CH206644A - Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Faserstoffen und Zement. - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Faserstoffen und Zement.

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CH206644A
CH206644A CH206644DA CH206644A CH 206644 A CH206644 A CH 206644A CH 206644D A CH206644D A CH 206644DA CH 206644 A CH206644 A CH 206644A
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CH
Switzerland
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cement
fibers
mixture
fiber
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Krill Friedrich
Krill Leo
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Krill Friedrich
Krill Leo
Philipp Dr Landsberger
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements
    • E04F21/12Mechanical implements acting by gas pressure, e.g. steam pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description


  Verfahren zum     Aufbringen    -von Verputz aus Faserstoffen und Zement.    Die Vorschläge zum Aufbringen eines       Faserstoff-Zementmörtels    als Wandverputz  in der Weise, wie dies mit gewöhnlicher       Verputzmasse    geschieht, haben bisher keinen  Eingang in die Praxis gefunden, weil sich  Schwierigkeiten in der gleichmässigen Auf  bringung des Gemisches auf die zu verputzende  Wand ergeben. Man hat auch vorgeschlagen,  die Fasern und den Zementbrei durch Spritzen  aufzubringen und zu diesem Zweck geson  derte Düsen für den Austritt dieser Stoffe  vorgesehen, wobei die Vereinigung der ge  trennten Strählen erst beim Auftreffen oder  kurz vor dem Auftreffen auf die Wand vor  sich geht.

   Dieser Vorgang hat aber den  Nachteil, dass eine gleichmässige Verteilung  der Fasern im Zementbrei nicht erzielbar ist.  



  Für die Herstellung von Gegenständen  aus     Asbest-Zementgemischen    in Formen hat  man vorgeschlagen, in die Formen ein feuch  tes     Asbestzementpulver    zu spritzen. Dieses  Pulver besteht jedoch aus- zerkleinerten    Asbestfasern und Zement, wodurch der Vor  teil, der in der Verwendung von verhältnis  mässig langen Fasern und deren verfestigender  Wirkung liegt, verloren geht. Auch bedingt  die Herstellung dieses Pulvers eine ver  hältnismässig     komplizierte    und kostspielige       Vorbehandlung    der Gemischanteile.  



  Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis  zu     grunde,        däss    man bei Verwendung eines  aus Fasern und Zement bestehenden Breies  vermittelst nur einer einzigen     Druckluftspritze     mit entsprechenden Abmessungen der Düsen  einen gleichmässigen, dauerhaften Verputz  erzielen kann. Hierbei können die Fasern  gegebenenfalls auch eine beträchtliche Länge  (mehrere     Zentimenter)    aufweisen.  



  Es hat sich auch gezeigt, dass nicht nur beim  Zusatz von mineralischen Fasern, wie Asbest  zum Zement, sondern auch beim Zusatz von  animalischen Fasern, wie etwa Kuhhaaren oder  vegetabilischen Fasern, wie etwa Sägespänen,  um ein Beispiel für kurze Fasern anzuführen,      ein allen Anforderungen     Rechnung    tragender  Verputz erzielt werden kann. Es können na  türlich auch Gemische mehrerer Faserarten  dem Zement zugesetzt werden, wie z. B.  Asbestfasern und Kuhhaare oder Kuhhaare  und Sägespäne     usf.     



       Überraschenderweise    lässt sich ein Ver  putz von verhältnismässig grossen Wand  flächen in kürzester Zeit unter Verwendung  einer geeigneten Spritzpistole herstellen, ohne  dass ein Verstopfen der Pistole     durch    die  Fasern eintritt.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form einer zur Durchführung des Verfahrens  nach der Erfindung geeigneten     Druckfuft-          spritze    im     Achsialschnitt    dargestellt. Dieselbe  besteht aus einem zur Zuführung der Druck  luft dienenden Rohr 1 mit     einstellbarem,          bezw.    auswechselbarem Düsenmundstück 8,  auf welchem eine Hülse     8,    aufgeschraubt  ist, deren Abmessungen dem gewünschten  Streukegel entsprechen.

   Innerhalb des Rohres  1 ist das für die Zuführung des     Faserstoff-          Zementbreies    dienende Rohr 2 angeordnet,  welches an die von einem Behälter     abzweigende     Leitung 4 angeschlossen ist und ein Düsen  mundstück 10 von entsprechenden Abmes  sungen trägt. Durch     einen    Steg 9 wird das  Rohr 2 im Rohr 1 zentriert. Das Rohr 2,  welches zur Vermeidung jeder     Streuung    des       Zuflusses    geradlinig ausgeführt ist, kann  durch einen     Hahn    3 abgesperrt     werden.     



  Der in der Richtung der Pfeile 5 flie  ssende Druckluftstrom, welcher vom Kom  pressor durch die Leitung 6 in das Rohr 1  gelangt, saugt bei seinem Austritt aus der  Düse 8 den     Faserstoff-Zementbrei    aus dem  Rohr 2 durch die Düse 10 und schleudert  ihn kräftig und gleichmässig gegen die zu  verputzende Fläche. Der Brei legt sich innig  an die Fläche und dringt in die Fugen der  Fläche ein und füllt dieselben vollständig  aus, insbesondere, wenn die Fläche durch  ein Mauerwerk gebildet wird. lach dem  Erhärten kann die aufgebrachte     Faserstoff-          Zementschicht    geschliffen und poliert wer-    den. Auch können dem     Faserstoff-Zementbrei     beliebige Farben beigemengt werden, um dem  Verputz das gewünschte Aussehen zu geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Faserstoffen und Zement, dadurch gekenn zeichnet, dass zunächst ein Faserstoff-Zement- brei hergestellt wird, der sodann vermittelst einer Druckluftspritze auf die zu verputzende Fläche gespritzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brei verhältnis mässig lange Fasern enthält. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aufzuspritzende Brei aus einem Gemisch von Asbest und Zement gebildet wird. 3.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Gemisch aus Zement und animalischen Fasern auf die Wandfläche aufgespritzt wird. 4. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Gemisch aus Zement und Kuhhaaren auf die Wand fläche aufgespritzt wird. ö. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Gemisch aus Zement und vegetabilischen Fasern auf die Wandfläche aufgespritzt wird. 6.
    Verfahren nach denn Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Gemisch aus Zement mit Holzfasern auf die Wand fläche aufgespritzt wird. 7. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Faserstoff Zementbrei Fasern verschiedener Art enthält.
CH206644D 1938-01-11 1938-08-01 Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Faserstoffen und Zement. CH206644A (de)

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CH206644D CH206644A (de) 1938-01-11 1938-08-01 Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Faserstoffen und Zement.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2534204A1 (de) * 1974-08-02 1976-02-12 Bertil Sandell Verfahren und vorrichtung zur herstellung von betonstrukturen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2534204A1 (de) * 1974-08-02 1976-02-12 Bertil Sandell Verfahren und vorrichtung zur herstellung von betonstrukturen

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