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Die Erfindung bezieht sich auf einen Transportrahmen für eine Maschine, insbesondere für ein Motorenaggregat, mit Verankerungseinrichtungen.
Maschinen, die aus mehreren Funktionseinheiten bestehen, erfordern meist einen stützenden oder die Funktionseinheiten körperlich verbindenden Basisrahmen.
Ein derartiger Basisrahmen wird vorteilhaft als Transportrahmen ausgeführt, um nicht die einzelnen Funktionseinheiten mit allen dadurch gegebenen Konsequenzen für sich alleine vom Hersteller zum Einsatzort liefern zu müssen. In diesem Fall könnte der endgültige Zusammenbau der Maschine erst am Einsatzort erfolgen, was als schwerer Nachteil anzusehen ist. Weiters wäre es nicht möglich, die Maschine beim Hersteller probelaufen zu lassen und dann unverändert zum Einsatz zu bringen.
Der Transportrahmen dient neben seiner grundsätzlichen Funktion, nämlich die Maschine in ihrer Gesamtheit transportieren zu können, auch der Erfüllung weiterer Aufgaben. So bei der Inbetriebnahme der Maschine der Übertragung von betrieblichen Reaktionskräften bzw. Reaktionsmomenten zwischen den einzelnen zum Aggregat zusammengesetzten Funktionseinheiten. Weiters nimmt der Transportrahmen die statische Last der aufgebauten Funktionseinheiten auf und er dient als Zwischenelement, um das gesamte Aggregat irgendwo, meistens auf einem eigenen Maschinenfundament, verankern zu können. Der Transportrahmen ist vorteilhaft noch mit zusätzlichen Verankerungseinrichtungen versehen, die die Montage von Nebeneinrichtungen, wie beispielsweise von Leitungsführungen (Rohre und Kabel), ermöglichen.
Des weiteren ist der Transportrahmen ein Versteifungselement, um das Maschinenaggregat auch auf weichem oder atmendem Untergrund aufbauen zu können und er dient als Aufnahmeelement, um gezielt zu plazierenden Ballast anzubringen.
Nach dem bekannten Stand der Technik werden derartige Transportrahmen als Stahlkonstruktionen hergestellt.
Diese Stahlkonstruktionen werden gegebenenfalls auf ein Maschinenfundament aus Beton aufgeschraubt
Diese Betonfundamente sind das eigentliche Verbindungsmittel zwischen der Maschine und dem Baugrund, die die von der Maschine im Bertrieb ausgelösten veränderlichen Kräfte (freie Massenkräfte, Stösse, Wirkung der Arbeitsabgabe der Maschine, Ungleichförmigkeiten der Bewegung u. a. m.) gegebenenfalls in das Fundament einleiten.
Ein Betonfundament aus sogenanntem Ortbeton erfüllt auch Aufgaben, die bereits vom Transportrahmen wahrgenommen werden. So dient es der Übertragung von betrieblichen Reaktionskräften zwischen den Funktionseinheiten des Aggregats, der Aufnahme der statischen Last der aufgebauten Funktionseinheiten, dient als Verankerungsplatz für Nebeneinrichtungen, ist Aufnahmeelement, um gezielt zu plazierenden Ballast anzubringen, und dient als Versteifungselement, jedoch nur was den "atmenden" Untergrund anbelangt
Das betonierte Maschinenfundament allein erlaubt noch nicht die weitgehende baustellenferne Vorzusammenfügung der einzelnen Funktionseinheiten und auch dann, wenn dieses Zusammenfügen der Funktionseinheiten erst an der Betriebsstätte erfolgt, ist meistens ein eigener Hilfsrahmen anstelle des eingangs beschriebenen Transportrahmens notwendig.
Nach dem bekannten Stand der Technik lagern also Maschinenaggregate sowohl auf einem technisch aufwendigen, aber relativ leichten Transportrahmen und einem schweren aus Ortbeton hergestellten, unversetzbaren Betonfundament
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Transportrahmen zu schaffen, der das Aufstellen des Maschinenaggregates an der Betriebsstätte erleichtert und z. B. unmittelbar auf das dort vorhandene Mörtelbett aufsetzbar ist
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Transportrahmen als transportabler Betonfertigteil aus armiertem Beton ausgeführt ist.
Der erfindungsgemässe Transportrahmen bietet auch wirtschaftliche Vorteile, da armierter Beton, auch Spannbeton, billiger herstellbar ist als eine Stahlkonstruktion.
Ursprünglich war man der Ansicht, dass ein Tragrahmen aus Beton, insbesondere wegen des damit verbundenen Gewichtes, keine Anwendung finden könnte. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei Aggregaten in einer Baugrösse, bei der bisher Stahlrahmen verwendet wurden, ein gewisses Mehrgewicht durch einen Betonrahmen beim Transport keine entscheidende Rolle spielt, sondern die grösste Bedeutung dem erforderlichen Transportladeraum zukommt.
Der erfindungsgemässe Transportrahmen zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass das gesamte Maschinenaggregat beim Hersteller auf dem Transportrahmen montiert werden kann und die statisch geschlossene Einheit Maschinenaggregat/Transportrahmen ohne irgendeine besondere Art der Verschraubung am Einsatzort auf den Tragboden aufgesetzt werden kann. Vorteilhaft ist der Betonfertigteil aus Spannbeton gefertigt
Ein Transportrahmen, der praktisch unbeschränkte Montagemöglichkeiten für die Maschinenteile aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass in den Beton Anschweissanker, beispielsweise Stahlsohlplatten, eingegossen sind.
Der erfindungsgemässe Transportrahmen ist weiters vorzugsweise an den Stirnseiten mit Tragösen versehen.
Eine besonders gute Kraftableitung wird dadurch erzielt, dass die Tragösen mit den Bewehrungsstäben verbunden sind. Die Tragösen können direkt an den Bewehrungsstäben angeformt sein. Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass er in Draufsicht rechteckig und über einen Teil seiner Länge wannenartig mit seitlichen Tragsockeln ausgeführt ist.
Wenn der erfindungsgemässe Transportrahmen bei einem kombinierten Motor- und Stromgeneratoraggregat zur Verwendung kommen soll, könnte beispielsweise eine in gewissem Ausmass veränderliche Einheitsbetonierschalung mit verschiedenen Baulängen für z. B. zwölf und sechzehn Zylinder-Motoren einer
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gemeinsamen Motorbaureihe, oder veränderliche Spitzenhöhen (= Wellenmittelhöhe) zwischen gleichem Motor und verschiedenen Stromgeneratoren vorgesehen sein.
Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen eingehend beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt ein schematisch gehaltenes Schaubild eines erfindungsgemässen Transportrahmens, wobei die Maschinenteile strichliert angedeutet sind, die Fig. 2 zeigt den Ausschnitt (A) der Fig. 1, und die Fig. 3 und 4 zeigen jeweils Stirnansichten zweier weiteren Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemässen Transportrahmens.
Der erfindungsgemässe Transportrahmen ist ein Betonfertigteil (1), der mit Betonstahlstäben (2) gemäss Ö-Norm B 4200/7 bewehrt ist.
An den Stirnseiten des Betonfertigteiles (1) sind die Bewehrungsstäbe (2) zu Tragösen (3) ausgebildet, wodurch der Transport des Betonfertigteiles (1) mit aufgebautem Maschinenaggregat (4) erleichtert wird.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Betonfertigteil (1) mit zwei Tragsockeln (5) versehen, auf denen der Motor (6) des Maschinenaggregates (4) lagert, und die zwischen sich die Ölwannen des Motors (6) aufnehmen können.
In die Tragsockel (5) sind Stahlplatten (7) eingegossen, mit denen Montageteile des Motors (6) verschweisst werden können.
Als weiteres Verankerungsmittel sind beim in der Fig. 1 gezeigten Betonfertigteil (1) Löcher (8) für Durchgangsschrauben vorgesehen und in die Seitenwände der Betonsockel (5) sind sogenannte Halfeneisen (9) (Fig. 2) eingegossen.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 zeigt einen I-förmigen Betonfertigteil (1), wobei auf den Tragsockeln (5) Gummilager (10) angeordnet sind.
Die Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht eines aus einem T-förmigen Rahmenteil (1') und einem L-förmigen Rahmenteil (1") zusammengesetzten Betonfertigteiles (1), wobei am T-förmigen Rahmenteil (1') ein Auftrittspodest (11) ausgebildet ist.
PATENTANSPRÜCHE 1. Transportrahmen für eine Maschine, insbesondere für ein Motorenaggregat, mit Verankerungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass er als transportabler Betonfertigteil (1) aus armiertem Beton ausgeführt ist.
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