AT155391B - Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement. - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement.

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Friedrich Krill
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  Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement. 



   Die Vorschläge zum Aufbringen eines   Asbestzementmörtels   als Wandverputz haben bisher keinen Eingang in die Praxis gefunden, weil sich Schwierigkeiten in der gleichmässigen Aufbringung des Gemisches auf die zu verputzende Wand ergeben haben. Eine gleichmässige Aufbringung wäre wohl durch Aufspritzen des Gemenges auf die Wand vermittels eines Druckmittels zu erzielen gewesen, allein gegenüber der Verwendung einer Spritzdüse für das Gemenge bestand das Vorurteil, dass dieselbe durch den aus Zement und Asbestfasern bestehenden Brei in Bälde verstopft würde. Man hat deshalb vorgeschlagen, die Asbestfasern und den Zementbrei durch gesonderte Düsen austreten zu lassen und die Vereinigung der getrennten Strahlen erst beim Auftreffen oder kurz vor dem Auftreffen auf die
Wand vor sich gehen zu lassen.

   Dieser Vorgang hat aber den Nachteil, dass eine gleichmässige Verteilung der Asbestfasern im Zementbrei nicht erzielbar ist. 



   Für die Herstellung von Gegenständen aus Asbestzementgemischen in Formen hat man vorge- schlagen, in die Formen ein feuchtes Asbestzementpulver zu spritzen. Dieses Pulver besteht jedoch aus zerkleinerten Asbestfasern und Zement, wodurch der Vorteil, der in der Verwendung von verhältnis- mässig langen Asbestfasern und deren verfestigender Wirkung liegt, verlorengeht. Auch bedingt die
Herstellung dieses Pulvers eine verhältnismässig komplizierte und kostspielige Vorbehandlung der
Gemischanteile. 



   Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, dass das bestehende Vorurteil gegen die Verwendung von Spritzdüsen für die Aufbringung eines Asbestzementbreies auf Flächen nicht berechtigt ist und dass man bei Verwendung eines auch aus verhältnismässig langen Asbestfasern und Zement bestehenden Breies vermittels einer Druckluftspritze mit entsprechenden Abmessungen der Düsen einen gleichmässigen, dauerhaften Verputz erzielen kann. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeigneten Druckluftspritze im Axialschnitt dargestellt. Dieselbe besteht aus einem zur Zuführung der Druckluft dienenden Rohr 1 mit einstellbarem bzw. auswechselbarem Düsenmund-   stück   8, auf welchem eine Hülse   S1   aufgesehraubt ist, deren Abmessungen dem gewünschten Streukegel entsprechen. Innerhalb des Rohres 1 ist das für die Zuführung des Asbestzementbreies dienende Rohr 2 angeordnet, welches an die von einem Behälter abzweigende Leitung 4 angeschlossen ist und ein Düsenmundstück 10 von entsprechenden Abmessungen trägt. Durch einen Steg 9 wird das Rohr 2 im Rohr 1 zentriert. Das Rohr 2, welches zur Vermeidung jeder Streuung des Zuflusses geradlinig ausgeführt ist, kann durch einen Hahn 3 abgesperrt werden. 



   Der in der Richtung der Pfeile 5 fliessende Druckluftstrom, welcher vom Kompressor durch die Leitung 6 in das Rohr 1 gelangt, saugt bei seinem Austritt aus der Düse 8 den Asbestzementbrei aus dem Rohr 2 durch die Düse 10 und schleudert ihn kräftig und gleichmässig gegen die zu verputzende   Fläche.   Der Brei legt sich innig an die Fläche und dringt in die Fugen der Fläche ein und füllt dieselben vollständig aus, insbesondere dann, wenn die Fläche durch Mauerwerk gebildet wird. Nach dem Erhärten kann der Asbestzementputz geschliffen und poliert werden. Auch können dem Asbestzementbrei beliebige Farben beigemengt werden, um dem Verputz das   gewünschte   Aussehen zu geben. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement, dadurch gekennzeichnet, dass der Asbestzementbrei, der verhältnismässig lange Asbestfasern enthält, vermittels einer Druckluftspritze auf die zu verputzende Fläche gespritzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT155391D 1938-01-11 1938-01-11 Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement. AT155391B (de)

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