AT294514B - Elektrohydraulische Steuerung für Ventile - Google Patents

Elektrohydraulische Steuerung für Ventile

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AT294514B
AT294514B AT940169A AT940169A AT294514B AT 294514 B AT294514 B AT 294514B AT 940169 A AT940169 A AT 940169A AT 940169 A AT940169 A AT 940169A AT 294514 B AT294514 B AT 294514B
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Kromschroeder Ag G
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrohydraulische Steuerung für Ventile 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   B.In den Zeichnungen sind die gleichen Teile mit denselben Bezugsziffern versehen. 



   Grundsätzlich ist in den Zeichnungen ein Ventil   mit--l--und   eine zugehörige Steuereinrichtung mit--2--bezeichnet. Das Ventil--l--besitzt in seinem Ventilgehäuse --3-einen Eingang --4--, Ventildurchgang --5-- und Ausgang --6--. Ein Ventilverschlusskörper --7-- beherrscht den   Ventildurchgang --5-- und   wird durch eine sich am   Ventilgehäuse--3--   abstützende   Rückholfeder-8--an   den Ventilsitz --9-- gedrückt. Die Wirkverbindung zwischen dem Ventilverschlusskörper --7-- und der   Steuereinrichtung --2-- wird   durch eine Spindel - hergestellt. Die   Steuereinrichtung --2-- besteht   aus einem Gehäuse --1--, das 
 EMI3.1 
 
B. öl,- 12-- angeordneten Pumpe --15--, Druckschalter --16-- und ersten Ventil-17-.

   Die   Pumpe --15-- besteht   im wesentlichen aus einem elektromotorischen   Antrieb-18-,   Zylinder 
 EMI3.2 
 
Kolben-20-und- gelangt in der äusseren Stellung des Kolbens --20-- vom Vorratsbehälter --12-Druckflüssigkeit in den Zylinder--19--. 
 EMI3.3 
    -16-- in Verbindung.- -34--,   einer am Drehpunkt--35--gelagerten Ankerklappe--36--und einer als Verschlusskörper dienende   Kugel-37-.   Im   Ventilgehäuse-3-ist   ein verstellbarer Anschlag   - -33-- angeordnet.    



   In dem Schaltdiagramm der Fig. 2 ist ausserdem ein Regelschalter, z. B. Thermostat,   mit--38-   und ein einer nicht dargestellten Sicherheitseinrichtung zugeordneter Schalter   mit --39-- bezeichnet.   



  Die Bezeichnung der Stromkreise entspricht der in der Fig. 4 angegebenen Ziffern. 



   In der Ausführung nach Fig. 3 ist dem ersten   Ventil --17-- ein   dem Ausgangskanal-32- 
 EMI3.4 
 
Die Wirkungsweise der Ausführung nach Fig. l und 2 ist folgende : Wird bei geschlossenem   Schalter --39-- der   Sicherheitseinrichtung der Regelschalter--38--eingeschaltet, so fliesst ein Strom in dem   Stromkreis --47-- durch   die Erregerspule --34-- des Ventils --17--, und über 
 EMI3.5 
    --18-- der Pumpe --15-- aufnehmenden- -48--.   Das Magnetfeld der erregten Spule--34--des Ventils--17--zieht die Ankerklappe   - -36-- an und   diese drückt, sich am Drehpunkt --35-- abstützend, die   Kugel --37-- auf   den Ausgang des Kanals --32-- um ihn zu verschliessen.

   Gleichzeitig wird durch den elektromotorischen Antrieb--18--die Pumpe--15--in Betrieb genommen und Druckflüssigkeit vom Vorratsbehälter --12-- in den Arbeitsdruckraum --14-- gedrückt. Die von der Pumpe --15-- geförderte Druckflüssigkeit wird in der äusseren Stellung des   Kolbens --20-- über   den   Ansaugkanal-49--   
 EMI3.6 
 --20-- in- eingeschlossenen Druckflüssigkeit durch den   Rücklaufkanal-22-in   den Vorratsbehälter   - -12-- zurückgedrückt   so lange, bis der Kolben --20-- den Rücklaufkanal --2-- bedeckt. Der Resthub des Kolbens --20-- drückt die noch eingeschlossene Druckflüssigkeit durch das   Rückschlagventil --21-- an   den   Arbeitsdruckraum--14--.

   Infolge   des Druckaufbaues im 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   Arbeitsdruckraum--14--wird   die   Membran--13--nach   aussen gedrückt und diese hebt über die Spindel --10-- den Ventilverschlusskörper --7-- gegen die Kraft der   Rückholfeder --8-- vom     Ventilsitz--9--ab   bis zum eingestellten Anschlag--33--.

   Der   Ventilverschlusskörper--7--legt   sich am   Anschlag--33--an   und beendet somit auch die Bewegung der   Membran--13--.   Dabei wird der Druck im arbeitsdruckraum --14-- weiter aufgebaut und der im   Zylinder --27-- des   Druckschalters--16--gleitend gelagerte, unter dem entsprechend eingestellten Druck der Feder - 28-- stehende Kolben --29-- mit seiner   Spindel --30-- bewegt.   Die Spindel-30schaltet dabei den   Mikroschalter--31--um,   wodurch der elektromotorische   Antrieb --18-- der     Pumpe--15--abgeschaltet   wird.

   Bei Druckabfall im Arbeitsdruckraum--14--, hervorgerufen durch geringe Undichtheiten im   Ventil-17-oder Rückschlagventil-2l-,   wird, durch die grössere Kraft der   Feder--28--,   erst der   Kolben--29--des Druckschalters--16--zurückgehen   und den   Mikroschalter --31-- ansprechen   lassen und den elektromotorischen antrieb --18-- der Pumpe--15--einschalten, bevor der Ventilverschlusskörper --7-- vom Anschlag --33-- abhebt. 



  Der durch die arbeitende Pumpe --15-- wieder aufbauende Druck, wird über den Druckschalter --16-- den Antrieb --18-- wieder abschalten. Beim Abschalten der Stromkreise--47, 48-durch den   Regelschalter--38--oder   den Sicherheitsschalter--39--wird das Ventil --17-- 
 EMI4.1 
 des Kanals--32--liegende Kugel--37--ab und die   Rückholfeder--8--drückt   in schneller Bewegung den Ventilverschlusskörper --7-- an seinen   Ventilsitz-9--.   



   Die Arbeitsweise der Ausführung nach Fig. 3 und 4 ist wie zuvor beschrieben. Hiebei ist jedoch das zweite, den Ausgang des Arbeitsdruckraumes--14--über eine Düse --42-- steuernde Ventil - mit seiner Erregerspule --43-- in einem parallel zum   Stromkreis--48--liegenden   Stromkreis--46--eingeschaltet und nur diese beiden   Stromkreise--46, 48-- werden   vom   Regelschalter--38--geschaltet.   Der Sicherheitsschalter--39--ist jedoch allen drei Stromkreisen   - -46,   47, 48-vorgeschaltet. 



   Solange der Sicherheitsschalter--39--eingeschaltet ist, bleibt das   Ventil--17--erregt   und 
 EMI4.2 
 abschliessende Ventil --41-- abschaltet und der Druckabbau im Arbeitsdruckraum--14--erfolgt langsam über die Düse --42-- im Ausgangskanal --40--. Bei einer Sicherheitsabschaltung durch den Schaltr --39-- werden beide Ventile--17, 41--abgeschaltet und der Druckabbau erfolgt schnell. 



   Die Verwendung der erfindungsgemässen Steuerung beschränkt sich nicht auf die beschriebene Ventilausführung, vielmehr kann sie überall da eingesetzt werden, wo eine exakte Soll-Endstellung des Ventilverschlusskörpers, Schiebers, Küken oder sonstigen Stellgliedes verlangt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrohydraulische Steuerung für Ventile, deren Verschlusskörper über eine Spindel gesteuert wird, bestehend aus einer, in einem die Druckflüssigkeit aufnehmenden Vorratsbehälter angeordneten, elektrisch angetriebenen Pumpe, einem von einer auf die Spindel einwirkenden Membran oder einem Kolben einseitig abgeschlossenen Arbeitsdruckraum, einem den Ausgang dieses Druckraumes bei Erregung absperrenden Ventil und einer den elektrischen Antrieb der Pumpe bei Erreichen der Soll-Endstellung des Ventilverschlusskörpers abschaltenden Schalteinrichtung, d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet,   dass zur Bestimmung der Soll-Endstellung des Ventilverschlusskörpers (7) ein die Bewegung der dem Ventilverschlusskörper (7) zugeordneten Antriebs-oder Übertragungsmittel (10, 13) begrenzender, verstellbarer Anschlag (33) vorhanden ist,

   und dass ein den elektrischen Antrieb (18) der Pumpe (15) bei Erreichung eines höheren als zur maximalen Bewegung des Ventilverschlusskörpers (7) erforderlichen Druckes abschaltender Druckschalter (16) mit seinem Druckraum (27) direkt oder über einen Kanal (26) mit dem Arbeitsdruckraum (14) in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Elektrohydraulische Steuerung für Ventile nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der verstellbare Anschlag (33) zur Begrenzung der Bewegung des Ventilverschlusskörpers (7) in der dem Antrieb (13) entgegengesetzten Seite des Ventilgehäuses (3) koaxial mit der Spindel (10) angeordnet ist.
    3. Elektrohydraulische Steuerung für Ventile nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass parallel zu dem den Ausgang (32,40) des Arbeitsdruckraumes (14) bei Erregung <Desc/Clms Page number 5> absperrenden Ventil (17) ein zweites, mit einem kleineren Durchgang (42) versehenes, bei Erregung absperrendes Ventil (41) angeordnet und mit seiner Erregerspule (43) in einen parallelen Stromkreis (46) eingeschaltet ist.
    4. Elektrohydraulische Steuerung für Ventile nach einem oder mehreren der vorhergehenden EMI5.1 (19) der Pumpe (15) im Bereich des Kolbenhubes ausgehender, in den Vorratsbehälter (12) mündender, von einem gegen den Druck im Zylinder (19) arbeitenden, unter verstellbarem Federdruck (23) stehenden Ventilverschlusskörper (24) beherrschter Rücklaufkanal (22) angeordnet ist.
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