AT155838B - Lüftungseinrichtung für Zellensilo. - Google Patents

Lüftungseinrichtung für Zellensilo.

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AT155838B
AT155838B AT155838DA AT155838B AT 155838 B AT155838 B AT 155838B AT 155838D A AT155838D A AT 155838DA AT 155838 B AT155838 B AT 155838B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



    Die Erfindung betrifft Lüftungsvorrichtungen, die in jeden bestehenden Zellensilo, gleichgültig in welchem Material oder in welcher Grundrissform dieser gestaltet ist, eingefügt oder bei einem Neubau von Getreidezellen sofort berücksichtigt werden können. 



  Bekannt ist die durch den Silo geleitete Luftverteilung mittels an gegenüberliegenden Wänden angebrachten Horizontalrippen. Diese Rippen, besonders wenn sie in grösserer Höhenentfernung angeordnet sind, haben aber den Nachteil, dass in der Nähe der Lufteingangswand lagernde Teile des Lagergutes unbelüftet bleiben, weil die Luft horizontal ihren kürzesten Weg durch das Lagergut   
 EMI1.2 
 



   Dem hilft die nachfolgend beschriebene Erfindung dadurch ab, dass die Querrohr nicht mehr an der Wand selbst liegen, sondern in das Innere des Lagergutes verlegt sind, mit nach abwärtsgerichteter Luftführung. Die in den nach unten offenen Horizontalröhren eingeführte Luft nimmt also den Weg zuerst nach unten und verteilt sich erst später unter dem Druck der nachströmenden oder nachrückenden Luft gleichmässig in dem Lagergut, um nach Durchdringung dieses auf der gegen- überliegenden Seite zu entweichen. 



   Die Horizontalrohre können dabei in statisch günstigster Form als Dreiecksrohre mit unten offener Seite und zahlreichen Versteifungen ausgebildet werden und erhalten dadurch diejenige Widerstandskraft, die sie dem Druck der darüberlagernden und bei Entleerung   herabfliessenden   Lagermenge entgegensetzen müssen. 



   Die Lüftungsrippen können aus dem gleichen Material, aus dem die Getreidezelle hergestellt ist, also aus Holz, Beton, Eisen u. dgl., hergestellt werden. 



   Gemäss der Erfindung erhalten die lotrechten   Zu- und Abführungsschächte langgestreckten   Grundriss und werden dergestalt in die Zelle eingefügt, dass auf der Lufteinführungsseite die Grundrisslangachse des Zuluftschachtes senkrecht zur Zellenwand steht, hingegen auf der Luftabgangsseite dessen Grundrisslangseite an der Zellenwand anliegt ;

   dementsprechend sind auch auf der Lufteingangsseite die Ausströmöffnungen in die Luft verteilenden Dreiecksrohre (Fig. 2) an der Schmalseite der Steigrohre angebracht, auf der gegenüberliegenden Abluftseite die Luftausströmöffnungen auf der breiten Seite   der Luftabführungsschächte.   Der Zuluftschacht erfordert deshalb eine möglichst weit ins Zelleninnere ragende Gestaltung, damit die   Luftzuführungsrippen   möglichst lang gestaltet werden, und der Abluftschacht muss deshalb mit seiner Breitseite an die Zellenwand angelehnt werden, damit   eine möglichst   grosse Fläche zur Luftabführung zur Verfügung steht. Auf der Luftabfuhrseite können auch mehrere Steigrohre für die Abluft angeordnet werden. 



   Auch kann der Zuluftaufsteigschacht zur besseren Belüftung der zwischen der Wand und den Horizontalrippen liegenden Getreidemengen zwischendurch in Höhenabständen auch seitliche Luft-   Msströmöffnungen   (e) erhalten. 



   Während die Dreiecksquerrippen den Luftstrom energisch nach unten und hinten in das Lagergut   ; enden,   sorgt die den Seitenluftschlitzen (e) unter gleichem Druck entströmende Luft für rechtzeitige Umbiegung des obigen Luftstromes nach der Luftabgangsseite und bewirkt, dass alle Teile des Lagergutes durch dabei entstehende Luftwirbel gleichmässig mit Frischluft umgeben werden. 



   Die horizontalen   Znluftrippenrohre   (Fig. 2) werden derart ausgebildet, dass die dem Zelleninnern zugewandte abgedachte   schrägliegende   Wand (a) um ein weniges länger geführt wird, als die der   Zellenwand   zugelegene lotrechte Wand (b). Ihre Auflager erhalten diese Rohre in der Mitte durch 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> des auflastenden Lagergutes Widerstand leistende Dreieckskanäle angeordnet sind, die mit Auflagern am Luftzufuhrschacht und an den beiden Wänden zur Lufteinführung versehen sind.
    2. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Zelleninnern zugewendete Schrägwand (a) der Dreieckskanäle (Fig. 2) als lotrechte Luftleitwand ausgebildet ist, die weiter nach unten reicht als der hintere Kanalwandteil (b).
    3. Lüftungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Zuluft- wie Abluftschacht im Grundriss lang gestreckt, also mit breiten und schmalen Seitenwänden ausgebildet sind, wobei der Zuluftschacht mit seiner Schmalseite, der Abluftschacht mit seiner Breitseite an den Zellenwänden angeordnet ist.
    4. Lüftungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung der Belüftung der hinter den Zuluftrohren gelegenen Lagergutsteile die zur Aussenwand senkrecht stehenden Luftschachtwandteile in Höhenabständen gegen Eintritt von Lagergut ins Schachtinnere geschützte Luftaustrittsöffnungen (e) erhalten. EMI3.1
AT155838D 1936-03-23 1936-03-23 Lüftungseinrichtung für Zellensilo. AT155838B (de)

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