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Anordnung zum Feststellen und Lokalisieren von Leckstellen, z. B. Rissen in Rohrleitungen
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erheblichen Druck steht, erfolgt die geringste Störung des Betriebes dann, wenn das Kabel oder jeder
Zugdraht durch schräge, an dem Mantelrohr angesetzte Anschlussstutzen und durch an diese anschliessen- de Dekompressionsrohre geführt ist, wobei die Enden des Kables bzw. jedes Zugdrahtes in Abdichtung- kästen enden, in deren Nähe Spindeln oder Haspeln angeordnet sind, auf welche das Kabel bzw. der
Zugdraht jeweils auf-bzw. abwickelbar ist.
Die Dekompressionsrohre sind lange enge Rohre, die zwi- schen dem Zugdraht oder Kabel und der Innenfläche des Dekompressionsrohres nur einen geringen Spalt belassen, so dass sich auf Grund der Flüssigkeitsreibung in dem Spalt ein erheblicher Druckabfall über die Länge des Dekompressionsrohres ergibt. Dadurch wird erreicht, dass am freiliegenden Ende des De- kompressionsrohres der Druckunterschied zwischen dem Inneren des Dekompressionsrohres und der At- mosphÅare nur noch einen geringen Wert besitzt, so dass eine Abdichtung für den herauszuziehenden
Draht oder das Kabel keine Schwierigkeit bereitet.
Wenn der Kohlenwasserstoff oder das Markierungsmittel im Kohlenwasserstoff mit dem ansprechen- den Kabel od. dgl. in Berührung kommt, hinterlässt der Kohlenwasserstoff oder das Markierungsmittel auf dem Detektormaterial des Kabels oder dessen Überzuges in der Nähe der Leckstelle eine Reaktions- stelle oder Markierung. Man braucht also nur noch das Kabel auf die Winde oder Haspel aufzuwickeln, um den Abstand zu kennen, der die Leckstelle von der Wickelstelle trennt. Zu diesem Zweck misst man die aufgewickelte Länge des Kabels bis zum Vorhandensein der markierten Kabelstelle. Die Markierung kann sich in entsprechender Weise äussern. Sie kann z. B. eine chemische oder mechanische - gegebe- nenfalls farbige - Angriffsstelle sein, die z.
B. durch Reaktion des Detektormaterials des Kabels oder des Überzuges mit dem Kohlenwasserstoff oder dem Markierungsmittel erzeugt wird. Es kann aber auch jede andere Veränderung physikalischer, chemischer, radioaktiver oder farbgebender oder farbändernder Art des Detektormaterials des Kabels oder des auf dem Kabel vorgesehenen Überzuges sein.
Zum Feststellen der Markierung auf dem Kabel kann das Kabel direkt in Augenschein genommen oder mit entsprechenden Einrichtungen indirekt geprüft werden, z. B. mit Hilfe eines Strahlenbündels von ultraviolettem oder polarisiertem Licht oder mit Hilfe eines Geigerzählers.
Nachdem sich eine Leckstelle gebildet hat, ist es möglich, dass in dem Zwischenraum - ungeach- tet eines Ablassens des verunreinigten Wassers aus dem Zwischenraum - noch Spuren von Kühlenwasserstoffen verbleiben, die über längere Zeit das Kabel markieren könnten. Es kann daher vorteilhaft sein, wenn man auf die Dauer nur die Zugdrähte in dem Zwischenraum belässt, so dass man mit deren Hilfe lediglich während der Überprüfung ein auf das Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen ansprechendes Kabel in den Zwischenraum einziehen kann.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt einen mit einer Anordnung gemäss der Erfindung versehenen Abschnitt einer Rohrleitung mit einem diese umgebenden Mantelrohr, wobei zur besseren Übersicht der mittlere Teil dieses Abschnittes weggeschnitten ist.
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte durch den in Fig. 1 nicht gezeigten mittleren Teil des Rohrleitungabschnittes, u. zw. jeweils in Höhe von unterschiedlich ausgeführten Führungsschuhen für das Kabel bzw. die Zugdrähte der Anordnung nach der Erfindung.
In den Figuren ist eine in Richtung des Pfeiles in Fig. l von Kohlenwasserstoffen, z. B. von Öl durchströmten Rohrleitung --1-- dargestellt, die von einem Mantelrohr --2-- mit Abstand und unter Bildung eines Zwischenraumes --3-- umgeben ist. Mit--4 und 4'-- sind Verbindungsstücke der Rohrleitungsabschnitte, die durch ein Mantelrohr geschützt sind, mit den anschliessenden, in üblicher Weise, also ohne Mantelrohr ausgebildeten Rohrleitungsabschnitten --1'-- bezeichnet. Eine durch das Verbindungsstück --4-- begrenzte Kammer --5-- steht mit der Rohrleitung in Verbindung und ist mit Koh- lenwasserstoff gefüllt, während der Zwischenraum --3-- über eine Anschlusskammer --6-- mit einer Wasserfüllung versehen ist.
--7 und 8-- sind Anschlussleitungen, die zu einem Differentialkolben führen können, mitwelchem ein vorbestimmter Überdruck des Wassers im Zwischenraum automatisch gesteuert bzw. aufrecht erhalten werden kann. In dem Fall, dass der Zwischenraum unter niedrigem Druck steht oder unter Atmosphärendruck, werden diese Anschlussleitungen durch Ventile --21-- geschlossen. Mit - sind Anschlussstutzen bezeichnet, die an dem Mantelrohr --2-- angeschweisst sind und an die je-
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