AT279957B - Vorrichtung zum Abtasten des Spalierverlaufes von Rebenkulturen sowie zur Übertragung der Bewegungen der Abtastorgane auf das Arbeitsgerät einer Weinbaumaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Abtasten des Spalierverlaufes von Rebenkulturen sowie zur Übertragung der Bewegungen der Abtastorgane auf das Arbeitsgerät einer Weinbaumaschine

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AT279957B
AT279957B AT1036067A AT1036067A AT279957B AT 279957 B AT279957 B AT 279957B AT 1036067 A AT1036067 A AT 1036067A AT 1036067 A AT1036067 A AT 1036067A AT 279957 B AT279957 B AT 279957B
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Austria
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AT1036067A
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Cheslav Stanislavovic Tolochko
Vladimir Ivanovich Popov
Miron Vasilievich Tsitsiv
Alexandr Nikolaevi Varfolomeev
Marlen Mikhailovich Gervolsky
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Vserossysky Nii Vinogradarstva
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Description


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  Vorrichtung zum Abtasten des Spalierverlaufes von Rebenkulturen, sowie zur Übertragung der Bewegungen der Abtastorgane auf das
Arbeitsgerät einer Weinbaumaschine 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abtasten des durch Arbeitsgeräte von Weinbaumaschinen, insbesondere durch das Schneidgerät einer Weinlesemaschine zu bearbeitenden Spalierverlaufes von Rebenkulturen, sowie zur Übertragung der Bewegungen der Abtastorgane auf das Arbeitsgerät, wobei die Abtastorgane mit dem Stellmechanismus über ein Hydrauliksystem verbunden sind. 



   Die bekannten Vorrichtungen der genannten Art haben den Nachteil, dass sie bei einem unter der Last des zu erntenden Gutes ungleichmässig durchhängenden Dach des Spaliers und der dabei ungleichmässig ziehenden Spanndrähte, sowie auch bei auf Grund der Unebenheiten des Erdbodens auftretender Schrägstellungen des Schneidgerätes, ein einwandfreies Beschneiden der Oberfläche des Spaliers bzw. Abtrennen des Erntegutes nicht gewährleisten. 



   Bekannt ist auch eine Konstruktion, bei der die Weintrauben durch ein über dem Spalier geführtes Druckorgan an das mit der Weintraubenerntemaschine verbundene Schneidgerät herangeführt werden. Dies hat jedoch den Nachteil, dass das Spalier einer erhöhten Spannung ausgesetzt wird, was zu einer Streckung der gespannten Drähte führt und an den Stützpfeiler ein Kippmoment hervorruft. 



   Ziel der Erfindung ist daher eine Vorrichtung der eingangs angeführten Art, welche die aufgezeigten Mängel vermeidet und demnach ein einwandfreies Beschneiden der zu bearbeitenden Oberfläche des Spaliers durch die Arbeitsorgane der Weinbaumaschine, insbesondere die genaue Unterbringung des Schneidgerätes einer Weintraubenerntemaschine über die Fruchtstengel der Weintrauben, unabhängig vom ungleichmässigen Durchhängen des Daches des Spaliers unter der Last der Weintrauben, sowie der Schrägstellung der Maschine auf Grund der Unebenheiten des Erdbodens in den Zwischenräumen der Reihenpflanzungen des Weingartens, gewährleistet. 



   Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass die Abtastorgane, sowie mit diesen verbundene Schiebersteuerungen des Hydrauliksystems am Schneidgerät befestigt sind, welches an der Maschine mittels Stellorgane räumlich bewegbar angebaut ist. 



   Nach einem Merkmal der Erfindung können die Abtastorgane als gelenkig abgefederte gekrümmte Platten ausgebildet sein, wobei jede mittels einer Zugstange mit einer Schieberstange der Schiebersteuerung verbunden und oberhalb des Schneidgerätes etwas hinter seinen Schneidklingen befestigt ist und dass die Stellorgane Arbeitszylinder aufweisen, denen mindestens je eine mit dem Maschinenrahmen verbundene Führung für eine am Schneidgerät angelenkte Stange zugeordnet ist. 



   Nach andern Merkmalen der Erfindung können an der Oberseite des Schneidgerätes, etwas hinter seinen Schneidklingen, Sperrvorrichtungen angeordnet und als gelenkig abgefederte, über ein 

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 Zuggestänge und Hebelgestänge mit den Schiebern der Schiebersteuerungen verbundene, gekrümmte Platten ausgebildet sein, die ein getrenntes Aus- und Einrücken der Abtastorgane in ihre Betriebsstellung ermöglichen. Die Platten der Sperrvorrichtungen können an einem Tragbalken des Schneidgerätes neben den Platten der Abtastorgane befestigt sein.

   Die letzteren können wieder mit den Schieberstangen der Schiebersteuerungen mittels teleskopartig angeordneter Hülsen verbunden sein, zwischen denen Federn angeordnet sind, wobei die einen Hülsen mit dem das Schneidgerät tragenden Balken und die andern Hülsen mit den Platten der Abtastorgane starr verbunden sind. 



   Gemäss weiteren Erfindungsmerkmalen können die Federn mit ihrem einen Ende am Boden der Hülsen und mit ihrem andern Ende gegen Schrauben abgestützt sein, mit deren Hilfe die Kraft, mit der das Spalier der Rebenkultur angehoben wird, einstellbar ist. Die erwähnten Schrauben können in den am Tragbalken befestigten Hiilsen angeordnet und am Ende der Schrauben Auflageteller zum Abstützen der Federn vorgesehen sein. Zur Einstellung der Kraft, mit welcher das Spalier der Rebenkultur angehoben wird, können Kompensatoren vorgesehen sein, die mit den freien Enden der Platten der Abtastorgane verbunden sind und mit den Schiebersteuerungen, sowie den Arbeitszylindern der Stellorgane in Wirkverbindung stehen.

   Jeder Kompensator kann ein Gehäuse aufweisen, dessen Hohlraum mit der Schiebersteuerung, sowie mit dem unteren Teil des Arbeitszylinders in Verbindung steht und mittels einer Stange über eine Feder mit dem freien Ende der Platte verbunden ist. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles, welches in den Zeichnungen schematisch dargestellt ist, näher erläutert. In diesen zeigt   Fig. 1   das Schaltschema der Vorrichtung zum Abtasten des Spalierverlaufes von Rebenkulturen, sowie zur übertragung der Bewegungen der Abtastorgane auf die Schneidgeräte einer Weintraubenerntemaschine, Fig. 2 die Vorrichtung gemäss   Fig. 1   in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   III-III   in   Fig. 2, Fig. 4   im Längsschnitt die Vorrichtung zur automatischen Einstellung der Kraft zum Anheben des Daches des Spaliers mittels des Kompensators und Fig. 5 den Kompensator in der Stellung der maximalsten Belastung des Schneidgerätes durch das Dach des Spaliers. 



   Die gemäss   Fig. 1   in Verbindung mit einer Weintraubenerntemaschine im Schema gezeigte Vorrichtung besitzt Abtastorgane-1, 2-- die auf einem   Tragbalken --3-- eines Schneidgerätes   - der Maschine montiert sind. Am Tragbalken --3-- sind Schiebersteuerungen --5,6-befestigt und mit den   Abtastorganen-1, 2- gegenseitig   gekuppelt. Die Vorrichtung weist ausserdem 
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 --7-- auf,noch ein Hydrauliksystem-9-, welches die Zuführung des flüssigen Druckmediums zu den   Steuerungen-5, 6-   und den hydraulischen   Antrieb --10-- für   das   Schneidgerät--4--   gewährleistet, sowie Sperrvorrichtungen-11, 12- vorgesehen. 



   Die Abtastorgane-1, 2-- sind als gelenkig abgefederte gekrümmte   Platten-13, 14-   ausgebildet, die mit ihrem einen Ende an eine Konsole --15,16-- des Tragbalkens --3-- angelenkt sind. Im Mittelteil der gekrümmten   Platten-13, 14--   sind an den Innenwandungen derselben Gelenke --17,18-- vorgesehne, über die jede der beiden Platten mittels einer   Zugstange-19, 20-   
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 angeordnet, welche die Platten jeweils in ihre Ausgangsstellung zurückbringen.

   Das Schneidgerät - weist zwei   Drehscheiben-26, 27-   mit einem   Keilriemen --28-- auf,   an dem die   Schneidklingen-25-festgemacht   sind. 
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    --26-- des Schneidgerätes --4-- wird--10-- bewegt.   Die   Scheibe --27-- ist   zwecks Spannung des   Keilriemens-28-verschiebbar.   



  Zwischen den beiden Drehscheiben-26, 27-- sind noch Stützscheiben vorgesehen, die in den Zeichnungen weggelassen wurden. Die   Stellorgane-7-weisen Arbeitszylinder-29, 30-   mit Kolbenstangen-31, 32- auf, denen mindestens je eine mit dem Maschinenrahmen-8verbundene   Führung --33, 34-- für   eine am Schneidgerät --4-- angelenkte Stange --35,36-zugeordnet ist. Die   Kolbenstangen-31, 32-   wie auch die   Stangen-35, 36-   sind mit dem   Tragbalken --3-- gelenkig   verbunden. 



   Das   Hydrauliksystem --9-- weist   eine Zahnradpumpe-37--, ein   Steuerungspult-38--,   ein   Filter --40-- für   die Ölreinigung, einen   Behälter --42-- für   die Betriebsflüssigkeit, eine   Rohrleitungsanlage --43-- und   ein   Schutzventil-44-auf.   



   Die Sperrvorrichtungen-11, 12- sind ebenfalls an der Oberseite des Schneidgerätes --4--, etwas hinter seinen   Schneidklingen --25-- angeordnet   und sind als abgefederte, mittels Gelenke 

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   --49, 50-- über   ein Zuggestänge-51, 53 : 52, 54-- und   Hebelgestänge--55, 56--   mit den Schiebern--57,58--derSchiebersteuerungen--5,6--verbundene, gekrümmtePlatten--45,46-ausgebildet, die ein getrenntes Aus- und Einrücken der Abtastorgane --1,2-- in ihre Betriebsstellung ermöglichen. Die Platten --45,46-- der Sperrvorrichtungen --11,12-- sind mit einem Ende neben den   Platten-13, 14-   der Abtastorgane-1, 2-- mit   Konsolen-47, 48-   des Tragbalkens   --3--   gelenkig verbunden.

   Die Abfederung und Zurückbringung der   Platten--45, 46-- in   ihre Ausgangsstellung während des Betriebes erfolgt auch in diesem Falle wieder durch zwischen ihnen und dem Tragbalken --3-- angeordnete Federn --59,60--. 



   Bei den in den Fig. 2 und 3 dargestellten Abtastorganen --1,2-- sind die gekrümmten Platten 
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 teleskopartig angeordneter   Hülsen--63, 66--   verbunden, zwischen denen sich Federn-64befinden, wobei die einen   Hülsen --65-- mit   den das Schneidgerät --4-- tragenden Balken --3-- und die andern   Hülsen --63-- mit   den Platten --13,14-- der Abtastorgane --1,2-starr verbunden sind. 



   Die   Federn --64-- sind   mit ihrem einen Ende am Boden der   Hülsen --63-- und   mit ihrem andern Ende gegen Schrauben --65-- abgestützt, die in den am   Tragbalken-3-befestigten   Hülsen --66-- angeordnet sind und mit deren Hilfe die Kraft, mit der das Spalier der Rebenkultur angehoben wird, einstellbar ist. Am Ende dieser   Schrauben --65-- sind   Auflageteller zum Abstützen der   Federn --64-- vorgesehen.   



   Zur automatischen Einstellung der Kraft, mit welcher das Dach des Spaliers einer Rebenkultur angehoben wird, sind die in den Fig. 4 und 5 dargestellten   Kompensatoren --67-- vorgesehen,   die ein Gehäuse --68-- aufweisen, mit den freien Enden der   Platten-13, 14-   der Abtastorgane   - -1, 2--   verbunden sind und mit den Schiebersteuerungen-5, 6-- sowie den Arbeitszylindern --29,30-- der Stellorgane --7-- in Wirkverbindung stehen. Zu diesem Zwecke weist das Gehäuse --68-- des Kompensators --67-- einen Hohlraum --74-- auf, der mit der Schiebersteuerung   - -5, 6--   sowie mit dem unteren Teil des   Arbeitszylinders-29, 30- in   Verbindung steht. Im Hohlraum --74-- des Gehäuses --68-- ist ein Metallbalg --69-- angeordnet, der mittels einer 
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   In Fig. 4 ist der   Kompensator --67-- in   einer Stellung dargestellt, in der das   Schneidgerät   --4-- der maximalsten Belastung durch das Dach des Spaliers ausgesetzt ist. 



   Im folgenden wird die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Abtastvorrichtung in bezug auf die Weintraubenerntemaschine näher erläutert. 



   Bei der Einfahrt der Weintraubenerntemaschine in Zwischenräume von Rebenpflanzungen wird von der Bedienungsperson durch das Steuerungspult --38-- der hydraulische Antrieb und die Abtastvorrichtung in Betrieb gesetzt. Dabei wird von der   Zahnradpumpe --37-- dem   Druckraum der 
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6-- Betriebsflüssigkeit zugefbhrt.Endstellung. Es soll daher die Druckflüssigkeit den unteren Hohlräumen der Arbeitszylinder   - -29, 30-- zugeführt   werden, damit der Tragbalken --3-- nach oben bewegt wird. Der Aufstieg der Enden des Tragbalkens --3-- erfolgt jedoch noch nicht, weil in die Arbeitszylinder noch keine Druckflüssigkeit gelangt, solange die Eingangsöffnungen durch die   Schieber-57, 58-   der Steuerungen --5,6-- überdeckt sind. 



   Zu Beginn des Startes der Weintraubenerntemaschine senken sich die   Platten-45, 46-   der Sperrvorrichtungen --11,12-- wenn sie das Dach des Spaliers berühren und um die Gelenke der Konsolen-47, 48- schwenken. Die Platten-45, 46- verschieben über die Zugstangen   - -53, 54--   und Hebelstangen-55, 56-- die   Schieber-57, 58-   der Steuerungen der Sperrvorrichtungen-11, 12--. 



   Dabei wird die Zufuhr der Druckflüssigkeit in die Schiebersteuerung-5, 6- der Abtastorgane --1,2-- sichergestellt. Die   Platten-13, 14-   der Abtastorgane --1,2-- werden zu Beginn des Arbeitseinsatzes durch die   Federn-23, 24-   nach oben gedrückt. Die   Stangen-21, 22-   der Schieber sind ebenfalls nach oben gebracht und sobald durch die   Schieber-57, 58-   der Sperrvorrichtungen der Zugang der Betriebsflüssigkeit durch die Stangen--21, 22-- der 

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 Schiebersteuerungen-5, 6-- der Abtastorgane-1, 2-- geöffnet wird, beginnt der Druck in den unteren Hohlräumen der   Arbeitszylinder--29, 30-- wirksam   zu werden, der   Tragbalken --3-- mit   dem Schneidgerät-4--, den   Platten-13, 14- und   den   Platten --45,

   46-- beginnt zu   steigen, wobei sämtliche Platten an das Dach des Spaliers gepresst werden. 



   Nachdem der Tragbalken --3-- samt dem   Schneidgerät --4-- mit   dem Dach des Spaliers in Berührung gekommen ist, wird während der weiteren Aufwärtsbewegung des   Tragbalkens --3-- der   
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 werden die Platten --13,14-- der Abtastorgane --1,2-- wenn sie das Dach berühren und wenn die Starrheit der   Federn--23, 24-- überwunden   ist, zum Stehen gebracht, aber bei andauernder Aufwärtsbewegung des   Tragbalkens --3-- beginnen   sie in bezug auf diesen Balken wieder zu sinken,   d. h.   sich vorerst um die Gelenke der   Konsolen-15, 16-   zu verschwenken.

   Dabei drücken die   Zugstangen-19, 20-   die   Schieberstangen--21, 22-- bei   gleichzeitigem Zusammenpressen der   Federn--23, 24-- nach   unten, wobei die Zuführung der Druckflüssigkeit zu den Arbeitszylindern   - -29, 30--   unterbunden wird. Die Aufwärtsbewegung des   Tragbalkens --3-- samt   dem 
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   An Stellen längs des Weges der Weintraubenerntemaschine, an denen das Dach des Spaliers durchzuhängen beginnt, wird der Druck des Daches an die Platten-13, 14-- der Abtastorgane   - -1, 2-- vergrössert.   Dieser Druck überwindet die Starrheit der   Federn-23, 24--,   verschwenkt die 
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    14-Tragbalkens --3-- zusammen   mit dem Schneidgerät-4--, beginnen zu sinken. Sobald der Druck des Spalierdaches an die   Platten-13, 14- durch   die Absenkung des   Tragbalkens --3-- vermindert   wird, werden die   Schieberstangen-21, 22- unter   Einwirkung der   Federn-23, 24- durch   die Zugstangen wieder nach oben gebracht, die Zuführung der Betriebsflüssigkeit zu den Arbeitszylindern hört auf und der Tragbalken bleibt stehen.

   Die Abtastorgane und die Platten-45, 46- der Sperrvorrichtungen werden durch die   Federn-23, 24   und 59, 60-- ständig an das Dach des Spaliers angedrückt. Dabei werden die   Platten-45, 46- in   bezug auf das Dach mit den   Platten-13, 14--   der Abtastorgane-1, 2-- nach oben bzw. nach unten verschoben, aber die Grösse des Ganges derselben ist so gewählt, dass dabei keine überdeckung der Druckräume bei den Schiebersteuerungen --5, 6-- erfolgt. 



   Sind beim Bewegungsverlauf der Weintraubenerntemaschine auf dem Dach des Spaliers keine Weintrauben vorhanden, was bei Ausfall einzelner Reben eintreten kann, werden die Platten --45, 46-- der Sperrvorrichtungen, ohne auf Abstützung durch die   Federn-50, 60- zu   treffen, nach oben zurückgeschleudert, infolgedessen werden auch die mit denselben Platten gekuppelten   Zugstangen-53, 54-   sowie die Hebelstangen-55, 56-- umgekehrt und der Druck der Betriebsflüssigkeit auf die   Schieberstangen-21, 22--   der Abtastorgane-1, 2- hört auf.

   Der Zufluss der Betriebsflüssigkeit wird in beiden Druckräumen der   Arbeitszylinder --30-- gesperrt   und der   Tragbalken --3-- mit   dem   Schneidgerät-4-bleibt   in bezug auf das Dach des Spaliers unbeweglich, so dass eine Beschädigung des Schneidgerätes verhindert wird.

   Dasselbe erfolgt bei der Ausfahrt der Erntemaschine aus den Zwischenräumen der Reihenpflanzungen der Reben, wo es keine Abstützung für die Platten --13,14-- der Abtastorgane --1,2-- und der   Platten-45, 46- der     Sperrvorrichtungen-11, 12- gibt.    
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 Sperrvorrichtungen, welche auch die beiden Schiebersteuerungen-5, 6-- betätigen, sowie die beiden   Arbeitszylinder --29, 30--   angeordnet sind, können die Enden dieses Tragbalkens unabhängig voneinander verschoben werden, wodurch der Ausgleich des ungleichmässigen Durchganges des Dachspaliers und der Ausgleich der Schrägstellungen der Erntemaschine auf Grund der Unebenheiten des Erdbodens gewährleistet wird. 



   Die verstellbare Kraft der Platten --13,14-- der Abtastorgane --1,2-- und folglich die Kraft der Unterstützung des Daches des Spaliers hängt wesentlich von der Starrheit der   Federn-23, 24-   ab. Wird das Erntegut auf dem Dach schwer sein, dann ist zum Ausgleich desselben vor den Schneidkanten --25-- des Schneidgerätes --4-- ein grüsserer Kraftaufwand des Einzugs erforderlich. Die Einstellung der Kraft zur Unterstützung des Daches wird vor Beginn der Arbeit der 

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 Erntemaschine vorgenommen. Zur Steigerung der für die Unterstützung des Daches erforderlichen Kraft genügt es, die Feder --64-- vorzeitig zusammenzudrücken, zu welchem Zwecke die Regelschraube --65-- im Uhrzeigersinn eingeschraubt wird.

   Zur Verminderung der Unterstützungskraft wird die Starrheit der   Feder-64, 23, 24-   durch Drehen der Regelschraube --65-- entgegen dem Uhrzeigersinn abgeschwächt. Bei der Regelung der Unterstützungskraft wird die Starrheit der Feder nur ungefähr eingestellt. 



   Bei den oft erheblichen Schwankungen des Ernteertrages bei den einzelnen Weinreben ist es erforderlich, die Unterstützung des Vorhanges des Spaliers häufig zu regeln. In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel der Regeleinrichtung mit selbsttätiger Änderung der Unterstützung des Spalierdaches proportional zum Gewicht des auf dem Dach befindlichen Erntegutes dargestellt. In 
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 wodurch die   Kolbenstange --31-- desselben   verschoben wird. Gleichzeitig gelangt die Betriebsflüssigkeit über die Rohrleitung --75-- zum Hohlraum --69-- des Kompensators --75--, wodurch der Metallbalg-69-auseinandergedrückt wird. Dabei wird die Federndes Kompensators --67-- zusammengedrückt und ie   Stange --71-- nach   oben geschoben.

   Berührt die   platte --13-- zu   diesem Zeitpunkt das Dach des Spaliers, so erfolgt das Zusammendrücken der Feder   --23-- der Platte-13-des   Abtastorganes. Der Druck an das Dach wird dabei vergrössert. Sobald der Druck im Hohlraum des   Balges --69-- durch   die Starrheit der   Feder --72-- ausgeglichen   ist, wird die Verschiebung der   Stange --71-- nach   oben beendet, aber die   Feder --73-- der Platte   --13-- vorzeitig zusammengedrückt, indem die durch die Regelungen aufgegebene Starrheit und der Druck an das Dach des Spaliers einen bestimmtn aufgegebenen Wert angenommen hat. 



   Bei Erreichung einer bestimmten Unterstützung des Daches durch den   Tragbalken --3-- wird   der Druck des Daches auf die   platte --13-- des   Abtastorganes die Starrheit der Feder-23- übersteigen und diese Platte nach unten bringen. Dabei sinkt die   Schieberstange --21-- und   sperrt die Zuführung der Druckflüssigkeit zum Arbeitszylinder. Das Steigen des Tragbalkens hört auf. 



   Trifft die Erntemaschine auf einen Abschnitt, bei dem das Gewicht des Spalierdaches zunimmt, so wird sich auch der auf den   Tragbalken --3-- ausgeübte   Druck vergrössern und über die Kolbenstange 31 des Arbeitszylinders --29-- dem Druckraum b desselben und von diesem über die zum Hohraum des Balges --69-- führende Rohrleitung --75-- auf letzteren übertragen. 



  Der   Balg --69-- beginnt   sich zu strecken, wobei die Feder --72-- des Kompensators --67-und die   Feder   Platte --13-- zusammengepresst werden. 



   Da der Kompensator --67-- durch die   Rohrleitung --75-- mit   dem Druckraum des   Arbeitszylinders --29-- in   Verbindung steht, die Schieberstange --21-- der Steuerung --5-sich jedoch in der Neutralstellung befindet, wird die Platte ihre Stellung in bezug auf das Dach des Spaliers nicht ändern, sondern noch stärker an dasselbe andrücken. In iesem Falle ist zur Ableitung des Tragbalkens --3-- vom Dach her nach unten eine grössere Kraft des Andruckes an die Platte - 13-- erforderlich, d.h. die Kraft des Einzuges des Daches vergrössert sich proportional zum Gewicht eines grösseren Ernteertrages auf dem entsprechenden Abschnitt des Spalierdaches. Ein solcher Einzug hat allerdings eine bestimmte Grenze, um Beschädigungen des Daches zu vermeiden, wenn die Erntemaschine   z.

   B.   einen Maulwurferdhaufen anfährt oder das Dach besonders stark durchhängt. Bei der Konstruktion des Kompensators gemäss Fig. 5 ist dies berücksichtigt, indem die maximal zulässige Grösse der Unterstützung des Daches durch die Regelmutter.--76-und die Starrheit der Feder --72-- des Kompensators --67-- einstellbar ist.

   Wenn die   Feder --72-- bis   zur Berührung der Windungen zusammengedrückt wird, kann die Feder --24-- der Platte --13-- des Abtastorganes   --1-- nicht   mehr zusammengepresst werden. übersteigt daher in diesem Falle der Druck des Daches die Starrheit der   Feder --23-- so erfolgt   die Schwenkung der   Platte --13-- um   das Gelenk der Konsole die Schieberstange --21-- wird nach unten geschoben und die Druckflüssigkeit dem oberen Hohlraum a des Arbeitszylinders --29-- zugeführt, und in der Folge beginnt der   Tragbalken --3-- zu   sinken. 



   Beim Senken des   Tragbalkens --3-- wird   die Druckflüssigkeit im Hohlraum b des Arbeiszylinders --29-- verringert und folglich fällt auch der Druck im Hohlraum des Balges 
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 auch die Unterstützung des Daches. 



   Beim Absenken des   Tragbalkens --3-- bleibt   die Platte --13-- des Abtastorganes --1-- an das Dach des Spaliers gepresst, und es erfolgt eine Verschiebung der   Schiebersteuerung --5-- in   bezug 

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 auf die Schieberstange-21--. Diese Verschiebung erfolgt so lange, bis die Schieberstange-21-die Eintrittskanäle der   Schiebersteuerung --5-- überdeckt,   wobei die Zufuhr der Druckflüssigkeit in den   Arbeitszylinder --29-- und   die Ablenkung des   Tragbalkens --3-- vom   Dach her eingestellt wird. 



   Auf dem   Tragbalken --3-- werden   in der Praxis zwei solche Kompensatoren angebracht und daher wird die Unterstützung des Daches durch die beiden   Platten-13, 14- differenziert   von dem Teil des Gewichtes desselben für je eine dieser Platten abhängig ausgeführt. 



   Die Weintrauben verteilen sich nach der Breite des Daches gewöhnlich unregelmässig, aber beim Einsatz einer Konstruktion mit zwei Kompensatoren verbessert sich die Qualität des eingebrachten 
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    --25-- desSchneidgerätes --4-- besser   geebnet wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Vorrichtung zum Abtasten des durch Arbeitsgeräte von Weinbaumaschinen, insbesondere durch das Schneidgerät einer Weinlesemaschine zu bearbeitenden Spalierverlaufes von Rebenkulturen sowie zur übertragung der Bewegungen der Abtastorgane auf das Arbeitsgerät, wobei die Abtastorgane mit 
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 dass die Abtastorgane (1, 2) sowie mit diesen verbundene Schiebersteuerungen (5, 6) des Hydrauliksystems (9) am Schneidgerät (4) befestigt sind, welches an der Maschine mittels Stellorgane (7) räumlich bewegbar angebaut ist. 
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Claims (1)

  1. dass(1, 2) als gelenkig abgefederte gekrümmte Platten (13, 14) ausgebildet sind, wobei jede mittels einer Zugstange (19, 20) mit einer Schieberstange (21, 22) der Schiebersteuerung (5, 6) verbunden und oberhalb des Schneidgerätes (4) etwas hinter seinen Schneidklingen (25) befestigt ist und dass die Stellorgane (7) Arbeitszylinder (29, 30) aufweisen, denen mindestens je eine mit dem Maschinenrahmen (8) verbundene Führung (33, 34) für eine am Schneidgerät (4) angelenkte Stange (35, 36) zugeordnet ist. EMI6.4 Oberseite des Schneidgerätes (4) etwas hinter seinen Schneidklingen (25) Sperrvorrichtungen (11, 12) angeordnet und als gelenkig abgefederte, über ein Zuggestänge (51, 53 ;
    52, 54) und Hebelgestänge (55, 56) mit den Schiebern (57, 58) der Schiebersteuerungen (5, 6) verbundene, gekrümmte Platten (45, 46) ausgebildet sind, ie ein getrenntes Aus- und Einrücken der Abtastorgane (1, 2) in ihre Betriebsstellung ermöglichen. EMI6.5 der Sperrvorrichtungen (11, 12) an einem Tragbalken (3) des Schneidgerätes (4) neben den Platten (13, 14) der Abtastorgane (1, 2) befestigt sind. EMI6.6 der Abtastorgane (1, 2) mit den Schieberstangen (21, 22) der Schiebersteuerungen (5, 6) mittels teleskopartig angeordneter Hülsen (63, 66) verbunden sind, zwischen denen Federn (64) angeordnet sind, wobei die einen Hülsen (66) mit dem das Schneidgerät (4) tragenden Balken (3) und die andern Hülsen (63) mit den Platten (13, 14) der Abtastorgane (1, 2) starr verbunden sind (Fig.
    2). EMI6.7 ihrem einen Ende am Boden der Hülsen (63) und mit ihrem andern Ende gegen Schrauben (65) abgestützt sind. mit deren Hilfe die Kraft, mit der das Spalier der Rebenkultur angehoben wird, einstellbar ist (Fig. 2). EMI6.8 in den am Tragbalken (3) befestigten Hülsen (66) angeordnet sind und am Ende der Schrauben Auflageteller zum Abstützen der Federn (64) vorgesehen sind (Fig. 2). EMI6.9 dassKraft, mit welcher das Spalier der Rebenkultur angehoben wird, Kompensatoren (67) vorgesehen sind, die mit den freien Enden der Platten (13, 14) der Abtastorgane (1, 2) verbunden sind und mit den Schiebersteuerungen (5, 6) sowie den Arbeitszylindern (29, 30) der Stellorgane (7) in Wirkverbindung stehen (Fig.
    3). EMI6.10 <Desc/Clms Page number 7> (67) ein Gehäuse (69) aufweist, dessen Hohlraum (74) mit der Schiebersteuerung (5, 6) sowie mit dem unteren Teil es Arbeitszylinders (29, 30) in Verbindung steht und mittels einer Stange (71) über eine Feder (73) mit dem freien Ende der Platte (13, 14) verbunden ist (Fig. 4).
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