AT160603B - Verfahren zur Herstellung waschbeständiger steifer Gewebe. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung waschbeständiger steifer Gewebe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung waschbeständiger steifer Gewebe. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Es gelingt auf die beschriebene Weise, den Verbrauch an Klebemitteln gegenüber dem bekannten Verfahren, bei welchem trockene Gewebe mit Lösungen des Harzes in organischen Lösungsmitteln verwandt werden, herabzusetzen, bzw. die Klebefähigkeit d ? r behandelten Gewebe zu steigern. Das Verfahren kann auch so ausgeführt werden, dass man zwischen die zu verklebenden Gewebelagen Filme oder Folien aus Vinylesterpolymcrisaten bringt und die Verklebung ebenfalls durch Druck und Hitze bewirkt. Hiebei können z. B. zwei Gewebelagen mittels eines zweckmässig durchlöcherten Polyvinylesterfilms zusammengeklebt werden oder man kann ein Zwischengewebe mittels zweier auf jeder Seite aufgebrachter dünner Polyvinylesterfolien mit zwei Deckgeweben verkleben. Die hiebei zu verwendenden Filme oder Folien können in bekannter Weise, z. B. aus Lösungen der Harze unter Zusatz geeigneter Weichmachungsmittel u. dgl., erhalten werden. Diese Ausführungsform des patentgemässen Verfahrens hat ebenso wie das oben beschriebene Behandeln mit einer wässerigen Emulsion den Vorteil, dass der Hersteller der Wäschestücke keine flüchtigen feuergefährlichen oder giftigen organischen Lösungsmittel zu verwenden braucht. Von Polyvinylesterharzen kommen für das vorliegende Verfahren diejenigen in Betracht, die bei Bügeltemperaiuren erweichen und kleben. Beispielsweise seien folgende Vertreter genannt : Polyvinylacetat, Mischungen von Polyvinylacetat und Polyvinylchlorid, Mischpolymerisat e von Polyvinylacetat und Polyvinylchlorid. Auch Mischungen bzw. Mischpolymerisate von Polyvinylesterharzen mit andern Polymeren bzw. polymerisierbaren Verbindungen, welche bei Bügeltemperaturen erweichen und kleben, können für das vorliegende Verfahren verwendet werden. Beispiel l : Ein wasserfeuchtes Baumwollgewebe wird mit einer 40%igen Lösung von Polyvinylacetat in Aceton/Alkohol (50 : 50) beidseitig auf der Rakelmaschine imprägniert. Der imprägnierte Stoff wird nach dem Trocknen mit den zu verklebenden Gewebeballnen vernäht, der erhaltene mehrschichtige Stoff mit Wasser benetzt und anschliessend heiss gepresst odeur gebügelt. Nach dem Erkalten ist eine vollständige Verklebung der Gewebe eingetreten. Beispiel 2 : Ein Baumwollgewebe wird mit einer 50% igen wässerigen Emulsion von Polyvinylacetat imprägniert. Die Weiterverarbeitung des imprägnierten Stoffes erfolgt in der gleichen Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben. Auch hier wird eine vollständige Verklebung der Stoffbahnen erzielt. Beispiel 3 : Ein wasserfeuchtes Baumwollgewebe wird mit einer Lösung, die 30% Polyvinylacetat und 10% Polyvinylchlorid in Acefon enthält, auf einem Foulard imprägniert. Der imprägnierte Stoff wird nach dem Trocknen mit den zu verldebenden Gewebebahnen vernäht, der erhaltene mehrschichtige Stoff mit Wasser benetzt und anschliessend heiss gepresst oder gebügelt. Nach dem Erkalten erhält man ein halbsteifes Gewebe, das auch bei vielfacher Wäsche den halbsteifen Griff beibehält. Statt der Mischung aus Polyvinylacetat und Polyvinylchlorid kann auch ein Mischpolymerisat aus 75% Vinylacetat und 25% Vinylclùorid Verwendung finden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung waschbeständiger steifer Gewebe durch Imprägnieren und nachträgliches Verkleben mehrerer Gewebelagen mit Vinylesterpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, dass man die Imprägnierung mit den Vinylesterpolymerisaten mit einer vorherigen oder gleichzeitigen Anfeuchtung des Grundgewebes mit Wasser verbindet.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einer wässerigen Emulsion eines Polyvinylesters imprägniert.
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|---|---|---|---|
| DE160603X | 1936-02-27 |
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