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Die Erfindung betrifft einen Baustein aus feuerfestem Material für eine Heizvorrichtung, insbe- sondere für einen Mantel von Kachelöfen, Kaminöfen, dessen Länge und Höhe ein ganzzahliges Vielfaches einer Dicke ist und der von einer Innenfläche, einer Aussenfläche und zumindest drei umlaufenden Stirnflächen begrenzt wird, in denen Nuten mit sich in Längsrichtung der Stirnflächen erstreckenden Mittelachsen angeordnet sind, die sich längs einer die Dicke halbierenden Ebene erstrecken und parallel zur Aussen- und/oder Innenfläche des Bausteines verlaufen, von denen zumindest eine Ausnehmungen aufweist.
Aus der DE 36 42 202 A1 ist eine Systemkachel bekannt, bei der zumindest eine, sich zwi- schen einer Vorderfläche und einer Hinterfläche erstreckende Seitenfläche zur Anlage an einer weiteren Systemkachel ausgebildet ist und über die gesamte Länge der Seitenfläche sich zumin- dest eine Längsnut erstreckt. Weiters ist an einer Hinterfläche im Eckbereich zumindest ein, als Sackbohrung ausgebildetes, Loch vorgesehen, von dem ausgehend bis zur nächstliegenden Seitenfläche zumindest eine Ausnehmung zur Aufnahme einer, zwei benachbarte Systemkacheln verbindenden, Drahtklammern vorgesehen ist. Schwierigkeiten bereitet dabei eine stabile Veranke- rung zweier benachbarter Systemkacheln bei zueinander rechtwinkelig verlaufender Anordnung.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr einen Baustein aus feuerfestem Material zu schaffen, mit dem ein in hohem Masse variabler Aufbau einer Heizvorrichtung ermöglicht wird und der sowohl im Wandverband wie auch im Eckverband der Wände sowie Wände und Decke eine dauerhaft feste Verbindung ermöglicht.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch erreicht, dass die umlaufenden Nuten in den Stirn- flächen eine Tiefe aufweisen, die vorzugsweise um zumindest 50% grösser ist als deren Breite und dass die Ausnehmungen in der Innenfläche in einem Abstand voneinander distanziert in einem Raster angeordnet sind, welcher durch Quadratflächen, deren Begrenzenden, sowie deren Mit- telachsen, die in der Ebene der Innenflächen liegen, gebildet wird, wobei die Begrenzenden eine der Dicke des Bausteins entsprechende Seitenkantenlänge aufweisen und die Mittelachsen die Seitenkantenlänge halbieren und rechtwinkelig zu der Seitenkantenlänge und in der Ebene der Innenfläche verlaufen, und die Mittelachsen mit den Begrenzenden Schnittstellen bilden, in deren Bereich die Ausnehmungen angeordnet sind,
sodass sich jede Ausnehmung längs der Mittelachse von einer Begrenzenden in Richtung zumindest einer weiteren benachbarten, parallelen Begren- zenden über eine Länge erstreckt, die kleiner ist als die Seitenkantenlänge des Bausteins und bevorzugt kleiner ist als die halbe Seitenkantenlänge der Begrenzenden, und dass die Ausnehmun- gen eine, in rechtwinkeliger Richtung zur Mittelachse und in der Innenfläche gemessene Breite und eine in rechtwinkeliger Richtung zur Quadratfläche gemessene Tiefe aufweisen, die kleiner ist als die Seitenkantenlänge des Bausteins und bevorzugt um mehr als die halbe Breite der am laufen- den Nuten kleiner ist als die halbe Seiten kanten länge des Bausteins, und dass bevorzugt in der Aussenfläche Bohrungen vorgesehen sind.
Der überraschende Vorteil dabei ist, dass durch eine rasterartige Anordnung von Ausnehmungen, die sich von der Innenfläche in den Baustein erstre- cken, in Verbindung mit rundum laufenden Nuten eine hohe Kombinationsmöglichkeit und einfache Verbindungsmöglichkeit der Bausteine in einem ebenen Wandverband wie auch in rechtwinkelig zueinander verlaufenden Ebenen oder auch bei winkelig zueinander versetzten Bausteinen bzw.
Wand- und/oder Deckenelementen erreicht wird. Durch die Ausbildung der Ausnehmungen, die sich nur über einen Teilbereich der inneren Oberfläche erstrecken, wird darüber hinaus ein Bau- stein hoher Eigenfestigkeit erreicht, und es werden vorzeitige Zerstörungen durch das Auftreten von Rissen infolge von Wärmespannungen wirkungsvoll vermieden. Des weiteren bewirken die Ausnehmungen eine Vergrösserung der Innenfläche der Bausteine, wodurch eine rasche Durch- wärmung des Bausteins, insbesondere bei der Inbetriebnahme einer derartigen Heizvorrichtung, erreicht wird und es zu einer sehr raschen Abstrahlung der Wärme an die Umgebung kommt, wodurch insgesamt der Wirkungsgrad einer derartigen Heizvorrichtung verbessert wird.
Wenn die Tiefe der umlaufenden Nuten um zumindest 50% grösser ist als deren Breite wird ei- ne hohe Stabilität der Verbindung durch in die Nuten eingelegte Federn zwischen benachbarten Bausteinen, aber auch eine genügend hohe Festigkeit der Federn für Überlager erreicht, um diese z. B. bei Öffnungen in den Wandteilen anzuwenden. Um einen ausreichenden Seitenabstand zwischen benachbarten Ausnehmungen zu erreichen ist die Länge der Ausnehmungen kleiner als die der Dicke des Bausteins entsprechende Seiten kanten länge und vorzugsweise kleiner als die halbe Seitenkantenlänge der Begrenzenden.
Durch die in rechtwinkeliger Richtung zur Quadratflä-
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che gemessene Tiefe der Ausnehmungen, die kleiner als die Seitenkantenlänge des Bausteins und bevorzugt um mehr als die halbe Breite der umlaufenden Nuten kleiner ist als die Dicke des Bau- steins, wird eine ausreichende Randfestigkeit des Bausteins auch im Bereich der im Randbereich angeordneten Ausnehmungen erreicht.
Vorteilhaft ist aber auch der Ausnehmung in einer senkrecht zur Innenfläche und senkrecht zur halbierenden Mittelachse ausgerichteten Ebene einen U- oder V-förmigen Querschnitt zuzuordnen, wodurch eine gute Zentrierung von einem senkrecht zur Innenfläche eines Bausteins angesetzten weiteren Baustein erreicht wird.
Möglich ist aber auch, dass die Ausnehmung in der senkrecht zur halbierenden Mittelachse ausgerichteten Ebene eine Breite aufweist, welche im Bereich der Innenfläche grösser ist als im Bereich einer Bodenfläche der Ausnehmung, womit der Fertigungsprozess zur Herstellung des Bausteines in einem einfachen Formverfahren möglich ist.
Möglich ist auch wenn sich die Breite der Ausnehmung im Bereich der Innenfläche und/oder der Bodenfläche über die Länge der Ausnehmung ändert, weil damit eine variable Abstimmung von Ausnehmung und Einlageteil sogenannter Nutensteine möglich ist.
Weiters ist auch von Vorteil wenn sich die Breite im Bereich der Innenfläche und/oder der Bo- denfläche von der Begrenzenden in Richtung der benachbarten Begrenzenden mit zunehmenden Abstand von der Begrenzenden symmetrisch verändert, wodurch die Kosten der für die Fertigung erforderlichen Werkzeuge verringert werden.
Es ist aber auch möglich, dass eine Länge der Ausnehmung parallel zur Mittelachse im Bereich der Innenflächen grösser ist als im Bereich der Bodenfläche, weil damit die durch die Ausnehmung hervorgerufene Schwächung des Bausteins minimiert wird.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausbildung ist die Bodenfläche der Ausnehmung gekrümmt ausgebildet oder über Übergangsradien mit Stirnseitenflanken und/oder Längsseitenflanken der Ausnehmung verbunden, wodurch Kerbwirkungen und damit Rissbildungen in Verbindung mit Wärmedehnungen wirkungsvoll vermieden werden.
Möglich ist aber auch, dass die sich von der Innenfläche in Richtung der Aussenfläche erstre- ckenden Ausnehmungen in einer die Innenfläche aufnehmenden Ebene einen trapez-, rhomben- förmigen oder ovalen Querschnitt aufweisen, wodurch eine Vielzahl unterschiedlicher, einfach zu formender, Querschnittformen vorliegen.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Ausnehmung in Richtung der Tiefe allseitig konisch verjüngt, z. B. pyramidenstumpfförmig, ausgebildet ist, da bei einer derartigen Formgebung eine kostengünstige Fertigung von einem Verbindungselement möglich ist.
Es ist aber auch von Vorteil wenn die Tiefe der Ausnehmung um zumindest 5 mm zusätzlich zur halben Breite der umlaufenden Nut kleiner ist als die halbe Seitenkantenlänge des Bausteins, wodurch auch eine ausreichende Randfestigkeit des Bausteins auch bei im Randbereich angeord- neten Ausnehmungen erreicht wird.
Gemäss weiteren vorteilhaften Ausbildungen entspricht die Breite der Ausnehmung der Breite der Nut in den Stirnflächen, und ist die Tiefe der Ausnehmung um zumindest 50 % grösser als eine Breite der Ausnehmung, wodurch einheitlich geformte Verbindungselemente möglich sind und auch ein Versetzen von Bausteinen im rechten Winkel zueinander ohne aufwendiger Manipulation möglich ist.
Vorteilhaft ist auch wenn die Ausnehmungen Randausnehmungen bilden, welche sich im Be- reich der halbierenden Mittelachse bis zu den Stirnflächen erstrecken und zu diesen hin geöffnet sind, und dass die Randausnehmung im Bereich eines Randes zwischen der Innenfläche und der Stirnfläche durch einen halben Teil der Ausnehmung gebildet ist, wodurch eine Positionierung an einander angrenzender Bausteine mit einheitlich gestalteten Verbindungselementen ermöglicht wird.
Es ist aber auch vorteilhaft vorgesehen, dass die in der Aussenfläche angeordneten Bohrungen in etwa senkrecht zu dieser verlaufen, und eine Tiefe der Bohrungen kleiner ist als die Seitenkan- tenlänge des Bausteins, sowie dass die Bohrungen sich von der Aussenfläche zur gegenüberliegen- den Innenfläche verjüngen, bevorzugt kegelstumpfförmig ausgebildet sind, und dass die Längsmit- telachsen der Bohrungen durch die Schnittpunkte der halbierenden Mittelachsen verlaufen, wo- durch ein sehr stabiler Verband der Bausteine an den Aussenflächen erzielbar ist, der widerstands- fähig gegen die auftretende Wärmedehnung ist und das Risiko auftretender Spannungsrisse mini-
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miert wird.
Bevorzugt ist es auch möglich, dass das feuerfeste Material ein Schamottematerial ist und die Formgebung durch einen Trockenpressvorgang erfolgt oder dass die Formgebung in einem Giess- vorgang in einer Form erfolgt, und dass die Nuten, die Ausnehmungen und die Bohrungen durch Einpressen beim Pressvorgang des Bausteins geformt sind, wodurch sehr wirtschaftliche Ferti- gungsverfahren zur Erzielung kostengünstiger Bausteine höchster Formqualität erreicht werden.
Möglich ist aber auch, dass die umlaufenden Nuten durch einen Zerspanungsvorgang, insbe- sondere Fräsvorgang, gefertigt sind, wodurch eine einfachere und kostengünstigere Ausbildung der Presswerkzeuge erreicht wird.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung entspricht die Breite der Ausnehmung im Bereich der Bodenfläche im wesentlichen der Breite der Nut in den Stirnflächen, wodurch eine variierbare Anwendung und Austauschbarkeit der Bausteine gegeben ist.
Schliesslich ist aber auch vorteilhaft, dass die Stirnseiten- und/oder Längsseitenflanken unter ei- nem Neigungswinkel zur Bodenfläche der Ausnehmung und die Bohrungen unter einem Konus- winkel verlaufen, wodurch beim Einsetzen von Verbindungselementen in die Ausnehmungen bzw. in die Bohrungen eine Presskraft auf die Bausteine ausgeübt wird, wodurch hohe Ankerkräfte von Verbindungselementen erreicht und ein Selbstlösen dieser verhindert wird und damit eine einwand- freie Fixierung der Lage der Bausteine zueinander für ein ordnungsgemässes Abbinden des Bin- demittels und Erzielung absoluter Dichtheit erreicht wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen : 1 eine mit den erfindungsgemässen Bausteinen hergestellte Heizvorrichtung, in Ansicht, teilweise geschnitten ; Fig. 2 den erfindungsgemässen Baustein in schematischer Darstel- lung, mit in dessen Innenfläche angeordneter Ausnehmungen ; 3 den erfindungsgemässen Baustein in schematischer Darstellung, mit in den Aussenflächen angeordneten Bohrungen ; 4 einen Verbund der erfindungsgemässen Bausteine zur Bildung eines Mantels der Heizvorrichtung;
Fig. 5 den Mantel mit den erfindungsgemässen Bausteinen, geschnitten, gemäss den Linien V - V in Fig. 4 ; 6 einen Teilbereich des Mantels mit den erfindungsgemässen Bausteinen im Auflagerbereich eines die Decke ausbildenden Bausteins, geschnitten ; 7 einen Teilbereich von mit einer erfindungsgemässen Verbindungsvorrichtung verbundener Bausteine, geschnitten ; 8 eine Ausbildung der erfindungsgemässen Verbindungsvorrichtung, geschnitten, gemäss den Linien VIII - VIII in Fig. 7 ; 9 einen Teilbereich einer Anordnung der erfindungsgemässen Bausteine zur Bildung von geneigten Wandteilen.
In der Fig. 1 ist eine Heizvorrichtung 1, z. B. ein Kachelofen, gezeigt. Auf einem Unterbau 2, der auf einer Aufstandsfläche 3 abgestützt ist und z. B. aus einem Mauerwerk besteht, ist der Feuer- raum 4 mit Rauchzügen 5, die den Feuerraum 4 mit einem Rauchauslass 6 strömungsverbinden, durch, z. B. einen zweischaligen Aufbau, gebildet. Der Feuerraum 4 wird dabei durch Bausteine 7, die aus feuerfestem Material bestehen, gebildet, wobei auch Unterteilungen für die Rauchzüge 5 gegebenenfalls mit Bausteinen 7 ausgebildet sind. Dem Baustein 7 vorgeordnet ist ein Ofenmantel 8, der z. B. aus an äusseren Oberflächen 9 glasierten Kacheln 10 gebildet ist, die mit den Baustei- nen 7 in guter Wärmeleitsverbindung stehen. Die Kacheln 10 sind zur optischen Gestaltung der Heizvorrichtung 1 mit wahlweisem Design ausgeführt.
Für die Anbringung der Kacheln 10 und deren Zusammenhalt sind die heute im Ofenbau üblichen Verbindungsmittel, z. B. Schamottemör- tel, vorgesehen. Die Heizvorrichtung 1 weist weiters eine durch eine Ofentüre 11verschliessbare Bedienöffnung 12 auf. Die Bausteine 7 umgrenzen den Feuerraum 4 und gegebenenfalls die Rauchzüge 5 allseitig.
Die Bausteine 7 sind an Stirnflächen 13 mit Nuten 14 versehen und weisen an den Feuerraum 4 abgewandten Aussenflächen 15 in einem Rastermass angeordnete Bohrungen 16 auf, die der Anordnung einer Verbindungsvorrichtung 17 dienen. Durch eine derartige Verbindungsvorrichtung 17 wird ein dauerhafter und fester Verband insgesamt erreicht, der aber auch im Falle von Repara- turen einfach aufgelöst werden kann.
Die Bausteine 7 aus feuerfestem Material sind des weiteren auch für eine Heizvorrichtung 1 einsetzbar, die einschalig aus den Bausteinen 7 gebildet ist, die auf der äusseren Oberfläche 9 mit einem Verputz, wie er für derartige Heizvorrichtungen 1 aus dem Stand der Technik bekannt ist, versehen ist.
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In den Fig. 2 und 3 ist der Baustein 7 gezeigt. Dieser weist eine Quaderform mit einer Dicke 18, einer Höhe 19 und einer Länge 20 auf, wobei die Höhe 19 und die Länge 20 einem ganzzahligen Vielfachen der Dicke 18 entsprechen. In den den Baustein 7 in seiner Höhe 19 und seiner Länge 20 begrenzenden Stirnflächen 13 sind die Nuten 14 angeordnet, die längs einer Halbierenden 21 der Dicke 18 verlaufen. Damit sind Randabstände 22,23 zwischen einer Innenfläche 24 und der Aussenfläche 15 und der diesen zugewandten Seitenflanken 25,26 der Nut 14 gleich gross und entsprechen der Dicke 18 abzüglich einer halben Breite 27 der Nut 14. Eine Tiefe 28 der Nut 14 ist dabei grösser als die Breite 27 und beträgt in etwa den 1,5-fachen Wert der Breite 27.
Zur besseren Verdeutlichung der weiteren Ausbildung des Bausteins 7 sind in den Fig. 2 und 3 entsprechend dem Rastermass, das sich aus der Dicke 18 ergibt, Hilfslinien eingetragen, die Begrenzende 29 von fiktiven Hüllwürfel 30 mit einer der Dicke 18 entsprechenden Seitenkante 31 darstellen.
In der Innenfläche 24 des Bausteins 7 sind im Bereich von Schnittstellen 32 der Begrenzenden 29 und einer darauf senkrecht verlaufenden, die Seitenkante 31 des Hüllwürfels 30 halbierenden Mittelachse 33 Ausnehmungen 34 angeordnet, die sich in Richtung der Mittelachsen 33 erstrecken.
Diese Ausnehmungen 34 haben eine in etwa rhombische oder ovale Querschnittsform, wobei eine Länge 35 ein Mehrfaches einer Breite 36 beträgt und eine Tiefe kleiner ist als die Dicke 18 des Bausteins 7. In Richtung der Tiefe 37 laufen Seitenflanken 38 der Ausnehmungen 34 konisch aufeinander zu.
Des weiteren weist der Baustein 7 im Bereich der umlaufenden zwischen der Innenfläche 24 und den Stirnflächen 13 gebildete Längs- und Querseitenkanten 39 mit den Ausnehmungen 34 fluchtend angeordnete Randausnehmungen 40 auf, welche hinsichtlich der Breite 36, der Tiefe 37 und der Formgestaltung den Ausnehmungen 34 entsprechen, jedoch hinsichtlich der Länge 35 der Ausnehmung 34 einer durch die Begrenzende 29 halbierten Form entsprechen.
Durch die Ausnehmungen 34 und Randausnehmungen 40 in der Innenfläche 24 ergibt sich des weiteren eine Vergrösserung der dem Feuerraum 4 zugewandten Innenfläche 24 um eine Grössen- ordnung von bis zu 50 %. Diese Vergrösserung bringt bei der Inbetriebnahme der Heizvorrichtung 1 eine rasche und durch die rasterartige Anordnung gleichmässige Durchwärmung des Bausteines 7 und damit der Heizvorrichtung 1 und damit insgesamt einen hohen Wirkungsgrad durch die rasche Abstrahlung von Wärme an den umgebenden Luftraum.
Um eine Überdeckung der Ausnehmungen 34 insbesondere der Randausnehmungen 40 mit den Nuten 14 zu vermeiden, ist die Tiefe 37 kleiner als die halbe Dicke 18, abzüglich der halben Breite 27 der Nut 14.
Wie nun weiters der Fig. 3 zu entnehmen, weist der Baustein 7 auf seiner Aussenfläche 15 mit zu dieser senkrecht verlaufenden Mittelachsen angeordnete Bohrungen 41 auf. Diese Bohrungen 41 sind in einem Rastermass in der Rückseite vorgesehen, wobei Randabstände 42 der halben Dicke entsprechen und eine Distanz 43 zwischen den Mittelachsen benachbarter Bohrungen 41 der Dicke 18 gleich ist. Eine Tiefe 44 dieser Bohrungen 41 ist kleiner als die Dicke 18.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Baustein 7 durch einen Trockenpressvorgang aus fein gemahlenem Schamottematerial gefertigt, wodurch eine hohe Massgenauigkeit erzielt wird, die erhebliche Vorteile bei der Montage derartiger Bausteine 7 durch die einwandfreie Überein- stimmung aller Abmasse mit sich bringt.
Des weiteren ist es beim Pressvorgang möglich, die in der Innenfläche 24 und Aussenfläche 15 vorgesehenen Ausnehmungen 34, Randausnehmungen 40 und Bohrungen 41 durch entsprechen- de Ausgestaltung der Presswerkzeuge mitzuformen. Die in den Stirnflächen 13 angeordneten Nuten 14 können in einem nachträglichem Fräs- oder Schneidevorgang gefertigt werden. Bei entspre- chender Werkzeugausbildung ist aber auch die Ausbildung der Nuten 14 im Zuge des Pressvorgan- ges denkbar. Andererseits ist es ebenso möglich, die Bohrungen 41 durch eine spanabhebende Bearbeitung, z. B. Bohren, herzustellen.
In den Fig. 4 und 5 ist ein Verbund der Bausteine 7 zur Bildung des Feuerraums 4 einer Heiz- vorrichtung 1 gezeigt. Dabei ist zu sehen, dass durch die massliche Gestaltung der Bausteine 7, bei der die Länge 20 und die Höhe 19 ein ganzzahliges Vielfaches der Dicke 18 betragen, ein Verbund ermöglicht wird, bei dem Überlappungsbereiche 45 derart variierbar sind, dass Stossfugen 46 zur Herstellung eines sicheren Verbundes der Bausteine 7 zueinander versetzt angeordnet sind. Für die Herstellung eines sicheren Verbundes ist auch insbesondere die Möglichkeit des zueinander- versetzten Anordnens der Bausteine 7 im Eckbereich von massgebender Bedeutung.
Wie aus der
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Fig. 4 ersichtlich, sind aufeinander gesetzte Reihen der Bausteine 7 im Eckbereich gegeneinander versetzt, wobei wechselweise die Nuten 14 mit den an der Innenfläche 24 vorgesehenen Ausneh- mungen 34 fluchtend ausgerichtet sind. Dies ermöglicht den Einsatz von speziell ausgebildeten Verbindungselementen, die einerseits in die Nut 14 und andererseits in die der Nut 14 gegenüber- liegenden Ausnehmungen 34 eingreifen und eine sichere Verankerung jeder Reihe für sich und der aufeinander gesetzten Reihen untereinander erreicht wird.
Weiters sind den Fig. 4 und 5 verschieden ausgebildete Verbindungsvorrichtungen 47 zu ent- nehmen. Einerseits bestehen diese aus in die Nuten 14 eingelegten leistenförmigen Federn 48, welche die Bausteine 7 an ihren aneinander liegenden Stirnflächen 13 positionieren und stabilisieren.
Ein weiteres Verbindungselement 49 ist kammartig ausgebildet und besteht aus einer Flach- leiste 50 mit dem Querschnitt der Ausnehmungen 34 der Bausteine 7 angepassten und in diese eingreifenden Fortsätzen 51, wobei mehrere derartige Fortsätze 51 vorgesehen sind, die zueinan- der einen Abstand aufweisen, der dem Abstand der Ausnehmungen 34 zueinander entspricht.
Derartige Verbindungselemente 49 können damit die Stossfugen 46 überdecken und für einen festen Zusammenhalt der Bausteine 7 in die Ausnehmungen 34 eingesetzt werden. Durch die Konizität der Ausnehmungen 34 ergeben sich keilartige Verbindungen beim Einsetzen der Verbin- dungselemente 49 und wird eine Presskraft auf die Bausteine 7 ausgeübt, durch die ein sicherer Zusammenhalt gewährleistet ist.
Ein weiteres Verbindungselement 52, das vorwiegend auf der Aussenfläche 15 der Bausteine 7 zur Anwendung kommt, ist als Flachbügel 53 ausgebildet und weist zylinderförmige Fortsätze 54 auf, die mit den in der Aussenfläche 15 der Bausteine 7 angeordneten Bohrungen 16 zusammen- wirken, wobei die Flachbügel 53 eben oder winkelig geformt sind und damit diese Verbindungs- elemente 52 sowohl im Bereich der Stossfugen 46 aber auch im Bereich der Eckausbildungen des Verbundes anwendbar sind.
In der Fig. 6 ist eine Ausbildung im Auflagerbereich eines eine Decke 55 des Feuerraums 4 ausbildenden Bausteins 7 auf einen vertikal erstreckenden Wandteil 56 ausbildenden Baustein 7 gezeigt. Bei dieser Ausbildung lagert der die Decke 55 ausbildende Baustein 7 mit seiner Innenflä- che 24 auf der Stirnfläche 13 über die gesamte Dicke 18 des Bausteins 7. In die waagrecht verlau- fende Nut 14 ist die Flachleiste 50 des Verbindungselementes 49 eingesetzt. Die in Richtung des die Decke 55 ausbildenden Bausteins 7 vorragenden Fortsätze 51 des Verbindungselementes 49 stehen in Eingriff mit den Ausnehmungen 34 dieses Bausteins 7, deren Längserstreckung in einer zur Stirnfläche 13 dieses Bausteins 7 parallelen Ebene verläuft.
Zur weiteren Fixierung zwischen der Decke 55 und dem Wandteil 56 ist ein L-förmig abgewinkeltes Verbindungselement 52 vorge- sehen, das mit den stiftförmigen Fortsätzen 51 in die in der Aussenfläche 15 der Bausteine 7 ange- ordneten Bohrungen 16 eingreifen.
Damit ist eine sehr sichere Auflage der die Decke 55 ausbildenden Bausteine 7 und ein sehr widerstandsfähiger Verbund für den Aufbau der Heizvorrichtung 1 erreicht.
In den Fig. 7 und 8 ist der Bereich einer Stossfuge 46 längs den Stirnflächen 13 zweier mitein- ander verbundener Bausteine 7 gezeigt.
In den einander gegenüber liegenden Nuten 14 ist die Feder 48 eingelegt. An der Innenfläche 24 ist die Stossfuge 46 das kammartige Verbindungselement 49 überspannend angeordnet, das im gezeigten Ausführungsbeispiel aus der Flachleiste 50 gebildet ist und drei der Fortsätze 51 auf- weist. Der mittlere der Fortsätze 51 greift in die einander gegenüber liegenden Randausnehmun- gen 40 ein. Die weiteren dazu beabstandeten Fortsätze 51 greifen in die Ausnehmungen 34 der Bausteine 7 ein. Ein Querschnitt der Ausnehmungen 34 ist rhombisch oder oval ausgebildet, wobei eine grösste Distanz 57 einander gegenüber liegender Längsseitenflanken 58 grösser ist als eine Dicke 59 des Fortsatzes 51. Stirnseitenflanken 60 sind in Richtung der Tiefe 28 der Ausnehmun- gen 34 konisch zueinander verlaufend ausgebildet.
Ist nun ein mittlerer Abstand 61 zwischen einander zugewandter Anlageflächen 62 der äusseren Fortsätze 51 geringfügig kleiner als ein mittlerer Abstand der diesen zugeordneten Stirnseitenflanken 60 der Ausnehmungen 34, so wird beim Einsetzen des Verbindungselementes 49 eine Presswirkung - gemäss Pfeilen 63 - erreicht, durch die die Bausteine 7 an der Stossfuge 46 gegeneinander gedrückt werden und damit eine spaltfreie Verbindung mit festem Halt erreicht. Es ist noch festzuhalten, dass zur Erzielung einer einwandfreien Dichtheit und auch eines festen Haltes der Bausteine 7 diese an den Stossfugen 46
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vor dem Aufeinandersetzen mit einem Bindemittel 64, z. B. hitzebeständigen Kleber, beschichtet werden.
Ein derartiges Bindemittel 64 wird auch vor dem Einsetzen des Verbindungselementes 49 in die Ausnehmungen 34 und Randausnehmungen 40 eingebracht und bewirkt den dauerhaften Halt des Verbindungselementes 49. Durch die Form der Ausnehmungen 34 und Randausnehmun- gen 40 ist ein Auspressen von überschüssigem Bindemittel 64 möglich.
In der Fig. 9 ist weiters die Anordnung eines schrägen Wandteils 65 gezeigt, der gegebenen- falls zur Bildung von Rauchzügen, Decken, etc. erforderlich ist. Die Positionierung der mit den umlaufenden Nuten 14 versehenen Bausteine 7 erfolgt dabei durch in die Nuten 14 eingreifende Bolzen 66, die in die Bohrungen 16 der Bausteine 7 eingesetzt und die Oberfläche überragen.
Durch die Wahl der Anordnung der Bolzen 66 entsprechend dem vorgegebenen Raster der Boh- rungen 16 sind unterschiedliche Winkelstellungen des Wandteils 65 möglich. Für die einwandfreie Erzielung aller Kombinationsmöglichkeiten zur Bildung einer Vielzahl von gewünschten Ausfüh- rungsformen einer Heizvorrichtung 1 ist eine hohe Massgenauigkeit der Bausteine 7 anzustreben.
Eine derartige Massgenauigkeit wird, insbesondere durch ein Trockenpressen von pulverförmigem feuerfestem Material, z. B. Schamottemehl, erreicht. Durch entsprechende Ausgestaltung von Presswerkzeugen können vielfach Fertigungsvorgänge, z. B. eine nachträgliche mechanische Bear- beitung der Bausteine 7, eingespart werden. So ist, z. B. im Zuge des Pressvorganges, das Mitfor- men der Ausnehmungen 34, der Randausnehmungen 40 und der Bohrungen 16 möglich. Die Nuten 14 werden bei einfacheren Ausführungen von Formwerkzeugen durch einen nachträglichen Zerspannungsvorgang in die Stirnflächen 13 eingearbeitet. Denkbar ist aber auch bei entspre- chend aufwendigen Formwerkzeugen, die Nuten 14 beim Pressvorgang mitzuformen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Bausteine 7 in einem Giessverfahren herzustellen.
Bei einer entsprechenden Formgestaltung, wie z.B. mehrteiliger oder geteilter Formen, können in einem derartigen Giessverfahren die Bausteine 7 in einem einzigen Vorgang mit allen erforderlichen Nuten, Ausnehmungen, Bohrungen, etc., ohne wesentlicher Nachbearbeitung gefertigt werden. Da auch die für ein Giessen erforderlichen Anlagen relativ kostengünstig sind, ergibt sich damit eine wirtschaftliche Fertigung der Bausteine 7.
Selbstverständlich können die technischen Details und die beschriebenen Elemente, insbe- sondere wie Nuten, Ausnehmungen, Verbindungselemente im Rahmen des fachmännischen Könnens beliebig abgewandelt werden. Es können auch einzelne Merkmale der in den einzelnen Ausführungsbeispielen gezeigten und beschriebenen Merkmalskombinationen den Gegenstand eigenständiger, erfindungsgemässer Lösungen bilden.
Des weiteren wurden zum besseren Verständnis der Erfindung in den Darstellungen teilweise ein unproportionaler Massstab gewählt.
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