AT272187B - Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt - Google Patents

Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt

Info

Publication number
AT272187B
AT272187B AT967966A AT967966A AT272187B AT 272187 B AT272187 B AT 272187B AT 967966 A AT967966 A AT 967966A AT 967966 A AT967966 A AT 967966A AT 272187 B AT272187 B AT 272187B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wall
container
closure part
fuselage
section
Prior art date
Application number
AT967966A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Continental Can Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US504530A external-priority patent/US3409168A/en
Priority claimed from US529777A external-priority patent/US3416703A/en
Application filed by Continental Can Co filed Critical Continental Can Co
Application granted granted Critical
Publication of AT272187B publication Critical patent/AT272187B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/02Wall construction
    • B65D90/08Interconnections of wall parts; Sealing means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Deckels oder des Bodens des Behälters unter der Einwirkung von äusserem oder innerem Druck aufwölbt bzw. durch die bei der Herstellung der Teile und bei dem Verschliessen des Behälters auftretenden Verformungen bestimmte Teile des dünnen Materials unzulässig stark geschwächt werden. 



   Diese Aufgabe wird   erfindungsgemäss   dadurch gelöst, dass der Winkel, der im Bereich des   Verbindungs- bzw. Übergangsabschnittes   zwischen der Rumpfwand und der Wand des Verschlussteils begrenzt ist, vom Behälterinneren aus mit einem Verstärkungsmaterial ausgefüllt ist, welches die beiden, den Winkel begrenzenden Wände zusätzlich zu dem Verbindungs- oder Übergangsabschnitt miteinander verbindet. Erfahrungsgemäss tritt eine merkliche Abnahme der Wanddicke des Behältermaterials,   z. B.   beim Strangpressen oder Tiefziehen von   Behälterrümpfen,   geformten Kunststoff- oder Glasbehältern oder an durch Doppelfalznaht geschlossenen Behältern, insbesondere an den Stellen auf, an denen das
Material bei der Verformung zu fliessen beginnt.

   Bei tiefgezogenen oder gepressten Behältern oder
Behälterteilen tritt diese Materialschwächung vor allem an den Übergangsabschnitten zwischen Rumpf und Bodenteil auf. Eine solche Schwächung wird aber auch bei der Herstellung von Falzverbindungen zwischen Deckel und Rumpf beobachtet. In allen diesen Fällen weisen die betreffenden
Grenzabschnitte oder Übergangsabschnitte nach der Fertigstellung des Behälters eine geringere
Wandstärke auf als die übrigen Wandbereiche des Behälters. Hierauf musste bisher bei der Auswahl der
Materialdicke Rücksicht genommen werden. Es musste also ein Material zur Herstellung der Behälterteile verwendet werden, das dicker als notwendig ist, damit nach der Fertigstellung auch die während der
Herstellung bzw. der Fertigstellung der Behälter geschwächten Wandabschnitte noch die erforderliche
Dicke aufweisen.

   Dies ist bisher ein wesentlicher Hinderungsgrund dafür gewesen, dass man bei der
Herstellung von Behältern von sehr dünnen Ausgangsmaterialien ausgehen konnte. 



   Durch die Massnahmen nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten in vorteilhafter Weise vermieden, da nunmehr eine Möglichkeit besteht, die besonders geschwächten Wandbereiche gezielt zu verstärken, so dass insgesamt bei der Herstellung der Behälterteile von einem Material ausgegangen werden kann, das nicht dicker als unbedingt erforderlich ist. Die nicht vermeidbare Materialschwächung an den Übergangsabschnitten wird kompensiert durch nachträgliche Aufbringung des
Verstärkungsmaterials. Dadurch wird eine wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen, dass Behälter nunmehr aus sehr dünnen Materialien und damit unter grosser Einsparung von Materialmenge hergestellt werden können. Die neuen Massnahmen haben dazu noch den Vorteil, dass sie sehr einfach und ohne grossen Aufwand verwirklicht werden können. 



   Mit der Erfindung ist aber nicht nur eine Kompensierung von Materialschwächungen auf Grund des Herstellungsverfahrens möglich, sondern eine über die Festigkeit des Ursprungsmaterials hinausgehende Versteifung möglich, insbesondere zur zusätzlichen Verbindung zwischen Deckel oder Boden und Rumpfwand. Dadurch lässt sich insbesondere bei Dosen für unter Überdruck verpacktem
Inhalt das häufig zu beobachtende Aufwölben der Deckel- oder Bodenteile verhindern, insbesondere auch dann, wenn diese aus sehr dünnem Material hergestellt sind. 



   Bei solchen Behältern, bei denen der Deckel oder Boden mit dem Rumpf über eine Falznaht verbunden ist, ist vorteilhafterweise der im Behälterinneren durch die Naht gebildete Zwickel zwischen Rumpfwand und Wand des Verschlussteils von innen mit dem Verstärkungsmaterial ausgefüllt. Hiedurch wird eine verstärkte Verbindung zwischen Boden- oder Deckelwand und Rumpf erzielt. Zwar tritt dabei auch eine zusätzliche Abdichtung der Naht auf, die aber von untergeordneter Bedeutung ist. 



   Bei solchen Behältern, bei denen der Verschlussteil an der Übergangsstelle zwischen Falzbereich und Verschlussteil eine etwa axial verlaufende Kernwand aufweist, welche in das Rumpfende eingreift, wird zweckmässigerweise die Kernwand an der Rumpfwand mittels des Verstärkungsmaterials gegen radiales Ausbiegen nach innen festgelegt und versteift. 



   Als   Verstärkungs- oder Versteifungsmaterial   kann ein an sich bekanntes klebendes Bindemittel dienen. Dieses kann vorteilhafterweise zugleich als als Abdichtung wirksames Material dienen, wozu insbesondere ein an sich bekannter, in der Wärme härtender Zement geeignet ist. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Fig. l ist eine perspektivische Draufsicht auf einen Behälter nach der Erfindung, wobei Teile zur Verdeutlichung weggebrochen sind ; Fig. 2 zeigt in vergrössertem Massstabe einen Schnitt entlang der Schnittlinie 2-2 in Fig. l ; Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform eines Behälters nach der Erfindung, wobei wieder Teile weggebrochen sind ; Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie 4-4 in Fig. 3 ; Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Behälters nach der Erfindung, wobei Teile weggebrochen sind ; Fig. 6 ist ein Schnitt entlang der Schnittlinie 6-6 in Fig. 5 ;

   Fig. 7 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Darstellung eines Dosendeckels, der gemäss der Erfindung ausgebildet ist, in Verbindung mit einem 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 üblichen Dosenrumpf, an dem der Deckel angebracht werden kann ; Fig. 8 zeigt in vergrössertem Massstabe im senkrechten Schnitt einen Dosenrumpf und einen Deckel nach Fig. 7 und zeigt weitere Einzelheiten dieser Teile und ihrer gegenseitigen Beziehung vor dem Zusammenbau ; Fig. 9 ist ein vergrösserter Schnitt durch das Verschlussende nach dem Anbringen des Deckels an dem Behälterrumpf, während Fig. 10 ein Schnitt im kleineren Massstabe ähnlich dem in Fig. 3 durch eine Behälteranordnung ist, wie sie bisher üblich gewesen ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel des neuen Behälters gemäss der Erfindung ist am besten aus den Fig. l und 2 zu erkennen. Der Behälter ist dort mit der Bezugsziffer --10-- bezeichnet, Der Behälter --10-- umfasst einen   Behälterkörper--11--von   rohrförmiger, zylindrischer Gestalt, der in einem 
 EMI3.1 
 --11--,-   des Behälterrumpfes-11-mit   Hilfe eines Verbindungsabschnittes --16-- angebracht ist, der am besten aus Fig. 2 hervorgeht. Der Verbindungsabschnitt --16-- ist in Form einer in
Umfangsrichtung verlaufenden, axial nach oben offenen Wulst ausgebildet, welche durch einen inneren
Umfangswandabschnitt --17-- und einen äusseren Umfangswandabschnitt --18-- sowie einen gekrümmten   Abschnitt --20-- gebildet   ist.

   Der Behälter --10-- ist aus polymerem oder auch aus nichtpolymerem Material hergestellt und kann entweder durch Tiefziehen oder Strangpressen in die in
Fig. l und 2 gezeigte Gestalt gebracht sein. Während eines solchen Zieh- oder Strangpressvorganges neigt das Material, aus welchem der   Behälter-10-hergestellt   ist,   u. zw.   unabhängig davon, ob es sich um ein metallisches oder plastisches Material handelt, dazu, erheblich mehr zu fliessen oder sich zu dehnen als in Bereichen, die ausserhalb des Übergangsabschnittes liegen.

   Dies gilt insbesondere für den
Verbindungsabschnitt --16--, dessen   Wände--17   und 18-und dessen gekrümmter Abschnitt - dazu neigen, sich erheblich zu verdünnen   u. zw.   in einem nicht wünschenswerten Masse im Vergleich zu der gewünschten vorbestimmten Dicke-T-des Behälterrumpfes. Während die Dicke - T-- des Behälterrumpfes --11-- und des vertieften Bodenabschnittes--15--ausreicht, um dem Behälter --10-- die gewünschte Festigkeit zu geben, ist der Verbindungsabschnitt-16-relativ schwach und zeigt möglicherweise eine nicht ausreichende Steifigkeit, um einer Verformung zu widerstehen, wie sie beispielsweise durch den inneren Überdruck eines Produktes hervorgerufen wird, welches in dem Behälter verpackt werden kann. 



   Gemäss der Erfindung wird der Übergangsabschnitt --16-- durch verstärkungsmittel versteift. 



  Diese sind allgemein mit der Bezugsziffer--21--bezeichnet und bestehen in der Hauptsache oder vorzugsweise aus einem klebenden oder bindenden Material, beispielsweise aus einem in der Wärme erhärteten Zement, der in ausreichendem Masse an dem Material des Behälterrumpfes --11-- haftet und mit einem Produkt, das in dem Behälter verpackt werden soll, nicht reagiert. Das Bindemittel - wird in die nach oben offene   Wulst--16-durch   das oben offene Ende des   Behälterrumpfes-11-mit   Hilfe   z. B.   einer   Düse-N-eingebracht,   wie in gestrichelten Linien in Fig. 2 angedeutet ist. Während des Einführens des Bindemittels --21-- in die   Sicke--16--des     Behälterrumpfes --11-- wird   dieser vorzugsweise gedreht.

   Der Behälterrumpf kann gemäss der Erfindung aber auch stationär bleiben, wobei die Düse--N--um den Umfangsabschnitt der Sicke - rotiert. Der ringförmige Raum, der durch die   Sicke-16-- bestimmt   wird, wird im wesentlichen ausgefüllt und das   Bindemittel --21-- verbindet   wirksam den unteren Abschnitt -   13-der Rumpfwand-11-mit   der Bodenwand --15-- des Deckels --14--" um einen konstruktionsmässig steifen und einheitlichen Behälter mit unterem Bodenteil zu bilden. 



   Aus den Fig. 3 und 4 geht hervor, dass ein üblicher Behälter mit der Bezugsziffer-25-dargestellt ist, der einen Behälterrumpf --26-- von rechteckförmigem Querschnitt aufweist, an dessen unterem Ende ein Deckel angebracht ist, der   mit --27-- bezeichnet   ist. Der Dosendeckel--27-ist an dem   Rumpf-26-mit   Hilfe einer üblichen Doppelfalznaht --28-- angebracht. Es wird darauf hingewiesen, dass zusätzlich zu der Doppelfalznaht der   Dosenrumpf --26-- eine   Kernwand - und einen   Deckelspiegel --30-- aufweist.   Der Bodendeckelspiegel --30-- ist mit der   Kernwand--29-über   einen Kernwandradius--31--verbunden. 



   Normalerweise wird der   Dosendeckel --27-- aus   einem Metall von ausreichender Dicke 
 EMI3.2 
 --25-- widersteht. Jedoch- und am   Kernwandradius --31-- auf.   Zusätzlich wurde festgestellt, dass der hohe Druck innerhalb der   Dose --25-- gegen   die relativ grosse Fläche des Deckelspiegels --30-- wirkt und dazu führt, dass der Deckel nach aussen auswölbt oder Falten wirft. Weiterhin wurde festgestellt, dass 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 der   Deckelspiegel--30--beim   Auswölben nach aussen einen radial nach innen gerichteten Druck auf die kernwand --29-- über den Kernwandradius --31-- ausübt, was dazu führt, dass die Kernwand   --29--   radial nach innen verformt wird, wobei der Deckel --27-- sich allgemein entlang dem Kernwandradius --31-- aufbeigt.

   Das Ergebnis ist, dass der Deckel --27-- verformt wird und einen Spalt bildet, der ausreicht, um die Dichtung der Doppelfalznaht --28-- zwischen der Kernwand 
 EMI4.1 
 Aufgabe, eine zusätzliche Abdichtung gegen Luft zu bilden und eine zusätzliche Abdichtung zu gewährleisten, so dass keine Luft in das Innere des Behälters aus den Falten der Doppelfalznaht - eintreten kann, um gleichzeitig zu verhindern, dass das in dem Behälter verpackte Produkt nach aussen durch die Doppelfalznaht dringt. 



   Ein weiterer, nach der Erfindung ausgebildeter Behälter ist in den Fig. 5 und 6 der Zeichnungen wiedergegeben und allgemein mit der Bezugsziffer--40--bezeichnet. Der   Behälter--40--umfasst   einen Behälterrumpf --41--, der in einem oberen, mit Gewinde versehenen Halsabschnitt-42endet. Ein oberer Endabschnitt des   Behälterrumpfes-41-ist   allgemein   mit --43-- bezeichnet   
 EMI4.2 
 Material, z. B. Polyäthylen od. ähnl. plastischem Material hergestellt und vorzugsweise durch Blasformen erzeugt. Bei dem üblichen Blasformen wird ein Schlauch aus fliessfähigem, plastischem Material in eine geschlitzte Form stranggepresst, welche eine Höhlung aufweist, die der äusseren Umfangsgestalt des Behälters--40--entspricht. 



   Nach dem Schliessen der Formhälften der geschlitzten Form und nach Einführung eines Druckmittels in den Schlauch aus plastischem Material dehnt sich der letztere, um sich der Konfiguration der Formhöhlungen anzupassen. Diejenigen Abschnitte des schlauchförmigen Materials, welche mehr als die andern Abschnitte sich ausdehnen, neigen dazu, nennenswert dünner zu werden u. zw. in besonders ungünstigem Masse im Bereiche der   Verbindungsstelle --46-- des   Behälters 
 EMI4.3 
 der Form anzupassen, was zu einem ungewünschten Verdünnen des Verbindungsabschnittes oder Wulstes --46-- führt.

   Auf diese Weise tritt eine erhebliche Schwächung des Verbindungsabschnittes 
 EMI4.4 
    --51-- entsprechenVerstärkungsmitteln--21   bzw. 35--, wie sie zuvor beschrieben sind, und dienen dazu, die Konstruktion als Einheit zu versteifen und zusammenzubinden   u. zw.   den   Endabschnitt --45-- und   
 EMI4.5 
    --43-- des Behälterrumpfes --41--,Bodenabschnitt--43--des Behälters--40--verstärkt   wird. 



   In Fig. 10 ist eine übliche Dose dargestellt, welche allgemein mit der Bezugsziffer-105bezeichnet ist. Die   Dose-105-umfasst   einen   Dosenrumpf-106--,   dessen oberes Ende durch einen Deckel --107-- üblicher Gestaltung geschlossen ist. Der Deckel --107-- ist an dem   Dosenrumpf ---106-- mit   Hilfe einer konventionellen Doppelfalznaht --108-- angebracht. Es wird 
 EMI4.6 
 
Kernwand-109----109-- über einen Kernwandradius--111--verbunden. 



   Normalerweise wird der Deckelspiegel --7-- aus einem ausreichend dicken Metallblech hergestellt, so dass er Deformationen auf Grund eines Innendruckes innerhalb der Dose--105widerstehen kann. Wenn jedoch die Stärke des Metalles vermindert wird, wurde festgestellt, dass der hohe Druck innerhalb der   Dose --105-- gegen   die relativ grosse Fläche des   Deckelspiegels-110--   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 sich entlang des   Kemwandradius--111-ausbiegt.   Das Ergebnis ist, dass der Deckel--107weiter verformt wird, um schliesslich die Gestalt anzunehmen, welche allgemein in gestrichelten Linien in Fig. 10 angedeutet ist. Die in Fig. 10 angedeutete Verformung ist noch relativ schwach und in 
 EMI5.2 
 der   Doppelfalznaht--108--aufzuheben.   



   An dieser Stelle kann mit Hilfe der   erfindungsgemässen   Verstärkung eine wesentliche, wirksame Abhilfe geschaffen werden. Dabei geht die Erfindung von der Überlegung aus, dass, wenn man die Kernwand bei sehr dünner Ausbildung durch Verbindung mit dem zugehörigen Rumpfabschnitt ausreichend festlegt, eine Verformung der Kernwand auf Grund des Innendruckes nicht stattfinden kann, so dass auch eine Verformung des Deckelspiegels praktisch nicht mehr oder nur in einem unbedeutenden Masse auftritt, da auch der Kernwandradius am Ende der Kernwand sicher an dem Rumpfabschnitt festgelegt ist. 



   Die Erfindung gibt die Möglichkeit, für den   Deckelspiegel --107-- ein   sehr dünnes Material zu nehmen. Wie aus Fig. 9 hervorgeht, ist dort eine Dose gezeigt, welche der Dose --105-- stark ähnelt. 



  Diese   Dose-112-umfasst   einen   Dosenrumpf-113-,   der identisch dem   Dosenrumpf-106--   sein kann. Das obere Ende des   Dosenrumpfes --113-- ist mit   Hilfe eines Dosendeckels geschlossen, der   mit --114-- bezeichnet   ist. Der   Dosendeckel --114-- ist   an dem   Dosenrumpf --113-- mit   Hilfe einer üblichen Doppelfalznaht --115-- befestigt und abgedichtet. Der Dosendeckel-114weist zusätzlich zu dem Abschnitt, der zur Bildung der Doppelfalznaht --115-- dient, eine   Kernwand--116--auf,   welche mit dem Deckelspiegel--117--über einen Kernwandradius 
 EMI5.3 
 unmittelbar angrenzend an der inneren Fläche des Dosenrumpfes liegt.

   Auf der andern Seite ist der untere Abschnitt der   Kernwand--116-nach   innen zu abgeschrägt und divergiert von der Wand des   Dosenrumpfes--113-.   Diese Abschrägung des unteren Abschnittes der Kernwand-116--führt zur Bildung eines allgemein dreieckförmigen   Spaltes--20--,   welcher keilförmig sich zwischen der   Kernwand--116--und   dem Dosenrumpf --113-- erstreckt. Der Spalt --120-- ist gemäss der Erfindung mit dem Verstärkungsmittel ausgefüllt, welches im vorliegendenn Beispiel als ein Klebstoff oder ein Bindemittel --121-- ausgebildet ist, das dazu dient, denn Übergangsbereich zu versteifen 
 EMI5.4 
 strukturelle Einheit bilden. Das Bindemittel schafft damit eine zusätzliche, direkte Verbindung zwischen dem Deckelspiegel und dem Dosenrumpf. 



   Das   Bindemittel --121-- ist   vorzugsweise in Form eines in der Wärme härtenden Zementes ausgebildet, wobei nach der Anbringung des   Deckels --114-- an   dem   Dosenrumpf --113-- und   Fertigstellung der Doppelfalznaht mit der üblichen Verschliessmaschine die Dose geringfügig erwärmt werden kann, um den Klebstoff --21-- zum Erhärten zu bringen. 



   Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass das   Bindemittel --121-- sich   in das Innere der Dosen über die   Kernwand--16--und   um den grössten Abschnitt des Kernwandradius herum erstreckt. Es wird weiter bemerkt, dass entlang des   Dosenrumpfes-113-das Bindemittel-121-   sich nach innen über den   Deckelspiegel--117--hinaus   erstreckt, um eine Füllmasse oder Füllung --122-- zu bilden. Diese   Füllung --122-- verstärkt   die Verbindung zwischen der Kernwand --116-- und dem dosenrumpf --113-- und verzögert oder vermindert sehr stark jedes anfängliche Einbrechen der Verbindung. 



   Unter besonderer Bezugnahme auf die Fig. 7 und 8 wird deutlich, dass dort Einzelheiten des   Deckels--114--vor   der Befestigung an dem   Dosenrumpf --113-- gezeigt   sind. Es wird bemerkt, dass die   Kernwand --116-- vor   der Befestigung des Deckels --114-- an dem Dosenrumpf nach unten in Richtung auf den   Deckelspiegel--117--abgeschrägt   ist. Es wird weiter darauf hingewiesen, dass das obere Ende der   Kernwand--116-in   dem üblichen, in Umfangsrichtung verlaufenden Flansch--23--endet, der sich normalerweise an Deckeln findet, die mit einem Dosenrumpf über eine Doppelfalznaht verbunden werden sollen.

   Das   Bindemittel --121-- wird   an den Dosendeckel   - -114-- vorzugsweise   vor dem Zusammenbau mit dem   Dosenrumpf --113-- aufgebracht.   Es wird darauf hingewiesen, dass das   Bindemittel --121-- in   seiner Dicke nach unten zunimmt, um allgemein dem dreieckförmigen oder keilförmigen Spalt zu folgen. Das   Bindemittel --121-- weist   eine äussere 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Umfangsfläche auf, die im wesentlichen zylindrisch ist. Es wird weiterhin bemerkt, dass die äussere Oberfläche des   Bindemittels-121--bei-124-abgerundet   ist, wo sie um den Kernwandradius   --118-herumführt.   



   Es wird in diesem Zusammenhang auch noch darauf hingewiesen, dass der Dosenrumpf-113an seinem Ende mit einem üblichen   Flansch --125-- versehen   ist, der mit dem Deckelflansch 
 EMI6.1 
 -123-- bei der-114-- nach unten in den   Dosenrumpf --113-- eingeführt   wird, das   Bindemittel --121-- sich   frei in den Dosenrumpf--113--hineinbewegen kann. Weiterhin wird deutlich, dass das Bindemittel   - -121-- in diesem   Augenblick im wesentlichen fest ist, so dass es das Aufbringen des Deckels   --114--   auf den Dosenrumpf nicht behindert und nicht verschmiert oder abgewischt werden kann. 



  Während der Herstellung der Doppelfalznaht, d. h., wenn der obere Abschnitt der   Kernwand-116--   allgemein zur Anpassung an den   Dosenrumpf --113-- verformt   wird, wird ohne weiteres deutlich, dass das   Bindemittel --121-- gequetscht   wird, so dass es eine Form annimmt, wie sie in Fig. 9 gezeigt ist. 



   Das   Bindemittel --121-- ist   fest an der   Kernwand-116-und   an dem oberen Abschnitt 
 EMI6.2 
 --113-- befestigt--114-- nach der Anbringung auf dem Dosenrumpf in der Weise, wie sie Fig. 9 zeigt, aus wesentlich leichterem Material hergestellt werden als das übliche Blechmaterial, während gleichzeitig die zuvor erwähnten Nachteile, die bei Verwendung von leichtem Material auftreten, hier vermieden sind. 
 EMI6.3 
 Deckelbereichen zu Versteifungszwecken versehen sein kann. Es wird auch darauf hingewiesen, dass der   Deckel--114--auch   von dem Typ sein kann, der normalerweise leicht geöffnet werden kann, beispielsweise mit einem   stempelförmigen   öffner oder mit einem aufreissbaren Bereiche. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt, bestehend aus einem zylindrischen Behälterrumpf und einem wenigstens an dessen einer Stirnseite mittels eines Verbindungsoder Übergangsabschnittes anschliessenden und im wesentlichen quer zur Rumpfachse verlaufenden 
 EMI6.4 
 bzw. Übergangsabschmttes zwischen Rumpfwand (13 bzw. 26 bzw. 41 bzw. 106 bzw. 113) und der Wand des Verschlussteils (15 bzw. 30 bzw. 45 bzw. 110 bzw. 117) begrenzt ist, vom Behälterinneren aus mit einem Verstärkungsmaterial (21 bzw. 35 bzw. 51 bzw. 121) ausgefüllt ist, welches die beiden, den Winkel begrenzenden Wände zusätzlich zu dem Verbindungs- oder Übergangsabschnitt miteinander verbindet. 
 EMI6.5 


Claims (1)

  1. Übergangsabschnitt (18, 50) gegenüber dem Rumpf (13, 43) eine verminderte Wanddicke aufweist und dass der Wandfestigkeitsunterschied durch das von innen aufgetragene Verstärkungsmaterial (21, 51) kompensiert ist.
    3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Verschlussteil mit der Rumpfwand eine zum Behälter hin offene Übergangssicke oder einen Verbindungsspalt bilden, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die Übergangssicke (20) bzw. der Verbindungsspalt (120) mit dem Verstärkungsmaterial von innen ausgefüllt ist.
    4. Behälter nach Anspruch 3, bei dem der Verschlussteil mit dem Rumpf über eine Falznaht EMI6.6 gebildete Zwickel zwischen Rumpfwand (26 bzw. 113) und Verschlussteil (30 bzw. 114) von innen mit Verstärkungsmaterial ausgefüllt ist.
    5. Behälter nach Anspruch 4, bei dem der Verschlussteil an der Übergangsstelle zwischen Falzbereich und Verschlussteilspiegel eine etwa axial verlaufende Kernwand aufweist, welche in das EMI6.7 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 zugleich als Abdichtung wirksames Material dient, insbesondere ein an sich bekannter, in der Wärme härtender Zement. EMI7.2 Kernwand (116) einen äusseren zylindrischen Abschnitt aufweist, der fest an der Innenfläche der Rumpfwand (113) anliegt und zu dem in den Verschlussteilspiegel (117) übergehenden Kernradius (118) hin nach unten und innen leicht geneigt verläuft und mit der Rumpfwand einen keilförmigen Spalt (120) zur Aufnahme des Bindemittels (121) begrenzt. EMI7.3 Bindemittel (121) im wesentlichen auch den ganzen Kernradius (118) mit der gegenüberliegenden Rumpfwand (113) verbindet.
    EMI7.4 (121) entlang der Rumpfwand (113) merklich über den Kernradius (118) hinaus in das Doseninnere erstreckt.
AT967966A 1965-10-24 1966-10-17 Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt AT272187B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US504530A US3409168A (en) 1965-10-24 1965-10-24 Container
US529777A US3416703A (en) 1966-02-24 1966-02-24 Reinforced container

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT272187B true AT272187B (de) 1969-06-25

Family

ID=27054854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT967966A AT272187B (de) 1965-10-24 1966-10-17 Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT272187B (de)
DE (1) DE1994351U (de)
DK (1) DK117819B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3693828A (en) * 1970-07-22 1972-09-26 Crown Cork & Seal Co Seamless steel containers
US3730383A (en) * 1971-07-29 1973-05-01 Aluminum Co Of America Container body and a method of forming the same
DE102004025018B4 (de) 2003-08-04 2017-03-30 Klaus Roth Kegel- oder pyramidenförmiges Behältnis

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3693828A (en) * 1970-07-22 1972-09-26 Crown Cork & Seal Co Seamless steel containers
US3730383A (en) * 1971-07-29 1973-05-01 Aluminum Co Of America Container body and a method of forming the same
DE102004025018B4 (de) 2003-08-04 2017-03-30 Klaus Roth Kegel- oder pyramidenförmiges Behältnis

Also Published As

Publication number Publication date
DE1994351U (de) 1968-09-19
DK117819B (da) 1970-06-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69626861T2 (de) Verfahren zur herstellung eines aerosolbehälters
DE2304957A1 (de) Produktabgabebehaelter
EP1976764B1 (de) Verschliessbare öffnungsvorrichtung gefertigt mit einem halbfabrikat und verfahren zur montage desselben
EP1897815B1 (de) Ausgiesser aus Kunststoff für Folienbeutel
DE2622979C3 (de) Behalter zum Verpacken von unter Druck stehenden Flüssigkeiten
DE2038540A1 (de) Falzverbindung und Verfahren zum Herstellen derselben
DE2308420A1 (de) Einendig offener behaelter aus metall
AT272187B (de) Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt
CH602423A5 (en) Sealed base metal container prodn.
CH448781A (de) Mittels Doppelfalzung auf einen Büchsenkörper aufzubördelnder Metallverschlussdeckel
DE9203141U1 (de) Kollabierbarer Kunststoffbehälter, insbesondere zur Verwendung in einer Einrichtung, bei der der Behälterinhalt durch Druckbeaufschlagung entnommen wird
DE2647607A1 (de) Verpackungsbehaelter fuer fluessigkeiten
DE1904953A1 (de) Verpackungsdose,insbesondere fuer gashaltige Fluessigkeiten
DE4007381A1 (de) Durch doppelfalznaht verschliessbare zwei- oder dreiteilige dose aus blech und verfahren zu ihrer herstellung
EP0096826B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Fliessmittelpackung
DE19708826C2 (de) Behälter, insbesondere Dose, aus dünnwandigem Blech
EP3589556B1 (de) Behälterverpackung und verfahren zur deren herstellung
EP0474837B1 (de) Dreiteilige verpackung aus metall- oder metall/kunststoff-verbundfolie
AT234024B (de) Behälter aus steif-elastischem Kunststoffmaterial
DE3247759A1 (de) Verformbarer behaelter mit fuellarmatur
DE69100497T2 (de) Fass mit Ausbuchtungen.
DE3042962C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung zwischen der stirnseitigen Öffnung einer mit festen oder verfestigbaren vorzugsweise radioaktiven Abfällen gefüllten Blechtrommel und einem in die Öffnung einragenden Deckel
DE4416161A1 (de) Behälter, insbesondere Dose
DE1757088C3 (de) Leicht zu öffnender Behälter aus Blech
DE2062412C3 (de) Sterilisationsfähige Verpackung in Form einer Konservendose