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Leitungskanal aus Zementmörtel oder dgl. mit eingebettetem Flechtwerk.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kanal zum Verlegen elektrischer Leitungen, der aus einzelnen aus Zementmörtel oder dgl. mit eingelegtem Flecht-oder Netzwerk bestehenden Blöcken zusammengesetzt wird. Ähnlichen, bereits bekannt gewordenen Kon- struktionen gegenüber, besteht das Wesen der Erfindung in der Herstellung einer innigen leitenden Verbindung der einzelnen Kanalblöcke untereinander. Das in diese eingelegte Netz-oder Flechtwerk wird an beiden Enden derart mit metallischen Endstücken versehen, dass einerseits ein guter metallischer (leitender) Kontakt zwischen ersterem und den letzteren besteht und dass andererseits zwei aneinander stossende Kanalblöcke metallisch, also gut leitend miteinander verbunden sind.
Hiedurch wird es ermöglicht, einen in das Netz-oder Flechtwerk oder in die Endstücke der Kanalblöcke eintretenden elektrischen Strom in diesen verlaufen zu lassen, so dass die in den Kanal verlegten elektrischen Leitungen durch fremde Ströme (vagabundierende Ströme), durch Induktionswirknng oder in anderer Weise nicht ungünstig beeinflusst werden.
Auf den beigefügten Zeichnungen ist Fig. 1 eine Endansicht eines KanalblocJ1 : es teilweise im Schnitt, Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Verbindungsstelle zweier Kanalblöcke ; die Fig. 3-6 zeigen eine weitere Ausführungsform des Kanales in verschiedenen Ansichten und Schnitten.
Das metallische Netz-oder Flechtwerk d wird in die Form eines Zylinders gebracht, der an gewissen Stellen mit Draht x umwickelt wird. Die beiden zusammenstossenden Längsseiten des Zylinders werden gründlich gereinigt, überlappt und alsdann, durch Draht oder auf eine andere geeignete Weise fest miteinander verbunden, so dass eine gut leitende
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Flecht- oder N etzw6rkzylinders d wird nun mit dem aus Metall bestehenden Muffenring b innig verbunden, so dass auch zwischen diesem und dem Zylinder d eine gut leitende Verbindung besteht. Die Verbindung des Zylinders d mit dem Ring b kann auf verschiedene Weise hergestellt werden ; wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, erfolgt sie vermittelt des Drahtes y.
In ähnlicher Weise erfolgt die Verbindung des anderen Endes des Zylinders d mit dem Muffenring a, der einen kleineren Durchmesser wie der Ring b auf- whist. der so durch den Zylinder d und die Muffenringe a und b gebildete Kern wird in eine Form eingelegt, die alsdann mit Zementmörtel oder einer ähnlichen Masse ausgegossen wird, um auf diese Weise die einzeluen Kanalblöcke herzustellen. Die Form ist derart ausgebildet, dass der in diese eingegossene Zementmörtel c bis an das eine Ende des Ringes a bezw. b dringt.
Um eine innige Verbindung zwischen zwei aneinander stossenden lianalblöcken zu erzielen, werden die Muffenringe a und b derart angeordnet, dass der eine über den anderen zu liegen kommt (Fig. 2), wobei sich das äussere Ende des Ringes a unter die Zunge e des einen Zylinders, während sich das äussere Ende des Ringes b über die Zunge./'des anderen Kanales legt. Zwischen zwei derartig zusammenstossenden Kanalblöcken bleibt ein ringförmiger Hohlraum bestehen, der mit Blei oder einem anderen Metall oder auch mit einer Metallegierung ausgegossen wird, so dass durch diesen eingegossenen Ring 9 eine leitende Verbindung zwischen den beiden Ringen a und b hergestellt wird.
Um das betreffende Metall in den Hohlraum eingiessen zu können, wird der Ring b mit einer entsprechenden Eingussöffnung versehen, und zwar befindet sich diese nach der Verlegung des Kanales auf der oberen Seite des Ringes b. Um die Verbindung der beiden Ringe a und b zu einer recht innigen zu gestalten und um dem eingegossenen Metalle einen festen Halt zu geben, werden die entsprechenden Flächen der Ringe a und b gewellt ausgeführt, wie in Fig. 2 bei h ersichtlich.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten U-förmigen Kanalblocke wird das Netzoder Flechtwerk d auch mit den Endstücken a und b in gute metallische Berührung gebracht, und zwar vermittelst des Drahtes yl, der durch entsprechende Bohrungen der Endstücke a und b hindurchgezogen und mit dem Netz-oder Flechtwerk d verflochten wird. Der auf diese Weise gebildete Kern wird in eine entsprechende Form eingelegt und mit Zementmörtel oder einer ähnlichen Masse umgossen, jedoch so, dass das Endstück a aus der Umhüllung hervorsteht und so in gut leitende Verbindung mit dem Endstück b des folgenden Kanalblockes treten kann. Also auch hier können die vagabundierenden Ströme durch die in die Blöcke eingelegte Metallschicht aufgenommen und durch den
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ganzen Kanal geleitet werden.
Zum Abdecken der Kanalblöcke bezw. des Kanales und zum weiteren Schutze der in diesen verlegten Leitungen gegen vagabundierende Ströme dienen die Platten1 p. Diese werden gleichfalls mit einem eingelegten Netz-oder Flechtwerk q versehen, das vermittelst der Drähte ; s an den in die Platten p eingelegten
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innige metallische Verbindung mit den Endstücken a und b, die zu diesem Zwecke an den den Schenkeln 2 der Deckel p gegenüberliegenden Stellen bei 3 (Fig. 3 und 4) nach der Aussenseite des Kanalblockes hin abgebogen sind. Die blanken Stellen 3 liegen auf der äusseren Fläche der einzelnen Kanalblöcke.
Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform werden besondere Kanalabdeckplatten nicht in Anwendung gebracht. Ist der Kanal verlegt und dessen Inneres mit einer etwa aus Asphalt, Pech oder dgl. bestehenden Füllmasse ausgefüllt, so wird ein aus mehreren einzelnen Teilen bestehendes Netz-oder Flechtwerk q über diese gelegt, und die einzelnen Teile des letzteren werden miteinander metallisch verbunden. Andererseits wird an den Verbindungsstellen der Kanalblöcke das Netz-oder Flechtwerk g der Deckplatten mit dem Netz-oder Flechtwerk d der Kanalblöcke derart verbunden, dass die in den Kanal eingelegten Leitungen vollkommen durch einen Metallmantel umgeben werden, um sie gegen die schädlichen Einflüsse der vagabundierenden Ströme zu schützen.
Zwecks gut leitender Verbindung zwischen den einzelnen Kanalblöcken und deren metallischen Teilen wird zwischen den Endstücken a und h ein Zwischenraum 5 freigelassen, in den ein Metallstreifen 6 eingelegt wird. Die beiden Enden 7 desselben werden durch das Flechtwerk g des Deckels hindurchgesteckt und über demselben im Winkel abgebogen. Sind die Kanalblöcke in dieser Weise gut leitend miteinander verbunden, so werden sie durch eine Schicht von Zementmörtel, Asphalt, Pech oder eine ähnliche Masse abgedeckt, so dass das Netz-oder Flechtwerk q vollkommen von der Erde isoliert und eine feste Abdeckung des Kanals geschaffen ist.
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1.
Kanal für elektrische Leitungen, bestehend aus Rohrstücken aus Zementmörtel oder dgl. mit in denselben eingebettetem Flechtwerk aus Metall, dessen Enden mit muffenförmigen Anschlussstücken versehen sind, so dass beim Ineinanderschieben der einzelnen Kanalblöcke eine das Kabel umgebende leitende Umhüllung hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass von den ineinander zu schiebenden Anschlussmuffen die innere enger ist als die äussere, so dass zwischen beiden Muffen ein Hohlraum (g) entsteht, der mit einem leitenden Materiale, wie z. B. mit Blei oder dgl., ausgegossen wird, zum Zwecke, eine innige, leitende Verbindung der Flechtwerke aus Metall an den Stossstellen der Kanalblöcke herbeizuführen (Fig. 1 und 2).
2. Kanal für elektrische Leitungen, bestehend aus im Querschnitte U-förmigen Kanal- blöcken, die aus Zementmörtel oder dgl. mit in demselben eingelegten und an den Enden mit muffenfürmigon Anschlussstücken versehenem Flechtwerk hergestellt und durch ebenfalls von Flechtwer) :
durchsetzten Zementplatten abgedeckt werden, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Deckplatte (p) mit dem Flechtwerk (q) derselben innig verbundene, quer gelegte Metallstege (1) mit herabgebogenen Enden (2) angeordnet sind, welch letztere über Lappen (3) der Kanalblöcke aufgeschoben werden, deren Anschlussstücke mit diesen Lappen leitend verbunden sind, so dass beim Ineinanderschieben und Abdecken der Kanalblöcke deren Flechtwerko untereinander und mit denen der Deckplatten in innige leitende Verbindung treten (Fig. 3 und 4).
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