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Auf-und Abbettvorrichtung für Betten, Couches u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auf-bzw. Abbetten von Betten und
Couches od. dgl., wobei der Einsatz bzw. die Matratzenunterlage auf einem handelsüblichen
Kippbeschlag montiert ist und das Bettzeug tagsüber in einem verdeckten Raum unter dem Einsatz aufbewahrt wird.
Viele Betten und Couches haben bereits einen Kippbeschlag und darunter einen Bettzeugraum.
Andere wieder haben unter einem normalen Bett eine separate Bettzeuglade, welche das Bettzeug bei Tag aufnimmt. Da heutzutage die Betten bei Tag oft als Tagesliegen, also ohne Bettzeug, verwendet werden, ist die Bettzeugaufbewahrung ein dringendes Problem geworden. Die bekannten Bettzeugräume geben zwar die Möglichkeit, das Bettzeug unterzubringen, doch muss jeder einzelne Teil wie Leintuch, Polster, Tuchent bzw. Bettdecke einzeln herausgenommen, die Bettzeuglade geschlossen und das ganze dann auf das Bett Stück für Stück aufgelegt werden. Dies erfordert täglich mindestens 20 min Zeit, was für den Benutzer morgens und abends eine wesentliche Belastung darstellt.
Gegenüber dem vorstehend erwähnten Bettzeugaufbewahren zeichnet sich die erfindungsmässige Vorrichtung zum Bettzeugaufbewahren dadurch aus, dass das in der Gebrauchsanordnung aufgelegte Bettzeug sich in einer grossen Bettzeugtasche befindet, die an drei Seiten mit Druckknöpfen od. dgl. versehen ist, und an der vierten Seite mit einer am Bett-oder Couchgestell bzw. am Betteinsatz befestigten Spann-oder Einzugvorrichtung verbunden ist, mittels der die Bettzeugtasche unter den Einsatz bzw. in den für das Bettzeug vorgesehenen Bettzeugraum einbringbar ist.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt : Fig. 1 zeigt die Draufsicht der Bettzeugtasche mit Einroll-bzw. Spannvorrichtung, Fig. 2 zeigt die Seitenansicht der Bettzeugtasche mit Einroll-bzw. Spannvorrichtung, Fig. 3 zeigt den Querschnitt einer beispielsweisen Anwendung der Bettzeugtasche für ein Doppelbett.
Die Bettzeugtasche--l--ist an einer Längsseite mit einer Einzugvorrichtung--2--, z. B. einem Selbstroller od. dgl. verbunden und in Länge und Breite etwas kleiner als der Betteinsatz. Es kann diese Bettzeugtasche entweder selbst aus dem Bettlaken oder aus separatem Stoff gebildet werden. An einer Seite wird die Bettzeugtasche mit einer Einzugvorrichtung verbunden. An den übrigen drei Seiten kann die Tasche mit Druckknöpfen--5--od. dgl. geschlossen werden. Im abgebetteten bzw. eingezogenen Zustand kann die Bettzeugtasche, an der der Einzugvorrichtung gegenüberliegenden Seite, mit vorgesehenen Ringen, Klammern od. dgl., unter dem Einsatz befestigt werden, bzw. kann die Bettzeugtasche mit diesem Ende auch in einen eventuellen vorhandenen Bettzeugraum einfach hineingelegt werden.
An der gegenüberliegenden Seite wird die Bettzeugtasche von der Einzugvorrichtung --2-- gehalten. Das Aufbetten erfolgt dann so, dass zunächst der Einsatz-3mit der Matratze-4-aufgekippt wird, die Bettzeugtasche-l-herausgenommen bzw. herausgerollt und auf die Matratze --4-- gelegt wird. Nun wird die Tasche an drei Seiten geöffnet. Der Verschluss der Bettzeugtasche besteht aus Druckknöpfen od. dgl. Dann wird der obere Teil der Tasche-la-wieder unter den Einsatz gelegt. Am Bett bleibt das fertig aufgebettete Bettzeug - -6--.
Das Abbetten erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Zuerst wird der obenauf kommende Teil der
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Bettzeugtasche--la--unter dem Einsatz herausgenommen und auf das Bettzeug--6--gelegt. Dann werden die drei Seiten der Bettzeugtasche wieder zugemacht und die gesamte Bettzeugtasche
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--6--PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auf-und Abbetten von Betten, Couches od. dgl., bei der das Bettzeug tagsüber in einem verdeckten Raum unter dem Einsatz aufbewahrt wird, dadurch gekenn- zeichnet, dass das in der Gebrauchsanordnung aufgelegte Bettzeug (6) sich in einer grossen Bettzeugtasche (1) befindet, die an drei Seiten mit Druckknöpfen (5) od. dgl. versehen ist, und diese Bettzeugtasche (1) mit einer am Bett-oder Couchgestell bzw. am Betteinsatz befestigten Spann-oder Einzugvorrichtung (2) verbunden ist, mittels der die Bettzeugtasche (1) unter den Einsatz (3) bzw. in
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