AT35421B - Verfahren zum Pasteurisieren von Bier und anderen gashaltigen Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren zum Pasteurisieren von Bier und anderen gashaltigen Flüssigkeiten.

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AT35421B AT35421DA AT35421B AT 35421 B AT35421 B AT 35421B AT 35421D A AT35421D A AT 35421DA AT 35421 B AT35421 B AT 35421B
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

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 EMI1.1 
 
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     Einen   weiteren Fortschritt bedeutet vorliegende Erfindung ; ausser den genannten Vorzügen der erwähnten Erfindung wird bei vorliegender Erfindung infolge des gleichen Innenund Aussendruckes selbst die geringste Druckbeanspruchung der   Gefässe vermieden.   



   Es ist bereits bekannt geworden, einen Gegendruck beim Pasteurisieren von Flaschen insofern anzuwenden, als man die verschlossenen Flaschen in einem geschlossenen Kessel pasteurisiert, welcher unter Gegendruck gesetzt ist ; auch hat man Vorrichtungen geschaffen, um den bei der Erhitzung in einer Flasche entstehenden Druck feststellen zu können. 



   Da jedoch der hei der Erhitzung in der Flasche entstehende Druck abhängt von dem über dem Bier gelassenen Luftraum und sich ferner danach richtet, ob der Kork absolut dicht schliesst oder nicht, so ist der Druck in jeder Flasche mehr oder minder verschieden. Der Druck im Pasteurisierkessel kann also nur eine Druckbeanspruchung der   Gefässwandungen   vermindern, aber niemals vollkommen aufheben. 



   Dies wird durch vorliegende Erfindung erreicht, und dadurch die Verwendung von billigen Glasgebinden wie z. B. Demijohns, Ballons und Glasfässern ermöglicht.   Gegenüber   den bisherigen Eisenfässern und Flaschen gestatten die obigen Gebinde eine Ersparnis in der Emballage von ca. M.   8.-pro   Hektoliter. 



   Der Vorgang beim Pasteurisieren gestaltet sich wie folgt :
Die Gefässe 2 werden vollkommen gefüllt und unverschlossen in geeigneter Weise in einen 
 EMI2.1 
 



    Innendruck   und Aussendruck ist somit genau gleich. Auch beim Pasteurisieren, d.   h.   also bei der Erhitzung, die in einem Wasserbade mittelst Heizschlangen oder dgl. erfolgen kann, ist die geringste Druckbeanspruchung der   Gefässwandungen   ausgeschlossen ; denn wenn auch das Bier lei der Erhitzung sich ausdehnt und aus den Fässern in das am Gefässhals bezw. am Stutzen   dichtschliessend     befestigte Gefäss   9 (Figur 2) tritt und dadurch eine Komprimierung der Kohlen- säure und somit einen höheren Druck im Kessel bewirkt, so wird dieser höhere Druck immer 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Nach beendetem Pasteurisieren und Abkühlen erfolgt das Verschliessen der Gefässe unter Abschluss der Aussenluft in geeigneter Weise, z. B. durch einen Hahn, durch ein Ventil oder sehr zweckmässigdurchEintreibeneinesKorkensodereinerMetallkapselmittelsDruckluft Fig. 2) PATENT-ANSPRUCH : EMI2.3 versehen und während des Pasteurisierens unverschlossen in einem dichten Behälter (1) unter Gasdruck, insbesondere Kohlensäuredruck gesetzt werden, sodass innerhalb und ausserhalb der Gefässe der gleiche Druck einer und derselben Gasart herrscht und ein Bruch der Gefässe, sowie EMI2.4
AT35421D 1905-06-29 1906-02-23 Verfahren zum Pasteurisieren von Bier und anderen gashaltigen Flüssigkeiten. AT35421B (de)

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