AT223714B - Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode - Google Patents

Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode

Info

Publication number
AT223714B
AT223714B AT10261A AT10261A AT223714B AT 223714 B AT223714 B AT 223714B AT 10261 A AT10261 A AT 10261A AT 10261 A AT10261 A AT 10261A AT 223714 B AT223714 B AT 223714B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cathode
nickel
cavity resonator
magnetron
cylindrical cathode
Prior art date
Application number
AT10261A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT223714B publication Critical patent/AT223714B/de

Links

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode 
Die Erfindung betrifft ein Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode, die an verschiedenen Stellen ihrer Länge unterschiedliche Emissionseigenschaften aufweist. 



   Es sind bereits Hohlraumresonatormagnetrons bekannt, bei denen die Kathode etwa in der Mitte oder bei den nicht-emittierenden Endringen Teile mit etwas grösserem Durchmesser besitzt, die einen nur geringen Beitrag zur Emission liefern müssen, jedoch bezwecken, dem Magnetron eine allmählich   verlau -   fende Stromspannungskurve zu verleihen, wodurch das Einsetzen der Schwingungen im gewünschten   ? r-Modus   erleichtert wird. Es wurde aber festgestellt, dass das Vorhandensein dieser Erhöhung an der   Ka-   thodenoberfläche nach kürzerer oder längerer Zeit den Wirkungsgrad ungünstig beeinflusst. Wird   z.

   B.   auf eine Nickelmatrixkathode ein Nickelring geschweisst, so dass die Kathode stellenweise einen grösseren Durchmesser erhält, so ist die Anlaufkennlinie zwar günstiger, jedoch der Wirkungsgrad nimmt schnell ab. Wird der Ring aus Platin hergestellt, so dauert es länger, bevor der Wirkungsgrad abfällt. 



   Die Erfindung bezweckt, eine Bauart zu schaffen, welche die. Vorteile der bekannten Bauart bietet, deren Wirkungsgrad aber auf die Dauer nicht abnimmt. 



   In einem Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode, die nicht über die ganze Länge gleiche Emissionseigenschaften aufweist, besitzt nach der Erfindung der den Anodensegmenten gegenüber- 
 EMI1.1 
 ten als der übrige Kathodenteil. 



   Prüfungen haben ergeben, dass mit Magnetrons nach der Erfindung günstige Anlaufkennlinien erzielbar sind und dennoch der Wirkungsgrad seinen Anfangswert beibehält. 



   Die Wirkung des nicht-emittierenden ringförmigen Kathodenteile kann vielleicht dadurch erklärt werden, dass, wenn die Kathode die Emissionstemperatur erreicht hat, beim   ringförmigen, schlecht-emit-   tierenden Teil eine wesentlich geringere Raumladung in der Nähe der Kathodenoberfläche vorhanden ist als beim übrigen Teil der Kathodenoberfläche. Dies kann zu einer solchen Feldverzerrung führen, dass das Anlassen des Magnetrons im   ! T-Modus   erleichtert wird. Da die Kathode nirgends einen grösseren Durchmesser hat, wird der Wirkungsgrad nicht ungünstig beeinflusst. 



   Die Kathode nach der Erfindung kann aus einem Nickelkörper bestehen, auf dem eine sogenannte, mit Bariumoxyd aktivierte Nickelmatrix angebracht ist und dessen Aussenfläche teilweise aus massivem Nickel mit gleichem Aussendurchmesser besteht. 



   Die Kathode des Magnetrons nach der Erfindung kann auch aus einem porösen hochschmelzenden Metall, wie Wolfram oder einer Legierung desselben bestehen, welches mit Bariumaluminat getränkt ist, dem gegebenenfalls ein oder mehrere Erdalkalioxyde zugesetzt sind, wobei ein ringförmiger Teil der Kathode derart karbonisiert ist, dass Wolframkarbid entstanden ist. Dieser Teil weist dann eine nur äusserst geringe Emission auf. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher   erläutert. Fig. l   zeigt ein Hohlraumresonatormagnetron nach der Erfindung mit einer Nickelmatrixkathode, und Fig. 2 zeigt eine imprägnierte Kathode für ein Magnetron nach der Erfindung. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
1isolator 5 trägt eine Kappe 6 aus Fernicomaterial, in der sich der Nickelzylinder erstreckt. Der Nickelzylinder geht in den Nickelkathodenkörper 7 über, der mit Endringen 8 versehen ist. Auf dem Kathodenkörper befindet sich die Nickelmatrix 9, welche im wesentlichen aus aufgesintertem, Bariumstrontiumoxyd enthaltenden Nickelpulver besteht. Die Kathode hat einen mittleren ringförmigen Teil 10 mit dem gleichen Aussendurchmesser wie der Teil mit der Nickelmatrixschicht, aber mit dem Nickelkörper 7 ein Ganzes bildet. 



   In Fig. 2 besteht der Kathodenkörper aus dem Molybdänzylinder 11. Ein poröser karbonisierter Wolf ramring 12 mit einem Endring 13 und ein solcher Ring 14 mit einem Endring 15 schliessen den porösen Wolframzylinder 16 ein. Letzterer ist mit Bariumaluminat getränkt. Der ringförmige Teil 17 ist karbonisiert, so dass er nicht-emittierend ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode, die an verschiedenen Stellen ihrer Länge unterschiedliche Emissionseigenschaften aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der den Anodensegmenten (2) gegenüberliegende Abschnitt der Kathode (7) über seine ganze Länge den gleichen Durchmesser besitzt und ein ringförmiger, vorzugsweise in der Mitte gelegener Teil (10) dieses Abschnittes wesentlich schlechtere Emissionseigenschaften als der übrige Kathodenteil (9) besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Hohlraumresonatormagnetron nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (7) aus einem Nickelkörper besteht, auf dem eine mit Bariumoxyd aktivierte Nickelmatrix (9) angebracht ist, und ein Teil (10) der Aussenfläche aus massivem Nickel besteht und den gleichen Aussendurchmesser wie der mit der Nickelmatrix (9) versehene Teil aufweist.
    3. Hohlraumresonatormagnetron nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (7) aus einem porösen, mit einem Erdalkali-Aluminat getränkten, hochschmelzenden Metallkörper (16) besteht, von dem ein ringförmiger Teil (17) derart karbonisiert ist, dass das Karbid des hochschmelzenden Metalles entstanden ist.
AT10261A 1960-01-08 1961-01-05 Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode AT223714B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL223714X 1960-01-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT223714B true AT223714B (de) 1962-10-10

Family

ID=19779523

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT10261A AT223714B (de) 1960-01-08 1961-01-05 Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT223714B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1187730B (de) Elektrode fuer Gas- und/oder Dampfentladungslampen
DE962461C (de) Gluehelektrode fuer elektrische Hochdruck- und Hoechstdruck-Entladungslampen
DE2445063A1 (de) Gasentladungsroehre, insbesondere ueberspannungsableiter
AT223714B (de) Hohlraumresonatormagnetron mit einer Zylinderkathode
DE2325274A1 (de) Kathode fuer eine elektrische entladungsroehre
DE2619866C3 (de) Gasentladungsröhre, insbesondere Überspannungsableiter
DE659954C (de) Verfahren zum Herstellen eines Elektronen emittierenden Koerpers
DE2537964C3 (de) Überspannungsableiter mit einer Gasfüllung
AT101557B (de) Entladungsröhre.
DE942577C (de) Aktibierte Elektrode zur Verwendung in elektrischen Entladungsroehren, insbesondere in Leuchtstoffroehren
AT145332B (de) Elektronenröhre.
AT139320B (de) Glimmentladungsröhre mit Gas- oder Dampffüllung.
AT219150B (de) Niederspannungsdampfentladungsrohr
DE965882C (de) Gasentladungsroehre mit kalter Kathode
AT205610B (de) Resonatorhohlraum-Magnetronröhre
DE693428C (de) Zuendeinrichtung fuer Entladungsgefaesse mit im Betriebszustand fluessiger Kathode
DE1489470A1 (de) Niederdruckentladungslampe,insbesondere Hochspannungsleuchtroehre
AT136486B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE658836C (de) Fuer Registrierzwecke, als Aussteuerungsanzeiger und fuer aehnliche Zwecke verwendbare Glimmlampe
AT206536B (de) Mittelbar beheizte Vorratskathode
AT164450B (de) Elektronen aussendende Elektrode für elektrische Entladungsröhren und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE696952C (de) Elektrische Mischlichtlampe, bei der der Lichtbogen einer Quecksilberhochdruckentladung zur Heizung eines ihn umschliessenden Gluehkoerpers dient
DE690043C (de) Indirekt geheizte Kathode fuer Kathodenstrahlroehren
DE639029C (de) Gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehren
DE704845C (de) Unmittelbar geheizte Gluehkathode aus thoriertem Wolfram- oder Molybdaendraht