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Die Erfindung betrifft eine Schwenkschiebetüre für Fahrzeuge mit zumindest einem Türblatt, einer ortsfest im Fahrzeug untergebrachten, das Türblatt tragenden Tragschiene, einem auf der Tragschiene längsverschieblich gelagerten Schlitten, einem ein Gelenkparallelogramm bildenden, das Türblatt mit dem Schlitten verbindenden schwenkbaren Tragmechanismus, einer ortsfest im Fahrzeug angebrachten Führungsschiene in der ein Führungszapfen, der mit einem Element des Gelenkvierecks verbunden ist, läuft und so die Winkelstellung des Gelenkparallelogramms bestimmt, einem Linearantrieb, der die Bewegung des Türflügels bzw. Schlittens entlang der Tragschiene bewirkt, wobei der Linearantrieb auf einen Angriffspunkt am Schlitten wirkt.
Aus der EP 0 643 190 A ist eine solche Konstruktion bekannt. Die Ausstellbewegung der Nebenschliesskante beim Öffnen erfolgt durch Ableiten eines Reaktionsmomentes eines Untersetzungsgetriebes, somit umständlich und konstruktiv aufwendig.
Aus der DE 32 31 181 C2 ist eine ähnliche Konstruktion bekannt. Ober die Art des Antriebes ist dort nur ausgesagt, dass er vermittels eines starren Armes auf den Türflügel wirkt. Dies ist notwendig, um die dynamischen und kinematischen Probleme während des Verschwenkens des Gelenkparallelogrammes zu meistern.
Aus der DE 34 19 338 C2 ist ein Linearantrieb für eine Türe in Form eines umlaufenden, endlosen Seiloder Riementriebs bekannt, bei dem zur Ausstellbewegung der Türe der Durchmesser der Umlenkrollen des Riementriebs ausgenutzt wird. Es läuft der Anlenkpunkt, den der Türflügel am umlaufenden Trieb hat, um etwa 900 der Umlenkscheibe mit und dadurch wird die Türe in die Flucht des Wagenkastens gezogen bzw. beim Öffnen entsprechend ausgestellt. Aufgrund dieses Antriebes ist aber die eigentliche Türführung (über die in dieser Druckschrift nichts ausgesagt wird) prinzipiell anders zu lösen als bei der erstgenannten Druckschrift.
Der Vorteil gegenüber der erstgenannten Druckschrift ist, dass dieser Antrieb direkt eine Kraftkomponente am Ende der Schliess- bzw. Anfang der Öffnungsbewegung liefert, die die Schwenkbewegung, die in dieser Lage der Türe stattfindet, unterstützt. Durch die Beanspruchung des Riementriebs, bei dem die Anschlussarmatur für den Türflügel um die Rolle teilweise mit herum laufen muss, ist dieser aber störanfällig und nutzt sich rasch ab.
Eine weitere Behandlung des Problemes findet man in der WO-92/13161. Diese betrifft eine Falttüre (Schiebe-Schwenktür), bei der über den gesamten Öffnung- (bzw. Schliess-) weg ein entsprechendes Moment aufgebracht wird, was aufgrund des Fehlens eines rein translatorischen Bewegungsabschnittes möglich ist, auf Schwenkschiebetüren aber nicht anwendbar ist.
Die Erfindung zielt darauf ab, die Nachteile der vorbekannten Lösungen zu vermeiden und eine Türe der eingangs genannten Art zu schaffen, die wartungs-und justierfreundlich ist und die die erfindungsgemäBen Ziele mit einfachen und kostengünstig zu erhaltenden Bauteilen erreicht.
Erfindungsgemäss ist dazu vorgesehen, dass der Angriffspunkt bezüglich des Schlittens zwischen zwei Positionen beweglich ist, wobei die eine Position der ausgeschwenkten Lage des Türblattes und die andere Position der eingeschwenkten Lage des Türblattes entspricht und wobei durch die Bewegung des Antriffspunktes von der einen zur anderen Lage einer der schlittenseitigen Anlenkpunkte des Gelenkparallelogram- mes mit einem Drehmoment beaufschlagt wird und so das Ein- bzw. Ausschwenken bewirkt oder zumindest wesentlich unterstützt.
In einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Linearantrieb ein umlaufendes endloses Band, eine Kette, ein Riemen od. dgt., der am Schlitten um eine Rolle umläuft, die mit einer Schwenkachse des Gelenkparallelogramms verbunden ist oder in Wirkverbindung steht.
In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Linearantrieb eine Spindel, die mit einer Spindelmutter zusammenwirkt, die zwischen zwei Anschlägen des Schlittens drehbeweglich angeordnet ist und über eine Verzahnung, ein Reibradgetriebe, einen Riemen oder dergl. mit einer der schlittenseitigen Drehachsen des Gelenkparallelogramms in Wirkverbindung steht.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigen die Fig. 1 bis 5 eine erfindungsgemässe Schwenkschiebetür im Zuge der Schliessbewegung in verschie- denen Schliesszuständen, die Fig. 6 zeigt ein Detail einer erfindungsgemässen Türe mit Spindelantrieb, die Fig. 7,8 und 9 zeigen schematisch eine erfindungsgemässe Ausgestaltung zur Verriegelung
Geschlossen-Lage des Türblattes im Bereich der Nebenschliesskante der Türe.
Die Fig. 1 zeigt einen Horizontalschnitt durch die erfindungswesentlichen Elemente einer erfindungsgemässen Schwenkschiebetür. Ein Türflügel 1 ist mittels eines Gelenkparallelogramms mit türfesten Schwenkachsen 2, 3 und schlittenfesten Schwenkachsen 4,5 an einem Schlitten 6 abgestützt. Der Schlitten 6 läuft auf einer im Fahrzeug fest angeordneten Tragschiene 7. Es sind Anwendungsfälle denkbar, bei denen die
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Tragschiene 7 axial fest, aber um ihre Achse verschwenkbar im Wagenkasten angeordnet ist.
Die jeweilige, von der Lage des Schlittens 6 auf der Tragschiene 7 abhängige Winkellage des Gelenkparallelogramms 2, 3,4, 5 wird durch eine Steuerrolle 8 bestimmt, die passend mit dem Gelenkparallelogramm, im gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Verbindungsarm zwischen den Achsen 2,4, verbunden ist und in einer Führungsschiene 9 läuft.
Der Türantrieb ist als endloser umlaufender Zahnriemen 10 ausgebildet, der um zwei ortsfeste Umlenkrollen 11,12 und am Schlitten 6 über schlittenfeste Umlenkrollen 13,14 und eine mit der Achse 4 des Gelenkparallelogramm drehfest verbundene Umlenkrolle 15 umläuft. Der Antrieb des Zahnriemens 10 erfolgt durch einen auf eine der beiden Umlenkrollen 11, 12 wirkenden Motor, wobei ein Getriebe zwischengeschaltet sein kann, was aber Stand der Technik und nicht Teil der Erfindung ist und daher an dieser Stelle keiner weiteren Erläuterung bedarf.
Da die Winkellage des Gelenkparallelogramms 2, 3,4, 5 durch die Führungsrolle 8 in der Führungsschiene 9 festliegt, bewirkt eine Zugkraft am umlaufenden Zahnriemen 10 in der in Fig. 1 dargestellten Lage eine Verschiebung des Schlittens 6 und damit der Türe 1. Die in Fig. 1 gezeigte Lage entspricht der Endlage beim Öffnen der Türe, durch entsprechende Sensoren und Steuerkreis, die zum Stand der Technik gehören und nicht Teil der Erfindung sind, ist in dieser in Fig. 1 dargestellten Lage nur eine Schliessbewegung des Türflügels 1 vorgesehen.
Im Zuge einer solchen Schliessbewegung gelangt der Schlitten 6 schliesslich in die in Fig. 2 dargestellte Lage, die das Ende der rein translatorischen Bewegung des Türblattes 1 darstellt und in der die Schwenkbewegung einsetzt, durch die das Türblatt 1 schlussendlich fluchtend zum Wagenkasten in die Türöffnung geschwenkt wird. Beim Erreichen dieser Lage wirken sich die erfindungsgemäss erzielten Vorteile aus : Durch den Zug am umlaufenden Zahnriemen 10 in Richtung des Pfeiles 16 wird an der Umlenkrolle 15 und damit auf das Gelenkparallellogramm 2,3, 4,5 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn ausgeübt, das das Verschwenken des Gelenkparallelogramms 2,3, 4,5 und damit das Verschwenken des Türblattes 1 unterstützt.
Wie aus Fig. 3 und 4, in denen die weitere Schwenkbewegung des Türblattes 1 dargestellt ist, ersichtlich, wird diese erfindungsgemässe Wirkung besonders deutlich und stark, wenn die Führung 9 in dem Bereich, in dem die Führungsrolle 8 sich während der Schwenkbewegung befindet, konzentrisch zu der bezüglich des Fahrzeuges bereits stillstehenden Schwenkachse 4 des Gelenksparallelogramms verläuft.
In Fig. 5 ist die vollständig geschlossene Lage des Türflügels 1 dargestellt. Wie aus dieser Darstellung ersichtlich, nimmt das Gelenkparallelogramm 2,3, 4,5 die Winkellage ein, die der Geschlossenstellung der Türe entspricht.
Das Öffnen der Türe spielt sich analog zum geschilderten Schliessen in umgekehrter Reihenfolge ab : Durch die Aufbringung einer Zugkraft entgegen der Richtung des Pfeiles 16 (Fig. 3) wird ein Drehmoment im Uhrzeigerrichtung an der Umlenkrolle 15, die mit dem Gelenkviereck 2,3, 4,5 in Wirkverbindung steht, induziert und bewirkt ein Verschwenken des Gelenkvierecks und damit ein Ausschwenken des Türblattes 1.
Gleichermassen wird die Führungsrolle 8 in der Führung 9 im gekrümmten Abschnitt der Führung 9 verschoben, was einer Drehbewegung um die bezüglich des Fahrzeuges noch stillstehende Schwenkachse 4 des Gelenkparallelogrammes entspricht. Wenn im Zuge dieser Drehbewegung die Rolle 8 den geradlinigen Abschnitt der Führung 9 erreicht, so bewirkt dies das Ende der Drehbewegung der Schwenkachse 4 und damit auch ein rotatives Fixieren der Umlenkrolle 15 und somit des Zahnriemens 10.
Durch die sich dadurch aufbauende Reaktionskraft wird der Schlitten 6 entlang der Tragschiene 7 in Bewegung versetzt und bewegt dabei das nunmehr voll ausgeschwenkte Türblatt 1 translatorisch in Öffnungsrichtung mit. Diese Bewegung wird durch das Erreichen der in Fig. 1 dargestellten Lage beendet, in der verschiedene Sensoren das Erreichen dieser Lage feststellen und den Antrieb abschalten.
Diese Ausführungsform kann verschiedentlich abgewandelt werden. So ist es nicht notwendig, dass der Zahnriemen 10 um eine Umlenkrolle 15 umläuft, die koaxial und drehfest mit der Schwenkachse 4 verbunden ist. Es ist möglich, eine Umlenkrolle vorzusehen, die mittels einer Zahnradübersetzung, einer Reibradübersetzung oder eines Riementriebes auf die Schwenkachse 4 einwirkt, was es möglich macht, einen anderen Wirkungsgrad und ein anderes Drehmoment als das durch den Motor und das angeflanschte Getriebe vorgegebene beim Öffnen bzw. Schliessen wirken zu lassen. Es ist auch möglich, den Zahnriemen
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zu lassen, doch wird dies wegen der stärkeren Beanspruchung des Zahnriemens nicht bevorzugt.
Es ist auch möglich, im Zuge des Schliessens eine Kombination der Schlittenbewegung und des Verschwenkens des Gelenkparallelogramms vorzusehen und so jede beliebige Ausstell- bzw. Schliessendbe- wegung zu schaffen. Dazu braucht nur die Form der Führung 9 in dem Bereich, in dem sich die Rolle 8 befindet, wenn sich die Türe im Schliessendbereich befindet, entsprechend adaptiert zu werden.
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Beim Konstruieren zweiflügeliger Türen ist es ein Leichtes, die Erfindung entsprechend zu adaptieren : Es ist beispielsweise möglich, eine spiegelbildliche Vorrichtung durch die Ausgestaltung der Umlenkrolle 12 als Zahnrad ein zweites Mal anzuordnen und doch mit einem Antrieb auszukommen. Es ist aber auch möglich, den Zahnriemen 10 über die gesamte Portalbreite zu ziehen und jeden der beiden Türflügel an einem der. beiden so ausgebildeten Trume antreiben zu lassen, wobei es durch ein tordiertes Anordnen des Zahnriemens 10, gegebenenfalls in Kombination mit schräggestellten Umlenkrollen 11,12 möglich ist, die an den Schlitten angeordneten Umlenkrollen 13,14, 15 auf beiden Schlitten in nahezu derselben Ebene anzuordnen, ohne dass es zu Behinderungen durch das andere Trum des Zahnriemens kommt.
Es ist auch nicht notwendig, dass das umlaufende Antriebsmittel 10 ein Zahnriemen ist, wenn dies auch aus Kosten- und Verschleissgründen bevorzugt wird. Es ist selbstverständlich möglich, Seile, Ketten oder andere derartige Antriebselemente zu verwenden, wobei unter Umständen auch entsprechende Spannorgane vorgesehen sein können, die aber mit der Erfindung an sich nichts zu tun haben und daher hier nicht erläutert werden müssen.
Die Anordnung eines umlaufenden Antriebsmittels hat auch den Vorteil, dass im Zuge periodisch wiederkehrender Wartungsarbeiten das Antriebsmittel um einen gewissen Abstand verschoben werden kann, so dass die Stellen hoher Beanspruchung im Laufe der Betriebszeit über das ganze Antriebsmittel "wandern", wodurch die Beanspruchung gleichmässig verteilt und damit die Lebensdauer deutlich erhöht werden kann.
In der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemässen Idee wird diese auf einen Spindelantrieb abgewandt. Die Fig. 6 zeigt einen Schlitten 6, der so wie bei der ersten Ausführungsform entlang einer Tragschiene 7 läuft und an dem schlittenseitige Schwenkachsen 4,5 eines Gelenkparallelogramms angeordnet sind. Bei der dargestellten Ausführungsform trägt die Schwenkachse 5 ein Kegelrad 17, das mit einem kegeligen Ritzel 18 kämmt, das seinerseits auf einer Spindelmutter 19 vorgesehen ist. Die Spindelmutter 19 ist drehbar, aber unverschieblich mit einem Arm 20 des Schlittens 6 verbunden. Die Spindelmutter 19 läuft auf einer Spindel 21, die das Linearantriebselement ist, das bei der ersten Ausführungsform durch den Zahnriemen 10 gebildet wird.
Die Funktionsweise dieser Vorrichtung ist völlig analog zu der an Hand der Fig. 1 bis 5 geschilderten Ausführungsform : Bei der in Fig. 6 gezeigten Schliess-End-Lage wird beim Öffnen durch Rotation der Spindel 21 ein Drehmoment auf die Spindelmutter 19 übertragen, das diese über die Kegelräder 18,17 auf
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die entstehenden Reaktionskräfte der Schlitten 6 in Öffnungsrichtung (in Fig. 6 nach rechts) in Bewegung.
Analog funktioniert das Schliessen der Türe.
Es kann auch diese Variante verschiedentlich verändert werden. So kann statt des Kegelgetriebes eine kostengünstige Kronenverzahnung verwendet werden oder auch eine Reibradkombination. Es ist der Fig. 6 zu entnehmen, dass es nicht notwendig ist, dass zwei Seiten des Gelenkparallelogramms parallel zur Tragschiene 7 verlaufen, dies gilt selbstverständlich für jede erfindungsgemässe Ausführungsform.
Die erfindungsgemässe Ausbildung einer Schwenkschiebetür hat neben den bisher geschilderten Vorteilen noch weitere, da es durch die erfindungsgemässe Ausbildung leicht möglich wird, auch die Nebenschliesskante 22 der Türe in der Geschlossenstellung mit nahezu beliebig wählbaren Kräften zu halten. Es sind drei bevorzugte Varianten in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Die Fig. 7 zeigt eine erfindungsgemässe Türkonstruktion, bei der der Türflügel 1 im Bereich der Nebenschliesskante 22 geführt und in der Geschlossenstellung gehalten wird. Dies ist insbesondere bei Hochleistungszügen wegen der bei Zugsbegegnungen auftretenden Unterdrücke äusserst wünschenswert.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist im Türflügel 1 eine Führung 23 vorgesehen, die mit Rollen od. dgl. 24 zusammenwirkt, die an einem Schwenkarm 25 angeordnet sind. Der Schwenkarm 25 ist um eine im wesentlichen vertikale Achse 26 verdrehbar und sichert so die Ausstellbewegung des Türflügels im Bereich der Nebenschliesskante 22. Bei üblichen Türen macht der Schwenkhebel 25 die Bewegung des Türflügels zwangsläufig mit und sichert nur das Ausstellen, um ein Zusammenstossen zwischen dem Türflügel und dem fahrzeugfesten Rahmen zu vermeiden.
Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen der Schwenkhebel 25 unter der Wirkung einer Feder steht, die je nach Anwendungsgebiet dazu bestimmt ist, ihn in die Schliesslage oder in die Öffnungslage zu bringen. Für Hochgeschwindigkeitszüge ist es auch bekannt, einen eigenen Schwenkantrieb vorzusehen, der unabhängig vom eigentlichen Türantrieb die Winkellage des Schwenkhebels 25 in Abhängigkeit von der Türsteuerung steuert und fixiert.
Erfindungsgemäss ist nun vorgesehen, die Umlenkrolle 11, die sich im Bereich der Nebenschliesskante befindet, mit einem passenden Mitnehmer und einem Fixierarm 27 zu versehen, der bei Erreichen der
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Schliessendlage des Türblattes 1 mit einem Bolzen 28 in eine Nut 29 des Schwenkhebels 26 eingreift und diesen zuerst in die Geschlossenlage drängt und sodann dort fixiert.
Es ist bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel beachtenswert, dass die Führung 9 für das Gelenkviereck 2,3, 4,5 anders ausgebildet ist als beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 bis 5 und auch bezüglich des Türantriebes elne andere Lage einnimmt, dass dabei aber die Bewegungsrichtung des Zahnriemens 10 sich nicht ändert und damit auch nicht die jeweilige Drehrichtung der Umlenkrollen 11,12. Auch bei dieser Variante liegt während der Schwenkbewegung die Umlenkrolle 15 des Zahnriemens 10 und somit die Schwenkachse 4 im wesentlichen im Mittelpunkt des gebogenen Abschnittes der Führung 9 der Rolle 8.
Der Sperrhebel 27 dreht sich am Ende der Schliessendbewegung entgegen der Richtung der Umlenkrolle 11, was durch ein Planetengetriebe leicht zu bewerkstelligen ist. Wenn der Türantrieb direkt im Bereich der Umlenkrolle 11 angeflanscht ist, wird diese Schwenkbewegung des Sperrhebeis 27 bevorzugt als Reaktionsbewegung des Motordrehmomentes vom rotierbar befestigten Antrieb abgeleitet.
Die Fig. 8 zeigt eine Weiterentwicklung dieser Verriegelung im Bereich der Nebenschliesskante, wobei die Führung 8,9 wiederum die Form des ersten Ausführungsbeispiels hat. Bei dieser Ausführungsform weist der Schwenkhebel 25 eine Kulisse 30 auf, die mit einer entsprechenden Rolle eines Zwischenhebels 31 zusammenwirkt. Der Zwischenhebel 31 steht mit dem Sperrhebel 27 in Wirkverbindung, wobei der Sperrhebel 27 wieder mit dem eigentlichen Antrieb für die Türbewegung der auf die Umlenkrolle 11 wirkt, zusammenwirkt.
Durch die Kulissensteuerung ist es möglich, zusätzlich zur Fixierung des Türblattes 1 im Bereich der Nebenschliesskante 22 auch die Ausstellbewegung entsprechend zu unterstützen, da die Kulissenführung 30 die Aufbringung von Kräften in beiden Richtungen normal zur Längserstreckung der Kulisse erlaubt. Durch eine entsprechend gekrümmte Ausbildung der Kulisse 30 kann in diesem Fall eine Verriegelung auch bei Ausfall des Anriebes vorgesehen werden, da bei noch so grossen Kräften, die auf das Türblatt 1 wirken, ein Ausstellen der Nebenschliesskante des Türblattes 1 durch eine passend gewählte Form der Kulisse 30 im Zusammenwirken mit dem Zwischenhebel 31 nicht zugelassen wird. Aus Sicherheitsgründen wird eine derartige selbsthemmende Ausgestaltung in vielen Anwendungsgebieten bevorzugt.
In einer anderen Variante dieser Ausgestaltung ist gemäss Fig. 9 vorgesehen, dass der Schwenkhebel 25 dadurch in der geschlossenen Lage fixiert wird, dass sein Verbindungsarm 32 zum Sperrhebel 27 über einen Totpunkt gebracht wird, was mit sich bringt, dass durch noch so grosse Kräfte am Türblatt 1 ein Öffnen ohne Betätigen des Antriebes nicht möglich ist. Die Fig. 9 zeigt diese Variante wiederum an Hand einer erfindungsgemässen Ausgestaltung der Führung 8,9 entsprechend den Fig. 1 bis 5. Der Totpunkt liegt beim Überstreichen der Achse des Sperrhebels 27 durch den Verbindungsarm 32. Der Sperrhebel 27 wird, wie bei den anderen Ausführungsbeispielen, bevorzugt durch das Reaktionsmoment des Antriebes bewegt.
Bei zweiflügeligen Türen kann der erfindungsgemässe Verriegelungsmechanismus für die Nebenschliesskante durch passende und an sich bekannte Übertragungsmittel auf den Antriebs- bzw. Führungsmechanismus des zweiten Türflügels angewandt werden, was für den Fachmann auf dem Gebiete des Türenbaus für Verkehrsmittel in Kenntnis der Erfindung keine Probleme mit sich bringt. Die Auswahl der jeweiligen auszuwählenden Vorrichtungen im Bereich der Nebenschliesskante hängt von den beabsichtigten Effekten und dem Anwendungsgebiet ab und kann in Abhängigkeit davon vom Fachmann auf diesem Gebiet ebenfalls leicht ausgewählt und an seine Bedürfnisse angepasst werden. Es gehört jedenfalls zu den besonders bevorzugten Varianten dieser Ausgestaltung, die Bewegung des Sperrhebels 27 durch das Motorreaktionsmoment zu bewirken und so einen zusätzlichen Antrieb zu vermeiden.
Zusätzlich zu dieser Einsparung bewirkt die Ableitung durch das Motorreaktionsmoment auch eine automatische Abfolge der einzelnen Phasen der Bewegung, ohne dass es der speziellen Überwachung durch Sensoren und einer entsprechenden Regelung unterschiedlicher Antriebsaggregate bedürfte.
Im Falle des zweiten Ausführungsbeispieles der Grundidee der Erfindung, bei Verwendung einer Spindel, ist es selbstverständlich möglich, durch ein Kegelrad oder Kronengetriebe zum Antrieb der Spindel das entsprechende Reaktionsmoment zum Bewegen eines Sperrhebels abzuleiten. Dies geht auch bei Verwendung eines Zahnriemenantriebes für die Spindel mit einem parallel zur Spindel liegenden Elektromotor, es muss dann nur die Lagerung des Motors die Ableitung eines entsprechenden Reaktionsmomentes ermöglichen.
Es ist selbverständlich möglich, die erfindungsgemässe Bewegung bzw. Fixierung des Türblattes im Bereich der Nebenschliesskante unabhängig von der Verwendung der erfindungsgemässen Grundidee anzuwenden.
In der Beschreibung und den Ansprüchen wird die Bezeichnung"Angriffspunkt"generalisiert verwendet, beispielsweise für die Haftreibung zwischen dem Zahnriemen 10 und der Umlenkrolle 15 im ersten Ausführungsbeispiel und für den Eingriff der Zahnräder 17,18, im zweiten Ausführungsbeispiel. Denkbar
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wäre es, den Zahnriemen 10 an einer Verlängerung des Verbindungselementes der Drehpunkte 3 und 4 des Gelenkparallelogramms zu fixieren, was ebenfalls einem Angriffspunkt im Sinne der Erfindung entspräche.
Die Erfindung kann verschiedentlich abgewandelt werden. So ist es möglich, bei der ersten Variante den Zahnriemen um beide schlittenseitige Schwenkachsen zu schlingen, um das übertragbare Moment zu erhöhen. Die Möglichkeit, auf ein anderes Element des Gelenkvierecks 2, 3, 4, 5 als die schlittenseitigen Schwenkachsen einzuwirken, wurde bereits erwähnt, dies kann bei Verwendung eines passenden, gabelförmigen Mitnehmers ohne Auslenkung des Zahnriemens 10 geschehen.
Dem Stand der Technik angehörende Elemente, die nicht direkt zur Erfindung gehören, sind in der vorliegenden Beschreibung aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht erläutert. Dazu gehören beispielsweise die Türführungen im Bodenbereich, die Sensoren für die Überwachung der Türbewegung, Notbefreiungvorrichtungen für den Fall des Ausfalles des Antriebes, spezielle Ausbildungen von Dichtungen besonders im Falle von Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen und dergleichen mehr.