AT201961B - Hydraulischer Vibrator - Google Patents

Hydraulischer Vibrator

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AT201961B
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Vibro Verken Ab
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Description


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  Hydraulischer Vibrator 
Die Erfindung bezieht sich auf Vibratoren und betrifft insbesondere einen mit Druckflüssigkeit arbeitenden Vibrator. 



   Vibratoren dieser Art sind schon früher vorgeschlagen worden, die in der Hauptsache aus einer motorisch arbeitenden, an eine   Druckflüssigkeitsquel1e   angeschlossenen Zahnradpumpe bestehen, von der ein Zahnrad oder beide der miteinander zusammenarbeitenden Zahnräder durch in den Rädern vorgesehene Ausnehmungen od. dgl.'unausgewuchtet gemacht sind. 



   Ein Nachteil einer derartigen Konstruktion besteht in der Schwierigkeit, ausreichend grosse Schwingungsamplituden für den praktischen Bedarf zu erreichen. Um die Amplitude zu vergrössern, wurde vorgeschlagen, die Achsen der beiden miteinander zusammenwirkenden Zahnräder derart zu verlängern, dass sie aus dem Vibratorgehäuse herausragen, und auf diesen vorspringenden Achsteilen zusätzliche Exzentergewichte anzubringen. Hiedurch sind zwar Schwingungsamplituden gewünschter Grösse erreichbar, es sind aber zusätzliche Dichtungen'an den Austrittsstellen der Achse oder Achsen aus dem Gehäuse nötig, was wegen des hohen Flüssigkeitsdruckes die Konstruktion wesentlich kompliziert und verteuert. 



   Zweck der Erfindung ist, die oben erwähnten   Übrlstände   zu beseitigen, und das wesentliche Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, dass von den beiden zusammenarbeitenden und in einem zylindrischen Gehäuse eingeschlossenen Zahnrädern das eine relativ zum Gehäuse starr und konzentrisch gelagert, und das andere derart angeordnet, ist, dass es durch einen durch das Gehäuse hindurch passierenden Flüssigkeitsstrom in eine vibrationserzeugende Abrollbewegung auf dem starr gelagerten Zahnrad versetzt werden kann. 



   Die Anordnung der zusammenarbeitenden Zahnräder gemäss der Erfindung ermöglicht somit eine vollständig dichte Lagerung der   Zahprad-Achszapfdn, währendgleichzeitig dcnanforderungen an hoheschwin-   gungsamplituden Rechnung getragen werden kann. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben, in der die Fig. 1 einen Schnitt durch den Vibrator in einer zu den Zahnrad-Achsen senkrechten Ebene und die Fig. 2 einen Schnitt durch den Vibrator nach der Linie   II-II   der Fig. 1 darstellen. 



   In Fig. 1 bezeichnet 1 das eigentliche Vibrator-Gehäuse, das die beiden zusammenarbeitenden Zahnräder 2 und 3 einschliesst. Das Zahnrad 3 ist mit einem Achszapfen 4 ausgestattet und durch Buchsen in der Innenwand des Gehäuses 1 starr eingespannt. Das Zahnrad 2, das mit dem Rad 3 im Eingriff steht, ist in einem aus zwei miteinander starr verbundenen Teilen 5 und 6 bestehenden Rotorkörper drehbar gelagert, wobei letzterer seinerseits auf den Achszapfen 4 des Zahnrades 3 drehbar gelagert ist. Dieser Rotorkör- 
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 eine in ihm vorgesehene Ausnehmung 14 od. dgl. unausbalanziert oder unausgewuchtet, und wird vom Zahnrad 2 in Umdrehung dadurch versetzt, dass dieses von der in das Gehäuse einströmenden Druckflüssigkeit in eine Abrollbewegung auf dem Umfang des Rades 3 versetzt wird. 



   Der Rotorkörper 5, b ist auf der Einlassseite mit einer Bohrung 9 versehen, die unter Vermittlung des in der Wandung des Gehäuses ausgefrästen Kanals 8 die Flüssigkeit von der Einlassöffnung 7 bis zu den Zahnrädern 2 und 3 leitet, wo die Bohrung 9 eine Ausweitung 10 zum Zweck einer gleichmässigen Verteilung des Flüssigkeitsdruckes auf der ganzen Zahnradbreite aufweist. Nach ihrem Passieren zwischen den Zahnrädern, tritt die Flüssigkeit in eine Auslassbohrung 11 ein, die durch den in der Innenwandung des Gehäuses 1 ausgefrästen Kanal 12 mit der Auslassöffnung 13 in Verbindung steht.

   Durch die in der 

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   Gehäuse-Wandung ausgefrästen   Kanäle 8 und 12 stehen somit die Einlassbohrung 9 und die Auslassbohrung 11 mit der Einlassöffnung 7 bzw. der Auslassöffnung 13 in ständiger Verbindung, trotzdem die Bohrungen 9 und 11 wegen   der Umdrehung desRotorkörpers ihre Stellung gegenüber diesenÖffnungen fortlaufend ändern.   



   Der hydraulische Vibrator gemäss der Erfindung hat sich für das Entladen von Lastkraftwagen mit Ge- 
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 tionsobjekte Anwendung finden, bei denen eine fortlaufende und genaue Regelung der Vibrationsfrequenz erstrebt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hydraulischer Vibrator mit zwei in einem zylindrischen Gehäuse eingeschlossenen zusammenarbeitenden Zahnrädern, von welchen das eine Zahnrad relativ zum Gehäuse starr und konzentrisch gelagert und das andere in einem auf den Achszapfen des starr angeordneten Zahnrades drehbaren Rotorkörper drehbar gelagert ist, welcher Rotorkörper eine exzentrisch angeordnete Ausnehmung od. dgl. aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die für den Antrieb des Vibrators dienenden Einlass-und Auslassboh- rungen (9,11) in dem Rotorkörper (5, 6) untergebracht sind, und dass diese Bohrungen durch in der Gehäusewandung ausgefräste Kanäle (8, 12) während der Rotation desRollkörpers stets in Verbindung mit dem Zu- und Ablauf (7, 13) des Gehäuses stehen.
AT201961D 1956-10-27 1957-10-01 Hydraulischer Vibrator AT201961B (de)

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SE201961X 1956-10-27

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ID=20304928

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