AT242217B - Montagewagen zum Befahren von Bündelleitern, der auf mindestens zwei in einer Horizontalen liegenden Leitern des Bündels aufsitzt - Google Patents

Montagewagen zum Befahren von Bündelleitern, der auf mindestens zwei in einer Horizontalen liegenden Leitern des Bündels aufsitzt

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AT242217B
AT242217B AT524861A AT524861A AT242217B AT 242217 B AT242217 B AT 242217B AT 524861 A AT524861 A AT 524861A AT 524861 A AT524861 A AT 524861A AT 242217 B AT242217 B AT 242217B
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AT
Austria
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assembly trolley
assembly
trolley according
rollers
bundle
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Application number
AT524861A
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Sommer
Karl Ing Pach
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Elin Union Ag
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Description


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   Montagewagen zum Befahren von Bündelleitern, der auf mindestens zwei in einer. Horizontalen liegenden Leitern des Bündels aufsitzt   FürdenEinbau   und die Revision der Abstandhalter von Bündelleitungen sind bereits einige Ausführun- gen von Montagewagenbekannt, wobei zum Befahren der Teilleiter und zum Distanzieren derselben beim
Einbau der Abstandhalter ausschliesslich Laufrollen zur Verwendung gelangen. Bekanntlich werden diese
Laufrollen entweder auf den   Teilleitem   oder etwaigen Hilfsseilen vollkommen getrennt geführt oder sind starr miteinander zu einem Laufwagen zusammengefasst, der damit als Einbauschablone dient, oder die
Verbindung zwischen den Laufrollen und dem Montagekorb erfolgt durch ein Ausgleichshebelsystem. wobei die Laufrollen ausserdem noch horizontal verschiebbar angeordnet werden können. 



   Alle bis jetzt bekannten Ausführungen haben jedoch denNachteil, dass in den tief ausgebildetenLauf- rillen der Rollen die Teilleiter des Bündels oder etwaige Hilfsseile ständig in Eingriff bleiben müssen, weil nur durch diese Spurhaltung ein Befahren der Seile und ein Distanzieren derselben für den Abstandhalter- einbau möglich ist. 



   Daraus ergibt sich aber   Entgleisungs- und   Absturzgefahr für den Montagewagen beim Passieren von Seilverbindungsstellen oder bereits montierten Abstandhaltern bzw. die Gefahr von Beschädigungen der empfindlichen Leiterseile aus Stahl-Aluminium. 



   Diese Nachteile werden bei einem Montagewagen nach der Erfindung vermieden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Montagewagen zum Befahren von   Bündelleitern,   der auf mindestens zwei in einer Horizontalen liegenden Leitern des Bündels aufsitzt, insbesondere für den Einbau und die . Revision der Abstandhalter, der dadurch gekennzeichnet ist, dass über diese zwei horizontal nebeneinan- der befindliche Teilleiter hinausreichende Laufwalzen und weiters gegen ein seitliches Ablaufen der hori- zontalen Tragwalzen zusätzlich senkrecht oder schräg angeordnete äussere Spurwalzen vorgesehen sind. 



   Durch diese Erfindung wird ein gefahrloses Überfahren der Seilverbindungen und Abstandhalter gewährleistet. Die vorgesehenen äusseren Spurzwalzen sind in einer derartigen seitlichen Entfernung von den   Teilleitem   angeordnet, dass ein hindernisfreies Passieren der Seilverbindungsstellen und bereits montierter Abstandhalter   gewährleistet   ist. 



   Um einen vollkommenen Schutz gegen Absturz des Montagewagens und Beschädigung der Leiterseile   zu erreichen, können erfindungsgemäss zusätzlich   zu den horizontalen auf den   Teilleitem   laufenden Tragwalzen auch noch unter den Seilen ebenfalls horizontal angeordnete, leicht ausschwenkbare oder ausbaubare Sicherungswalzen angebracht werden, die mittels Federdruck an die Unterseite der Seile gepresst werden, womit sich samt den äusseren Spurzwalzen ein geschlossenes Walzensystem in Rechteckanordnung ergibt. 



   Um einen   stossfreien Lauf   des Montagewagens auf den Seilen und einen Schutz der empfindlichen Stahl-Aluminiumseile zu erreichen, werden erfindungsgemäss sämtliche Walzen mit einem Mantel aus Gummi oder Kunststoff überzogen, welcher vorzugsweise durch eine Gewebeeinlage verstärkt und vorteilhaft auswechselbar ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen erfindungsgemässen Montagewagen in Ansicht quer zur Leitungsrichtung für ein Zweier- 

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 bündel, wobei mit T die Teilleiter des Bündels, mit 1 die Tragwalzen, mit 2 die äusseren Spur- walzen und mit 4 die unter den Seilen laufenden   Sicherungswalzen   bezeichnet sind. Wie diese System- zeichnung zeigt, werden die Walzen paarweise und in grösserem Abstand voneinander angeordnet, um das Überfahren der Seilverbinder und bereits montierten Abstandhalter zu erleichtern. Die Verbindung je- des Walzenpaares zur Gehängekonstruktion wird über eine Achse hergestellt, welche zwischen den beiden
Walzenachsen und parallel zu diesen angeordnet ist. 



   Um ein störendes Pendeln in Leitungsrichtung des an der Laufwalzenkonstruktion 5 gelenkig befe- stigten Montagekorbes 6 zu verhindern, wird ein auf Reibung oder hydraulischer Wirkung beruhender
Schwingungsdämpfer 7 zwischen Fahrwerk und Montagekorb angebracht. 



   Um das Einhängen des Montagewagens bzw. das Umsetzen desselben an den Leitungsstützpunkten zu erleichtern, ist erfindungsgemäss gemäss Fig. 2 die Verbindung zwischen dem Walzenlaufwerk und dem
Montagekorb durch einen biegesteifen U-förmigen Tragarm 8 hergestellt, dessen offene Seite nach
Einhängen des Wagens auf die Seile durch Sicherungen 9 verschlossen wird. 



   Zur Fixierung des Montagewagens an den diversen Arbeitsstellen bzw. zur Sicherung derselben gegen
Abfahren   inSteilfeldernwird   zusätzlich eine feststellbare Bremse bekannter Ausführung vorgesehen. 



   Die Fortbewegung des Montagewagens entlang der Leiterseile kann in bekannter Weise entweder mit- tels eigener Seile von Hand aus erfolgen oder wie ebenfalls schon bekannt ist. durch einen motorischen
Antrieb, unter Verwendung einer Abschaltkupplung und einer automatischen Bremseinrichtung. Die Be- dienung dieses Antriebes kann dadurch so einfach als möglich gestaltet werden, dass der Antriebsmotor einen Betrieb in beiden Drehrichtungen erlaubt und die Kraftübertragung über eine automatisch wirkende
Kupplung und ein selbsthemmendes Antriebsglied erfolgt, so dass beim Reduzieren der Antriebsenergie ein automatisches Lösen des Kraftflusses und Festbremsen des Wagens durch das selbsthemmende Antriebs- glied eintritt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Montagewagen zum Befahren von Bündelleitern, der auf mindestens zwei in einer Horizontalen liegenden Leitern des Bündels aufsitzt, insbesondere für den Einbau und die Revision der Abstandhalter, dadurch gekennzeichnet, dass über diese zwei horizontal nebeneinander befindlichen Teillei- ter (T) hinausreichende Laufwalzen (1) und weiters gegen ein seitliches Ablaufen der horizontalen Lauf- walzen zusätzlich senkrecht oder schräg angeordnete äussere   Spunwalzen   (2) vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Montagewagen nach Anspruch 1 mit einer Sicherung gegen Hinausspringen, dadurch gekenn- z e i c h n e t, dass als S icherung horizontal angeordnete S icherungst-ialzen (4) unter den Teilleitern (T) vor- gesehen sind.
    3. Montagewagennach Anspruch loder2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Walzen eine Ummantelung aus Gummi oder Kunststoff aufweisen, die entweder mit den Walzen fix verbunden oder auswechselbar ist, wobei die Ummantelung vorzugsweise eine Verstärkung durch eine Gewebeeihla- ge besitzt.
    4. Montagewagen nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein- zelne Walzen leicht aus-und einbaubar oder ausschwenkbar sind, um ein Aufsetzen und Abnehmen des Wagens auf die Teilleiter zu ermöglichen. EMI2.1 Anspruch 4, dad urch gekennzeichnet. dass ein Gehänge zwei Wal-zensystemeingrösserem Abstand besitzt, um das Umsetzen des Montagewagens an den Leitungsstützpunk- ten zu erleichtern.
    6. Montagewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung zwischen dem Walzenlaufwerk und dem Montagekorb ein biegesteifer U-förmiger Tragarm (8) dient, der nach Einhängen des Wagens auf die Leiter (T) durch Sicherungen (9) verschliessbar ist (Fig. 2).
    7. Montagewagen nach del1 Ansprüchen 1 bis 6, mit motorischem Antrieb, Abschaltkupplungund automatischerBremseinrichtung, dadurchgekennzeichnet,dassderAntriebstmotoreinenBetrieb in beiden Drehrichtungen erlaubt und die Kraftübertragung über eine automatisch wirkende Kupplung und ein selbsthemmendes Antriebsglied erfolgt, so dass beim Reduzieren der Antriebsenergie ein automatisches Lösen des Kraftflusses und Festbremsen des Wagens durch das selbsthemmende Antriebsglied eintritt.
    8. Montagewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Feststellbremse in bekannter Ausführung ausgestattet ist. <Desc/Clms Page number 3>
    9. Montagewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die zusätzliche Ausrüstung mit einem bekannten Messrad, um die auf den Seilen abgefahrene Strecke messen zu können.
AT524861A 1961-07-07 1961-07-07 Montagewagen zum Befahren von Bündelleitern, der auf mindestens zwei in einer Horizontalen liegenden Leitern des Bündels aufsitzt AT242217B (de)

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