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Koaxiale Antennenbuchse mit Trennkondensatoren
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bindungen mit den Kondensatoren gebildet.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Antennenbuchse. Fig. 1 ist eine Ansicht auf die Steckbuchse. Fig. 2 ein Längsschnitt und Fig. 3 eine Ansicht auf die Unterseite, die beim Einbau in ein Gerät innen liegt.
An einer aus thermoplastischem Isoliermaterial gespritzten Montageplatte 1 mit von vorspringenden Ringen 2 umgebenen Durchbrüchen 3, die zur Aufnahme von Befestigungsmitteln dienen, ist ein zylindrischer Stutzen 4 angespritzt. In den Stutzen 4 ist als äussere Buchse einer koaxialen Steckbuchse eine aus Blech gestanzte und gerollte Metallhülse 5 mit ausgestanzten Ausnehmungen 6 und nach innen vorgewölbten Rippen 7 eingesetzt.
Der äussere Rand 8 der Hülse 5, der nach aussen gebördelt ist, um das Einführen eines Steckers zu erleichtern, liegt in einer ringförmigen Aussparung 9 des Stutzens. 4. Drei Laschen 10, die von der Hülse 5 abragen und gegeneinander um 1200 versetzt sind, sind durch passende Ausnehmungen derMontageplatte 1 gesteckt. Die Laschen 10 sind eingeschnitten und die über die Montageplatte 1 hinausragenden Enden 11 sind an der Einschnittstelle um eine zur Montageplatte 1 senkrechte Achse abgebogen, so dass ihre Einschnittkanten an der Montageplatte 1 anliegen. Dadurch ist die Hülse 5 an der Montageplatte 1 befestigt.
Eine geschlitzte Steckbuchse 12, die den Mittelstift eines Koaxialsteckers aufnimmt, ist koaxial zur Hülse 5 in den Stutzen 4 eingesetzt. Ein hohler Ansatz 13 der Steckbuchse 12 ist durch eine Ausnehmung der Montageplatte 1 und durch eine Öse einer an einem Kondensator 14 angelöteten Anschlussfahne 15 hindurchgeführt und am Ende nach aussen gebördelt. Eine Schulter der Kontakt- buchse 12 liegt an einer Scheibe 16 an, die auf dem Boden einer Vertiefung 17 der Montageplatte 1 aufliegt. Die Vertiefung 17 und eine anschliessende vorspringende Rippe 18 der Mon- tageplatte erhöhen den Kriechweg zwischen der Buchse 12 und der Hülse 5 und die Spannungsfestigkeit der koaxialen Steckbuchse.
Eine weitere Rippe 19, die auch noch mit erhöhten Teilen den Kon-
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vergrössert die Kriechstrecke zwischen der Anschlussfahneund den Laschenenden 11 der Hülse 5, damit auch auf der Innenseite der Montageplatte 1 die ausreichende Durchschlagsfestigkeit zwischen den mit der Buchse 12 bzw. der Hülse 5 verbundenen Teilen gesichert ist.
Die andere Anschlussfahne 20 des Kondensators 14 ist zweimal passend abgewinkelt und durch eine Ausnehmung 21 eines an der Montageplatte 1 angespritzten Stutzens 22 hindurchgeführt. Das herausragende Ende 23 bildet eine Lötöse zum Anschluss des Innenleiters eines fest anzuschliessenden Koaxialkabels. Durch eine senkrecht von der Montageplatte 1 abragende Wand 24 ist eine Kammer 25 gebildet, in die ausser dem Kondensator 14 noch ein zweiter grösserer Scheibenkondensator 26 eingesetzt ist, der auf in die Kammer 25 hineinragenden Rippen 27 und den höheren Teilen der Rippe 19 aufliegt. Anschlussstücke 28 des Kondensators 26 stossen an den Laschenenden 11 der Hülse 5 an und sind an diese angelötet. Damit diese Lötstellen mit einem Lötkolben zu erreichen sind, sind in der Wand 24 drei Ausnehmungen 29 vorgesehen.
Damit die Ausnehmungen 29 beim Spritzen des gesamten Isolierkörpers durch einfache Stempel im Spritzwerkzeug hergestellt werden können, durchsetzen sie auch die Montageplatte 1.
An dem Kondensator 26 ist eine zweite Anschlussfahne 30 angelötet, die so ausgebildet ist, dass der Metallschirm eines Koaxialkabels direkt daran angeschlossen werden kann. Durch einen Durchbruch der Anschlussfahne 30 ragt der Stutzen 22 hindurch. Eine aus der Anschlussfahne 30 ausgestanzte und abgebogene Lasche 31 ist durch eine Ausnehmung eines mit dem Stutzen 22 verbundenen Steges 32 geführt. Eine aus der Lasche 31 ausgestanzte federnde Zunge 33 steht auf der Rippe 32 auf und hält die Anschlussfahne 30 zunächst in der gewünschten Lage. Zur weiteren Befestigung ist eine weitere ausgestanzte Lasche 34 um das freie Ende des Steges 32 herumgebogen. Von der Anschlussfahne 30 abgewinkelte Laschen 35 werden um den Abschirmmantel eines anzuschliessenden Koaxialkabels herum- gebogen und mit ihm verlötet.
Die Anschlussfahne 20 des Kondensators 14 und die Lasche 31 verlaufen über ein längeres Stück parallel. Sie bilden einen Kompensationskondensator, der zwischen dem Innenleiter und dem Abschirmmantel des angeschlossenen Kabels liegt.
Der ganze Isolierkörper kann in einer Spritzform mit Stempeln hergestellt werden, die alle senkrecht zur Montageplatte 1 verlaufen. Da keine Hinterschneidungen vorkommen, werden Querschieber nicht benötigt.
Beim Zusammenbau der einzelnen Teile wird zuerst die Hülse 5 in den Stutzen 4 eingeführt und durch Abwinkeln der Laschenenden 11 befestigt. Dann wird der Kondensator 14 in die Kam-
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