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Verfahren zur Herstellung waschbeständiger steifer Gewebe.
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Es gelingt auf die beschriebene Weise, den Verbrauch an Klebemitteln gegenüber dem bekannten Verfahren, bei welchem trockene Gewebe mit Lösungen des Harzes in organischen Lösungsmitteln verwandt werden, herabzusetzen, bzw. die Klebefähigkeit d ? r behandelten Gewebe zu steigern.
Das Verfahren kann auch so ausgeführt werden, dass man zwischen die zu verklebenden Gewebelagen Filme oder Folien aus Vinylesterpolymcrisaten bringt und die Verklebung ebenfalls durch Druck und Hitze bewirkt. Hiebei können z. B. zwei Gewebelagen mittels eines zweckmässig durchlöcherten Polyvinylesterfilms zusammengeklebt werden oder man kann ein Zwischengewebe mittels zweier auf jeder Seite aufgebrachter dünner Polyvinylesterfolien mit zwei Deckgeweben verkleben. Die hiebei zu verwendenden Filme oder Folien können in bekannter Weise, z. B. aus Lösungen der Harze unter Zusatz geeigneter Weichmachungsmittel u. dgl., erhalten werden.
Diese Ausführungsform des patentgemässen Verfahrens hat ebenso wie das oben beschriebene Behandeln mit einer wässerigen Emulsion den Vorteil, dass der Hersteller der Wäschestücke keine flüchtigen feuergefährlichen oder giftigen organischen Lösungsmittel zu verwenden braucht.
Von Polyvinylesterharzen kommen für das vorliegende Verfahren diejenigen in Betracht, die bei Bügeltemperaiuren erweichen und kleben. Beispielsweise seien folgende Vertreter genannt : Polyvinylacetat, Mischungen von Polyvinylacetat und Polyvinylchlorid, Mischpolymerisat e von Polyvinylacetat und Polyvinylchlorid. Auch Mischungen bzw. Mischpolymerisate von Polyvinylesterharzen mit andern Polymeren bzw. polymerisierbaren Verbindungen, welche bei Bügeltemperaturen erweichen und kleben, können für das vorliegende Verfahren verwendet werden.
Beispiel l : Ein wasserfeuchtes Baumwollgewebe wird mit einer 40%igen Lösung von Polyvinylacetat in Aceton/Alkohol (50 : 50) beidseitig auf der Rakelmaschine imprägniert. Der imprägnierte Stoff wird nach dem Trocknen mit den zu verklebenden Gewebeballnen vernäht, der erhaltene mehrschichtige Stoff mit Wasser benetzt und anschliessend heiss gepresst odeur gebügelt. Nach dem Erkalten ist eine vollständige Verklebung der Gewebe eingetreten.
Beispiel 2 : Ein Baumwollgewebe wird mit einer 50% igen wässerigen Emulsion von Polyvinylacetat imprägniert. Die Weiterverarbeitung des imprägnierten Stoffes erfolgt in der gleichen Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben. Auch hier wird eine vollständige Verklebung der Stoffbahnen erzielt.
Beispiel 3 : Ein wasserfeuchtes Baumwollgewebe wird mit einer Lösung, die 30% Polyvinylacetat und 10% Polyvinylchlorid in Acefon enthält, auf einem Foulard imprägniert. Der imprägnierte Stoff wird nach dem Trocknen mit den zu verldebenden Gewebebahnen vernäht, der erhaltene mehrschichtige Stoff mit Wasser benetzt und anschliessend heiss gepresst oder gebügelt. Nach dem Erkalten erhält man ein halbsteifes Gewebe, das auch bei vielfacher Wäsche den halbsteifen Griff beibehält.
Statt der Mischung aus Polyvinylacetat und Polyvinylchlorid kann auch ein Mischpolymerisat aus 75% Vinylacetat und 25% Vinylclùorid Verwendung finden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung waschbeständiger steifer Gewebe durch Imprägnieren und nachträgliches Verkleben mehrerer Gewebelagen mit Vinylesterpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, dass man die Imprägnierung mit den Vinylesterpolymerisaten mit einer vorherigen oder gleichzeitigen Anfeuchtung des Grundgewebes mit Wasser verbindet.
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Process for the production of washable stiff fabrics.
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In the manner described, it is possible to reduce the consumption of adhesives compared to the known process in which dry fabrics with solutions of the resin in organic solvents are used, or the adhesiveness d? r treated tissue to increase.
The process can also be carried out in such a way that films or foils made of vinyl ester polymers are placed between the fabric layers to be bonded and the bond is likewise effected by means of pressure and heat. Hiebei can z. B. two fabric layers are glued together by means of a suitably perforated polyvinyl ester film or you can glue an intermediate fabric by means of two thin polyvinyl ester foils applied to each side with two cover fabrics. The films or sheets to be used hiebei can be used in a known manner, for. B. from solutions of the resins with the addition of suitable plasticizers u. Like., can be obtained.
This embodiment of the method according to the patent, like the treatment with an aqueous emulsion described above, has the advantage that the manufacturer of the laundry items does not need to use any volatile, flammable or toxic organic solvents.
Polyvinyl ester resins which can be used for the present process are those which soften and stick at ironing temperatures. The following representatives may be mentioned as examples: polyvinyl acetate, mixtures of polyvinyl acetate and polyvinyl chloride, copolymers of polyvinyl acetate and polyvinyl chloride. Mixtures or copolymers of polyvinyl ester resins with other polymers or polymerizable compounds which soften and stick at ironing temperatures can also be used for the present process.
Example 1: A water-moist cotton fabric is impregnated on both sides on the doctor blade machine with a 40% solution of polyvinyl acetate in acetone / alcohol (50:50). After drying, the impregnated fabric is sewn to the balls of fabric to be glued, the multilayer fabric obtained is wetted with water and then hot-pressed or ironed. After cooling, the tissue has completely bonded.
Example 2: A cotton fabric is impregnated with a 50% aqueous emulsion of polyvinyl acetate. The impregnated material is further processed in the same way as described in Example 1. Here, too, a complete bond of the fabric webs is achieved.
Example 3: A water-moist cotton fabric is impregnated on a padder with a solution containing 30% polyvinyl acetate and 10% polyvinyl chloride in Acefon. After drying, the impregnated fabric is sewn to the fabric webs to be bonded, the multilayer fabric obtained is wetted with water and then hot-pressed or ironed. After cooling, the result is a semi-rigid fabric that retains its semi-rigid feel even after repeated washing.
Instead of the mixture of polyvinyl acetate and polyvinyl chloride, it is also possible to use a copolymer of 75% vinyl acetate and 25% vinyl chloride.
PATENT CLAIMS:
1. A process for the production of wash-resistant stiff fabrics by impregnating and subsequently gluing several layers of fabric with vinyl ester polymers, characterized in that the impregnation with the vinyl ester polymers is combined with prior or simultaneous moistening of the base fabric with water.