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Säulenförmiger Strassenaufbau.
Die neuzeitlichen Verkehrsbedürfnisse haben die Notwendigkeit mit sich gebracht, auf öffentlichen Plätzen säulenförmige Strassenaufbauten aufzustellen, die zur Unterbringung von verkehrswichtigen Einrichtungen, wie Fernsprecher, Feuermelder, Notrufanlagen, Rettungseinrichtungen, Uhren oder Lautsprecheranlagen dienen. Die Aufstellung der bisher bekannten Säulen dieser Art scheitert jedoch häufig daran, dass sie einen zu grossen Platz beanspruchen und der für sie benötigte Raum, an den für die Aufstellung in Frage kommenden Örtlichkeiten nicht zur Verfügung steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen für die genannten Zwecke bestimmten säulenförmigen Strassenaufbau zu schaffen, der möglichst wenig Platz beansprucht, den Verkehr nicht behindert und daher auch an verkehrsreichen Örtlichkeiten Aufstellung finden kann. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass der säulenförmige Aufbau, im Gegensatz zu der bisher üblichen viereckigen Form, einen runden Querschnitt besitzt und durch eine Schiebetür zugänglich ist. Durch die gleichzeitige Anwendung dieser beiden Merkmale wird ein Aufbau geschaffen, der auch an räumlich sehr beengten Örtlichkeiten, an denen die Aufstellung z. B. einer Fernsprechzelle bisher nicht durchführbar erschien, ohne Schwierigkeiten aufgestellt werden kann.
Dieser Vorteil ergibt sich aus der Verwendung einer Schiebetür, die nicht, wie eine in Scharnieren eingehängte Tür nach innen oder aussen schlägt. Schlägt nämlich eine Schwenktür nach innen, so muss der Zellenraum verhältnismässig gross sein, damit man die Tür von innen wieder schliessen kann. Schlägt die Tür aber nach aussen, so wird dadurch der Verkehr behindert und man kann die Säule nur in grösserem Abstand von der Bordschwelle aufstellen, was aber in vielen Fällen unmöglich ist. Durch die Verwendung einer Schiebetür kann man also den Zellenraum verhältnismässig klein machen und dennoch die Säule in unmittelbarer Nähe der Bordschwelle, eines Hauses, eines Baumes u. dgl. aufstellen. Voraussetzung für die Verwendung der Schiebetür ist anderseits der runde Querschnitt der Säule.
Die erfindungsgemässe Form der Säule eignet sich ferner in besonderem Masse zur Unterbringung von weiteren Einrichtungen. In dem Kopf der Säule kann ausser einer Uhr in dessen Mitte auch ein Lautsprecher untergebracht werden. Teile des Aufbaukopfes können erfindungsgemäss als Tonführungs-und-abstrahlfläche ausgebildet sein. Der Aufbaukopf einer Säule mit rundem Querschnitt besitzt nämlich an sich schon die Form eines Umdrehungskörpers, die wiederum besonders geeignet ist, den Ton des Lautsprechers nach allen Seiten gleichmässig abzustrahlen. Unter dem Fussboden des Zellenraumes, also unterhalb der Strassenhöhe, kann weiters eine Rettungseinrichtung in einer Hebevorrichtung untergebracht werden, die es ermöglicht, die Rettungseinrichtung im Bedarfsfalle bis zur Strassenhöhe zu befördern.
Diese Hebevorrichtung muss aber so ausgebildet sein, dass sie mit ihren Betätigungs- und Führungseinrichtungen innerhalb des Fundamentes der Säule in sich ein Ganzes bildet, welches im Ruhezustand den Zellenraum nicht in Anspruch nimmt. In der Gebrauchsstellung ragt die Hebevorrichtung in den Raum oberhalb des Fussbodens, so dass die Rettungseinrichtung zugänglich wird. Auch hiebei ist die Schiebetür vorteilhaft, da bei Benutzung der Rettungseinrichtung der gesamte Raum vor der Säule frei ist und somit diese Einrichtung unbehindert bedient werden kann.
Schliesslich wird durch den runden Säulenquerschnitt die Möglichkeit gegeben, die nicht für Tür, Fenster und sonstige Zwecke erforderlichen Flächen für Plakatanschlag zu verwenden.
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