AT18656U1 - Spannmodul, Spannsystem und Bearbeitungsvorrichtung - Google Patents
Spannmodul, Spannsystem und BearbeitungsvorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Spannmodul (1) zum Einspannen eines Elements (8), aufweisend: einen Grundkörper (2) mit Öffnungen (6) an einer Oberseite (3) zur Aufnahme von Spannbolzen (7); ein Blockierelement (16), das innerhalb eines vorzugsweise horizontal angeordneten Blockierelementkanals (14) angeordnet und einer oder mehreren Öffnungen (6) zugeordnet ist, wobei das Blockierelement (16) zwischen einer Blockierstellung und einer Freigabestellung überführbar ist; und ein Betätigungselement (21) zur Verschiebung des Blockierelements (16) zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung, wobei das Betätigungselement (21) innerhalb eines Betätigungselementkanals (22) des Grundkörpers (2) verschieblich angeordnet ist, wobei das Betätigungselement (21) über ein Hebelelement (23) mit dem Blockierelement (16) verbunden ist und das Hebelelement (23) drehbar an dem zumindest einen Blockierelement (16) sowie an dem Betätigungselement (21) gelagert und dazu eingerichtet ist, eine Bewegung des Betätigungselements (21) in eine Bewegung des Blockierelements (16) umzusetzen. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Spannsystem (32) und eine Bearbeitungsvorrichtung (31).
Description
[0001] Die Erfindung betrifft ein Spannmodul zum Einspannen eines Elements, insbesondere eines Werkzeugs, aufweisend:
einen Grundkörper mit Öffnungen an einer Oberseite, die jeweils zur Aufnahme eines Spannbolzens des Elements dienen; und
zumindest ein Blockierelement, das innerhalb eines vorzugsweise im Wesentlichen horizontal angeordneten Blockierelementkanals des Grundkörpers angeordnet und einer oder mehreren Öffnungen zugeordnet ist, wobei das zumindest eine Blockierelement zwischen einer Blockierstellung, in welcher ein Lösen eines Spannbolzens aus der einen oder den mehreren zugeordneten Öffnung/en blockiert wird, und einer Freigabestellung, in welcher ein Lösen eines Spannbolzens aus der einen oder den mehreren zugeordneten Öffnung/en ermöglicht ist, überführbar ist; und
ein Betätigungselement zur Verschiebung des zumindest einen Blockierelements zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung, wobei das Betätigungselement innerhalb eines vorzugsweise im Wesentlichen vertikal angeordneten Betätigungselementkanals des Grundkörpers verschieblich angeordnet ist.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Spannsystem mit einem solchen Spannmodul sowie eine Bearbeitungsvorrichtung.
[0003] Spannmodule werden dazu eingesetzt, Elemente wie Werkzeuge oder Werkstücke zu verspannen, um sie in weiterer Folge positionsgesichert zu bearbeiten. Zu diesem Zweck weisen die zu verspannenden Elemente Spannbolzen auf, die in Öffnungen eines Spannmoduls der eingangs erwähnten Art eingeführt werden können. Mithilfe von meist verschieblich gelagerten Blockierelementen, die in eine Blockierstellung gebracht werden können, können die Elemente für eine anschließende Bearbeitung mit dem Spannmodul verspannt werden. Nach der Bearbeitung können die Blockierelemente in eine Freigabestellung überführt werden, um die verspannten Elemente wieder von dem Spannmodul zu lösen.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind Spannmodule bekannt, die manuell mithilfe von Werkzeugen betätigt werden können. Daneben sind Spannmodule bekannt, die pneumatisch und/oder hydraulisch aktuiert werden können.
[0005] Die Dokumente DE 102 01 154 A1, DE 296 08 556 U1, DE 20 2012 100 886 U1 und DE 102019 115 599 A1 zeigen verschiedene vorbekannte Spannmodule zum Einspannen von Werkzeugen oder Werkstücken. Die Spannmodule können hydraulisch und/oder pneumatisch aktuiert werden.
[0006] Ein Nachteil bekannter Spannmodule ist, dass diese eine relativ große Baugröße aufweisen und damit viel Platz in einem Spannsystem oder einer Bearbeitungsvorrichtung einnehmen. Vielfach ist diese große Baugröße auf eine unvorteilhafte Kraftübertragung zwischen den einzelnen Bauteilen eines Spannmoduls zurückzuführen. Ein weiterer Nachteil der Spannmodule aus dem Stand der Technik ist, dass diese oftmals nur sehr geringe Spannkräfte ausüben können.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik Zu lindern oder gar gänzlich zu beseitigen. Vorzugsweise ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spannmodul der eingangs erwähnten Art zur Verfügung zu stellen, das eine geringe Baugröße aufweist. Vorzugsweise ist es auch Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spannmodul mit einer verbesserten Kraftübertragung und einer hohen Spannkraft zur Verfügung zu stellen.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Spannmodul gemäß Anspruch 1. Ein Spannsystem mit einem solchen Spannmodul ist in Anspruch 12 angegeben. Eine Bearbeitungsvorrichtung ist in Anspruch 14 definiert.
[0009] Erfindungsgemäß ist bei dem Spannmodul der eingangs erwähnten Art vorgesehen, dass das Betätigungselement über ein Hebelelement mit dem zumindest einen Blockierelement verbunden ist, wobei das Hebelelement drehbar an dem zumindest einen Blockierelement und an
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dem Betätigungselement gelagert und dazu eingerichtet ist, eine Bewegung des Betätigungselements in dem Betätigungselementkanal in eine Bewegung des zumindest einen Blockierelements in dem Blockierelementkanal umzusetzen. Durch die Verwendung eines Hebelelements, welches das zumindest eine Blockierelement mit dem Betätigungselement verbindet, kann vorteilhafterweise eine verbesserte Kraftübersetzung und Kraftübertragung erzielt werden. Insbesondere wenn zwei Blockierelemente an gegenüberliegenden Seiten des Betätigungselements jeweils über ein Hebelelement mit dem Betätigungselement verbunden werden, kann ein Kniehebelmechanismus geschaffen werden, der eine besonders effiziente Kraftübertragung ermöglicht. Durch die verbesserte Kraftübertragung sowie durch die erzielte Kraftumlenkung zwischen dem zumindest einem Blockierelement, welches in dem vorzugsweise im Wesentlichen horizontal angeordneten Blockierelementkanal angeordnet ist, und dem Betätigungselement, welches in dem vorzugsweise vertikal angeordneten Betätigungselementkanal angeordnet ist, kann auch eine verringerte Baugröße erreicht werden. Mithilfe des Spannmoduls kann ein zu verspannendes Element eingespannt werden. Bei dem zu verspannenden Element kann es sich insbesondere um ein Werkzeug oder ein Werkstück handeln. Als Werkzeug kann beispielsweise ein Haltewerkzeug, wie etwa ein Spannstock oder eine Palette, vorgesehen sein, welches wiederum ein Werkstück lösbar fixieren kann. Möglich ist aber auch, dass ein Werkstück direkt mit dem Spannmodul eingespannt wird. Des Weiteren ist möglich, dass das mit dem Spannmodul zu verspannende Werkzeug ein Bearbeitungswerkzeug, wie zum Beispiel eine Fräseinheit oder eine Bohreinheit, ist. Zum Einspannen in das Spannmodul kann das einzuspannende Element einen oder mehrere Spannbolzen aufweisen, welche in eine oder mehrere Öffnungen des Spannmoduls eingeführt werden können. Der Grundkörper des Spannmoduls kann beispielsweise im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet sein. Aber auch andere Formen sind für den Grundkörper einsetzbar. Die Ecken und Kanten eines als Quader ausgebildeten Grundkörpers können auch abgeflacht bzw. abgerundet sein. Der Grundkörper kann beispielsweise aus Metall, insbesondere gehärteten Stahl, bestehen. An einer Oberseite des Grundkörpers sind mehrere Öffnungen zur Aufnahme von Spannbolzen des einzuspannen Elements angeordnet. Die Öffnungen können beispielsweise einen runden Querschnitt aufweisen. Im Inneren des Grundkörpers ist zumindest ein Blockierelementkanal vorgesehen, in welchem ein Blockierelement verschieblich gelagert ist. Das zumindest eine Blockierelement kann entlang einer horizontalen Achse in dem zumindest einen Blockierelementkanal angeordnet sein. Vorzugsweise sind zumindest zwei, insbesondere vier, gleichartige Blockierelementkanäle mit jeweils einem verschieblich darin gelagerten Blockierelement vorgesehen. Wenn mehrere Blockierelementkanäle vorgesehen sind, sind diese jeweils entlang von im Wesentlichen in horizontal orientierten Achsen, die insbesondere in einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordnet sein können, verschieblich. Bevorzugt schließen benachbarte Blockierelementkanäle jeweils einen Winkel von im Wesentlichen 90° zueinander ein. Bevorzugt sind mehrere Blockierelementkanäle vorzugsweise in regelmäßigen Abständen um eine vertikale Zentralachse angeordnet. Die vertikale Zentralachse kann mit einer Längsachse des vertikal angeordneten Betätigungselementkanals zusammenfallen, entlang welcher auch das Betätigungselement verschieblich sein kann. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der zumindest eine Blockierelementkanal parallel zu einer Diagonalen der Oberseite angeordnet, wodurch sich eine besonders kompakte Ausgestaltung ergibt. Das zumindest eine Blockierelement kann zwischen einer Blockierstellung und einer Freigabestellung innerhalb des Blockierelementkanals verschoben werden. In der Blockierstellung wird ein Einführen und/oder ein Herausziehen eines Spannbolzens in bzw. aus einer Öffnung, die dem zumindest einem Blockierelement zugeordnet ist, durch das Blockierelement blockiert. Wenn dem Blockierelement mehrere Öffnungen zugeordnet sind, gilt dies auch für diese weiteren Öffnungen. In der Freigabestellung ist ein Einführen und/oder ein Herausziehen eines Spannbolzens in bzw. aus einer Öffnung, die dem zumindest einem Blockierelement zugeordnet ist, durch das Blockierelement möglich. Wenn dem Blockierelement mehrere Öffnungen zugeordnet sind, gilt dies auch für diese weiteren Öffnungen. Um das zumindest eine Blockierelement zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung zu verschieben, ist ein Betätigungselement vorgesehen, welches mit dem zumindest einen Blockierelement über zumindest ein Hebelelement verbunden ist. Das Hebelelement ist dabei drehbar an dem Betätigungselement und drehbar an dem zumindest einen Blockierelement gelagert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist genau ein Betä-
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tigungselement für das zumindest eine Blockierelement, insbesondere für alle Blockierelemente des Spannmoduls, vorgesehen. Wenn mehrere Blockierelemente vorhanden sind, sind diese jeweils über ein Hebelelement mit dem Betätigungselement verbunden. Die Anzahl der Hebelelemente entspricht somit vorzugsweise der Anzahl der Blockierelemente. Um das zumindest eine Hebelelement drehbar zu lagern, kann an dem Betätigungselement und an dem zumindest einen Blockierelement jeweils ein Drehzapfen angeordnet sein, der in eine entsprechende Drehöffnung des zumindest einen Hebelelements eingreift. Natürlich kann die Situation auch umgekehrt sein und an dem Betätigungselement sowie an dem zumindest einem Blockierelement eine Drehöffnung angeordnet sein, in welche jeweils ein Drehzapfen des Hebelelements eingreift. Das Betätigungselement kann durch eine beispielsweise hydraulische, pneumatische und/oder elektromechanische Aktuierungseinheit betätigt werden, um das zumindest eine Blockierelement zwischen der Blockierstellung und der Freigabestellung zu verschieben. Das Betätigungselement kann entlang einer vertikalen Achse, die vorzugsweise mit einer Zentralachse des Spannmoduls zusammenfällt, verschieblich sein. Die Zentralachse kann eine vertikale Symmetrieachse des Spannmoduls sein, die insbesondere durch den Mittelpunkt des Spannmoduls verlaufen kann.
[0010] Orts- und Richtungsangaben in der vorliegenden Offenbarung beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf den bestimmungsgemäßen Gebrauchszustand des Spannmoduls, bei dem die Oberseite des Grundkörpers oben und im Wesentlichen horizontal angeordnet ist und eine vertikale Zentralachse des Spannmoduls, die vorzugsweise durch den Betätigungselementkanal verläuft, parallel zum Vektor der Erdbeschleunigung angeordnet ist. Der zumindest eine Blockierelementkanal ist dabei vorzugsweise im Wesentlichen horizontal ausgerichtet. Selbstverständlich kann das Spannmodul aber auch in anderen Zuständen als den Gebrauchszustand, auf den sich die Orts- und Richtungsangaben der vorliegenden Offenbarung beziehen, eingesetzt werden.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zumindest zwei Blockierelemente vorgesehen, die ein Blockierelementepaar bilden und über jeweils ein Hebelelement mit dem Betätigungselement verbunden sind, wobei die zwei Blockierelemente des Blockierelementepaars an gegenüberliegenden Seiten des Betätigungselements angeordnet sind. Die zwei Blockierelemente des Blockierelementepaars sind vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Seiten der vertikalen Zentralachse des Spannmoduls angeordnet und spiegelsymmetrisch ausgebildet. Jedem Blockierelement ist zumindest eine Öffnung zur Aufnahme eines Spannbolzens des einzuspannenden Elements zugeordnet. Durch die Verwendung mehrerer Blockierelemente können somit auch mehrere Spannbolzen verspannt werden. Durch die Anordnung der Blockierelemente an gegenüberliegenden Seiten des Betätigungselements ergibt sich eine symmetrische Kraftübertragung von dem Betätigungselement zu den Blockierelementen. Es können auch mehrere Blockierelementepaare vorgesehen sein. Die Blockierelementepaare können dabei derart angeordnet sein, dass die Blockierelemente bzw. die Blockierelementkanäle in regelmäßigen Abständen entlang eines Umfangs um die vertikale Achse, entlang welcher das Betätigungselement verschieblich ist, angeordnet sind. Die Blockierelemente eines Blockierelementepaars können entlang derselben horizontalen Achse verschieblich sein.
[0012] Günstig ist, wenn das Betätigungselement, die Blockierelemente des Blockierelementepaars und die Hebelelemente, die die Blockierelemente des Blockierelementepaars mit dem Betätigungselement verbinden, einen Kniehebelmechanismus ausbilden. Durch den Kniehebelmechanismus ist eine besonders vorteilhafte und leichtgängige Kraftübertragung zur Betätigung der Blockierelemente gegeben. Darüber hinaus ergibt sich mit dem Kniehebelmechanismus eine besonders platzsparende Ausgestaltung der Erfindung. Das Betätigungselement fungiert dabei als zentraler und funktioneller Mittelpunkt des Kniehebelmechanismus. In einem Querschnitt betrachtet schließen an das Betätigungselement zwei Hebelelemente an gegenüberliegenden Seiten des Betätigungselements an und erstrecken sich zu den jeweiligen Blockierelementen. Durch Betätigen des Betätigungselements werden die Blockierelemente des Blockierelementepaars gleichzeitig zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung verschoben. Die Verschiebung erfolgt dabei vorzugsweise um die Zentralachse des Spannmoduls gespiegelt. Mithilfe der Hebelelemente kann eine Hebelwirkung generiert werden und dadurch besonders hohe Spannkräfte
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auf die Blockierelemente ausüben.
[0013] Für eine symmetrische Verspannung des einzuspannenden Elements ist es vorteilhaft, wenn zumindest zwei Blockierelementepaare vorgesehen sind. Bevorzugt sind genau zwei Blockierelementepaare vorgesehen. Die zwei Blockierelementepaare, insbesondere deren Achsen, entlang welcher die Blockierelemente verschieblich sein können, können dabei in einer Draufsicht betrachtet im Wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet sein. Benachbarte Blockierelementkanäle und darin angeordnete Blockierelemente können jeweils vorzugsweise im Wesentlichen 90° zueinander orientiert sein.
[0014] Um einen Spannbolzen eines zu verspannenden Elements zu fixieren, kann das zumindest eine Blockierelement zumindest eine Spannbolzenaufnahme, vorzugsweise zumindest zwei Spannbolzenaufnahmen, aufweisen. Der zumindest einen Spannbolzenaufnahme kann eine Öffnung an der Oberseite des Spannmoduls zugeordnet sein. Ein Spannbolzen kann somit über eine Öffnung an der Oberseite des Spannmoduls in die zumindest eine Spannbolzenaufnahme des zumindest einen Blockierelements eingeführt werden. Um einen Spannbolzen einführen und verspannen zu können, ist es günstig, wenn ein Durchmesser einer Spannbolzenaufnahme größer ist als ein Durchmesser der ihr zugeordneten Öffnung.
[0015] Damit ein Spannbolzen in der Blockierstellung fixiert werden kann, ist es günstig, wenn die zumindest eine Spannbolzenaufnahme einen Haltevorsprung aufweist, der dazu eingerichtet ist, in der Blockierstellung in eine Vertiefung eines Spannbolzens einzugreifen. Der Haltevorsprung kann von einer Innenwand der zumindest einen Spannbolzenaufnahme abstehen und sich insbesondere in Richtung einer Mittelachse der zumindest einen Spannbolzenaufnahme erstrecken. Der Haltevorsprung kann beispielsweise länglich ausgebildet sein und sich entlang zumindest eines Achtels, vorzugsweise zumindest eines Viertels, des Umfangs der Innenwand der zumindest eine Spannbolzenaufnahme erstrecken. Die Spannbolzen des einzuspannenden Elements können eine insbesondere entlang des gesamten Umfangs der Spannbolzen verlaufende Vertiefung aufweisen. Durch Eingreifen des Haltevorsprungs in die Vertiefung eines Spannbolzens wird dieser in der Spannbolzenaufnahme in der Blockierstellung des entsprechenden Blockierelements fixiert.
[0016] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass dem zumindest einen Blockierelement zumindest zwei Öffnungen zugeordnet sind und das Blockierelement zwischen der Blockierstellung, in welcher ein Lösen von Spannbolzen aus den zumindest zwei Öffnungen blockiert wird, und der Freigabestellung, in welcher Spannbolzen in den zumindest zwei Öffnungen einführbar und/oder von den zumindest zwei Öffnungen lösbar sind, überführbar ist. Durch die Verwendung von zumindest zwei Öffnungen je Blockierelement ist eine höhere Flexibilität hinsichtlich der Einspannung von Elementen gegeben. Insbesondere können somit jedem Blockierelement zumindest zwei Öffnungen zugeordnet sein. Insbesondere können Elemente verschiedener Größen verspannt werden.
[0017] Damit Spannbolzen unterschiedlicher Größen mit dem Spannmodul verbunden werden können, ist es günstig, wenn die zumindest zwei Öffnungen, die dem zumindest einen Blockierelement zugeordnet sind, unterschiedliche Größen aufweisen. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Durchmesser, insbesondere die Querschnittsdurchmesser, der zumindest zwei Öffnungen unterschiedlich sind. Entsprechend kann auch vorgesehen sein, dass die den zumindest zwei Öffnungen zugeordneten Spannbolzenaufnahmen des zumindest einen Blockierelements ebenfalls unterschiedliche Größen aufweisen. Dabei können die Durchmesser, insbesondere die Querschnittsdurchmesser, der Spannbolzenaufnahmen unterschiedlich sein. Die Höhen bzw. Tiefen der Spannbolzenaufnahmen kann jedoch gleich sein.
[0018] Vorteilhaft ist, wenn das Betätigungselement in eine erste Position, in der sich das zumindest eine Blockierelement in der Blockierstellung befindet, oder in eine zweite Position, in der sich das zumindest eine Blockierelement in der Freigabestellung befindet, vorgespannt ist. Wenn das Betätigungselement in die erste Position vorgespannt ist, kann ein unbeabsichtigtes Lösen eines verspannten Elements, insbesondere eines verspannten Werkzeugs oder eines Werkstücks, vermieden werden. Die Vorspannung kann insbesondere mit einer Feder erzielt werden. Bei der
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Feder kann sich zum Beispiel um eine Spiralfeder oder eine Blattfeder handeln.
[0019] Eine selbsthemmende Variante der Erfindung ergibt sich, wenn das zumindest eine Hebelelement in der Blockierstellung im Wesentlichen parallel zu einer Längsachse des Blockierelementkanals des zumindest einen Blockierelements ausgerichtet ist und in der Freigabestellung zu der Längsachse des Blockierelementkanals des zumindest einen Blockierelements geneigt ist. Durch eine im Wesentlichen horizontale Ausrichtung des zumindest einen Hebelelements in der Blockierstellung des zumindest eines Blockierelements wird ein unbeabsichtigtes Verschieben des zumindest einen Blockierelements erschwert oder vorzugsweise gar verhindert. In der Freigabestellung ist das zumindest eine Hebelelement vorzugsweise nach oben geneigt.
[0020] Um das Spannmodul selbst zu fixieren, ist es günstig, wenn Befestigungselemente, insbesondere Befestigungsöffnungen, Befestigungsschlitze und/oder Befestigungszapfen, zur Montage an einem Tisch vorgesehen sind. Die Befestigungselemente können insbesondere an den Seitenflächen, an der Unterseite und/oder an der Oberseite des Grundkörpers angeordnet sein. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind Befestigungsöffnungen vorgesehen. Die Befestigungsöffnungen können beispielsweise auch ein Innengewinde aufweisen.
[0021] Das erfindungsgemäße Spannmodul kann bei einem Spannsystem eingesetzt werden. Ein solches Spannsystem kann ein Halteteil, insbesondere einen Tisch oder eine Grundplatte, aufweisen. Das erfindungsgemäße Spannmodul kann mit dem Halteteil lösbar verbunden sein. Zu diesem Zweck können beispielsweise Verschraubungen oder andere Verbindungstechniken eingesetzt werden. Über das Halteteil kann beispielsweise ein Fluid zugeführt werden, um das Betätigungselement zu betätigen.
[0022] Um ein automatisiertes Verspannen eines Elements mit dem erfindungsgemäßen Spannmodul zu ermöglichen, kann eine Aktuierungseinheit, vorzugsweise eine hydraulische, pneumatische und/oder elektromechanische Aktuierungseinheit, zur Betätigung des Betätigungselements vorgesehen sein. Die Aktuierungseinheit kann das Betätigungselement aktuieren, um das zumindest eine Blockierelement zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung mithilfe des Betätigungselements zu verschieben. Auf diese Weise können unterschiedliche Elemente mit dem erfindungsgemäßen Spannmodul insbesondere automatisiert nacheinander verspannt werden. Die Aktuierungseinheit kann von einer Steuerung gesteuert werden. Die Aktuierungseinheit kann eine Betätigungskraft auf das Betätigungselement ausüben.
[0023] Das Spannsystem kann zudem bei einer Bearbeitungsvorrichtung zur Bearbeitung eines Werkstücks eingesetzt werden. Neben dem Spannsystem kann die Bearbeitungsvorrichtung eine Werkzeugeinheit aufweisen. Die Werkzeugeinheit kann zum Beispiel eine Fräseinheit und/oder eine Bohreinheit sein. Mit der Werkzeugeinheit kann ein Werkstück, das direkt oder indirekt über ein weiteres Werkzeug mit dem Spannmodul verbunden ist, bearbeitet werden.
[0024] Günstig ist, wenn ein Roboter, insbesondere ein Handhabungsroboter, vorgesehen ist, der dazu eingerichtet ist, Elemente an das Spannmodul heranzuführen, sodass diese mit dem Spannmodul verspannbar sind. Mit dem Roboter können somit automatisiert Elemente an das Spannmodul herangeführt werden. Insbesondere können zu verspannende Elemente derart an das Spannmodul herangeführt werden, dass die Spannbolzen der Elemente in die Öffnungen an der Oberseite des Spannmoduls eingeführt werden. Dabei kann mit der Aktuierungseinheit das Betätigungselement betätigt werden, um das zumindest eine Blockierelement in die Freigabestellung und/oder in die Blockierstellung zu überführen. In der Freigabestellung können die Spannbolzen des Elements in die Spannbolzenaufnahmen eingeführt werden. In der Blockierstellung wird das Element verspannt. Nach der Bearbeitung durch die Werkzeugeinheit kann die Aktuierungseinheit das Betätigungselement erneut betätigen, um das zumindest eine Blockierelement in die Freigabestellung zu überführen und das Element von dem Spannmodul zu lösen. Der Roboter kann das Element von dem Spannmodul entfernen und ein weiteres Element an das Spannmodul zur Verspannung heranführen. Um diesen Ablauf zu ermöglichen, können die Aktuierungseinheit und der Roboter von der Steuerung gesteuert werden. Auch die Werkzeugeinheit kann von der Steuerung gesteuert werden, um Werkstücke zu bearbeiten.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren beschreiben, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll. Es zeigen:
[0026] Fig. 1 ein Spannmodul in einer Schrägansicht;
[0027] Fig. 2 einen Ausschnitt eines Querschnitts eines Spannmoduls, bei dem sich ein Blockierelement in einer Freigabestellung befindet;
[0028] Fig. 3 ein Spannmodul im Querschnitt, bei dem sich die Blockierelemente in einer Freigabestellung befinden;
[0029] Fig. 4 einen Ausschnitt eines Querschnitts eines Spannmoduls, bei dem sich ein Blockierelement in einer Blockierstellung befindet;
[0030] Fig. 5 ein Spannmodul im Querschnitt, bei dem sich die Blockierelemente in einer Blockierstellung befinden; und
[0031] Fig. 6 schematisch eine Bearbeitungsvorrichtung mit einem Spannmodul.
[0032] Fig. 1 zeigt ein Spannmodul 1 mit einem Grundkörper 2, welcher eine Oberseite 3 sowie Seitenflächen 4 aufweist. Der Grundkörper 2 besitzt eine im Wesentlichen quaderförmige Form, wobei die Kanten 5 zwischen den Seitenflächen 4 abgeflacht sind und eine Schrägfläche 5a ausbilden. An der Oberseite 3 des Grundkörpers 2 sind acht Öffnungen 6 vorgesehen, in welche jeweils ein Spannbolzen 7 (siehe Fig. 2) eines zu verspannenden Elements 8 (siehe Fig. 6) einführbar ist. Die näher zur Mitte der Oberseite 3 angeordneten Öffnungen 6 weisen einen kleineren Durchmesser auf als die Öffnungen 6, die weiter weg von der Mitte der Oberseite 3 angeordnet sind. Bei dem zu verspannenden Element 8 kann es sich beispielsweise um ein Werkzeug 9, beispielsweise einen Spannstock 38, handeln (siehe Fig. 6). Des Weiteren sind an den Schrägflächen 5a sowie in den Bereichen der ebenfalls abgeflachten Ecken 52 der Oberseite 3 Befestigungselemente 10 zur Befestigung des Spannmoduls 1 an einem Halteteil 35 (siehe Fig. 6) in Form von Befestigungsöffnungen 11 vorgesehen. Die Befestigungsöffnungen 11 in den Bereichen der abgeflachten Ecken 52 der Oberseite 3 können von der Oberseite 3 zu einer Unterseite 12 des Grundkörpers 2 reichen (siehe Fig. 2). An zwei gegenüberliegenden Seitenflächen 4 sind weitere Befestigungselemente 10 mit jeweils einem Montageschlitz 13 vorgesehen. Der Grundkörper 2 ist in der gezeigten Ausführungsform aus Metall gefertigt und kann beispielsweise eine Breite B zwischen 160 mm und 250 mm sowie eine Höhe H zwischen 40 mm und 65 mm aufweisen.
[0033] Fig. 2 und Fig. 3 zeigen das Spannmodul 1 gemäß Fig. 1 in einem Querschnitt, wobei Fig. 2 nur einen Ausschnitt des Querschnitts darstellt. In Fig. 2 und Fig. 3 sind Spannbolzen 7 deines zu verspannenden Elements 8 dargestellt, wobei aus Gründen der Übersicht der Rest des zu verspannenden Elements 8 weggelassen wurde. In Fig. 3 sind zwei gegenüberliegende Blockierelementkanäle 14 erkennbar, die entlang einer gemeinsamen horizontalen Achse 15 angeordnet sind. Die horizontale Achse 15 entspricht einer Längsachse der beiden dargestellten Blockierelementkanäle 14. Das Spannmodul 1 der beschriebenen Ausführungsform weist insgesamt vier solcher Blockierelementkanäle 14 auf, wobei die beiden anderen Blockierelementkanäle 14 rechtwinkelig zu der dargestellten Achse 15 angeordnet sind und daher im Querschnitt der Fig. 2 bis Fig. 5 nicht erkennbar sind.
In den Blockierelementkanälen 14 ist jeweils ein Blockierelement 16 verschieblich entlang der horizontalen Achse 15 angeordnet. In Fig. 2 ist nur der linke Blockierelementkanal 14 mit einem Blockierelement 16 dargestellt, welches nachfolgend genauer beschrieben wird. Die getroffenen Aussagen gelten jedoch für die anderen Blockierelemente 16 analog. Das nicht dargestellte Blockierelement 16 in dem rechten Blockierelementkanal 14 ist hinsichtlich der Ausgestaltung und Positionierung zu einer vertikalen Zentralachse 17 des Spannmoduls 1 symmetrisch zu dem Blockierelement 16 in dem linken Blockierelementkanal 14 gespiegelt, wie in Fig. 3 erkennbar ist. Die beiden weiteren, nicht dargestellten Blockierelemente 16 sind zu den Blockierelementen 16 in den gezeigten Blockierelementkanälen 14 um im Wesentlichen 90° gedreht und daher, wie bereits erwähnt, nicht sichtbar. Die Funktionsweise der nicht gezeigten Blockierelemente 16 ist analog zu der beschriebenen Funktionsweise der beiden gezeigten Blockierelemente 16.
Das in Fig. 2 gezeigte Blockierelement 16 ist entlang der horizontalen Achse 15 verschieblich und weist eine erste Spannbolzenaufnahme 18a sowie eine entlang der Achse 15 hierzu versetzte zweite Spannbolzenaufnahme 18b auf, in welche jeweils ein Spannbolzen 7 aufgenommen werden kann. Durch die entlang der horizontalen Achse 15 versetzten Spannbolzenaufnahmen 18a, 18b können Elemente 8 unterschiedlicher Größen eingespannt werden. Angemerkt sei, dass einzuspannende Elemente 8 meist nur Spannbolzen 7 aufweisen, die entweder in die ersten Spannbolzenaufnahmen 18a oder in die zweiten Spannbolzenaufnahmen 18b der Blockierelemente 16 eingreifen. Die Spannbolzenaufnahmen 18a, 18b weisen unterschiedliche Größen, insbesondere Querschnittsdurchmesser Da, Db an derselben horizontalen Ebene, auf, sodass unterschiedlich große Spannbolzen 7 aufgenommen werden können. Die Tiefe Ta, Tb der beiden Spannbolzenaufnahmen 18a, 18b ist in der gezeigten Darstellung gleich. Die Spannbolzenaufnahmen 18a, 18b weisen jeweils einen Haltevorsprung 19 auf, der dazu eingerichtet ist, in eine Vertiefung 20 eines Spannbolzens 7 einzugreifen. Der Haltevorsprung 19 kann beispielsweise entlang zumindest eines Achtels eines Innenumfangs einer Spannbolzenaufnahme 18a, 18b verlaufen. Die Vertiefung 20 kann entlang eines gesamten Außenumfangs eines Spannbolzens 7 verlaufen. Möglich ist aber auch, dass die Vertiefung 20 nur entlang eines Teils des Außenumfangs des Spannbolzens 7 verläuft.
[0034] Das Blockierelement 16 befindet sich in Fig. 2 in einer Freigabestellung, in welcher ein Einführen und Herausziehen der Spannbolzen 7 aus den Spannbolzenaufnahmen 18a, 18b bzw. Öffnungen 6 möglich ist. Auch in Fig. 3 befinden sich die Blockierelemente 16 in der Freigabestellung. Fig. 4 und Fig. 5 zeigen hingegen das Blockierelement 16 in einer Blockierstellung, in welcher ein Einführen und Herausziehen der Spannbolzen 7 blockiert wird, da die Haltevorsprünge 19 in die Vertiefungen 20 der Spannbolzen 7 eingreifen. Durch den Eingriff eines Haltevorsprungs 19 in eine Vertiefung 20 wird formschlüssig verhindert, dass ein Spannbolzen 7 herausgezogen wird. In der gezeigten Darstellung von Fig. 2 und Fig. 3 sind die Blockierelemente 16 in der Freigabestellung näher zu der Zentralachse 17 verschoben, als in der Blockierstellung. In der Blockierstellung (siehe Fig. 4 und Fig. 5) sind die Blockierelemente 16 weiter von der Zentralachse 17 entfernt als in der Freigabestellung. Me in Fig. 3 und Fig. 5 erkennbar, sind die Positionen und geführten Bewegungen der Blockierelemente 16 in den rechten Blockierelementkanälen 14 in den jeweiligen Stellungen spiegelsymmetrisch zu den Positionen und geführten Bewegungen der Blockierelemente 16 in den linken Blockierelementkanälen 14.
[0035] Um das bzw. die Blockierelemente 16 zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung zu verschieben, ist ein Betätigungselement 21 vorgesehen, welches in einem vertikalen Betätigungselementkanal 22 angeordnet und entlang der Zentralachse 17 verschieblich ist. Der Betätigungselementkanal 22 erstreckt sich bis an die Unterseite 12 des Grundkörpers 2. Bei einer Ausführungsform ist das Betätigungselement 21 von der Unterseite 12 zugänglich. Das Betätigungselement 21 kann durch Einwirken einer Kraft F (siehe Fig. 2) entlang einer vertikalen Achse, die mit der Zentralachse 17 zusammenfällt, verschoben werden. Die Kraft F kann durch eine Aktuierungseinheit 36, beispielsweise mit Hilfe eines Fluids, aufgebracht werden. Das Fluid kann beispielsweise durch eine Fluidöffnung (nicht gezeigt) an der Unterseite 12 des Grundkörpers 2, seitlich an einer der Seitenflächen 4 oder an der Oberfläche 3 eingebracht werden. Die seitliche Einbringung ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Betätigungselement 21 oder der Grundkörper 2 nicht von der Unterseite 12 zugänglich ist. Das Fluid erzeugt beispielsweise unterhalb des Betätigungselements 21 einen Druck, welcher eine nach oben gerichtete Kraft F parallel zur Zentralachse 21 erzeugt, die das Betätigungselement 21 in Richtung der Oberseite 3 drückt, sodass die Blockierelemente 16 in die Freigabestellung verschoben werden. Das Betätigungselement 21 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, über ein Hebelelement 23 mit dem Blockierelement 16 verbunden, wobei das Hebelelement 23 drehbar an dem Blockierelement 16 und an dem Betätigungselement 21 gelagert und dazu eingerichtet ist, eine Bewegung des Betätigungselements 21 in dem Betätigungselementkanal 22 in eine Bewegung des Blockierelements 16 in dem Blockierelementkanal 14 umzusetzen. Das Hebelelement 23 ist an einem oberen Fortsatz 24 des Betätigungselements 21 drehbar um eine Drehachse 25a gelagert. Zu diesem Zweck ist ein Drehzapfen 26 vorgesehen, der in eine Drehöffnung 27 des Hebelelements 23 aufgenommen ist. Auf gleiche Weise ist das Hebelelement 23 mit dem Blockierelement 16 verbunden, sodass das Hebelelement 23 um
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eine weitere Drehachse 25b parallel zur Drehachse 25a verschwenkbar ist. Das Hebelelement 23 setzt dadurch eine vertikale Bewegung des Betätigungselements 21 in eine horizontale Bewegung des Blockierelements 16 um. Dadurch kann das Blockierelement 16 zwischen Blockierstellung und Freigabestellung verschoben werden. Das Hebelelement 23 weist in der gezeigten Darstellung einen Hebelteil 28 mit zwei Drehöffnungen 27 an gegenüberliegenden Enden auf, der aus Metall gefertigt sein kann. Um größere Kräfte zu übertragen, kann das Hebelelement 23 auch mehrere parallel angeordnete Hebelteile 28 aufweisen.
[0036] Das Betätigungselement 21 kann in die Blockierstellung oder in die Freigabestellung mittels einer mechanischen Feder (nicht gezeigt) vorgespannt sein. Die Feder kann beispielsweise oberhalb des Fortsatzes 24 angeordnet sein. Möglich ist auch, eine oder mehrere Federn beispielsweise an der in Fig. 5 markierten Stelle 54 an einer Oberfläche des Betätigungselements 21 anzuordnen. Bevorzugt ist das Betätigungselement 21 derart vorgespannt, dass sich das Blockierelement 16 in der Blockierstellung befindet. Das Betätigungselement 21 kann pneumatisch, hydraulisch und/oder elektromechanisch betätigt werden. Möglich ist, dass das Betätigungselement 21 in der Blockierstellung zusätzlich oder alternativ zur Feder mit einer weiteren Kraft beaufschlagt ist. Dadurch wird das Betätigungselement 21 in der Blockierstellung zusätzlich gesichert. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein Fluid, insbesondere Druckluft, oberhalb des Betätigungselements 21, beispielsweise durch eine Fluidöffnung an der Oberseite 3, an einer der Seitenflächen 4 oder an der Unterseite 12 des Grundkörpers 2, eingebracht werden. Das Fluid erzeugt beispielsweise oberhalb des Betätigungselements 21 einen Druck, welcher eine nach unten gerichtete Kraft parallel zur Zentralachse 17 erzeugt, die das Betätigungselement 21 in Richtung der Unterseite 12 drückt. Dadurch werden die Blockierelemente 16 zusätzlich in der Blockierstellung gesichert.
[0037] In Fig. 2 ist nur ein Blockierelement 16 dargestellt. In dem rechten Blockierelementkanal 14 kann jedoch ein weiteres Blockierelement 16 angeordnet sein (siehe Fig. 3), das gespiegelt zum Blockierelement in dem linken Blockierelementkanal 14 ausgebildet ist. Dieses Blockierelement 16 kann ebenfalls über ein Hebelelement 23 mit dem Betätigungselement 21 verbunden sein, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Die beiden auf den gegenüberliegenden Seiten der Zentralachse 17 angeordneten Blockierelemente 16 bilden ein Blockierelementepaar 29. Wenn die Blockierelemente 16 des Blockierelementepaars 29 zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung verschoben werden, werden diese in entgegengesetzte Richtungen entlang der horizontalen Achse 15 verschoben. Die beiden Hebelelemente 23 der Blockierelemente des Blockierelementepaars 29 bilden dabei mit dem Betätigungselement 21 und den Blockierelementen 16 einen Kniehebelmechanismus 30 aus, mit dem Kräfte auf besonders effiziente und platzsparende Weise übertragen werden können.
[0038] Wie bereits erwähnt, kann ein weiteres Blockierelementepaar 29 vorgesehen sein, welches jedoch entlang einer weiteren horizontalen Achse angeordnet ist, die rechtwinkelig zu der horizontalen Achse 15 orientiert ist. Mit anderen Worten sind vier Blockierelementkanäle 14 mit jeweils einem Blockierelementkanal 14 in vorzugsweise regelmäßigen Abständen entlang eines Umfangs um die Zentralachse 17 angeordnet. Sämtliche Blockierelemente 16 sind über Hebelelemente 23 mit einem einzigen Betätigungselement 21 des Spannmoduls 1 verbunden. Jeweils zwei an gegenüberliegenden Seiten der Zentralachse 17 bzw. des Betätigungselements 21 angeordnete Blockierelemente 16 bilden ein Blockierelementepaar 29, deren Hebelelemente 23 mit dem Betätigungselement 21 und den jeweiligen Blockierelementen 16 einen Kniehebelmechanismus 30 ausbilden. Durch die kompakte Kraftübertragung mittels Kniehebelmechanismus 30 kann das Spannmodul besonders flach konstruiert werden.
[0039] Die Spannbolzenaufnahmen 18a, 18b können bei einer Ausführungsform noch eine abgeschrägte Fläche 55 aufweisen (siehe Fig. 3). Die abgeschrägte Fläche 55 kann sich zwischen einer Bodenfläche 56 und einer Wandfläche 57 einer Spannbolzenaufnahme 18a, 18b befinden und somit eine abgeschrägte Randfläche zwischen der Bodenfläche 56 und der Wandfläche 57 bilden. Die abgeschrägte Fläche 55 kann beispielsweise um einen Winkel zwischen 10° und 60°, vorzugsweise zwischen 20° und 50°, zur Bodenfläche 56 nach oben geneigt sein. Die abgeschrägte Fläche 55 ermöglicht es, dass die Spannbolzen 7 von der Bodenfläche 56 abgehoben
werden. Wenn die Blockierelemente 16 in die Freigabestellung überführt werden, werden die abgeschrägten Flächen 55 gegen die Spannbolzen 7 geschoben, welche durch die Abschrägung zwangsweise nach oben abgehoben werden. Die Spannbolzen 7 werden dabei nicht in eine horizontale Richtung parallel zur Achse 15 verschoben, weil sie durch die Ränder der Öffnungen 6 formschlüssig in horizontale Richtung gehalten werden. Mit anderen Worten werden die Spannbolzen 7 durch Überführen der Blockierelemente 16 in die Freigabestellung in vertikale Richtung parallel zur Zentralachse 17 nach oben verschoben, wodurch das zu verspannende Element 8 leichter vom Spannmodul 1 entnommen werden kann. Die abgeschrägte Fläche 55 kann beispielsweise eine vertikale Höhe von 1 bis 2 mm aufweisen.
[0040] Fig. 6 zeigt schematisch eine Bearbeitungsvorrichtung 31. Die Bearbeitungsvorrichtung 31 umfasst ein Spannsystem 32, eine Werkzeugeinheit 33 sowie einen Handhabungsroboter 34. Das Spannsystem 32 weist ein Halteteil 35, insbesondere einen Tisch 35a, auf, an welchem das Spannmodul 1 befestigt ist. Des Weiteren weist das Spannsystem 32 eine Aktuierungseinheit 36 auf, welche das Spannmodul 1 beispielsweise pneumatisch aktuiert. In der gezeigten Ausführungsform ist die Aktuierungseinheit 36 über einen Fluidschlauch 50 mit dem Spannmodul 1 verbunden. Mit dem Handhabungsroboter 34, der beispielsweise einen Greifarm 51 als Endeffektor aufweisen kann, können Elemente 8 wie Werkzeuge 9, beispielsweise ein Spannstock 38 oder eine Palette, die ihrerseits Werkstücke 37 fixieren können, oder direkt Werkstücke 37 an das Spannmodul 1 zur Verbindung herangeführt und/oder von diesem abgenommen werden. In der konkreten Ausführungsform ist ein Spannstock 38 vorgesehen, in dem ein Werkstück 37 bereits voreingespannt ist. In Zusammenspiel mit dem Handhabungsroboter 34 kann der Spannstock 38 mit dem Werkstück 37 an das Spannmodul 1 herangeführt und mit diesem verspannt werden. Der Handhabungsroboter 34 führt zu diesem Zweck den Spannstock 37 derart an das Spannmodul 1 heran, dass die Spannbolzen 7 an dem Spannstock 37 in die Öffnungen 6 des Spannmoduls 1 eingeführt werden. Die Aktuierungseinheit 36 kann dabei mithilfe des Fluids, insbesondere Druckluft, das Spannmodul 1 betätigen, sodass die Blockierelemente 16 in die Freigabestellung bzw. in die Blockierstellung gebracht werden. Nach der Bearbeitung durch die Werkzeugeinheit 33, die beispielsweise eine Fräseinheit oder eine Bohreinheit 33a umfassen kann, kann die Aktuierungseinheit 36 die Blockierelemente 16 in die Freigabestellung überführen, sodass der Handhabungsroboter 34 den Spannstock 38 mit dem bearbeiteten Werkstück 37 entfernen kann. Auf diese Weise können automatisiert Werkstücke 37 nacheinander bearbeitet werden.
Claims (15)
1. Spannmodul (1) zum Einspannen eines Elements (8), insbesondere eines Werkzeugs (9),
aufweisend:
einen Grundkörper (2) mit Öffnungen (6) an einer Oberseite (3), die jeweils zur Aufnahme eines Spannbolzens (7) des Elements (8) dienen;
zumindest ein Blockierelement (16), das innerhalb eines vorzugsweise im Wesentlichen horizontal angeordneten Blockierelementkanals (14) des Grundkörpers (2) angeordnet und einer oder mehreren Öffnungen (6) zugeordnet ist, wobei das zumindest eine Blockierelement (16) zwischen einer Blockierstellung, in welcher ein Lösen zumindest eines Spannbolzens (7) aus der einen oder den mehreren zugeordneten Öffnung/en (6) blockiert wird, und einer Freigabestellung, in welcher ein Lösen zumindest eines Spannbolzens (7) aus der einen oder den mehreren zugeordneten Öffnung/en (6) ermöglicht ist, überführbar ist; und
ein Betätigungselement (21) zur Verschiebung des zumindest einen Blockierelements (16) zwischen der Freigabestellung und der Blockierstellung, wobei das Betätigungselement (21) innerhalb eines vorzugsweise im Wesentlichen vertikal angeordneten Betätigungselementkanals (22) des Grundkörpers (2) verschieblich angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (21) über ein Hebelelement (23) mit dem zumindest einen Blockierelement (16) verbunden ist, wobei das Hebelelement (23) drehbar an dem zumindest einen Blockierelement (16) und an dem Betätigungselement (21) gelagert und dazu eingerichtet ist, eine Bewegung des Betätigungselements (21) in dem Betätigungselementkanal (22) in eine Bewegung des zumindest einen Blockierelements (16) in dem Blockierelementkanal (14) umzusetzen.
2. Spannmodul (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Blockierelemente (16) vorgesehen sind, die ein Blockierelementepaar (29) bilden und über jeweils ein Hebelelement (23) mit dem Betätigungselement (21) verbunden sind, wobei die zwei Blockierelemente (16) des Blockierelementepaars (29) an gegenüberliegenden Seiten des Betätigungselements (21) angeordnet sind.
3. Spannmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (21), die Blockierelemente (16) des Blockierelementepaars (29) und Hebelelemente (23), die die Blockierelemente (16) des Blockierelementepaars (29) mit dem Betätigungselement (21) verbinden, einen Kniehebelmechanismus (30) ausbilden.
4. Spannmodul (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Blockierelementepaare (29) vorgesehen sind.
5. Spannmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Blockierelement (16) zumindest eine Spannbolzenaufnahme (18a, 18b), vorzugsweise zumindest zwei Spannbolzenaufnahmen (18a, 18b), aufweist.
6. Spannmodul (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Spannbolzenaufnahme (18a, 18b) einen Haltevorsprung (19) aufweist, der dazu eingerichtet ist, in der Blockierstellung in eine Vertiefung (19) eines Spannbolzens (7) einzugreifen.
7. Spannmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem zumindest einen Blockierelement (16) zumindest zwei Öffnungen (6) zugeordnet sind und das zumindest eine Blockierelement (16) zwischen der Blockierstellung, in welcher ein Lösen von Spannbolzen (7) aus den zumindest zwei Öffnungen (6) blockiert wird, und der Freigabestellung, in welcher Spannbolzen (7) in den zumindest zwei Öffnungen (6) einführbar und/oder von den zumindest zwei Öffnungen (6) lösbar sind, überführbar ist.
8. Spannmodul (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Öffnungen (6), die dem zumindest einem Blockierelement (16) zugeordnet sind, unterschiedliche Größen aufweisen.
9. Spannmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (21) in eine erste Position, in der sich das zumindest eine Blockierele-
ment (16) in der Blockierstellung befindet, oder in eine zweite Position, in der sich das zumindest eine Blockierelement (16) in der Freigabestellung befindet, vorgespannt ist.
10. Spannmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Hebelelement (23) in der Blockierstellung im Wesentlichen parallel zu einer Längsachse (15) des Blockierelementkanals (14) des zumindest einen Blockierelements (16) ausgerichtet ist und in der Freigabestellung zu der Längsachse (15) des Blockierelementkanals (14) des zumindest einen Blockierelements (16) geneigt ist.
11. Spannmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungselemente (10), insbesondere Befestigungsöffnungen (11), Befestigungsschlitze und/oder Befestigungszapfen, zur Montage an einem Halteteil (31), vorzugsweise an einem Tisch, vorgesehen sind.
12. Spannsystem (32) mit einem Halteteil (31), insbesondere einem Tisch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Halteteil (31) ein Spannmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 lösbar befestigt ist.
13. Spannsystem (32) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aktuierungseinheit (36), vorzugsweise eine hydraulische, pneumatische und/oder elektromechanische Aktuierungseinheit (36), zur Betätigung des Betätigungselements (21) vorgesehen ist.
14. Bearbeitungsvorrichtung (31) mit einem Spannsystem (32) und einer Werkzeugeinheit (33), dadurch gekennzeichnet, dass das Spannsystem (32) nach Anspruch 12 oder 13 ausgebildet ist.
15. Bearbeitungsvorrichtung (31) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Roboter, insbesondere ein Handhabungsroboter (34), vorgesehen ist, der dazu eingerichtet ist, Elemente (8) an das Spannmodul (1) heranzuführen, sodass die Elemente (8) mit dem Spannmodul (1) verspannbar sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50172/2024U AT18656U1 (de) | 2024-11-19 | 2024-11-19 | Spannmodul, Spannsystem und Bearbeitungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50172/2024U AT18656U1 (de) | 2024-11-19 | 2024-11-19 | Spannmodul, Spannsystem und Bearbeitungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18656U1 true AT18656U1 (de) | 2026-02-15 |
Family
ID=98772877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50172/2024U AT18656U1 (de) | 2024-11-19 | 2024-11-19 | Spannmodul, Spannsystem und Bearbeitungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18656U1 (de) |
-
2024
- 2024-11-19 AT ATGM50172/2024U patent/AT18656U1/de unknown
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