AT152868B - Schneeräumer. - Google Patents

Schneeräumer.

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AT152868B
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AT
Austria
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snow plow
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snow
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Josef Schmalzhofer
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Josef Schmalzhofer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schneeräumer.   



   Schneeräumer mit zur Stirnseite eines Fahrzeuges gleichlaufender, in der Höhe verstellbar angeordneter horizontaler   Arbeitsschneeke   sind bekannt. Für die Lagerung der   Arbeitsseimecke,   die Anbringung der   Höhenverstelleinrichtung   und die örtliche Anordnung der Drehstellen zwecks   Auf-und Abwärtsbewegung   des Arbeitsschneckensystems sind eine Reihe von Konstruktionselementen und besondere Einrichtungen vorgesehen, welche im Zusammenwirken einen mehr oder minder unübersichtlichen und vor allem komplizierten Gesamtaufbau ergeben. Ganz abgesehen von der Kostspieligkeit solcher Schneeräumer sind dieselben zum Anschluss an beliebige, fahrbereite Fahrzeuge vollkommen ungeeignet. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des   Schneeräumers,   welche darin besteht, eine die   Arbeitsschneeke   teilweise umschliessende Verschalung mittels Versteifungsorgane als starres Sytem auszubilden, wird erreicht, dass die Lagerung der   Arbeitsschnecke,   das Angriffsmittel einer Höhenverstelleinrichtung, die für diese erforderliche Gelenkverbindung zwischen dem   Arbeitssehnecken-   system und dem Fahrzeug und gegebenenfalls auch die   Abstützflächen   für die Entlastungsfedern unmittelbar am   Verschalungskörper   angebracht werden können.

   Der einfache Konstruktionsaufbau und der damit verbundene beschränkte Raumbedarf des erfindungsgemässen   Schneeräumers   machen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 des Führerstandes 20 und eine Feststellvorrichtung für das Handrad sind vorteilhaft. Das verhältnismässig grosse Eigengewicht der Arbeitsschnecke 1 und ihrer Hilfseinrichtungen hat eine grosse Zugbeanspruchung der   Gewindespindel. M   und eine hohe Gewindeflankenpressung zwischen dem Spindelgewinde und dem Muttergewinde des Handrades 21 zur Folge. Es wäre somit auch ein nicht unbedeutendes Drehmoment bei Betätigung des Handrades 21 zu überwinden.

   Um diesem Übelstand entgegen- 
 EMI2.1 
 angeordnet, dass ihre   Abstützflächen   mittel-oder unmittelbar einerseits von der Verschalung 4 und anderseits von der Stirnwand des Fahrzeuges gebildet werden. Die Form der an sich bekannten Kegelfedern erscheint als besonders geeignet. Die Abstützflächen auf der zylinderförmigen Verschalung 4 werden beispielsweise von Winkelstücken 23 gebildet, die durch Nietung od. dgl. mit der Verschalung 4 starr verbunden sind. 



   Der Antrieb der Arbeitsschnecke 1 kann auf verschiedenste Art erfolgen. Ein besonders zweckmässiges Beispiel ist in Fig. 2 dargestellt. An einem Ende der Welle 2, vorteilhaft zwischen dem Lager 3 und dem Auslauf des Profiles der Arbeitsschnecke   1,   ist ein Schneckenrad 24 aufgekeilt, das im Eingriff mit einer auf einer Welle 25 festsitzenden Schnecke 26 steht. Die durch eine Gelenkkupplung, etwa ein Kardangelenk 27, unterbrochene Welle 25 wird von Lagern 28 gehalten. Auf dem der Arbeitschnecke 1 abgekehrten Ende der Welle 25 sitzt eine Gegenschneckenrad 29, welches mit einer Gegenschnecke 30 zusammenwirkt. Die höchst zulässige Drehzahl der Arbeitsschnecke 1 ist von der Schneehöhe und von der Schneebeschaffenheit abhängig. Um diese Drehzahl zu regeln, ist ein an sich bekanntes Wechselgetriebe 31 vorgesehen.

   Dieses kann vorteilhaft unterhalb des Führerstandes 20 angeordnet sein, so dass eine unmittelbare Betätigung des Wechselgetriebes durch den Fahrzeuglenker erfolgen kann. Die praktisch häufig erforderliche Änderung des Drehsinnes der Arbeitsschnecke 1 wird durch   Wenderäder. 32 erreicht,   die von der Motorwelle 33 angetrieben werden. Die ganze Antriebseinrichtung kann von einem Schutzkasten abgedeckt sein. 



   Bei Räumung von nassem Schnee kann es vorkommmen, dass der Schnee zwischen den Profile der Arbeitsschnecke   1   sich zusammenballt und an den Profilflanken haften bleibt. Um eine hiedurch bedingte Verminderung der   Schneeförderleistung   zu vermeiden, werden die heissen Auspuffgase des Motors wie bekannt zur Anwärmung der Arbeitsschnecke benutzt. Praktisch kann dies beispielsweise durch Zwischenschaltung der hohl ausgebildeten Welle 2 in die Auspuffleitung erfolgen, wobei sich die Wärme auch auf die Profile der   Arbeitsschneeke   1 mitteilen wird. 



   Das Antriebsfahrzeug selbst kann mannigfachste Formen haben. Fig. 1 zeigt eine praktisch besonders vorteilhafte Gestaltung. Hinter dem Führerstand 20 ist der Motor 34 mit dem Kühler 35 angeordnet. Zur Fortbewegung dienen Raupenantriebe 36. Das Dach des Führerstandes 20 ist zweckmässig mit einem oder mehreren   Beleuchtungskörpern   37 ausgerüstet, die die Kontrolle der Schneeräumung der Arbeitsschnecke 1 bei Nachtarbeit ermöglichen. Die Anordnung von Scheibenwischern,   Nebel-und Deckliehtern   usw., sei vollständigkeitshalber hier auch erwähnt. 



   Die Arbeitsschnecke 1 und ihre Hilfseinrichtungen können ohne Schwierigkeiten an jeden beliebigen Kraftwagen od. dgl. angebracht werden. Auch für die Räumung von Geleiseanlagen kann der erfindungsgemässe Schneeräumer vorteilhaft Verwendung finden. Hiebei ändern sich lediglich die Antriebsmittel für die Arbeitsschnecke, die sich den jeweiligen Betriebsverhältnissen anzupassen haben. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1.   Schneeräumer   mit zur Stirnseite eines Fahrzeuges   gleichlaufender   höhenverstellbar angeordneter horizontaler Arbeitsschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Arbeitsschnecke   (1)   teilweise 
 EMI2.2 
 gebracht sind.

Claims (1)

  1. 2. Schneeräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise als V-förmige Zugstange (17) ausgebildete, das Heben und Senken des Arbeitsschneckensystems vermittelnde Organe EMI2.3 unmittelbar auf dem Verschalungskörper (4, 5,6, 9) befestigt sind.
    3. Schneeräumer nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine an der Kniekstelle (18) der Zugstange (17) angelenkte Gewindespindel (19), deren Gewindeteil in das Innere des Führerraumes (20) od. dgl. des Fahrzeuges ragt.
    4. Schneeräumer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe eines im Innern des Führerraumes (20) od. dgl. angeordneten Handrades (21) ein zum Gewinde der Spindel (19) passendes Muttergewinde trägt und mit der Spindel (19) derart zusammenwirkt, dass ausschliesslich nur diese eine Axialbewegung ausführen kann.
    5. Schneeräumer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mit Drehbolzen (13) zusammen- EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3>
    6. Schneeräumer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Druckfedern (22), welche unterhalb der Gelenkteile (11, 12) zwischen der Stirnseite des Fahrzeuges und dem Verschalung- körper (4, 5,6, 9) wirksam sind, zum Zwecke einer Entlastung der Höhenverstelleinrichtung.
    7. Schneeräumer nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch mit dem Verschalungskörper (4, 5, 6, 9) starr verbundene Winkelstutzen (23), welche die erforderlichen Abstützflächen für die Druckfedern (22) auf der zylinderförmigen Mantelfläche des Verschalungskörpers vermitteln. EMI3.1
AT152868D 1936-03-06 1936-03-06 Schneeräumer. AT152868B (de)

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ID=3647301

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AT152868D AT152868B (de) 1936-03-06 1936-03-06 Schneeräumer.

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AT (1) AT152868B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6035478A (en) * 1998-06-10 2000-03-14 Clark Equipment Company Rotary broom mounting

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6035478A (en) * 1998-06-10 2000-03-14 Clark Equipment Company Rotary broom mounting

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