AT252676B - Keilriemenscheibe mit stufenlos veränderlichem Durchmesser - Google Patents

Keilriemenscheibe mit stufenlos veränderlichem Durchmesser

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AT252676B
AT252676B AT840264A AT840264A AT252676B AT 252676 B AT252676 B AT 252676B AT 840264 A AT840264 A AT 840264A AT 840264 A AT840264 A AT 840264A AT 252676 B AT252676 B AT 252676B
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belt pulley
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AT840264A
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Johann Sackl
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Johann Sackl
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  Keilriemenscheibe mit stufenlos veränderlichem Durchmesser 
Die Erfindung betrifft Keilriemenscheiben mit stufenlos veränderlichem Durchmesser, bestehend aus einer Gruppe von Scheibensektoren, die an kreisförmig angeordneten, schräg zur Achse gerichteten und gegenläufig axial beweglichen Führungen gleitend gelagert sind und die mindestens eine auf der Welle aufsitzende Scheibe in radialen Schlitzen durchragen und auf diese Weise gegen Verdrehung gesichert sind. Bei derartigen Keilriemenscheiben kann der wirksame Durchmesser durch axiale Verstellung der Führungen verändert werden. 



   Es sind Keilriemenscheiben bekannt, bei denen die Scheibensektoren längs zweier Kegelstümpfe derart   geführt   sind, dass sie mit Fortsetzungen in an den Kegelflächen angebrachte Nuten eingreifen. 



   Solche Führungen sind äusserst schwierig herstellbar und bedingen eine hohe Gleitreibung, welche die Verstellung der Scheibensektoren sehr erschwert. Weitere Nachteile dieser bekannten Keilriemenscheiben sind darin zu sehen, dass die wirksamen Durchmesser nur in geringen Grenzen verstellbar sind und dass weiters zwei auf der Welle aufsitzende Scheiben mir radialen Schlitzen vorgesehen sind, die eine Verdrehung der Scheibensektoren verhindern sollen. Auch ist bei derartigen bekannten Keilriemenscheiben nicht für eine ausreichende Kühlung der Riemen gesorgt, die äusserst wünschenswert erscheint. 



   Es sind auch Keilriemenscheiben bekanntgeworden, bei denen die Scheibensektoren an kreisförmig angeordneten, schräg zur Achse gerichteten Stangen geführt sind. Auch dabei sind zwei auf der Welle sitzende Scheiben mit radialen Schlitzen vorgesehen und wird ebenfalls nicht für die Kühlung der Riemen gesorgt. 



   Durch denGegenstand der Erfindung wird eine äusserst einfache und betriebssichere Keilriemenscheibe geschaffen, bei der zudem eine wirksame Kühlung der Riemen gewährleistet ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass nur eine einzige auf der Welle aufsitzende Scheibe mit radialen Schlitzen vorgesehen ist, in   dergleitbläckegeftthrtsind,   die beiderseits der Scheibe einen Scheibensektor tragen und dass die Paare der Scheibensektoren an den Kanten von zwei Gruppen gegenläufig axial verschiebbarer, kreisförmig angeordneter und radial gerichteter Platten geführt sind. 



   Ein besonderer Vorteil der Keilriemenscheibe nach der Erfindung besteht darin, dass der Raumbedarf gering ist bzw. bei gleichen Abmessungen der Scheibe eine grössere Verstellbarkeit des wirksamen Durchmessers als bisher bekannt erzielbar ist. Dies ergibt sich daraus, dass die mit schrägen Führungskanten versehenen, je einem Scheibensektorpaar zugeordneten beidenFührungsplatten gegeneinander so versetzt angeordnet sind, dass sie bei der gegenläufigen Axialverstellung aneinander vorbeigleiten und, sich mit ihren schrägen Kanten überschneidend, in den radialen Führungsschlitz der Scheibe eindringen können. 



   Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes gehen aus dem nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläuterten Ausführungsbeispiel der Erfindung hervor. 



   Fig.   l   zeigt eine Keilriemenscheibe mit stufenlos   veränderlichem Durchmesser im Axialschnitt,   Fig. 2 ein Scheibensektorpaar   samtVerstelleinrichtungen   in grösserem Massstab, Fig. 3 dieses Sektorpaar in Richtung des Pfeiles III gesehen, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3 und Fig. 5 ein Keilriemengetriebe imGrundriss (Gehäuse geschnitten), bei dem erfindungsgemäss   ausgebildete Keilriemenschei-   ben verwendet sind. 



   Auf der Welle 1 ist eine ebenflächig begrenzte Scheibe 2   aufgekeilt,   die zehn radiale, aussen 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> beweglichen Führungen gleitend gelagert sind und die mindestens eine auf der Welle aufsitzende Scheibe in radialen Schlitzen durchragen und auf diese Weise gegen Verdrehung gesichert sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass nur eine einzige auf der Welle (1) aufsitzende Scheibe (2) mit radialen Schlitzen (3) vorgesehen ist, in der Gleitblöcke (4) geführt sind, die beiderseits der Scheibe (2) einen Scheibensektor (5, 5) tragen und dass die Paare der Scheibensektoren (5, 5') an den Kanten von zwei Gruppen gegenläufig axial verschiebbarer, kreisförmig angeordneter und radial gerichteter Platten (12, 12') geführt sind.
    2. Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gruppen von Platten (12, 12') auf der Welle gegeneinander versetzt angeordnet sind, wodurch sie bei gegenläufigen Axialverstellung ineinander verschiebbar sind.
    3. Keilriemenscheibe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (12, 121) an den Führungskanten (14, 14') L-förmig abgewinkelt ausgebildet sind und in eine entsprechende Ausnehmung (15) eines mit den Scheibensektoren verbundenen Führungsplättchens (16, 16') eingreifen, wodurch ein Abheben der Scheibensektoren von den Führungskanten verhindert ist.
    4. Keilriemenscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gruppen der Platten an je einer Nabe (10, 101) sitzen, die über Wälzlager (8, 9, 8', 91) mit je einer axial gleitbar auf der Scheibenwelle sitzenden Verstellmuffe (7, 7') verbunden sind.
    5. Keilriemenscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gruppen der Platten (12, 121) von mit den beiden Naben (10, 101) fest verbundenen, radial abstehenden Scheiben (11, 111) getragen sind, die zwischen den Platten (12, 12') mit Durchbrüchen (15) versehen sind, durch welche im Betriebe für die Riemenkühlung Luft angesaugt wird.
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