AT3516U1 - Ein- oder beidseitig bedruckbares flächenstabiles textiles flächengebilde insbesondere zur vorlage an das ink-jet-druckverfahren - Google Patents

Ein- oder beidseitig bedruckbares flächenstabiles textiles flächengebilde insbesondere zur vorlage an das ink-jet-druckverfahren Download PDF

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AT3516U1
AT3516U1 AT0016099U AT16099U AT3516U1 AT 3516 U1 AT3516 U1 AT 3516U1 AT 0016099 U AT0016099 U AT 0016099U AT 16099 U AT16099 U AT 16099U AT 3516 U1 AT3516 U1 AT 3516U1
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Abstract

Die Erfindung betrifft textile Bahnenmaterialien zur Vorlage an die meisten gängigen Flächendruckverfahren, insbesondere zur Vorlage an das Ink-Jet-Druckverfahren, welche entweder gewebt, gewirkt oder gestrickt sind und durch den Einsatz von sowohl zumindest anteilig aus saugfähigen Fasermaterialien bestehenden Garnen als auch synthetischen Fasermaterialien in den das Textil aufbauenden Fadensystemen, in Verbindung mit einer durch textile Bindungstechniken erzielbaren zweiseitigen Auslegung, ein- oder beidseitig saugfähige Eigenschaften aufweisen und durch zumindest in einem Fadensystem enthaltene Schmelzfaser- bzw. Schmelzfilamentgarne durch einen an den Textilherstellprozeß anschließenden Thermobondingprozeß eine Verbesserung der Flächenstabilität, der Planlage und der Schnittfestigkeit erreicht wird.

Description


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  Die Erfindung betrifft textile Flachengebilde, welche grundsatzlich zur Vorlage an diverse   Textil-und Flachendruckverfahren geeignet sind.   



  Im Speziellen sollen die hier beschriebenen   Artikel zur Vorlage an das Ink-   Jet-Druckverfahren dienen. 



  Dieses Druckverfahren   errr. oglicht   es,   bei niedrigen Produktionskosten in   
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    Ausdrucke von Bildern, Graphiken, Schriften u. s. w. in hoch-ster Qualität   zu realisieren. 



  Die Ink-Jet-Drucktechnologie ist gerade dort von grossem Nutzen, wo relativ geringe Stückzahlen an Ausarucken   innerhalb eines   kurzen Zeitraumes ge : crdert sind. 



  Neben der ständigen Weiterentwicklung im Bereich der Prczessortechnolcgie 
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 : die ebenfalls überaus rasch voranschreitende WeiterentwicklungEin weiteret wesentlicher Vorteil dieser Drucktechnologie ist es,   dass   sie es ermoglicht, eine Vielzahl an in Bahnenform vorliegenden Substraten zu bedrucken. 



  So beschränkt sich diese Technologie bereits seit langerem nicht mehr allein auf die Verarbeitung von Papieren. 



  Es können ebenso   oberflächenbehandelte     Folienmaterialien   oder Textilien bedruckt werden. 



  So zählt die Verarbeitung von   Planenmaterialien   (meist   PVC-beschichtete   PES-Gewebe) sowie von speziell ausgerüsteten oder Deschichteten, teilweise aber auch unbeschichteten, Textilien heute schon zum Stand der Technik. 



  Der Einsatz von   Textilien ist   gerade aus den bereits erwähnten Bereichen der grossformatigen Grafikflächen fur Innen- und Aussenanwendungen kaum mehr wegzudenken. 



  Bei sehr Grossformatigen Grafikflachen werden auch sogenannte Air-BrushDrucksysteme angewendet, welche bereits   Druckbreiten   von derzeit bis zu 5 Metern zulassen und auf einem ähnlichen Prinzip aufgebaut sind wie die Ink-   Jet-Drucktechnologie.   



  Je nach Anbringungsort kann die mechanische Beanspruchung der bedruckten Flacher. für die Verwendung von Papieren oder Folien ohne besondere mechanische   Verstarkung   oftmals bereits zu hoch sein, und aufgrund deutlich höherer mechanischer Beanspruchbarkeit werden dafur sinnvollerweise bereits seit einiger Zeit beschichtete Textilien oder diverse faserverstärkte Drucksubstrate eingesetzt. 



  Abgesehen davon, dass bei der   Aussenanbringung von Merbeflächen an Häuserfas-     saden   oder diversen aussenliegenden, gut einsehbaren Stellen, welche ubli-   cherweise   von Wind und Wetter relativ ungeschützt sind, an die zu bedrukkenden Materialien höchste Anspruche bezüglich   mechanischer Widerstandsfa-     higkeit   und Wetterechtheit gestellt werden, ist auch bei diversen im Inneren angebrachten grossdimensionierten Drucken oftmals eine hohe   : lächensta-   bilität gefordert. 



  Auch wieder auf die   Aussenanwendung   von   bahnenförmigen Drucksubstraten   bezogen, hat sich bereits seit einiger Zeit die Verwendung gitterartiger Tex-   tilkonstruktionen bewährt,   da durch diese Wind und Zugluft ungehindert hin- 

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 durch abfliessen können und so die mechanischen Lasten wesentlich reduziert werden. 



  Auch für Innenanwendungen werden gitterartige Drucksubstrate bereits seit   längerem   eingesetzt ; hier allerdings eher zum Zweck einer   Gewichtsreduzie-   rung. 



    Grossflachige   Druckgrafiken werden   üblicherweise   in mehreren Längs- oder   Querbahnen   gedruckt und anschliessend durch Fügetechniken wie Kleben, Nähen oder Verschweissen erst zu dem Gesamtbild zusammengefügt. Bei der Wahl der Materialien muss dementsprechend auch auf eine gute Verarbeitbarkeit bei der Druckstufe vor-bzw. nachgeschalteten Produktionsvorgängen geachtet werden. 



  Neben den eben genannten Eigenschaften ist selbstverständlich auch auf die generelle Bedruckbarkeit (sprich Farbstoffaffinität der zu bedruckenden Oberfläche) sowie auf das Verhalten der Materialien während des Druckprozesses zu achten. 



  Generelle Bemühungen bezüglich verschiedener Möglichkeiten, die textilen Materialien fur den genannten Einsatzzweck zu optimieren, gehen derzeit in Richtung spezieller oberflächenwirksamer   Ausrüstungstechnologien, speziel-   ler Lackaufträge auf bereits beschichtete Materialien bzw. in Richtung besonderer Veredlungsverfahren von Textilien zur Optimierung der Bedruckbarkeit dieser Artikel. 



  Beschreibung der Druckverfahren   Bei herkömmlichen   Druckverfahren zum Bedrucken von Textilien (in Rotationsoder Flachfilm- bzw. Tischfilmdruckverfahren und anderen Flächendruckverfahren, ausgenommen bei Transferdruckverfahren) werden die gebräuchlichen Farbstoffe mustermässig auf die Textilie, den sogenannten Fond appliziert, und anschliessend der Druck mittels Chemikalien, Heissluft oder durch Dämpfen entwickelt und der Farbstoff dadurch fixiert. Anschliessend wird der nicht fixierte Farbstoff, anteilsmässig aber auch die Chemikalien und das Verdikkungsmittel, wieder ausgewaschen. 



  Die eben genannten Druckverdickungsmittel, in die die aufzubringenden Farbstoffe eingerührt sind, werden im Textildruck deswegen verwendet, weil wässerige Lösungen von Farbstoffen allein auf den Textilien verlaufen   wur-   den und dadurch keine scharfen Konturen möglich wären. 



  Beim Ink-Jet-Druckverfahren wird üblicherweise mit für hochauflösende Drukke auf Papieren und Folien relativ flüssig eingestellten Druckfarben gearbeitet. Daher ist die Oberfläche des zu bedruckenden Substrates zwar entsprechend saugfähig, aber dennoch so einzustellen, dass die Farbstoffe nicht zu weit unter die obersten Schichten transportiert werden   konnen.   



  Generell kann man mittels Ink-Jet-Drucktechnologie in Flächenform vorliegende Drucksubstrate entweder im Direktdruckverfahren oder im Transferoder Umdruckverfahren dessinieren. Beim Direktdruckverfahren werden die Farbstoffe (Tinten) direkt auf das zu bedruckende Drucksubstrat aufgebracht. Je nach verwendeter Farbstofftype werden die Farbstoffe dabei entweder von der Oberfläche des Trägers aufgesaugt, d. h. sie dringen in die   äussersten   Schichten der Oberfläche des Drucksubstrates ein (die   Druckmedien   müssen dafür saugfähige Oberflächen haben), oder sie werden an der Oberflache abgelagert und dort rein physikalisch verankert (nicht saugfähige Substrate wie   z. B.   unbehandelte Folien oder beschichtete Planenstoffe). 



  Um an sich nicht saugfähige Oberflächen, wie sie auch bei aus synthetischen Fasermaterialien aufgebauten Textilien oder Planenstoffen vor iegen, im Direktdruckverfahren bedrucken zu können, ist entweder eine "Aktivierung" der Oberfläche   (z. B.   durch Aufrauhen, Coronabehandlung   o. a.) notwendig   oder man wählt hierfür bestimmte Farbstoffsysteme. 

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 Materialien mit   saugfähigen Oberflachen haben   generell den Vorteil, dass zu ihrer Dessinierung keine   Differenzierung   der   Farbstoffsysteme   notwendig ist. Alle derzeit gangigen Farbsysteme   kennen darauf appliziert werden.   
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 der Tintensysteme ercebenKonturschärfe. Die generelle Bedruckbarkeit von saugfähigen Materialien sieht allerdings ausser Zweifel. 



  Damit textile   Flächengebilde saugfähige   Eigenschaften aufweisen, müssen diese an ihrer   Aussenseite   zumindest   anteilsmässig saugfähige Fasermateriali-   en enthalten, welche üblicherweise aus Naturfasern, und hier in erster   Li-   nie aus pflanzlichen Fasern wie Baumwolle, Kapok, Flachs, Hanf, Jute, Ramie und ähnlichen bzw. aus regenerierten cellulosischen Materialien wie Viscose (auch modifiziert als   Mcdalfasern   oder   Lyccellfasern u. s. w.)   oder Cupro, in einigen Fällen aber auch aus Acetat-oder Papierfasern sowie aus tierischen Faserstoffen wie z. B. Wolle, aufgebaut sind. 



  Bei   den Transfer-oder Umdruckverfahren wird   das zu druckende Dessin zuerst auf einen Zwischenträger 'Papier oder   Folie) appliziert und anschliessend in   einem Umdruckprozess (Thermodruckverfahren) zumieist bei hohen Temperaturen auf den zu bedruckenden Trager appliziert. Die Farbstoffe werden hier durch Sublimation vor. einem auf den anderen Trager übertragen, wo sie dann durch leichtes Anschmelzen der Oberfläche in den obersten Schichten des Drucksubstrates verankert bleiben. Dieses Vefahren wird hauptsächlich zur Dessinierung   hochtemperaturbeständiger, meist synthetischer   oder beschichteter, Flächengebilde herangezogen. 



  Zusammenfassung zum derzeitigen Stand der Technik Stand der Technik ist derzeit die Verwendung von speziell ausgerüsteten oder beschichteten Textilien, welche aus zwei Fadensystemen aufgebaut sind, mit beidseitig höchstens minmimal   unterschiedlicher Oberflächenbeschaffen-   heit bzw. die Verwendung von   einseitig beschichteten   Textilien, deren Ausrüstung bzw. Beschichtung rein zum Zweck der Bedruckbarkeit nach dem genannten Ink-Jet-Druckverfahren dient. Sofern keine   Planenmaterialien   verwendet werden-welche üblicherweise relativ hohe Warengewichte und ausserdem   keine"textile Optik"aufweisen-ist die Flächenstabilität sowie   teilweise auch die   Schnittfestigkeit   dieser Materialien als eher problematisch anzusehen.

   Der   einzige derzeit gebräuchliche Lösungsansatz   zur Erzielung   einer höheren Flachenstabilität   bei Textilien, die aus zwei   Fadensystemer.   aufgebaut sind, ist eine nachtragliche rückseitige Kaschierung mit z. B. Papier. 



  Der erfinderische Gehalt der Ansprüche 1-8 bezieht sich in erster Linie auf folgende Produkteigenschaften : * Ein-oder beidseitig mit möglichst vielen gängigen Drucksystemen - ins- besondere mit dem Ink-Jet-Druckverfahren - im Direktdruckverfahren be- druckbare textile Flächengebilde, bei denen die Warenober- und Warenun- terseite entweder durch gleichartige oder verschiedenartige Fadensyste- me ausgebildet wird. 



  Eine Bedruckbarkeit, insbesondere-m Ink-Jet-Druckverfahren, ist dadurch   gewährleistet, dass   die entsprechende/n Warenseite/n zumindest grössten- teils durch saugfähige Fasermaterialien enthaltende Garnsysteme ausge- bildet wird/werden. 



  Die Artikel enthalten zumindest in einem Fadensystem synthetische Faser- materialien, welche zur   Erhöhung der mechanischen Festigkeiten   beitragen und   zumindest anteilig Schmelzklebefasern   zum Zweck einer Verbesserung der   Flachenstab-lität,   der Planlage, aber auch der mechanischen Festig- keit sowie der Schnittfestigkeit, enthalten. 



  Die Artikel können so ausgebildet sein, dass eine   Warenseite grossteils   oder zur Gänze durch saugfähige Fasermaterialien enthaltende Fadensyste- 

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 me, und die andere Warenseite durch z. B. PES-Hybridgarne als Schmelzfi- lamentgarne zur Erzielung oben genannter Eigenschaften sowie zum Zweck des Erhaltes einer möglichst glatten   Warenr1. ickseite, ausgebildet wlrd   (vgl. Fig.   l oder Fig. 2).   



    *   Die Artikel können aber auch so ausgebildet sein, dass beide Warenseiten grossteils oaer zur Gänze durch saugfähige Fasermaterialien enthaltende
Fadensysteme ausgebildet sind, welche   z. B.   durch ein oder mehrere
Schmelzklebefasern enthaltende Fadensysteme zur Erzielung oben genannter
Eigenschaften verbunden sind.   (z. B.   wie in   Fig. 2).   
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 lich. 



    *   Es wird ein homogenes Warenbild dadurch erreicht, dass diese zweiseitigen
Artikelkonstruktionen in einem Arbeitsgang produziert werden. 



    *   Artikel mit selbstklebender Rückseite zur einfachen nachtraglichen Auf- bringung des   z. B.   fertig bedruckten Artikels auf die verschiedensten Ma- terialien wie z. B. Karton, Kunststoffolien oder-platten, Holz, Fliesen,
Glas, Wande, u. s. w. 



  Begriffserklarungen und Fachbegriffdefinitionen 1. Textilien, deren Ober- und Unterseite konstruktionsbedingt anteilsma- ssig oder zur Ganze durch unterschiedlich aufgebaute Fadensysteme ausgebildet sind   Doubleface-Textilien   sind im allgemeinen Textilien, die zwei verschiedene Seiten, d. h. auf jeder Seite ein anderes Muster, eine andere Farbe oder ein anderes Material   aufweisen. (Li t 1 ; 5. 432)   Doppelgewebe sind Gewebe aus zwei Lagen, die also aus zwei   Kett- und   zwei Schussfadensystemen bestehen und in einem Arbeitsgang gewebt sind. 



  Sie sind bindungstechnisch durch die   Kett-und Schussfäden   von Ober- und Untergewebe oder durch eine besondere Bindungskette miteinander verbunden und werden hergestellt, um dem Material ein grösseres Gewicht zu geben oder um 
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 überliegenden, gleichzeitig zusammenarbeitenden Nadelreihen hergestellte Waren, deren Seiten aus unterschiedlichen Fasermaterialien sein   konnen   (Innenseite Synthetik, Aussenseite Baumwolle), wie z. B. Rechts/Rechts, Ränderoder Rippenware. Abstandsware, funktionelle Sportbekleidung. (Lit 2   ; 5. 85)   Kettdouble, Bindungsart, bei der sich zwei verschiedenfarbige (verschiedenartige) Kettfäden eines Kurses in Figurform gegenseitig austauschen.

   (Lit 2 ; 5. 205)   5chussdouble,   durch ein zusätzliches, auf der Warenoberseite nicht sichtbares, Schussfadensystem verstärktes Gewebe. (Lit   2 ; 5. 338)   Gewebebindungen mit mehr   als einem Kett- und/oder 5chussfadensystem   werden üblicherweise dazu benutzt, um Gewebe herzustellen, die bei der Anwendung einfacher Bindungen nicht dicht, dick oder schwer genug werden, auch wird z. B. Unterschuss deshalb eingesetzt, um eine dicke und doch billige Ware zu   erhalten.

   (Lit 3 ; 5. 163 ff)    Gewebe mit mehreren Fadensystemen, um zwei verschiedene Gewebe miteinander 
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 gesponnene Fasergarne oder Multi- oder Mono-Filamentgarne, welche aus mindestens zwei synthetischen Polymeren unterschiedlichen chemischen und/oder 

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 physikalischen Aufbaues bestehen, wobei eines dieser synthetischen Polymere die Eigenschaft aufweist, einen deutlich niedrigeren Schmelzpunkt zu haben als das/die andere/n darin   enthaltene/n synthetische/n   Pclymer/e, oder aber zur Ganze aus z. B. Bindefasern bestehende Garne. hybridfasern sind Faserstoffe auf Basis von   Pclymermischungen.   Das   Verspin-   nen erfolgt aus einer gemeinsamen Losung (oder Schmelze) von mindestens zwei faserbildenden Polymeren. (Lit 1;.

   S. 856) Hybridgarne sind Filamentmischgarne aus Struktur- und Matrixfilamenten ...   flic ; 5. 182)    Hybridgarne, Filamentmischgarne   (Comingling ; aus   einer Verstarkungsfaser 
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Filamentgarn... ("Lit 5/5. 242fasern)   sind Chemiefaserkombinationen aus zwei   fest, aber trennbar miteinander verbundenen Bestandteilen unterschiedlichen chemischen und/oder physikalischen Aufbaus, schichtig neben/umeinander bzw. in Mischung mit homogener Verteilung (Matrix/Fibrillen-System). 



  Bikomponentenfasern werden nach folgenden Typen unterschieden : 
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 (side-by-side) : Seite an Seite mit"bilateraler Struktur"wietion wie folgt einteilen : - verklebende Fasern, wie   z. B.   unverstreckte PES-Fasern ; schmelzendeFasern, wiez.B.copolyamidfasern,Bikomponentenfasernund
Mischpolymerisatfasern ; 
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Lexikon der Textilveredlung
Band 1 - 3, Laumann-Verlag, Dülmen 1995   tu   Kiessling Alois, Matthes Max   Textil-Fachwörterbuch  
Neuauflage 1993, Schiele & Schon, 1993 [3] Professor Ernst Gräbner
Die Weberei   Zwölfte,   neubearbeitete Auflage, Fachbuchverlag GmbH, Leipzig 1951 [41 Hofer Alfons
Stoffe 2
5. überarbeitete Auflage, Deutscher Fachbuchverlag GmbH,
Frankfurt am Main 1983 [5]   Prof. Dr.-Ing.

   Woebcken   Wilbrand
Kunststoff-Lexikon
9. aktualisierte und erweiterte Auflage,
Carl Hanser Verlag München, Wien 1998

Claims (8)

1 Textiles Flächengebilde zur Vorlage an die meisten gangigen Flächendruckverfahren, insbesondere zur Vorlage an das Ink-Jet- Druckverfahren, derart aufgebaut, dass es entweder ein Gewebe ist, welches mindestens zwei Kett- und/oder Schussfadensysteme enthalt (z.B. Fig. 1 bzw.
Fig. 2) oder aber eine Wirk- oder Strickware ist, und, dass durch eine textile Bindungstechnik in Verbindung mit dem Einsatz von sowohl zumindest anteilig aus saugfähigen Fasermaterialien aufgebauten Garnen in einem oder mehreren Fadensystemen als auch synthetischen Fasermaterialien in mindestens einem anderen Fadensystem erreicht wird, dass eine oder beide Warenseiten grösstenteils oder zur Ganze durch zumindest anteilig aus saugfähigen Fasermaterialien bestehenden Garnen ausgebildet werden, und in dem Fall, dass nur eine Seite saugfahige Eigenschaften hat, die dieser Seite abgewandte Warenseite grösstenteils oder zur Ganze durch synthetische Fasermaterialien ausgebildet wird bzw., in dem Fall, dass beide Warenseiten saugfähige Eigenschaften haben,
dass das/die aus synthetischen Fasermaterialien bestehende/n EMI6.1 Fadensystem/e, entweder zur Gänze oder aber ln Anteilen Schmelzfasergarne oder Schmelzfilamentgarne enthält/enthalten, welche entweder aus mindestens zwei synthetischen Polymeren unterschiedlichen chemischen und/oder physikalischen Aufbaues bestehen und eines dieser synthetischen Polymere die Eigenschaft aufweist einen deutlich EMI6.2 Schmelzklebefasern aufgebaut ist/sind.
2 Textiles Flächengebilde nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die in das Textil eingebrachten Schmelzfasergarne oder Schmelzfilamentgarne, aus Polyester, Polyolefin, Polyamid bzw. aus Copolymeren daraus oder aus anderen thermoplastischen Fasermaterialien bestehen, es sich dabei aber insbesondere um PES-Hybridgarne handelt.
3 Textiles Flachengebilde nach Anspruch 1-2 dadurch gekennzeichnet, dass das/die die Schmelzfasergarne oder Schmelzfilamentgarne enthaltende/n Fadensystem/e (z. B. 2) zumindest grossteils eine Warenseite ausbildet/ausbilden.
4 Textiles Flächengebilde nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, dass das/die zumindest anteilmässig aus saugfähigem Fasermaterial aufgebaute/n Fadensystem/e (z. B. 1 und 3) die der zumindest grossteils aus synthetischem Fasermaterial bestehenden Seite abgewandte Warenseite ausbildet.
5 Textiles Flächengebilde nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, dass das/die zumindest anteilmässig aus saugfähigem Fasermaterial aufgebaute/n Fadensystem/e (z. B. 1 und 3) aus Viscosefilamentgarnen besteht/bestehen.
6 Textiles Flachengebilde nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, dass die zweiseitige Ausbildung des Textils neben dem Einsatz von unterschiedlichen Garnen in den das Textil aufbauenden Fadensystemen durch eine Gewebe in Kett- (Fig. 1) oder Schussdoublekonstruktion oder durch ein Doppelgewebe (Fig. 2) erreicht wird und daher aus mehr als einem Kett-und/oder Schussfadensystem besteht.
7 Textiles Flächengebilde nach mind. einem der Ansprüche 1-6 dadurch gekennzeichnet, dass der Artikel flammhemmend ausgelegt ist und/oder zusätzlich eine Ausrüstung zum Zweck einer besseren Bedruckbarkeit der zumindest grossteils aus saugfähigen Fasermaterialien bestehenden Warenseite/n aufweist.
8 Textiles Flächengebilde nach mindestens einem der Anspruche 1-7 dadurch gekennzeichnet, dass der Artikel zusätzlich auf der Warenseite, die der grösstenteils aus saugfähigen Fasern aufgebauten Warenseite abgewandt ist, mit Materialien mit selbstklebenden Eigenschaften versehen ist.
AT0016099U 1999-03-08 1999-03-08 Ein- oder beidseitig bedruckbares flächenstabiles textiles flächengebilde insbesondere zur vorlage an das ink-jet-druckverfahren AT3516U1 (de)

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