AT241017B - Ausrüstung zur Behandlung von Knochenbrüchen - Google Patents

Ausrüstung zur Behandlung von Knochenbrüchen

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AT241017B
AT241017B AT930963A AT930963A AT241017B AT 241017 B AT241017 B AT 241017B AT 930963 A AT930963 A AT 930963A AT 930963 A AT930963 A AT 930963A AT 241017 B AT241017 B AT 241017B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ausrüstung zur Behandlung von Knochenbrüchen 
Zur Behandlung von Knochenbrüchen wird heute häufig nach Öffnung der Markhöhle und Ausbohren derselben ein Marknagel eingeführt, um damit die gebrochenen Knochenteile in die richtige gegenseitige Lage zu bringen und in derselben zu halten. Sind nach einer gewissen Zeit die Knochenteile wieder genügend fest verwachsen, so wird der Marknagel entfernt. 



   Die heute üblichen Marknägel weisen an dem in Einschlagrichtung hinteren Ende zwei diametral gegenüberliegende Schlitze und ausserhalb derselben ein feines Innengewinde auf. Dieses Innengewinde muss   verhältnismässig   fein ausgeführt sein, weil die Marknägel an sich aus einem dünnwandigen, biegsamen Rohr bestehen. Zum Einschlagen des Nagels wird mit dem erwähnten feinen Innengewinde ein Nagelhalter des Einschlag- und Ausziehgerätes verschraubt und nach erfolgtem Einschlagen des Nagels entfernt. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass es schwer ist, zum Entfernen des Nagels den Nagelhalter wieder mit dem Innengewinde des Nagels zu verschrauben, weil es schwer ist, die Richtung des Innengewindes des im Gewebe versenkten Nagels richtig zu erkennen.

   Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird dabei das feineinnengewinde des Nagels zerstört, so dass ein besonderes Ausziehgerät in die oben erwähnten Schlitze des Nagels eingeführt werden muss. Haftet jedoch der Nagel sehr stark in der Markbohrung, so kann es vorkommen, dass die Wandungen des Nagels über den Schlitzen ausreissen, in welchem Falle zu komplizierten Spezialverfahren zum Ausziehen des Nagels gegriffen oder aber auf ein Ausziehen des Nagels überhaupt verzichtet werden muss. Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführung besteht darin, dass für jeden Nageldurchmesser ein spezieller Nagelhalter erforderlich ist. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung aller oben erwähnten Nachteile und Schwierigkeiten. Die erfindungsgemässe Ausrüstung zur Behandlung von Knochenbrüchen ist dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Marknagel dauernd ein Kupplungsstück verbunden ist, welches ein mit dem Innenfeingewinde des Marknagels verschraubtes Aussenfeingewinde sowie ein gröberes mit dem Innengewinde eines Einschlagund Ausziehgerätes verschraubbares Aussengewinde aufweist. Dieses Kupplungsstück ermöglicht eine viel einfachere und festere Verbindung des Nagelhalters mit dem Nagelende sowohl beim Einschlagen als insbesondere beim Ausziehen des Nagels. Das Kupplungsstück kann ausserdem zugleich als Anpassungsstück dienen, so dass nicht mehr für jede Nagelgrösse ein besonderer Nagelhalter vorzusehen ist.

   Das Kupplungsstück bewirkt eine erhebliche Versteifung und Verstärkung des Nagelendes, so dass ein Ausreissen der Ausziehgeräte, auch bei sehr stark haftenden Nägeln, nicht mehr vorkommen kann. Schliesslich kann das Kupplungsstück die Möglichkeit bieten, den mit dem Nagelhalter zu verbindenden Teil durch eine besondere Abdeckvorrichtung zu schützen, so dass nach Entfernen dieser Abdeckvorrichtung der Nagelhalter mühelos mit dem Kupplungsstück verbunden werden kann, um den Marknagel auszuziehen. 



   Es ist zwar bekannt, einen Nagel zur Verbindung von Knochenteilen zum Ausziehen desselben mit einem. besonderen Kupplungsstück zu verschrauben, welches an seinen Enden je ein Aussengewinde zur Verbindung mit dem Innengewinde des Nagels bzw. des Ausziehgerätes aufweist. Damit ist jedoch nicht das der Erfindung zugrundeliegende Problem gelöst, das Verschrauben des Ausziehgerätes mit einem Feingewinde des bereits eingesetzten Marknagels zu vermeiden. 



   Es ist auch bekannt, den Marknagel aus mehreren, miteinander verschraubbaren Teillängen herzustellen und zum Ausziehen des Nagels mit dem äussersten Teilstück desselben ein Kupplungsstück zu verschrauben, mit welchem wieder das Ausziehgerät verschraubbar ist. Aber auch hier lässt sich das Verschrauben des Kupplungsstückes mit dem bereits eingesetzten Nagel nicht vermeiden. 



   An Hand der Zeichnungen ist im folgenden ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Ausrüstung erläutert. Fig. 1 veranschaulicht das Einführen des Marknagels, Fig. 2 zeigt die Verbindung des Mark- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> dener Durchmesser mit ein und demselben Einschlag- und Ausziehgerät vorhanden sind. EMI3.1 sungsstücken vorhanden sind, wobei alle Anpassungsstücke einer Gruppe mit einem von zwei vorhandenen Nagelhaltern des Einschlag- und Ausziehgerätes verbunden werden können.
    5. Ausrüstung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf den nicht mit dem Marknagel verbundenen Teil des Kupplungsstückes entfernbar aufbringbare Abdeckvorrichtung, z. B. eine auf das mit dem Einschlag- und Ausziehgerät verbindbare Gewinde des Kupplungsstückes aufsetzbare Kappe aus Kunststoff od. dgl. vorhanden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102022119168A1 (de) * 2022-07-30 2024-02-01 Jabez Medical GmbH & Co. KG Vorrichtung zum Betätigen eines Marknagels, umfassend ein Adapterstück, Set zur Bereitstellung einer solchen Vorrichtung, Adapterstück, sowie Adapterset

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102022119168A1 (de) * 2022-07-30 2024-02-01 Jabez Medical GmbH & Co. KG Vorrichtung zum Betätigen eines Marknagels, umfassend ein Adapterstück, Set zur Bereitstellung einer solchen Vorrichtung, Adapterstück, sowie Adapterset

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