AT215297B - Kamera, insbesondere Filmkamera - Google Patents

Kamera, insbesondere Filmkamera

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AT215297B
AT215297B AT739459A AT739459A AT215297B AT 215297 B AT215297 B AT 215297B AT 739459 A AT739459 A AT 739459A AT 739459 A AT739459 A AT 739459A AT 215297 B AT215297 B AT 215297B
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ring
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camera according
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AT739459A
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Bauer Eugen Gmbh
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  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


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  Kamera, insbesondere Filmkamera - Die Erfindung betrifft eine Kamera, Insbesondere Filmkamera, mit einer Objektivblende, die selbsttätig unter dem Einfluss eines von einem lichtempfindlichen Element gesteuerten Stromes mit Hilfe eines Messwerks und wahlweise auch willkürlich mit Hilfe einer in den Stromkreis des Messwerks eingefügten Umschalteinrichtung verstellbar ist, welche das Messwerk wahlweise mit dem lichtempfindlichen Element oder mit einer Einrichtung verbindet, welche einen Strom willkürlich veränderbarer Stärke durch das Messwerk zu leiten erlaubt. 



   Auf diese Weise kann die Blende durch Ströme willkürlich veränderlicher Stärke verstellt werden, so dass das Messwerk ebenso wie bei der automatischen Regelung arbeitet, also keine besondere Ausgestaltung für die willkürlich Verstellung benötigt. Das Messwerk kann daher   auchmit Anzeigemitteln ausgerüstet   werden, die bei selbsttätiger und willkürlicher Verstellung in gleicher Weise die Blendeneinstellung erkennbar machen. 



   Die Umschalteinrichtung soll einerseits leicht zu bedienen sein, anderseits nicht versehentlich betätigt werden, wie durch Streifen an einer Hülle, an Kleidungsstücken oder ähnlichem oder durch irrtumliches Verstellen statt eines andern Bedienungsgriffes. Ein seitlich an der Kamera sitzender Hebel oder 
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 wenn nicht besondereMassnahmen vorgesehen werden, die aber wieder die Bedienung erschweren. 



   Es ist bekannt, in der Nähe des Kameraobjektivs einen von Hand zu drehenden Knopf vorzusehen, der mit Hilfe mit ihm verbundener Finger den Stromkreis des Messwerks unterbricht und die Blende durch mechanisches Mitnehmen verstellt. Das hat den Nachteil, dass ein in den Weg des Messwerkzeigers tretender Finger benötigt wird, und dass der Bedienungsknopf gleichachsig zur Welle des Messwerks sitzen muss. Er kann daher, da der Platz in der Kamerawand beschränkt ist, nur klein sein, so dass er schwer zu handhaben ist. 



   Es ist auch bekannt, bei einer Photokamera mit verstellbarem Verschluss die Einstellung der Verschlusszeit dadurch auf den Stromkreis eines Belichtungsreglers zu übertragen, dass ein mit dem Verschluss-Ein- 
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 schleift. Damit ist aber nur die Verlegung des Photozellenstromes in einen andern Bereich möglich, nicht das   willkürliche - E1nste1len   der Blende, da die Photozelle ja nicht vom Messwerk getrennt werden kann. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung   dad'"ch   vermieden, dass die willkürlich zu betätigende Einrichtung zum Umschalten und/oder Verstellen der Blende im Kreis um das Aufnahmeobjektiv der Kamera herumliegend angeordnet ist und einen von Hand bewegbaren, um das Aufnahmeobjektiv drehbaren Schaltring enthält, dessen Drehlage bei vom Messwerk getrenntem lichtempfindlichem Element die Stromstärke im Messwerk und damit die Einstellung der Objektivblende bestimmt. 



   Das gibt einmal die Möglichkeit, die Einrichtung eng mit dem Messwerk und der Blende zusammenzubauen ; zum andern kann dann ein Blendeneinstellring verwendet werden, der wie die üblichen   Einstell-   ringe der Kameras ohne   Belichtungsregler   angeordnet ist und dessen Handhabung daher jedem Aufnehmenden naheliegt oder vertraut ist. 



   Ein   AusfUhtungsbeispie1   des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen : Fig. l die Ansicht einer Kamera von vom, Fig. 2 ein Schaltbild des Belichtungsreglers, Fig. 3 einen Schnitt 
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Die in Fig. l dargestellte Kamera hat ein Hauptgehäuse 1 und einen Vorsatz 2. In dem Vorsatz 2 ist ein Aufnahmeobjektiv 3 befestigt, um dessen Ausblick 4 herum ein Schaltring 5 angeordnet ist. Er trägt eine Marke 6. 



   Auf der Vorderwand des Vorsatzes 2, welche die Stirnwand 7 der Kamera bildet, ist ein zu der Marke 6 gehörender Bereich 8 angezeichnet, welcher der automatischen Belichtungsregelung entspricht, und ein an diesen angrenzender Bereich 9, welcher der willkürlichen Blendeneinstellung zugehört. 



   Der Vorsatz 2 wird von dem Auslöser 10 der Kamera durchdrungen. In seinem oberen Teil ist ein von einem Stellring 11 umgebener Ausblick 12 eines Photowiderstandes 13 angebracht. An dem Stellring 11 sitzen Zeiger 14 und 15, denen auf der Stirnwand 7 aufgezeichnete Skalen 16 und 17 entsprechen. Die 
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 auf den Photowiderstand ausübt. 



   In der Stirnwand 7 liegt auch der Ausblick 18 des Suchers. Im unteren Teil des Vorsatzes 2 ist in einer von einem Deckel 19 verschlossenen Kammer eine Batterie 20 untergebracht, die bei den nur geringen entnommenen Strömen über eine lange Zeit hin eine gleich gross bleibende Spannung liefert. 



   Das Aufnahmeobjektiv3 befindet sich in einer Fassung 21 (Fig.   3).   Diese steckt in einer Buchse 22 und ist darin mit Hilfe einer Stiftschraube 23 festgehalten. Die Buchse 22 hat einen Flansch 24, der auf der 
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 schraube 28 hält ihn fest. Auf einem hülsenartigen Fortsatz 29 dieses Ringes ist der Schaltring 5 drehbar gelagert. Er stützt sich einerseits gegen die Stirnwand 7, anderseits unter Zwischenlage eines elastischen Ringes 30 gegen einen Absatz 31 des Lagerringes 27 ab. Der Lagerring hat an seinem Aussenumfang Griffrillen 32 und auf seiner gegen die Stirnwand 7 gerichteten Seite eine Aushöhlung 33. In dieser ist eine   Schaltbrücke     34   untergebracht, die mit ihrer Mitte an der Grundfläche der Aushöhlung 33 befestigt und nach Art einer Blattfeder ausgebildet ist.

   An ihren beiden Endabschnittensind als Kontaktnocken 35,36 (Fig. 4) 
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    ausgeprägt.stücke   37,38 befestigt, von denen eines in seitlich versetzter Lage in Fig. 3 dargestellt ist. 



   Die Aushöhlung des Schaltringes überdeckt einen Kontaktring 39, der an der Stirnwand 7 befestigt ist und aus elektrisch nicht leitendem Werkstoff besteht. Er hat Durchbrüche 40, welche den Köpfen der Schrauben 25 Raum geben. Der Kontaktring wird durchdrungen von einem Anschlagbolzen 41, der seine Drehlage festlegt, an der   Stirnwand   7 vernietet and in Fig. 3 in seitlich verdrehter Lage eingezeichnet ist. 



  Ein Teil des Kontaktringes 39 ist mit einem bogenförmigen Kontakt 42 belegt, der aus einem korrosionsfesten oder entsprechend überzogenen Metall besteht und einen Fortsatz 43 hat, der mit Hilfe einer Schraube 44 an der Stirnwand 7 befestigt ist und damit zugleich auch den Kontaktring in seiner Lage hält. 
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 zum Anschluss eines Drahtes verbunden ist. Ein dritter, mit einem entsprechenden Anschluss ausgestatteter Kontakt 46 ist mit einem kreisbogenförmig auf den Kontaktring aufgetragenen Widerstand 47 verbunden. 



  Dieser Widerstand besteht aus einer Kohleschicht, deren Leitfähigkeit so abgestuft ist, dass sich der Widerstand bei gleichmässig zunehmenden wirksamen Längen logarithmisch verändert. 



   Die Kontaktnocken 35 und 36 liegen federnd auf der Oberfläche des Kontaktringe 39 bzw. der darauf befestigten Schaltelemente an. 



   Auf die Innenseite des Flansches 24 ist eine Grundplatte 48 aufgeschraubt. Sie trägt Magneten 49 und eine im Abstand davon befindliche Hilfsplatte 50. Die genannten Teile werden mit Hilfe von Schrauben 51,52 zusammengehalten (Fig. 5) und durch Schrauben 53 mit dem Flansch 24 verbunden. In der Grundplatte 48 und der Hilfsplatte 50 sind gleichachsig vier Lager 54,55 befestigt, in denen zwei Bügel 56,57 leicht drehbar gelagert sind. Mit jedem der Bügel bzw. seiner Drehachse ist eine Spule 58,59 verbunden. Die Spulen greifen zwischen die Hilfsplatte 50 und die Magnete 49 ; sie sind, wie auch die BügeL in Ausschnitten der Grundplatte 48 und der Hilfsplatte 50 um einen vorgegebenen Winkel verschwenkbar. 



   Jedem der Bügel 56,57 ist eine   als Rückführfeder   dienende Spiralfeder 60 zugeordnet, deren eines Ende mit der Hilfsplatte 50 und deren anderes Ende   mit dem Bügel 56 oder 57   verbunden ist. An dem von der Stirnwand 7 abgewendeten Ende jedes Bügels 56,57 ist je ein Blendenflügel 61,62 befestigt. Die Flügel ragen in den Durchblick des Aufnahmeobjektivs 3 und haben Ausschnitte 63,64, die je nach der Stellung der Blendenflügel   diesenDurchblick   und ein hinter ihm liegendes Bildfenster 65 freilassen oder mehr oder weniger verdecken. 

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   Das   Messwerk   ist so ausgelegt, dass sich beide   Blendenflf1gel   stets um gleiche Drehwinkel gegensinnig bewegen, so dass der von den Ausschnitten 63,64 noch freie Teil des Durchblicks   stets gleichmässig   um die optische Achse 66 des Objektivs herum liegt. 



   Mit dem Bügel 56 ist auch ein Zeiger 67 verbunden. Er ragt in den Ausblick 18 des Suchers der Kamera. Der Ausblick wird durch eine Glasscheibe verschlossen, in welche eine Skala 68 eingeätzt ist. Die Skalenwerte geben Blendenöffnungen an. Am einen Ende der Skala ist ausserdem ein Merkzeichen 69 angebracht, das einen bestimmten Skalenbereich abgrenzt. 



   Die elektrischen Verbindungen zwischen den Teilen des Belichtungsreglers gehen aus dem Schaltbild nach Fig. 2 hervor. Ein Pol der Batterie 20 ist über das Gehäuse der Kamera, insbesondere die Stirnwand 7, mit der Schraube 44 und dem Kontakt 42 verbunden. Der Kontakt 45 ist über eine Leitung 70 an eine Seite des Photowiderstandes 13 angeschlossen. Dessen andere Seite ist durch eine Leitung 71 mit einem Justierwiderstand 72 verbunden. Von   diesem führt eine Leitung   73 über die beiden Spulen 58 und 59 des Messwerks zu dem zweiten Pol der Batterie 20. 



   Der Widerstand 47 ist über einen Messwiderstand 74 an die Leitung 71 angeschlossen. Parallel zu der Spule 58 ist ein einstellbarer Widerstand 75 geschaltet. Er dient dazu, die Drehwinkel beider Spulen bei gleicher Erregung aneinander anzugleichen. 



   Wenn die dargestellte Kamera mit selbsttätiger Belichtungsregelung arbeiten soll, wird die Marke 6 auf den Bereich 8 eingestellt. Der Schaltring 5 kommt dadurch in eine solche Stellung, dass ein Kontaktnocken 35 der Schaltbrücke 34 auf dem Kontakt 45 liegt, während der Kontaktnocken 36 den Kontakt 42 berührt. In dieser Stellung des Schaltringes liegt das Anschlagstück 37 an dem Anschlagbolzen 41. an. Der eine Pol der Batterie 20 ist nun unmittelbar mit dem Photowiderstand 13 verbunden. Je nach der auf letzteren fallenden Lichtmenge ändert sich sein Widerstand, und entsprechend der Grösse dieses Widerstands fliesst ein Strom wechselnder Stärke durch die Leitungen 70,71 und 73 und die Spulen 58 und 59.

   Je nach dieser Stromstärke tauchen die Spulen mehr oder weniger zwischen die Hilfsplatte 50 und die Magnete 49 ein, so dass sie die Blendenflügel 61 und 62 mehr oder weniger verschwenken. Fällt viel Licht auf den Photowiderstand, so ist die Stromstärke gross, die Flügel werden weit geschwenkt und die Ausschnitte 63,64 sind nur noch mit ihrem schmalen Endabschnitt über dem Bildfenster   65. Fliesst wenig Strom   durch diesen Messkreis, so decken die Ausschnitte nur einen kleinen Teil des Bildfensters ab. Durch Einstellen des Justierwiderstands 72 wird ein für allemal das richtige Verhältnis zwischen der einfallenden Lichtmenge und der eingestellten Blende hergestellt. Die Grösse der jeweils eingestellten Blendenöffnung kann an der Skala 68 in den üblichen Zahlenwerten abgelesen werden. 



   Wünscht der Aufnehmende eine Einstellung der Blende von Hand, so schwenkt er den Schaltring 5 so, dass die Marke 6 in dem Bereich 9 liegt. Der Kontaktnocken 35 der Schaltbrücke 34 befindet sich dann auf einer Stelle des Widerstands   47 ;   der Kontaktnocken 36 liegt wiederum auf dem Kontakt 42. Es fliesst daher ein Strom von dem einen Pol der Batterie 20 über den Widerstand 47 und den Messwiderstand 74 zur Leitung 71 und durch die Leitung 73 und die Spulen 58, 59 zur Batterie 20 zurück. Der Ausschlag der Spulen hängt wiederum von der Stärke des durchfliessenden Stromes ab ; diese richtet sich nach der Grösse des wirksamen Teiles des Widerstands 47. Der Aufnehmende dreht nun so lange an dem Schaltring 5, bis der im Sucher sichtbare Zeiger 67 auf den von ihm gewünschten Blendenwert zeigt.

   Die Blendenflügel 61,62 haben dann mit Sicherheit die gewünschte Stellung. Während der Aufnahme wird der Filmende durch die im Sucher sichtbare Anzeige stets daran erinnert, welchen Blendenwert er eingestellt hat, und auch ob er den selbsttätigen oder den von Hand zu betätigenden Einstellbereich der Blende gewählt hat.   Letzteres er-   kennt er daran, dass der Zeiger bei Beleuchtungsschwankungen im einen Fall ständig wandert, im zweiten Fall stehen bleibt. 



   In der Grenzstellung des Bereichs 9 schlägt das Anschlagstück 38 gegen den Anschlagbolzen 41. Damit ist der ganze Widerstand 47 ausgeschaltet. Der Teil des Kohlewiderstands auf dem Kontaktring 39, der zwischen dem Kontakt 46 und dem Kontaktnocken 35 in dieser in Fig. 4 strichpunktiert dargestellten Grenzstellung liegt, bildet nun den Messwiderstand 74. Er ist so ausgelegt, dass der Zeiger in dieser Stellung des Schaltringes 5 noch in dem Bereich des Merkzeichens 69 stehen muss, wenn die Batterie 20 noch die vorgeschrieben Spannung hat. Erreicht der Zeiger den Bereich des Merkzeichens 69 nicht mehr, so genügt die Spannung nicht mehr und die Batterie 20 muss ausgewechselt werden. Geeignete Batterien halten ihre Spannung längere Zeit aufrecht, so dass sie nur in einem nach Jahren bemessenen Zeitraum auszuwechseln sind. 



   Die Schaltbrücke 34 kann auch so bemessen sein, dass in der Endstellung des Bereichs 9 der Kontaktnocken 35 auf den Kontakt 46 trifft. Für diesen Fall muss dem Kontakt 46 ein selbständiger Messwiderstand 74 nachgeschaltet sein, wenn man in der vorstehend beschriebenen Weise die Batterie prüfen will. 

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  Andernfalls kann der Messwiderstand auch wegbleiben. 



   Der Schaltring 5 bildet bei der beschriebenen Ausbildungsform sowohl eine Umschalteinrichtung für die Auswahl des Stromlaufes (entweder über den Photowiderstand 13 oder den Widerstand 47) als auch zugleich eine Regeleinrichtung zum Einstellen der wirksamen Grösse des Widerstands 47. Diese beiden Funktionen können auch getrennt werden, so dass mit einem Schalter der Stromweg ausgewählt und mit einem Einstellglied, beispielsweise einem Blendeneinstellring, die wirksame Grösse des Widerstands 47 abgegriffen wird. 



   Statt des beschriebenen Messwerks mit zwei Drehachsen können auch andere Messwerke verwendet werden, die beispielsweise nur eine Spule haben und ebenfalls, etwa über ein Getriebe, auf zwei gegenläufige Flügel oder auch auf andersartige Blenden, wie etwa eine leichtgäugige Irisblende, einwirken. 



   Auch der Widerstand 47 kann auf andere Weise ausgebildet sein, etwa aus Widerstandsdraht. Die Anordnung um das Objektiv herum hat aber den Vorteil, dass das Einstellglied für die Blenden an der Stelle vorgesehen ist und auf die Weise betätigt wird, wie es der'Aufnehmende von Film- und Photokameras der üblichen Bauarten gewöhnt ist. 



   Statt desPhotowiderstands 13 kann auch ein andersartiges lichtempfindliches Element verwendet wer" den. Es kann z. B. ein Photoelement sein, das je nach der Stärke der Beleuchtung eine verschieden grosse Spannung erzeugt. In diesem Fall ist die Batterie 20 zwischen dem Messwerk und der Umschalteinrichtung überflüssig und wird in den Leitungszweig gelegt, der die Widerstände 47 und 74 enthält. Die Widerstände müssen   dann so bemessen sein, dass   die bei   willkürlicher   Blendenverstellung an die Spulen des Messwerks 58,59 gelegte Spannung im gleichen Bereich liegt wie die von dem Photoelement erzeugte Spannung. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kamera, insbesondere Filmkamera, mit einer Objektivblende, die selbsttätig unter dem Einfluss eines von einem lichtempfindlichen Element gesteuerten Stromes mit Hilfe eines   Messwerks und wahlwei-   se auch willkürlich mit Hilfe einer in den Stromkreis des   Messwerks eingefügten Umschalteinlichtung   verstellbar ist, welche das Messwerk wahlweise mit dem lichtempfindlichen Element oder mit einer Einrichtung verbindet, welche einen Strom willkürlich veränderbarer Stärke durch das Messwerk zu leiten erlaubt, dadurch gekennzeichnet, dass die willkürlich zu betätigende Einrichtung zum Umschalten und/oder Verstellen der Blende (34, 42.

   45, 47) im Kreis um das Aufnahmeobjektiv (3) der Kamera herumliegend angeordnet ist und einen von Hand bewegbaren, um das Aufnahmeobjektiv drehbaren Schaltring (5) enthält, dessen Drehlage bei vom Messwerk getrenntem lichtempfindlichem Element die Stromstärke im Messwerk und damit die Einstellung   d & : Objektivblende bestimmt.   
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Claims (1)

  1. ke (34) verbunden ist, welche einen ständig mit einer Seite des Messwerks (58,59) verbundenen Kontakt wahlweise mit einem an das lichtempfindliche Element (13) angeschlossenen Kontakt (45) oder einem Abgreifpunkt eines verstellbaren Widerstands (47) verbindet, so dass sowohl das Umschalten, als auch bei ent- sprechendemWeiterbewegen eine Änderung der wirksamen Grösse des Widerstands (47) bewirkt wird.
    3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schaltring (5) ein Kontaktring (39) gegenüberliegt mit einem mit einer Seite des Messwerts (58,59) ständig verbundenen bogenförmigen Kontakt (42), auf dem über den ganzen Drehweg des Schaltringes (5) hinweg ein Ende der Schaltbrücke (34) gleitet, mit einem an das lichtempfindliche Element (13) angeschlossenen Kontakt (45), der nur in einer Stellung des Schaltringes von dem andern Ende der Schaltbrücke (34) berührt wird, und mit einem bogenförmig angeordneten Widerstand (47), auf dem das andere Ende der Schaltbrüc1te (34) bei den andern Stellungen der Schaltbrücke gleitet.
    4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (47) aus einer auf eine iso- EMI4.2 ge des wirksamen Bogens verändert, und dass Anschläge (37, 38, 41) vorgesehen sind, welche den Drehwinkel des Schaltringes (5) begrenzen.
    5. Kamera nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltbrüc1 {e (34) eine bogenförmige Blattfeder ist, an welcher in der Nähe ihrer vom Schaltring (5) abstehenden Enden Kontaktnokken (35, 36) ausgeprägt sind.
    6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktring (39) an der Stirnwand (17) der Kamera befestigt und der Schaltring (5) mindestens mittelbar auf der Objektivfassung drehbar gelagert ist.
    7. Kamera nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch Durchbrüche (40) <Desc/Clms Page number 5> des Kontaktringe (39) Schrauben (25) gesteckt sind, welche einen Flansch (24) einer das Objektiv (3) haltenden Buchse (22) an der Innenseite der Stirnwand (3) der Kamera festhalten.
    8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite des Flansches (24) das Messwerk (48-60) aufgeschraubt ist, welches mit in den Strahlengang des Objektivs (3) ragenden Blendenflügeln (61,62) verbunden ist.
AT739459A 1958-10-30 1959-10-13 Kamera, insbesondere Filmkamera AT215297B (de)

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DE215297X 1958-10-30

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AT215297B true AT215297B (de) 1961-05-25

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ID=5823254

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AT739459A AT215297B (de) 1958-10-30 1959-10-13 Kamera, insbesondere Filmkamera

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