AT18227U1 - Unterputzsiphon - Google Patents
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- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
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Abstract
Ein erfindungsgemäßer Unterputzsiphon (1) weist einen kastenartigen Siphonkörper (2) auf, der eine Rückwand (4), die im bestimmungsgemäßen Einbauzustand einer Tragfläche zugewandt ist, und eine von der Rückwand (4) zu einer Vorderseite hin vorstehende und die Rückwand (4) umlaufend begrenzende Seitenwand (6) umfasst. Des Weiteren weist der Unterputzsiphon (1) einen Deckel (8) auf, der eine vorderseitige Vorderwand (10) bildet und der stoffschlüssig mit einer ringförmig geschlossenen Fügekante (30) der Seitenwand (6) verbunden ist, sowie einen in der Vorderwand (10) angebundenen Einlaufstutzen (12). Außerdem weist der Unterputzsiphon (1) eine erste Zusatzstruktur (42) auf, die zumindest in einem im bestimmungsgemäßen Einbauzustand an einer Oberseite des Siphonkörpers (2) angeordneten Bereich (40) außerhalb der von der Seitenwand (6) umrandeten Fläche an dem Siphonkörper (2) ausgebildet ist, wobei der Deckel (8) auch mit der ersten Zusatzstruktur (42) stoffschlüssig verbunden ist.
Description
DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINEN UNTERPUTZSIPHON.
[0001] Unterputzsiphons kommen üblicherweise dort zum Einsatz, wo Anschlüsse an Abflussrohre gegebenenfalls über längere Dauern ungenutzt bleiben oder aufgrund der Zugänglichkeit zu einer Sanitärinstallation Bauraum für herkömmliche Rohr- oder Flaschensiphons nicht oder kaum vorhanden sind. Ersteres ist beispielsweise bei Waschmaschinen-Anschlüssen der Fall. Letzteres beispielsweise unterhalb von Waschtischen auf rollstuhlgerecht eingerichteten Waschräumen, um zu ermöglichen, dass ein Rollstuhl unter den Waschtisch gefahren werden kann. Zudem kann ein unter Putz „versteckter“ Siphon auch für eine optisch ansprechende Sanitärgestaltung genutzt werden.
[0002] Meist ist ein Unterputzsiphon durch einen vergleichsweise kompakten Siphonkörper gebildet, in den ein Zuflussrohr (auch: „Einlaufstutzen“) und aus dem ein Abflussrohr führt. In dem Siphonkörper sind dann regelmäßig Kanalwände derart angeordnet, dass unter Nutzung einer im Siphonkörper stehenden Flüssigkeitsmenge ein Geruchsverschluss des gebildeten Kanals ermöglicht ist. Optional kommen auch Schwimm- oder Verdrängungskörper zum Einsatz, die einen solchen Kanal verschließen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Unterputzsiphon anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Unterputzsiphon mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere vorteilhafte und teils für sich erfinderische Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung dargelegt.
[0005] Der erfindungsgemäße Unterputzsiphon weist einen kastenartigen Siphonkörper auf, der wiederum eine Rückwand umfasst, die im bestimmungsgemäßen Einbauzustand einer Tragfläche zugewandt ist. Außerdem umfasst der Siphonkörper eine, insbesondere etwa senkrecht, von der Rückwand zu einer Vorderseite hin vorstehende und die Rückwand umlaufend begrenzende Seitenwand. Der Unterputzsiphon weist außerdem einen Deckel auf, der eine vorderseitige (d. h. insbesondere der Rückwand gegenüberliegende) Vorderwand bildet und der stoffschlüssig mit einer ringförmig geschlossenen Fügekante der Seitenwand verbunden ist. Ferner weist der Unterputzsiphon einen in der Vorderwand angebundenen Einlaufstutzen auf. Des Weiteren weist der Unterputzsiphon eine erste Zusatzstruktur auf, die zumindest in einem im bestimmungsgemäßen Einbauzustand an einer Oberseite des Siphonkörpers angeordneten Bereich außerhalb der von der Seitenwand umrandeten Fläche an dem Siphonkörper ausgebildet ist. Anders ausgedrückt steht die erste Zusatzstruktur außenseitig im Bereich der Oberseite über die Seitenwand über. Der Deckel ist dabei auch mit der ersten Zusatzstruktur stoffschlüssig verbunden.
[0006] Dadurch, dass oberseitig an dem Siphonkörper eine zusätzliche Verbindung zwischen diesem und dem Deckel ausgebildet ist, können (Hebel-) Kräfte, die bspw. über den Einlaufstutzen auf den Deckel und damit die Fügenaht zwischen Deckel und Seitenwand ausgeübt werden, aufgrund der zusätzlichen Verbindung besser aufgenommen und abgeleitet werden. Ein Risiko, dass die Fügenaht zwischen Deckel und Seitenwand reißt, ist damit vorteilhaft verringert.
[0007] In einer bevorzugten Ausführung ist der Deckel mit der Seitenwand und der ersten Zusatzstruktur verschweißt. Dadurch wird eine stabile wie auch im Kontakt mit der Seitenwand mediendichte Anbindung des Deckels ermöglicht. Insbesondere kommt hier Heizspiegelschweißen (auch als „Heizelementschweißen“ bezeichnet) zum Einsatz. Vorzugsweise sind der Siphonkörper und der Deckel außerdem aus einem (insbesondere thermoplastischen) Kunststoff, bspw. einem Polyethylen, gefertigt, insbesondere spritzgegossen.
[0008] In einer zweckmäßigen Ausführung ist die erste Zusatzstruktur durch eine Anzahl (d. h. mindestens eins) von Wandabschnitten gebildet, die zumindest teilweise von der Seitenwand vorstehen. Vorzugsweise steht dabei der oder wenigstens einer der gegebenenfalls mehreren
Wandabschnitte „fußseitig“ mit der Seitenwand in Verbindung.
[0009] Zweckmäßigerweise umfasst der Deckel hierbei eine zweite Zusatzstruktur, die korrespondierend zu der ersten Zusatzstruktur an dem Deckel ausgebildet. Insbesondere weist die zweite Zusatzstruktur zu dem oder dem jeweiligen Wandabschnitt korrespondierende Fügekonturen (vorzugsweise in Form von (Schweiß-) Stegen) auf, mittels derer der Deckel mit der ersten Zusatzstruktur stoffschlüssig verbunden ist. Bevorzugt weist der Deckel auch eine Fügekontur, insbesondere einen Schweißsteg auf, der zu der Fügekante des Seitenwand korrespondierend ausgebildet ist und mittels dessen die Seitenwand und der Deckel miteinander verbunden sind. Insbesondere bildet die zur Seitenwand korrespondierende Fügekontur des Deckels zumindest in zu dem oberseitigen Bereich, in dem die zweite Fügekontur ausgebildet ist, benachbarten Bereichen einen Randsteg oder eine Randwulst, die die Vorderwand randseitig begrenzt und von dieser in Richtung auf die Rückwand vorsteht.
[0010] In einer zweckmäßigen Ausführung verläuft wenigstens ein Wandabschnitt der ersten Fügekontur mit einem Versatz (d. h. insbesondere mit einem Abstand) entlang der Seitenwand.
[0011] In einer bevorzugten Ausführung bilden mehrere Wandabschnitte Bügel oder Laschen, die von der Seitenwand vorstehen. In diesem Fall stellt die zweite Zusatzstruktur gemeinsam mit der Seitenwand eine ringförmig geschlossene Struktur dar. Optional verläuft dabei wenigstens ein Wandabschnitt mit dem o. g. Versatz zumindest näherungsweise parallel zur Seitenwand. Alternativ bilden die Wandabschnitte gemeinsam mit der Seitenwand etwa dreieckige Strukturen, die bei Betrachtung von der Vorder- oder Rückseite des Siphonkörpers bildlich auch als „Ohren“ bezeichnet werden können.
[0012] Insbesondere für den Fall, dass der Siphonkörper im Bereich der Oberseite abgerundet gestaltet ist, sind bspw. zwei solcher Ohren vorhanden und etwa auf einer 14 und einer 10 Uhr Position angeordnet.
[0013] In einer zusätzlichen oder alternativen, optionalen Ausgestaltung stehen insbesondere mehrere Wandabschnitte strahlenartig von der Seitenwand ab. Anders ausgedrückt sind diese Wandabschnitte insbesondere nur einseitig an der Seitenwand angebunden und enden insbesondere frei zur Umgebung hin.
[0014] In einer zweckmäßigen Ausführung erstreckt sich die erste Zusatzstruktur im Wesentlichen, d. h. exakt oder näherungsweise, d. h. insbesondere zu mehr als 90 Prozent, über die gesamte Höhe der Seitenwand. Die Höhe der Seitenwand ist dabei insbesondere beschrieben durch deren Erstreckung zwischen Rück- und Vorderwand. Dadurch wird bei einer Krafteinwirkung auf den Einlaufstutzen, insbesondere quer zu dessen Längserstreckung, die dabei über den Deckel in die erste Zusatzstruktur eingeleitete Kraft über die gesamte Höhe der Seitenwand verteilt auf diese übertragen. Insbesondere bilden sich hierbei keine oder nur vernachlässigbare Spannungsspitzen entlang der Höhe der Seitenwand. So können bspw. Risse innerhalb der Seitenwand vermieden werden.
[0015] In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung ist innerhalb der Seitenwand von der Rückwand vorstehend eine Siphonwand (oder auch „Kanalwand“) ausgebildet, die im mit dem Deckel verschlossenen Zustand (insbesondere zusammen mit der Seitenwand) einen schneckenartigen Kanal bildet. Dieser Kanal verbindet eine Einmündung des Einlaufstutzens im Deckel mit einem Ablauf aus dem Siphonkörper, der insbesondere innerhalb der Seitenwand in einem im bestimmungsgemäßen Einbauzustand unteren Bereich, insbesondere der Oberseite des Siphonkörpers gegenüberliegenden Bereich, angeordnet ist. Insbesondere wird durch diesen schnecken- oder spiralartigen Kanal im bestimmungsgemäßen Einsatz aufgrund in dem Kanal stehender Flüssigkeit ein Geruchsverschluss gebildet.
[0016] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
[0017] Fig. 1 In einer perspektivischen Ansicht schematisch einen Unterputzsiphon, [0018] Fig. 2 in einer Draufsicht auf eine Vorderseite schematisch einen Siphonkörper des Un-
terputzsiphons, [0019] Fig. 3 in Ansicht gemäß Fig. 1 eine Innenseite eines Deckels des Unterputzsiphons, [0020] Fig. 4-7 jeweils in Ansicht gemäß Fig. 2 weitere Ausführungsbeispiele des Siphonkörpers.
[0021] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren stets mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0022] In Fig. 1-3 ist schematisch ein Unterputzsiphon 1 dargestellt. Der Unterputzsiphon 1 umfasst einen Siphonkörper 2, der kastenartig ausgebildet ist und eine Rückwand 4 aufweist, die im bestimmungsgemäßen Einbauzustand einer Tragfläche zugewandt ist. Von der Rückwand 4 steht eine Seitenwand 6 senkrecht ab, die die Rückwand 4 umlaufend umrandet. Der Siphonkörper 2 ist mit einem Deckel 8 verschlossen, der eine Vorderwand 10 bildet. In dem Deckel 8 ist ein Einlaufstutzen 12 (auch: „Zuflussrohr“), der durch die Vorderwand 10 in den Siphonkörper 2 führt, angeordnet. Der Unterputzsiphon 1 weist auch ein Abflussrohr 14 auf, das in der Seitenwand 6 aus dem Siphonkörper 2 austritt. Eine spiralartige Kanalwand 16, die innerhalb der Seitenwand 6 von der Rückwand 4 vorsteht, bildet eine Kanalstruktur (s. Fig. 2), die den Einlaufstutzen 12 mit dem Abflussrohr 14 fluidisch verbindet und im bestimmungsgemäßen Einbauzustand des Unterputzsiphons 1 - insbesondere in Zusammenwirkung mit einer in der Kanalstruktur stehenden Flüssigkeit - einen Geruchsverschluss bildet. In den Deckel 8 ist außerdem eine Revisionsöffnung 18 (bspw. zur Möglichkeit der Reinigung der Kanalstruktur) eingebracht, die mittels einer nicht näher dargestellten Kappe verschlossen ist.
[0023] Um die Montage des Unterputzsiphons 1 an der (nicht näher dargestellten) Tragfläche (bspw. an einer Raumwand) und den dabei erforderlichen Anschluss des Abflussrohrs 14 an eine Abflussleitung zu vereinfachen, ist rückseitig an den Siphonkörper 2 eine Stützstruktur 20 angeformt. Der Unterputzsiphon 1 weist außerdem Befestigungslaschen 22 auf, die jeweils eine Schrauböse zur Verschraubung des Siphonkörpers 2 mit der Tragfläche bilden. Diese Befestigungslaschen 22 sind seitlich über die Seitenwand 6 überstehend angeordnet und als Teil der Stützstruktur 20 ausgebildet.
[0024] Der Deckel 8 ist mit der Seitenwand 6 sowie mit der Kanalwand 16, konkret mit deren jeweiliger freier, vorderseitiger (Füge-) Kante 30 bzw. 32, verschweißt. Dazu weist der Deckel 8 auf seiner Innenseite 34 (s. Fig. 3) einen zur Seitenwand 6 korrespondierenden Randsteg 36 sowie einen „Kanalsteg 38“ auf, die jeweils einen Schweißsteg bilden.
[0025] In einem, im bestimmungsgemäßen Einbauzustand oberseitig angeordneten, oberen Bereich 40, der somit dem Abflussrohr 14 gegenüberliegt, weist der Siphonkörper 2 außerdem eine erste Zusatzstruktur in Form von mehreren Wandabschnitten 42 auf. Diese Wandabschnitte 42 sind außerhalb der von der Seitenwand 6 umrandeten Fläche an die Seitenwand 6 angebunden. Die Wandabschnitte 42 bilden zusätzliche Schweißkanten 44. Der Deckel 8 weist eine zu den Wandabschnitten 42 korrespondierende zweite Fügestruktur in Form von Erweiterungen 46 der Deckelfläche und in deren Bereich ausgebildeten und zu den Schweißkanten 44 korrespondierenden Schweißstegen 48 auf. Diese Schweißstege 48 bilden also wiederum Fügekonturen, mittels derer der Deckel 8 an den zusätzlichen Schweißkanten 44 mit dem Siphonkörper 2 verschweißt ist.
[0026] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 3 bilden die Wandabschnitte 42 zwei im oberen Bereich 40 angeordnete Dreiecke oder „Ohren“. In deren Bereich ist somit die Schweißverbindung zwischen dem Deckel 8 und dem Siphonkörper 2 „aufgedoppelt“ und somit verstärkt. Dadurch können Kräfte, die durch Manipulation des Einlaufstutzens 12 in den oberen Bereich 40 eingeleitet werden, besser (insbesondere im Vergleich zu einer Ausführung ohne die erste Fügestruktur) aufgenommen werden und ein Risiko, dass die Schweißnaht zwischen der Seitenwand 6 und dem Randsteg 36 reißt, verringert werden.
[0027] In Fig. 4 und 5 sind zwei alternative Ausführungsbeispiele des Unterputzsiphons 1 anhand des Siphonkörpers 2 veranschaulicht. Die Wandabschnitte 42 bilden hier jeweils einen im oberen Bereich 40 bereichsweise parallel zur Seitenwand 6 versetzt verlaufenden „Bügel“, der gemäß
Fig. 4 mittels eines zusätzlichen Wandabschnitts 42 zwischen den jeweiligen „Bügelenden“ und gemäß Fig. 5 mittels zweier solcher zusätzlicher Wandabschnitte 42 gegen die Seitenwand 6 verstrebt ist.
[0028] In einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 sind mehrere, strahlenartig von der Seitenwand 6 vorstehende Wandabschnitte 42 ausgebildet. Der Deckel 8 ist in diesem Fall vergleichbar zu Fig. 3 oberseitig mit einer flächig geschlossenen Erweiterung 46 versehen, an der unter- oder innenseitig mehrere, zu den strahlenartigen Wandabschnitten 42 korrespondierende Stege angeformt sind (nicht dargestellt).
[0029] In einem wiederum weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 weisen der Siphonkörper 2 und der Deckel 8 die „Ohren“ gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 auf und zusätzlich einen etwa mittig zwischen den Ohren angeordneten T-förmigen Wandabschnitt 42. Der Deckel 8 weist in diesem Fall einen zu dem T-förmigen Wandabschnitt 42 korrespondierenden T-förmigen Fortsatz auf (nicht dargestellt), der den entsprechend zugeordneten Schweißsteg 48 bildet.
[0030] Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können weitere Ausführungsformen der Erfindung von dem Fachmann aus der vorstehenden Beschreibung abgeleitet werden. Insbesondere können die anhand der verschiedenen Ausführungsbeispiele beschriebenen Einzelmerkmale der Erfindung und deren Ausgestaltungsvarianten auch in anderer Weise miteinander kombiniert werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Unterputzsiphon 2 Siphonkörper
4 Rückwand
6 Seitenwand
8 Deckel
10 Vorderwand
12 Einlaufstutzen 14 Abflussrohr
16 Kanalwand
18 Revisionsöffnung 20 Stützstruktur
22 Befestigungslasche 30 Kante
32 Kante
34 Innenseite
36 Randsteg
38 Kanalsteg
40 oberer Bereich 42 Wandabschnitt 44 Schweißkante 46 Erweiterung
48 Schweißsteg
AT 18 227 U1 2024-06-15
Claims (9)
1. Unterputzsiphon (1), aufweisend
- einen kastenartigen Siphonkörper (2), der eine Rückwand (4), die im bestimmungsgemäßen Einbauzustand einer Tragfläche zugewandt ist, und eine von der Rückwand (4) zu einer Vorderseite hin vorstehende und die Rückwand (4) umlaufend begrenzende Seitenwand (6) umfasst,
- einen Deckel (8), der eine vorderseitige Vorderwand (10) bildet und der stoffschlüssig mit einer ringförmig geschlossenen Fügekante (30) der Seitenwand (6) verbunden ist, und
- einen in der Vorderwand (10) angebundenen Einlaufstutzen (12), und
- eine erste Zusatzstruktur (42), die zumindest in einem im bestimmungsgemäßen Einbauzustand an einer Oberseite des Siphonkörpers (2) angeordneten Bereich (40) außerhalb der von der Seitenwand (6) umrandeten Fläche an dem Siphonkörper (2) ausgebildet ist, wobei der Deckel (8) auch mit der ersten Zusatzstruktur (42) stoffschlüssig verbunden ist.
2, Unterputzsiphon (1) nach Anspruch 1, wobei der Deckel (8) mit der Seitenwand (6) und der ersten Zusatzstruktur (42) verschweißt ist.
3. Unterputzsiphon (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die erste Zusatzstruktur durch eine Anzahl von Wandabschnitten (42) gebildet ist, die zumindest teilweise von der Seitenwand (6) vorstehen.
4. Unterputzsiphon (1) nach Anspruch 3, wobei der Deckel (8) eine zweite Zusatzstruktur (46, 48) umfasst, die korrespondierend zu der ersten Zusatzstruktur (42) an dem Deckel (8) ausgebildet ist, wobei die zweite Zusatzstruktur zu dem oder dem jeweiligen Wandabschnitt (42) korrespondierende Fügekonturen (48) aufweist, mittels derer der Deckel (8) mit der ersten Zusatzstruktur (42) stoffschlüssig verbunden ist.
5. Unterputzsiphon (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei wenigstens ein Wandabschnitt (42) mit einem Versatz entlang der Seitenwand (6) verlauft.
6. Unterputzsiphon (1) nach Anspruch 5, wobei mehrere Wandabschnitte (42) von der Seitenwand (6) vorstehende Bügel oder Laschen bilden.
7. Unterputzsiphon (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei mehrere Wandabschnitte (42) strahlenartig von der Seitenwand (6) abstehen.
8. Unterputzsiphon (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei sich die erste Zusatzstruktur (42) im Wesentlichen über die gesamte Höhe der Seitenwand (6) erstreckt.
9. Unterputzsiphon (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei innerhalb der Seitenwand (6) von der Rückwand (4) vorstehend eine Siphonwand (16) ausgebildet ist, die im mit dem Deckel (8) verschlossenen Zustand einen schneckenartigen Kanal bildet, mittels dessen eine Einmündung des Einlaufstutzens (12) mit einem Ablauf aus dem Siphonkörper (2) verbunden ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE202022101126.5U DE202022101126U1 (de) | 2022-03-01 | 2022-03-01 | Unterputzsiphon |
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| AT18227U1 true AT18227U1 (de) | 2024-06-15 |
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ID=80817959
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| ATGM50029/2023U AT18227U1 (de) | 2022-03-01 | 2023-02-27 | Unterputzsiphon |
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| DE29724588U1 (de) * | 1996-03-06 | 2002-03-14 | Hutterer & Lechner Kg, Himberg | Sifon für Abflußinstallationen |
| DE202020100660U1 (de) * | 2020-02-07 | 2020-03-02 | Angela Haas | Unterputzsiphon |
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- 2023-02-27 AT ATGM50029/2023U patent/AT18227U1/de unknown
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| DE29724588U1 (de) * | 1996-03-06 | 2002-03-14 | Hutterer & Lechner Kg, Himberg | Sifon für Abflußinstallationen |
| DE29910426U1 (de) * | 1999-06-15 | 1999-08-05 | Franz Viegener II GmbH & Co. KG, 57439 Attendorn | Geruchverschluß für Haushaltsgeräte |
| DE202020100660U1 (de) * | 2020-02-07 | 2020-03-02 | Angela Haas | Unterputzsiphon |
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