CH231224A - Vorrichtung zum Spannen und Festhalten von Leintüchern auf den Liegeflächen von Betten und anderen Schlafstätten. - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen und Festhalten von Leintüchern auf den Liegeflächen von Betten und anderen Schlafstätten.

Info

Publication number
CH231224A
CH231224A CH231224DA CH231224A CH 231224 A CH231224 A CH 231224A CH 231224D A CH231224D A CH 231224DA CH 231224 A CH231224 A CH 231224A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sheet
beds
mattress
stretching
bed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Dr Clodi
Original Assignee
Eduard Dr Clodi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Dr Clodi filed Critical Eduard Dr Clodi
Publication of CH231224A publication Critical patent/CH231224A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C21/00Attachments for beds, e.g. sheet holders or bed-cover holders; Ventilating, cooling or heating means in connection with bedsteads or mattresses
    • A47C21/02Holders for loose bed elements, e.g. sheet holders; bed cover holders
    • A47C21/022Sheet holders; Bed cover holders

Landscapes

  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Spannen und Festhalten von Leintüchern auf den Liegeflächen  von Betten und anderen Schlafstätten.    Beim Herrichten von Betten wird     gkewöhn-          lich    das Leintuch über die Matratze ausge  breitet und dann an allen vier Seiten unter  die Matratze gestopft, wobei     es    auf der Liege  fläche von     Falten        geglättet    und möglichst  straff gezogen wird. Es zeigt sich aber, dass  selbst bei sehr ruhig schlafenden Personen  das Leintuch     schon    nach kurzer Zeit Falten  bildet, welche vom Ruhenden mehr oder  weniger unangenehm empfunden werden.

    Sehr unangenehm und schädlich wirken  solche     Falten    jedoch bei     Kranken,    namentlich  bei solchen, die mit hohem Fieber lange Zeit  bettlägerig     sind.    Die durch das Fieber her  vorgerufene Unruhe des Kranken verschiebt  das Leintuch, es bildet Falten, welche     be-          sonders    empfindliche     Stellen        des    Körpers  drücken und     das        sogenannte        "Aufliegen".          d.    h. Wundwerden der Haut verursachen.

    Zum Glätten und Nachspannen des Leintuches  muss das     Pflegepersonal    den Kranken umbet  ten, was, wenn es sich um eine schwerkranke,    hilflose Person handelt, eine schwierige Ar  beit für das Pflegepersonal und nachteilig  für den ruhebedürftigen und erschöpften  Kranken ist. Ist das Spannen des Leintuches  über ein leeres Bett, wenn man sich über die  ganze     Breite    desselben neigen muss und mei  stens von neben dem Bett stehenden Einrich  tungsgegenständen behindert     wird,    schon  nicht leicht und einfach, so ist es um vieles  schwieriger, wenn sich darin     ein.    Schwer  kranker befindet.  



  Es ist bekannt, gegen das Verschieben  des     Leintuches    von der Kopfseite     gegen    das  Fussende hin, das: kopfseitige Ende     des    Lein  tuches durch eine unter .dem Kopfteil der  Matratze anzubringende Leiste mittels eines  die ganze Leiste samt .dem     darübergelegten     Leintuch übergreifenden federnden Bleches  festzuhalten. Es ist auch bekannt, das Lein  tuch durch Einschieben von elastischen  Klemmstücken zwischen Matratze und Bett  wandungen gegen die     letzteren    zu drücken      und dadurch ein Verschieben des Leintuches  zu verhindern. Es ist auch bekannt, gegen  das Hinaufziehen von Leintüchern und Decke  vom Fussende des     Bettes    gegen das Kopfende.

    die     fussseitigen    Enden von Leintüchern und  Decke zwischen zwei gegeneinander einklapp  bare, mit Scharnieren und     Vorreibern    ver  bundene     Leisten    zu klemmen und diese Lei  sten am Fussende mit den vorstehenden  Schrauben und     Scharnierteilen,    von der Ma  tratze abgekehrt unter .diese zu lagern. Durch  diese Vorrichtungen können die einleitend  angeführten Schwierigkeiten nicht behoben  werden. Dieselben lassen sich jedoch durch  die erfindungsgemässe Vorrichtung beseitigen.  



  In     Fig.    1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt. Die Vorrichtung  besitzt zwei Stangen von viereckigem Quer  schnitt, aus Holz oder einem andern geeig  neten Werkstoff, von welchen die Stange 1       (Fig.    1) der Länge nach eine erhabene Leiste  2 aufweist, welche in eine Nut     ä    der Stange  4 lose eingreift. Die Stangen können auch  ein anderes Querprofil und statt Leiste und  Nut     ineinandergreifende    Zähne     oder    Riefen  haben.

   Das Leintuch 5 wird mit einem Rand  saum der Breitseite zwischen die Stangen 1  und 4 gelegt und,     indem    man beide Stangen  mit der Hand     gegeneinanderdrückt    und so       das:        Leintuch    zwischen den Stauben festhält,  wird es, ein- oder zweimal um das Stangen  paar gewickelt, worauf die elastischen Klam  mern 6 darüber     gescli.oben         -erden,    -wie in       F'ig.    1 veranschaulicht ist. Diese klemmen das  Stangenpaar 1 und 4 und das Leintuch 5 un  verrückbar zusammen.  



  Der andere gegenüberliegende Randsaum  der Breitseite des     Leintuches    5 wird in glei  cher Weise zwischen zwei Stangen la und     4a          (Fig.    2) geklemmt und auf diesen seiner gan  zen Länge nach aufgewickelt. Hierauf wird  das     Leintuch    mit den beiden     .eingeklemmten     Stangenpaaren quer auf die Matratze 7 ge  legt und die     Enden    mit den Stangen 1 und  1     unter        daes.    Kopfende der Matratze auf die  unter ihr befindliche Unterlage 8 gelegt.

   Die  Kopfwand 9 des Bettes sichert so gegen     das          Herausrutschen.    Der Deutlichkeit wegen ist    das     Leintuch    5 in     Fin.    ?     durch    eine     strich-          lierte    Linie dargestellt.

   Nun     wird    das auf  den Stangen     1a.    und 4a     aufbewickelte    Lein  tuch durch Rollen in. der Richtung des  Pfeils A über die ganze Länge der Matratze  7 abgerollt und das Ende mit den Stangen  la und 4a in gleicher Weise am Fussende  unter die Matratze gelegt., nachdem es vor  her straff bezogen und durch ein- oder zwei  maliges     Aufwickeln    zur Erreichung der ge  wünschten Spannung     verkiirzt    worden ist.

   Je       mehr,oder    je weniger man das     Leintuch,    wie  der aufwickelt, bevor man     das    Stangenpaar  la und 4a unter :die     Matratze    legt,     desto    grö  sser oder kleiner wird die     Spannung    des Lein  tuches. In dieser Weise lässt sich die Span  nung des     Leintuelies    nach Belieben regulieren.  



  Die     "seitlich    über die Matratze herunter  reichenden     Längsseiten    des Leintuches     Brau-          ehen    nicht mehr unter die     Matratze    gestopft,       sondern    können     herunterhängend    belassen  werden, so     dass    das L     ntenstopfen,    ebenfalls  eine zeitraubende     Arbeit,    entfällt.  



  Ein mit der oben     hescbriebenen    Vorrich  tung auf die     Schlafstätte        gespanntes    Lein  tuch verschiebt sieh selbst bei sehr unruhig  Schlafenden nicht, weil die unter den Ma  tratzenfestliegenden Stangen durch das Ge  wicht der     -Tatratze    und zum Teil     auch    durch  das Gewicht des darauf ruhenden Körpers       festgehalten    werden und weil sie über die       #@a.aze    Breite des Bettes reichen und einem  Verschieben der Stangen einen zu grossen       Widerstand        entgegensetzen.    Die     beschriebene     Vorrichtung lässt keine Faltenbildung des    <RTI  

   ID="0002.0065">   L:eintuehes    zu, es     bleibt    immer     gespannt,    da  her entfällt das Glätten und Nachspannen       dea        Lein.tuclie:s,    was     narnentlieh    in Spitälern  dem Pflegepersonal Arbeit und Zeit     erspart.     Auch kann Stoff in der Breite des Leintuches       gespart    werden, weil es     nicht    mehr nötig ist,  das Leintuch seitlich unter die     -latratze    zu  stopfen;

   es braucht nur     @so    breit zu sein,     dass          e.s    .die Matratze     ,seitlich    hinreichend bedeckt.  



  Einen besonderen Vorteil bietet die Vor  richtung bei     Matralzen    von Kranken, welche       durch    das lange Liegen im Krankenbett     "auf-          @,,elegen"    sind. offene Wunden mit Absonde-           rungen        haben"decubitus,    an Bettnässen leiden  und bei welchen es nicht verhindert werden       kann,        dass!    das     Leintuch    beschmutzt wird.

    Bisher wurde in solchen     Fällen    ein zusam  mengefaltetes Leintuch über einer     wasser-          dichten    Unterlage unter den Körper des       Iranken    gelegt und, wenn es beschmutzt  war, neu gefaltet oder gewechselt, so     dass     der Kranke mit der absondernden Stelle auf  einen reinen Teil des Leintuches zu liegen  kam. Dies ist bei Schwerkranken eine     beson-          ders    schwierige Arbeit für das Pflegepersonal  und erschöpft den Kranken in ganz ausser  gewöhnlichem Masse.

   Auch in einem solchen  Fall kann die Vorrichtung vorteilhaft ange  wendet werden; ein Leinwandstreifen ledig  lich von der erforderlichen Breite wird an  beiden Enden     mit    den oben beschriebenen       Stangenpaaren    und Klammern versehen quer  über das Bett gezogen und die Stangenpaare  auf     beiden    Seiten     unter,die    Matratze gelegt,  wobei vorher ein genügender Teil des Lein  wandstreifens auf einem der Stangenpaare  aufgewickelt wurde.

   Ist nun das Leintuch  auf der     Liegestelle    durch den Kranken be  schmutzt worden, so wickelt man die erfor  derliche Länge von     dem.        aufgewickelten    Teil  ab und auf dem andern Stangenpaar auf und  zieht es um     dieses    Stück unter dem Kranken  durch, .der nun wieder auf einem reinen Teil  Leintuch liegt.

   Auch das Wechseln geschieht  in einfachster     Weise,    sobald die ganze Länge  des     Leinwandstreifens    schmutzig geworden  ist, weil man den beschmutzten     Streifen     leicht     unter    dem Kranken wegziehen und  einen neuen Streifen     unter    dem Körper des  Kranken durchrollen     kann.     



  Die Erfindung ist nicht nur für Betten  in Spitälern und Anstalten gedacht, wo viele  Betten täglich hergerichtet werden müssen,  sondern für alle Arten von Schlafstätten, bei  welchen Leintücher über eine Unterlage ge  spannt werden. Auch muss erwähnt werden,    dass frische     Leintücher    gleich nach dem Bü  geln     auf,die    beschriebenen     Stangen    aufgerollt  im     Wäechekasten    bereitgehalten werden kön  nen, und     .es    ist nicht mehr notwendig, sie zu  sammenzulegen und für das     Herrichten    der       Betten    wieder aufzufalten.  



  Bei Betten, bei welchen     zwischen    dem       Ende,der    Matratze 7 und der Bettwand 9 ein  Zwischenraum B     vorbanden    ist     (Fig.    3) ist  beispielsweise ein     zylindrischer    Riegel 10  vorgesehen, der gerade so hoch über der Un  terlage 8 angebracht ist, dass das Stangen  paar 1     und    4     zwischen    dem Riegel<B>10'</B>     und,der          Unterlage    8     festgehalten    wird.  



  In     Fig.    4 ist noch eine andere Ausfüh  rung     .dargestellt,    wobei ein     eisernes    Bettge  stell angenommen ist;     das    Stangenpaar 1 und  4     wind    hier     zweckmässigerweise    durch eine  Gabel 12, welche mit Hilfe des Bolzens 13  und des     Auges    14 ein- und     ausgeschwenkt          werden    kann,     festgehalten.     



  Bei     Hängematten    werden die Stangen  paare an den Stirnflächen     ihrer    Enden mit  gerben     versehen    und mit diesen zwischen  die äussersten     Aufhängeschnüre    gespreizt, so  dass, das Leintuch sich nicht abrollen kann  und seine vorbestimmte Spannung beibehält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Spannen und Festhal- ten, von Leintüchern auf den Liegeflächen von Betten und andern Schlafstätten, gekenn- zeichnet durch zwei glatte Stangen, beste hend ans zwei mit profilierten Längsflächen durch federnde Bügel gegeneinander gedrück ten Teilen, mittels welchen nach Einklemmen der Breitseiten der Leintücher zwischen den Teilen,
    die Leintücher über den Liegeflächen abgerollt und nach Unterbringen der Stangen am Kopf- und Fussende der Schlafstätte durch Aufrollen gespannt und festgehalten werden können.
CH231224D 1941-12-20 1942-11-28 Vorrichtung zum Spannen und Festhalten von Leintüchern auf den Liegeflächen von Betten und anderen Schlafstätten. CH231224A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE888806X 1941-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH231224A true CH231224A (de) 1944-03-15

Family

ID=6834294

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH231224D CH231224A (de) 1941-12-20 1942-11-28 Vorrichtung zum Spannen und Festhalten von Leintüchern auf den Liegeflächen von Betten und anderen Schlafstätten.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH231224A (de)
FR (1) FR888806A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093969B (de) * 1953-04-25 1960-12-01 Albert Spieth Befestigungseinrichtung und Kantenschutz fuer Polsterplatten bei Sitzmoebeln
DE1150787B (de) * 1958-02-20 1963-06-27 Ernst Wild Einrichtung an einem Bett mit einem aufklappbaren Bettuchrahmen
US12433419B2 (en) 2022-11-21 2025-10-07 Travis R. Lewis Bed sheet retention systems, system components, and methods of making and using the same

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2739320A (en) * 1952-01-31 1956-03-27 Kostka Charles Child's feeding bottle support-blanket covering retainer appurtenance
US5467491A (en) * 1994-06-17 1995-11-21 Griffith; John D. Bedding anchor

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093969B (de) * 1953-04-25 1960-12-01 Albert Spieth Befestigungseinrichtung und Kantenschutz fuer Polsterplatten bei Sitzmoebeln
DE1150787B (de) * 1958-02-20 1963-06-27 Ernst Wild Einrichtung an einem Bett mit einem aufklappbaren Bettuchrahmen
US12433419B2 (en) 2022-11-21 2025-10-07 Travis R. Lewis Bed sheet retention systems, system components, and methods of making and using the same

Also Published As

Publication number Publication date
FR888806A (fr) 1943-12-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2937536C2 (de) Netzbett
DE69520953T2 (de) Betttuch mit niedriger reibung
DE8010619U1 (de) Obermatratze mit schaumstoffkern
CH231224A (de) Vorrichtung zum Spannen und Festhalten von Leintüchern auf den Liegeflächen von Betten und anderen Schlafstätten.
DE8514952U1 (de) Vorrichtung zur Lagerung und zur Lageveränderung einer Person mit Bezug zu einer Grundfläche
DE847338C (de) Moebel, insbesondere Bett od. dgl.
DE68906941T2 (de) Vorrichtung zum Festhalten.
DE293819C (de)
AT501592B1 (de) Überzug für die liegefläche eines liegemöbels
DE1150787B (de) Einrichtung an einem Bett mit einem aufklappbaren Bettuchrahmen
DE84705C (de)
DE2644064C3 (de) Bett, insbesondere für Krankenstationen in tropischen Ländern
DE102010027023A1 (de) Bett, insbesondere für Babys oder Kleinkinder
DE2741840C3 (de) Vorrichtung zum Anheben und Transportieren von Personen in liegender Stellung
DE2840868C2 (de) &#34;Wasserdichte Unterlage&#34;
DE206147C (de)
DE1938182U (de) Krankenbett mit vorrichtung zum anheben des patienten.
AT276670B (de) Auf- und Abbettvorrichtung für Betten, Couches u.dgl.
DE1491147C (de) Bespannung von Beinlagerungsschienen
DE532707C (de) Matratze oder Matratzenteil fuer Krankenbetten mit Klosettoeffnung
DE299896C (de)
DE695237C (de) In ein Doppelbett mit uebereinander angeordneten Bettboeden umwandelbares Liegemoebel
DE2914971A1 (de) Schutzabdeckung fuer betten, insbesondere krankenhausbetten
DE6809027U (de) Unterfederung fuer betten, liegen od.dgl.
DE457538C (de) Feldbett