AT164260B - Verfahren zur Herstellung von Trockenkonserven - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trockenkonserven

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Siegfried Dr Zimmermann
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  Verfahren zur Herstellung von Trockenkonserven 
Wenn man rohes Fleisch zum Zwecke der Haltbarmachung durch Erhitzen über den Siedepunkt des Wassers in Gegenwart von Speiseöl oder Speisefett entwässert, so erhält man ein Trockenerzeugnis, dessen Quellungsfähigkeit beim Aufkochen im Wasser erheblich geringer ist als die Quellung beim Aufkochen frischen Fleisches. 



  Selbst wenn man einen solchen Entwässerungsprozess im Vakuum bei sorgfältig geregelten Temperaturbedingungen vornimmt, erhält man ein Erzeugnis, das in bezug auf die Wiederquellbarkeit den zu stellenden Anforderungen nicht immer in vollem Ausmasse genügt. 



   Es wurde nun festgestellt, dass dieser Übelstand darauf beruht, dass die während der Verdampfung des Wassers im Gut gebildeten interzellularen Hohlräume nicht sämtlich oder nicht vollkommen mit den Fettstoffen ausgefüllt werden, dass aber eine vollständige Wiederquellbarkeit des Trockenerzeugnisses dann erzielt werden kann, wenn man auf eine möglichst vollständige Ausfüllung der Hohlräume durch die Fettstoffe hinarbeitet. 



  Um dieses Ziel zu verwirklichen, wird gemäss der Erfindung die Entwässerung des zu konservierenden Gutes in Gegenwart der Fettstoffe im Vakuum derart durchgeführt, dass man das Vakuum im Verlauf der Entwässerung zeitweise unterbricht' und Atmosphärendruck oder Überdruck auf die breiig flüssige Masse des zu entwässernden Gutes zur Einwirkung bringt, worauf man die Entwässerung im Vakuum fortsetzt. Als besonders zweckmässig hat es sich erwiesen, das Vakuum 
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 Entwässerung, etwa bei einem Wassergehalt von 35 bis 15%, zu unterbrechen. Durch den während der Unterbrechung des Vakuums auftretenden Atmosphärendruck oder durch Überdruck werden die flüssigen Fettstoffe in die Interzellularräume des Gutes eingepresst und so die Hohlräume gefüllt. 



  Erforderlichenfalls kann die Unterbrechung des Vakuums auch öfter wiederholt werden. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist insbesondere für die Herstellung von Trockenfleisch aus rohem Fleisch hervorragend geeignet, indem es zu Trockenfleischerzeugnissen führt, welche in bisher nicht erreichtem Ausmasse die Fähigkeit besitzen, beim Aufkochen mit Wasser zu quellen ; die Erfindung kann aber ferner auch für die Her-   stellung von Trockenkonserven   aus rohen Pflanzenteilen, ebenso aber aus vorgekochtem Fleisch oder vorgekochten pflanzlichen Geweben oder aus Mischungen roher oder vorgekochter Anteile von Fleisch und Gemüse mit Vorteil Verwendung finden. Auch in diesen Fällen wird eine erhöhte
Quellfähigkeit der Trockenprodukte erzielt. Zudem wird in allen Fällen durch das Verfahren gemäss der Erfindung auch die Verpressbarkeit des entwässerten Gutes begünstigt. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Verarbeitung von rohem Rindfleisch erläutert :
100 kg rohes Rindfleisch werden in Stücke geschnitten, diese sodann in 100 I schwach erwärmtes Fett oder Öl eingetragen und unter Bewegung im Vakuum erhitzt. Nachdem ungefähr 30% des im Fleischgewebe enthaltenen Wassers verdampft sind, wird Luft in die Vakuumapparatur eingelassen und unmittelbar darauf wieder mit der Evakuierung begonnen und die Entwässerung fortgesetzt. Die Unterbrechung des Vakuums wird gegen Ende der Entwässerung, wenn der Wassergehalt des Fleisches etwa   20%   beträgt, noch einmal wiederholt. Die Entwässerung wird dann fortgesetzt und so weit getrieben, dass der Feuchtigkeitsgehalt des fertigen Trockenfleisches unter 9% liegt. So hergestelltes Trockenfleisch ist haltbar und nicht bakterienanfällig.

   Zum Gebrauch wird dieses Fleisch entweder gedämpft oder gekocht. Es zeigt dabei eine Wiederquellbarkeit, die bis zu   105%   Wasseraufnahme im Vergleich mit frischem gekochtem Fleisch beträgt, so dass also die Quellbarkeit des in dieser Weise erzeugten Trockenfleisches noch über das ursprüngliche Mass der Quellbarkeit des frischen Fleisches hinausgeht. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Trockenkonserven, insbesondere Trockenfleisch oder Trockenfleisch enthaltenden Konserven, bei welchem das zu entwässernde Gut in Gegenwart von Speisefett oder Speiseöl im Vakuum über den Siedepunkt des Wassers erwärmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man während der Entwässerung das Vakuum zeitweise, zweckmässig mehrmalig, unterbricht und den Atmosphärendruck oder einen Überdruck auf das Gut einwirken lässt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Vakuum nach einer Anfangsstufe der Entwässerung, vorzugsweise wenn der ursprüngliche Wassergehalt bereits erheblich herabgesetzt ist, unterbricht und allenfalls eine neuerliche Unterbrechung des Vakuums kurz vor der Beendigung der Entwässerung vornimmt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164260D 1945-10-17 1945-10-17 Verfahren zur Herstellung von Trockenkonserven AT164260B (de)

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