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Dünnwandiges Drainagerohr
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aufeinandergelegt und in Längsrichtung relativ zueinander verschoben zu werden, so dass sich die ausgestanzten Zungen der beiden übereinanderliegenden Flansche über-bzw. untergreifen und eine feste Verbindung der beiden Rohrschalen miteinander hergestellt wird. Dabei können je zwei benachbarte Drainagerohrstücke, die etwa eine Länge von 1 bis 2 m besitzen, im Rahmen des durch die Zungenverklammerung verbleibenden Spieles mit ihren Enden leicht ineinandergesteckt werden, so dass zwischen den aneinandergereihten Drainagerohrstücken keine Spalten verbleiben und daher das gesammelte Wasser an den Verbindungsstellen der Rohrstücke nicht wieder ausfliessen kann.
Da die jeweils obere Rohrschale Mantelöffnungen aufweist, kann das Grundwasser aus dem umgebenden Erdreich leicht in das Drainagerohr eindringen, wogegen die untere Rohrschale eine Rinne zum Sammeln und Ableiten des Wassers bildet. Besonders zweckmässig ist es, wenn die Mantelöffnungen durch ausgestanzte und einwärts gebogene Lappen gebildet sind. Dadurch lassen sich die notwendigen Mantelöffnungen einfach herstellen und es ergibt sich der weitere Vorteil, dass die einwärts gebogenen Lappen das Eindringen von Fremdkörpern, wie Steinen, Erdklumpen u. dgl., in das Rohr weitgehend verhindern.
Die Rohrschalen sind aus Blech u. dgl. gefertigt, weisen somit ein verhältnismässig geringes Gewicht auf und sind unzerbrechlich, so dass sich gegenüber den üblichen keramischen Rohrstücken beträchtliche Vorteile ergeben, die insbesondere auch darin liegen, dass die einzelnen Rohrstücke nunmehr wesentlich länger bemessen werden können, wodurch sich der Verlegungsvorgang beschleunigen lässt.
Es ist zwar bereits bekannt, Bleche durch ausgestanzte, beim Zusammenstecken über-bzw. untereinandergreifende Randzungen zu verbinden und eine derartige Verbindungsart auch für die überlappenden Ränder eines zu einem Rohr zusammengerollten Blechbandes vorzusehen, doch handelt es sich hiebei nicht um Rohrschalen und vor allem nicht um zu einem Rohr zusammensteckbare Rohrschalen.
Das erfindungsgemässe Rohr ist nicht nur für Drainagezwecke verwendbar. Es könnten beispielsweise zwei Rohrschalen mit Vorteil auch als Baumschutz gegen Wildverbiss an Stelle der bisher üblichen Schutznetze, Drahtgitter, Holzstabmatten od. dgl. benutzt werden. Es brauchen nur die beiden Rohrschalen um den zu schützenden Stamm eines Jungbaumes gestellt und zusammengesteckt zu werden, wobei sich gleichzeitig ein erwünschter Schutz des Stammes gegen zu starke Sonnenbestrahlung oder gegen Frosteinfluss ergibt.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel einen Teil eines erfindungsgemässen Drainagerohres im Schaubild.
Das erfindungsgemässe Drainagerohr besteht aus zwei etwa halbzylindrischen Blechrohrschalen
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Längsrichtung verlaufen, wobei die Zungen der oberen Rohrschale--2--entgegengesetzt zu den Zungen der unteren Rohrschale gerichtet sind. Die beiden Rohrschalen--l und 2--lassen sich daher zu einem vollen Rohr zusammenstecken, indem die Rohrschalen mit ihren Flanschen--2- aufeinandergelegt und dann relativ zueinander in Längsrichtung verschoben werden, so dass die Zungen - einander über-bzw. untergreifen.
Allerdings werden die Rohrschalen--1, 2-- nicht in der dargestellten Lage aufeinandergesetzt, es wird vielmehr die obere Rohrschale--2--der unteren gegenüber so weit nach links versetzt, dass die Stirnflächen beiden Rohrschalen nach der relativen Längsverschiebung in einer Ebene liegen. Die Flansche--3--beider Rohrschalen können mit bei
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einwärts gebogene Lappen --7-- auf. Das abzuführende Wasser kann durch die Mantelöffnungen --6-- in das Rohr eindringen, sich in der unteren Rohrschale--l--sammeln und abfliessen, wobei die Enden benachbarter Rohrstücke ineinandergesteckt werden, um ein Austreten des Wassers an den Stossstellen der Rohrstücke zu vermeiden.