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Die gegenständliche Erfindung betrifft eine tennisarm-verhütende und kraftsparende Haltevorrichtung für Sportgeräte, insbesondere Tennisschläger, bestehend aus einer Griffbefestigungsschlaufe, die mittels eines elastischen Verbindungsbundes mit dem Handgelenk verbunden ist, und welche im Bereich des Handgelenkes eine Handgelenksbefestigungsschlaufe besitzt, die innen einen Belag aufweist und am Handgelenk mit einem Klettverschluss verstellbar und mit diesem in einem bestimmten Umfang befestigbar ist, wobei die Handgelenksstützschlaufe zumindest an der Innenseite ein elastisches, Schweiss stark absorbierendes Material, insbesondere aus stark hydrophilem Textilmaterial aufweist.
Mehrere Vorrichtungen zur Milderung der genannten Handgelenksbelastung sind bereits bekannt. So zeigt z. B. das Patent EU 0130624 einen Schläger, welcher am hinteren Griffende einen Schlitz besitzt, in dem ein Griffband eingesetzt und mit einem Klemm-und/oder Haltemittel darin fixiert ist. Eine derartige Verbindung hat sich jedoch als unvorteilhaft erwiesen.
Der Schläger ist zwar zusätzlich gehalten, aber dem Handgelenk wird kein Schutz geboten.
Im Patent DE 3404831 Al wird wieder ein Tennisschläger, der am unteren Teil eine Öffnung mit einem quer zur Längsrichtung des Griffstückes angeordneten Griffteil aufweist, beschrieben.
Diese Ausführung führt beim Spielen jedoch zu einer Versteifung der Hand und des Unterarmes. Darüberhinaus ändert eine solche Ausführung die Kraftübersetzung und eine neue, atypische Schlägerhaltung muss eingenommen und erlernt werden.
Im US-Patent Nr. 4, 438. 925 wird sogar ein Aufsatz auf dem Tennisschlägergriff befestigt, der eine natürliche physiologische Handstellung ermöglichen soll. Eine Schlaufe hält hier das Handgelenk mit dem Tennisschläger verbunden. Ein loses Handgelenk und eine gespreizte Fingerhaltung geben jedoch zu wenig Kraft, Halt und Treffsicherheit. Das Seil, das am Handgelenk locker aufgesetzt ist, verrutscht ausserdem leicht, schneidet ein und kann gegebenenfalls das Handgelenk verletzen. Es gibt ausserdem keinen festen Halt und behindert sogar beim Spiel.
Weiters ist aus der PCT-WO 85/01664 eine Handgelenksstützschlaufe, die auf der Innenseite ein elastisches schweissabsorbierendes Material aufweist, bekannt. Darüber hinaus ist aus der Druckschrift auch bekannt, dass das Band in der Länge zu verstellen ist.
Die US-PS Nr. 4, 209, 169 zeigt eine Tennisschlägerhaltevorrichtung, welche mittels Klettverschluss in der Länge verstellbar ist. Alle diese bekannten Haltevorrichtungen für Tennisschläger haben aber den Nachteil, dass es beim Rutschen des Bandes zu einer Fixierung und dadurch zur Blutsperre im Venenbereich kommt und dadurch zu einer schnellen Ermüdung des Unterarmes.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die Handgelenksstützschlaufe und/oder ihre Bestandteile im Bereich der Venen profiliert und gegebenenfalls ausgepolstert sind, wobei am Elle- und Speichekopf im Handgelenksbereich vorzugsweise je eine Stütze und im Venenbereich eine weiche Überbrückung zum Schutz der Venen entsteht.
Der Aufbau und die Funktionsweise der Erfindung wird an Hand der beigeschlossenen Zeichnungen sowie der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In den Zeichnungen stellt Fig. 1 das kraftsparende Halte- und Schutzgerät für Sportgeräte, insbesondere Tennisschläger, mit allen Verstellungsmöglichkeiten dar, während Fig. 2 die erfindungsgemässe Haltungsstellung der Hand während des Spieles zeigt. Fig. 3 stellt einen Querschnitt der Handgelenksstützschlaufe mit anatomisch profilierter Auspolsterung und der Schicht aus schweissabsorbierendem Material dar. Fig. 4 zeigt eine schematische (Querschnitt) Darstellung der anatomischen Verhältnisse des Unterarmes.
In Fig. 1 ist das oben erwähnte Gerät dargestellt, das aus einer Handgelenksstütz- schlaufe --20--, einem elastischen Verbindungsband --30-- und einer Griffbefestigungsschlaufe --40--, sowie einer mit einem angenähten Textilband --22A-- versehenen Verbindungs- schnalle --22-- zur Befestigung der Handgelenksstützschlaufe besteht. Diese Schnalle liegt in der Mitte zwischen dem oberen und unteren Rand der Handgelenkstützschlaufe --20-- und parallel zu dessen Rändern. Sie dient einer verstellbaren Befestigung des Verbindungsbandes --30-- mit der Handgelenksstützschlaufe --20--, um den Winkel zwischen dem Gelenk und der Achse des Schlägergriffes variieren zu können.
Die Handgelenksstützschlaufe --20-- weist ein
Ende --24-- auf, das um die Hauptschnalle --23-- herum gewickelt ist und an das Innere der hautnahen Seite der Handgelenksstützschlaufe --20-- mit einer Naht --24A-- befestigt ist.
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Das zweite Ende --28-- ist durch die Hauptschnalle --23-- gezogen, umgebogen und zusammengenäht, um ein Herausgleiten aus der Schnalle zu verhindern.
Das Schliessen der Handgelenks- stützschlaufe --20-- erfolgt, indem man einen Druck auf das offene Ende --28-- gegen den äusseren Klettverschluss --25-- des Handgelenksstützschlaufe --20-- ausübt. Das elastische Ver- bindungsband --30-- besteht aus einem unelastischen Teil --32-- mit einem offenem Ende --34--, das durch die Verbindungsschnalle --22-- durchgezogen ist. Die obere Seite des unelastischen Teiles des elastischen Verbindungsbandes --30--, die an den unelastischen Teil --32-- befestigt ist, ist mit einem Klettverschluss versehen und dadurch in der Länge verstellbar, um die haftende Funktion des offenen Endes --34-- zu gewährleisten. Dieses Ende hat wieder einen Klettverschluss auf der unteren Seite.
In Fig. 2 wird ein Beispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung bei der Anwendung gezeigt.
Wie aus der Abbildung ersichtlich, ist ein Teil des inneren Umfanges der Handgelenksstützschlaufe --20-- hier mit einer Polsterung aus Elastomer --27A--, Schaumgummi --27--, Textil --27B-- und einer schweissabsorbierenden Einlage --29-- bedeckt (Abb. 3). Das offene Ende des elastischen Verbindungsbandes --30-- ist mit dem Klettverschluss versehen, fixiert das Handgelenk im gewünschten Winkel und ermöglicht das Lösen der Finger vom Tennisschläger. Der elastische Teil --31-- des elastischen Verbindungsbandes --30-- besteht aus einem dehnbaren Streifen, der an der Griffbefestigungsschlaufe --40-- angenäht ist und an einer der beiden Seiten des unelastischen Teiles --32-- befestigt ist.
Der elastische Teil --31-- ermög- licht eine schräge Bewegung des Schlägers, um eine parallele Linie zum ausgestreckten Unterarm zu formen, wobei der Druck das Zurückschwingen zum gewählten Winkel (Abb. 2) zwischen dem Handgelenk und dem Schlägergriff bewirkt. Die Griffbefestigung ist durch den Klettverschluss verstellbar. Adjustieren erfolgt über die Klettverschlussflächen --41 und 42--, die aneinanderliegen und so die Schliessung der Griffbefestigungsschlaufe ermöglichen.
Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Handgelenksstützschlaufe in torsalem Venenbereich, das die weiche, zum Venenschutz angebrachte Polsterung aus Schaumgummi --27-aufweist. Das Trägerband --20A-- der Handgelenksschützschlaufe dient als Hauptlastträger der Schlaufe. Die durch starke Schweissabsorption das Verrutschen verhindernde und guten Halt sichernde Schicht, gegebenenfalls Einlage --29-- der Schlaufe ist hautseitig angebracht. Sie besteht aus respiratophilem Material, vorzugsweise aus 2 mm dickem Baumwollfrottee mit Polyvinylpyrolidon oder Polyäthylenoxyd u. dgl. Anteilen.
Fig. 4 stellt eine schematische (Querschnitt) Darstellung der anatomischen Verhältnisse des Unterarmes sowie die relevante Anordnung und den prinzipiellen Aufbau einer angelegten Handstützschlaufe dar. Profilierungsgewährleistende Elastomerteile --27A-- sind seitlich an der Stelle der Speiche --60-- und der Elle --61-- (zwei Unterarmknochen) lokalisiert. Die Innenseite des Unterarmes --62-- und die Aussenseite des Unterarmes --63-- sind durch Polsterungen aus Schaumgummi --27-- weich gebettet und geschützt. Die schweissabsorbierende Einlage --29-liegt direkt an der Hautfläche, vermittelt angenehmen Hautkontakt und gewährleistet einen festen Sitz.
Die oben beschriebene Erfindung löst die einleitend angeführten Schwierigkeiten und Probleme der bisherigen Systeme.
Vibrationen, die z. B. beim Auftreffen des Balles am Schläger entstehen, werden durch diese erfindungsgemässe Vorrichtung günstig abgefangen und ihr Übergreifen auf den Streckmuskel des Unterarmes verhindert. Mikroskopische Zerrungen (Risse) des Muskelgewebes, die unter dem Namen Tennisarm (Ellbogenverletzung) bekannt sind und insbesondere bei Anfängern, schwächeren Spielern und generell bei allen Spielern bei Ermüdung der Hand relativ leicht entstehen, werden somit eliminiert.
Ein weiterer Vorteil dieser Erfindung ist eine bessere Durchblutung des Unterarmes und eine bessere Versorgung des Handgelenkmuskels mit Sauerstoff und Nährstoffen (z. B. Glukose).
Die Ermüdung ist damit gering und eine Verletzungsgefahr bedeutend herabgesetzt.
Die anatomische Profilierung und Polsterung des Innenbandes ist zur Schonung der Venen im Bereich des Handgelenkes gedacht, um einen venösen Abfluss und somit eine bessere Versorgung mit Sauerstoff zu ermöglichen.
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Durch Erzielen des optimalen Winkels, der richtigen Handstellung und einer bequemen Haltung des Tennisschlägers wird das Lernen sehr erleichtert und beschleunigt, die Schlaggenauigkeit erhöht und die Verletzungsgefahr minimalisiert.