hineinreicht, aufweist.

   Die Bussole trägt weiters einen zweiteiligen   unteren DeckeUss,   der eine   Aussparunghat,   in welcher sich, ebenfalls um die gleiche Achse aufklappbar wie der Deckel selbst, eine Zunge 22 mit einem   Diopterschlitz     8J befindet.   Das Visieren erfolgt nun entweder über das rückwärtige Visiergrinsel (Kimme) 14 oder durch den Schlitz der Deckelzunge   22   zum vorderen Visierelement. 



   Das Einstellen der Bussole beim Bestimmen einer Richtung auf einer Landkarte erfolgt so, dass die   Anlegekante   10 a oder 10 b des Bussolenbettes 10 an die Richtung angelegt wird und die WestOst gerichteten   Gitternetzlinien   der durchsichtigen Platte 2 parallel zur Kartensehrift gedreht werden, so dass das   Wort "Kartenschrift" wie   die Kartenschrift selbst zu lesen ist. 



   Im Falle des Einrichten der Bussole zu einer beliebig andern   Grundrichtung-nicht   zur Kartenschrift und nicht zur   Nordrichtung-werden   die Anlegekanten 10 a oder 10 b des Bussolenbettes 10 ebenfalls an eine beliebige Ziellinie angelegt, aber   nun   die Nord-Süd gerichteten Gitternetzlinien zu irgendeiner beliebig in die Karte eingezeichneten   Grundrichtung   (Standorthilfsziel) gleichlaufend eingedreht. 

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 EMI2.1 
 nach abwärts gestellten Deckels 15. Die Kontrolle des Haltens der Bussole in der horizontalen Lage erfolgt bei allen Visierarten, indem das Spiel der Magnetnadelspitzen in der Höhe des   Skalenringes J   erhalten wird. Aus diesem Grunde ist die durchsichtige Kappe 6 gewölbt, um Platz für das Spiel der Magnetnadel 4 zu lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Orientierungsbussole, dadurch gekennzeichnet, dass das verdrehbare   Magnetnadelgehäuse     (1)   eine durchsichtige Platte   (2)   mit Gitternetz parallel zur   West-Ost-und Nord-Südriehtung   der Gradoder Strichskala   (9)   besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Bussole, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bussolenbett (10) mit einem um mindestens 2400 umklappbaren Deckel mit Spiegelbelag (17) und Dioptersehlitz (18) in dessen Verlängerung sich ein Faden (19) oder ein senkrecht aufgestelltes Plättchen zur Visierung befindet. versehen ist.
    3. Bussole, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere durchsichtige Abdeckplatte (6) des Magnetnadelgehäuses (1) gewölbt ist, um die Magnetnadel (1) in der Höhe des Skalenringes zum Einspielen zu bringen.
AT148549D 1936-04-03 1936-04-03 Orientierungsbussole. AT148549B (de)

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ID=3645192

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AT148549D AT148549B (de) 1936-04-03 1936-04-03 Orientierungsbussole.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750084C (de) * 1939-02-04 1944-12-12 Orientierungskompass

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