AT19699B - Leitungskanal aus Zementmörtel oder dgl. mit eingebettetem Flechtwerk. - Google Patents

Leitungskanal aus Zementmörtel oder dgl. mit eingebettetem Flechtwerk.

Info

Publication number
AT19699B
AT19699B AT19699DA AT19699B AT 19699 B AT19699 B AT 19699B AT 19699D A AT19699D A AT 19699DA AT 19699 B AT19699 B AT 19699B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
channel
cement mortar
channel blocks
wickerwork
blocks
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Easton Devonshire
Original Assignee
Thomas Easton Devonshire
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Easton Devonshire filed Critical Thomas Easton Devonshire
Application granted granted Critical
Publication of AT19699B publication Critical patent/AT19699B/de

Links

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Leitungskanal aus Zementmörtel oder dgl. mit eingebettetem Flechtwerk. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kanal zum Verlegen elektrischer Leitungen, der aus einzelnen aus Zementmörtel oder dgl. mit eingelegtem   Flecht-oder Netzwerk   bestehenden Blöcken zusammengesetzt wird. Ähnlichen, bereits bekannt gewordenen   Kon-   struktionen gegenüber, besteht das Wesen der Erfindung in der Herstellung einer innigen leitenden Verbindung der einzelnen Kanalblöcke untereinander. Das in diese eingelegte Netz-oder Flechtwerk wird an beiden Enden derart mit metallischen Endstücken versehen, dass einerseits ein guter metallischer (leitender) Kontakt zwischen ersterem und den letzteren besteht und dass andererseits zwei aneinander stossende Kanalblöcke metallisch, also gut leitend miteinander verbunden sind.

   Hiedurch wird es ermöglicht, einen in das Netz-oder Flechtwerk oder in die Endstücke der Kanalblöcke eintretenden elektrischen Strom in diesen verlaufen zu lassen, so dass die in den Kanal verlegten elektrischen Leitungen durch fremde Ströme (vagabundierende Ströme), durch   Induktionswirknng   oder in anderer Weise nicht ungünstig   beeinflusst   werden. 



   Auf den beigefügten Zeichnungen ist Fig. 1 eine Endansicht eines   KanalblocJ1 : es   teilweise im Schnitt, Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Verbindungsstelle zweier Kanalblöcke ; die Fig. 3-6 zeigen eine weitere Ausführungsform des Kanales in verschiedenen Ansichten und Schnitten. 



   Das metallische Netz-oder Flechtwerk d wird in die Form eines Zylinders gebracht, der an gewissen Stellen mit Draht x umwickelt wird. Die beiden zusammenstossenden Längsseiten des Zylinders werden gründlich gereinigt, überlappt und alsdann, durch Draht oder auf eine andere geeignete Weise fest miteinander verbunden, so dass eine gut leitende 
 EMI1.1 
   Flecht- oder N etzw6rkzylinders   d wird nun mit dem aus Metall bestehenden Muffenring b innig verbunden, so dass auch zwischen diesem und dem Zylinder d eine gut leitende Verbindung besteht. Die Verbindung des Zylinders d mit dem Ring b kann auf verschiedene Weise hergestellt werden ; wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, erfolgt sie vermittelt des Drahtes y.

   In ähnlicher Weise erfolgt die Verbindung des anderen Endes des Zylinders d mit dem   Muffenring   a, der einen kleineren Durchmesser wie der Ring b auf-   whist. der   so durch den Zylinder d und die Muffenringe a und b gebildete Kern wird in eine Form eingelegt, die alsdann mit Zementmörtel oder einer ähnlichen Masse ausgegossen wird, um auf diese Weise die einzeluen Kanalblöcke herzustellen. Die Form ist derart ausgebildet, dass der in diese eingegossene Zementmörtel c bis an das eine Ende des Ringes a bezw. b dringt.

   Um eine innige Verbindung zwischen zwei aneinander stossenden   lianalblöcken zu   erzielen, werden die Muffenringe a und b derart angeordnet, dass der eine über den anderen zu liegen kommt (Fig. 2), wobei sich das äussere Ende des Ringes a unter die Zunge e des einen Zylinders, während sich das äussere Ende des Ringes b über die   Zunge./'des anderen Kanales   legt. Zwischen zwei derartig zusammenstossenden Kanalblöcken bleibt ein ringförmiger Hohlraum bestehen, der mit Blei oder einem anderen Metall oder auch mit einer Metallegierung ausgegossen wird, so dass durch diesen eingegossenen Ring   9   eine leitende Verbindung zwischen den beiden Ringen a und b hergestellt wird.

   Um das betreffende Metall in den Hohlraum eingiessen zu können, wird der Ring b mit einer entsprechenden Eingussöffnung versehen, und zwar befindet sich diese nach der Verlegung des Kanales auf der oberen Seite des Ringes b. Um die Verbindung der beiden Ringe a und b zu einer recht innigen zu gestalten und um dem eingegossenen Metalle einen festen Halt zu geben, werden die entsprechenden Flächen der Ringe a und b gewellt ausgeführt, wie in Fig. 2 bei h ersichtlich. 



   Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten U-förmigen Kanalblocke wird das Netzoder Flechtwerk d auch mit den Endstücken   a   und b in gute metallische Berührung gebracht, und zwar vermittelst des Drahtes yl, der durch entsprechende Bohrungen der Endstücke a und b hindurchgezogen und mit dem Netz-oder Flechtwerk d verflochten wird. Der auf diese Weise gebildete Kern wird in eine entsprechende Form eingelegt und mit Zementmörtel oder einer ähnlichen Masse umgossen, jedoch so, dass das Endstück a aus der Umhüllung hervorsteht und so in gut leitende Verbindung mit dem Endstück b des folgenden Kanalblockes treten kann. Also auch hier können die vagabundierenden Ströme durch die in die Blöcke eingelegte Metallschicht aufgenommen und durch den 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ganzen Kanal geleitet werden.

   Zum Abdecken   der Kanalblöcke bezw.   des Kanales und zum weiteren Schutze der in diesen verlegten Leitungen gegen vagabundierende Ströme dienen die   Platten1 p. Diese   werden gleichfalls mit einem eingelegten Netz-oder Flechtwerk q versehen, das vermittelst der   Drähte ; s   an den in die Platten p eingelegten 
 EMI2.1 
 innige metallische Verbindung mit den Endstücken a und b, die zu diesem Zwecke an den den Schenkeln 2 der Deckel p gegenüberliegenden Stellen bei   3   (Fig. 3 und 4) nach der Aussenseite des Kanalblockes hin abgebogen sind. Die blanken Stellen 3 liegen auf der äusseren Fläche der einzelnen Kanalblöcke. 



   Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform werden besondere Kanalabdeckplatten nicht in Anwendung gebracht. Ist der Kanal verlegt und dessen Inneres mit einer etwa aus Asphalt, Pech oder dgl. bestehenden Füllmasse ausgefüllt, so wird ein aus mehreren einzelnen Teilen bestehendes Netz-oder Flechtwerk q über diese gelegt, und die einzelnen Teile des letzteren werden miteinander metallisch verbunden. Andererseits wird an den Verbindungsstellen der   Kanalblöcke   das   Netz-oder Flechtwerk g der   Deckplatten mit dem Netz-oder Flechtwerk d der Kanalblöcke derart verbunden, dass die in den Kanal eingelegten Leitungen vollkommen durch einen Metallmantel umgeben werden, um sie gegen die schädlichen Einflüsse der vagabundierenden Ströme zu schützen. 



   Zwecks gut leitender Verbindung zwischen den einzelnen Kanalblöcken und deren metallischen Teilen wird zwischen den Endstücken a und   h ein Zwischenraum   5 freigelassen, in den ein Metallstreifen 6 eingelegt wird. Die beiden Enden 7 desselben werden durch das Flechtwerk g des Deckels hindurchgesteckt und über demselben im Winkel abgebogen. Sind die   Kanalblöcke in   dieser Weise gut leitend miteinander verbunden, so werden sie durch eine Schicht von   Zementmörtel,   Asphalt, Pech oder eine ähnliche Masse abgedeckt, so dass das Netz-oder Flechtwerk   q   vollkommen von der Erde isoliert und eine feste Abdeckung des Kanals geschaffen ist. 
 EMI2.2 
 
1.

   Kanal für elektrische Leitungen, bestehend aus Rohrstücken aus Zementmörtel oder dgl. mit in denselben eingebettetem Flechtwerk aus Metall, dessen Enden mit   muffenförmigen     Anschlussstücken   versehen sind, so dass beim Ineinanderschieben der einzelnen Kanalblöcke eine das Kabel umgebende leitende Umhüllung hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass von den ineinander zu schiebenden   Anschlussmuffen   die innere enger ist als die äussere, so dass zwischen beiden Muffen ein Hohlraum (g) entsteht, der mit einem leitenden   Materiale,   wie z. B. mit Blei oder dgl., ausgegossen wird, zum Zwecke, eine innige, leitende Verbindung der Flechtwerke aus Metall an den Stossstellen der Kanalblöcke herbeizuführen (Fig. 1 und 2). 



   2. Kanal für elektrische Leitungen, bestehend aus im Querschnitte U-förmigen Kanal-   blöcken,   die aus Zementmörtel oder dgl. mit in demselben eingelegten und an den Enden mit   muffenfürmigon     Anschlussstücken   versehenem Flechtwerk hergestellt und durch ebenfalls von   Flechtwer) :

   durchsetzten Zementplatten   abgedeckt werden, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Deckplatte   (p)   mit dem Flechtwerk   (q)   derselben innig verbundene, quer gelegte   Metallstege     (1)   mit herabgebogenen Enden   (2)   angeordnet sind, welch letztere über Lappen (3) der Kanalblöcke aufgeschoben werden, deren   Anschlussstücke   mit diesen Lappen leitend verbunden sind, so dass beim Ineinanderschieben und Abdecken der Kanalblöcke deren Flechtwerko untereinander und mit denen der Deckplatten in innige leitende Verbindung treten (Fig. 3 und 4). 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 3. Kanal für elektrische Leitungen, bei welchem die im Querschnitte U-förmigen aus Zementmörtel oder dgl. mit in demselben eingebettetem und mit muffenförmigen Anschlussstücken versehenem Flechtwerke hergestellten Kanalblöcke nach dem Einlegen der Kabel mit Isoliermasse ausgegossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalblöcke mit einem aus einzelnen Teilen bestehenden Netz-oder Flechtwerk überdeckt werden, das mit dem Flechtwerk der einzelnen Kanalblöcke durch zwischen die ineinander geschobenen Anschlussmuffen eingelegte, mit ihren Enden durch das überdeckende Netzwerk durchgezogene und mit diesem fest verbundene Metallstreifen (6) in leitende Verbindung ge- bracht wird, worauf die Kanalblöcke durch eine über das abdeckende Flechtwerk gegossene Schicht von Zementmörtel, Asphalt oder dgl.
    abgedeckt werden, so dass das in dem Kanal verlegte Kabel von allen'Seiten von einer ununterbrochenen leitenden Hülle, die selbst von der Erde isoliert ist, umgeben wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT19699D 1903-03-02 1903-03-02 Leitungskanal aus Zementmörtel oder dgl. mit eingebettetem Flechtwerk. AT19699B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT19699T 1903-03-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT19699B true AT19699B (de) 1905-04-10

Family

ID=3524975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT19699D AT19699B (de) 1903-03-02 1903-03-02 Leitungskanal aus Zementmörtel oder dgl. mit eingebettetem Flechtwerk.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT19699B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT202208B (de) Speise- und Abschlußverbindung für elektrische Hochspannungskabel.
DE2236854C2 (de) Abstandshalter für gasisolierte Hochspannungskabel
DE102019207665A1 (de) Isoliereinheit für eine elektrische Maschine
DE711922C (de) Elektrisches Schweissmaschinenkabel
DE112014006460T5 (de) Klemmteil für supraleitendes Kabel und Klemmstruktur für supraleitendes Kabel
AT19699B (de) Leitungskanal aus Zementmörtel oder dgl. mit eingebettetem Flechtwerk.
DE2054170A1 (de) Starkstromanlage mit gleichmäßiger Leitertemperatur
EP2192655A2 (de) Dichte Steckerverbindung für Hochspannungskabel im Automobilbau
DE2816556C2 (de)
DE2654771A1 (de) Elektrokabelanordnung und verfahren zu deren kuehlung
EP0183188A2 (de) Elektrisch schweissbares Verbindungselement zum Verbinden von bzw. mit Rohrleitungsteilen
DE3100221C2 (de) Übergangsmuffe zur Verbindung von ölgetränkten, papierisolierten Kabeln mit kunststoffisolierten Kabeln
DE962904C (de) Durchfuehrung fuer grosse Stromstaerken, insbesondere fuer Elektrooefen
AT125044B (de) Geschlossenes elektrisches Leiterseil.
DE1615459B2 (de) Kabelendklemme fuer wassergekuehlte schweisskabel
DE1170501C2 (de) Metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage
DE449409C (de) Muffenverbindung fuer Hochspannungskabel
WO2000018190A2 (de) Induktor zur erzeugung eines elektromagnetischen wechselfeldes
DE3428460C2 (de)
DE874392C (de) Loetverbindung eines Metallteiles von beschraenkter Dicke mit einem metallischen Gegenstand mittels eines Bolzens
DE29860C (de) Neuerungen in elektrischen Kabeln und in Dornen zur Herstellung derselben
DE1790145C3 (de) Druckgas- und feuchtigkeitsdichte Durchführung elektrischer Leiter durch eine Schottwand
DE755786C (de) Starres elektrisches Kabel
DE1765177C3 (de) Verbindungs- oder Abzweigmuffe für elektrische Starkstromkabel, insbesondere HausanschluBmuffe
DE1068783B (de) Kabelmuffe aus Gießharz mit leitender Überbrückung der Bewehrung der Kabel innerhalb des Muffenkörpers