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Kathodenstrahlröhre zum Abtasten von Fernsehbildern.
Es ist bekannt, bei Fernsehsendern Geräte zu verwenden, in denen das Abtasten durch einen Elektronenstrahl geschieht. Die Geräte enthalten eine Metallplatte, die mit einer Isolierschicht bedeckt ist und ausserdem eine zweite Schicht trägt, welche aus Photozellenelementen besteht. Die Photozellen bilden bei der bekannten Anordnung zahlreiche Teilkapazitäten, d. h., auf der Metallplatte befindet sich eine Schicht, die zugleich Photozellen und Speicherelemente zum Sammeln elektrischer Ladungen bildet. Die photoaktiven Teile geben je nach der Belichtung mehr oder weniger Elektronen ab, wodurch die Speicherelemente verschieden aufgeladen werden. Hiedurch wird erreicht, dass die Ladungen der Speicherelemente in ihrer Stärke abhängig sind von der Belichtung der bezüglichen Stelle.
Die Ladungen werden nacheinander durch den über die Schicht geführten Elektronenstrahl abgeführt und zum Steuern des eigentlichen Hoehfrequenzsenders benutzt.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass eine solche Vereinigung von photoaktiver Schicht und Speicherelementen dadurch Schwierigkeiten verursachen kann, dass die einzelnen Vorgänge einander beeinflussen. Sie schlägt daher vor, die Photoschicht von der Speicherschicht zu trennen und die Speicherschieht, die im folgenden als Kondensatorsehieht bezeichnet ist, aus Molekülhaufen leitender Materie und einer Isoliermasse zu bilden, in welcher diese Molekulhaufen fein verteilt sind.
Die Kondensatorschicht kann z. B. Eisenpulver enthalten, wie es in der Hochfrequenztechnik zum Herstellen von Spulenkernen dient. Die Körner dieses Eisenpulvers haben einen Durchmesser von der Grössenordnung von etwa 0'004 mm. Es handelt sich also um Körner, deren Durchmesser nur einen
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darin, dass die Schicht, welche photoaktive Mittel und Speichermittel zugleich enthalt, äusserst gleichmässig in ihrem Gefüge sein muss, damit beim Abtasten durch den Elektronenstrahl Schichtungleichheiten sieh nicht in gleicher Grössenordnung äussern wie Ladungsuntersehiede, welche durch die Helligkeitsunterschiede des Bildes entstehen.
. Die Erfindung ist im folgenden mit Bezug auf die Zeichnung erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Ansieht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Fig. zeigt in starker Vergrösserung einen Teil der Kondensatorschicht, die in der Anordnung nach Fig. l verwendet ist.
1 bezeichnet eine durchsichtige photoaktive Schicht bekannter Art. Der wiederzugebende
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Grössenordnung von Molekulhaui'en fein verteilt sind. Die Teilchen P bilden so die Belegungen von Kondensatoren. Hinter der Schicht ; !, befindet sich ein Gitter. 3, das z. B. aus Stäben oder Drähten besteht, die parallel zueinander sind. Die Kathode K erzeugt einen Elektronenstrahl, der in bekannter
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werden. Die in der Zeichnung linke Seite der Schicht 2 wird negativ aufgeladen, die andere Seite positiv.
Die Stärke der Ladungen hängt natürlich von der Anzahl der zugeführten Elektronen ab, die von der Schicht 1 kommen. An dem Gitter 3 liegt eine positive Spannung, welche durch die Schicht 2 zur Schicht 1 hindurchgreift und so bewirkt, dass die in der Schicht 1 ausgelösten Elektronen sicher zur Schicht 2 gelangen. Es ist natiirlich möglich, diesen Vorgang auch durch andere Anordnungen zu erreichen als durch eine Gitterelektrode, wie das Gitter 3 es ist. Das Gitter. 3 wirkt zugleich als Anode
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strahls, der durch das Gitter 3 beschleunigt wird und durch dieses hindurch auf die Schicht : 2 trifft, werden die verschiedenen Ladungen der hinter dem Gitter 3 befindlichen Kondensatorelemente nacheinander abgeführt.
Die hiedurch bewirkten Stromänderungen können an einem Widerstand H' abgenommen werden, welcher in der an das Gitter 3 angeschlossenen Zuführung liegt, und werden dann nach geeigneter Verstärkung zum Steuern des eigentlichen hochfrequenten Senders benutzt.
Um die Wirksamkeit der Anordnung zu erhöhen, kann ein Gitter -1 vorgesehen werden, welches in Berührung mit derjenigen Seite der Schicht 1 steht, die dem Objektiv 0 zugewendet ist. Die Gitter 3, -1 werden zweckmässig so angeordnet, dass sie einander decken, um eine mehrfache Rasterung des Bildes zu vermeiden. Eine Rasterung entsteht nämlich beim Hin-und Hergehen des abtastenden Elektronenstrahls, weil dieser beim Überstreichen der Gitterstäbe abgeblendet wird, d. h., die hinter den Stäben liegenden Kondensatorelemente nicht erreichen kann. Eine solche Rasterung braucht aber nur in einer Richtung zu erfolgen, da die Erfindung keines Masehenrasters bedarf, stört also den Bildeindruck in keiner Weise. Wird das Gitter 4 so angebracht, dass es sich mit dem Gitter 3 deckt, so
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Schicht abgedeckt ist.
Da es nicht ganz einfach ist, beide Gitter in Deckung zu bringen, ist es vielleicht zweckmässig, Korrekturen anderer Art vorzusehen, um geringere Ungenauigkeiten auszugleichen.
Es kann z. B. dafür gesorgt werden, dass die photoaktive Schicht nicht genau von vorn belichtet wird, sondern dass die Belichtung etwas seitwärts verschoben wird. Der Schatten der Gitterstäbe wird hiedureh gleichfalls auf eine andere Stelle verschoben. Das Gitter J dient der Strombelieferung der Schicht 1.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kathodenstrahlröhre zum Abtasten von Fernsehbildern, bei welcher das optische Bild auf eine Photosehicht geworfen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Photosehicht als zusammenhängende
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