AT503338A1 - Gebäudewandverkleidung - Google Patents

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AT503338A1
AT503338A1 AT3322002A AT3322002A AT503338A1 AT 503338 A1 AT503338 A1 AT 503338A1 AT 3322002 A AT3322002 A AT 3322002A AT 3322002 A AT3322002 A AT 3322002A AT 503338 A1 AT503338 A1 AT 503338A1
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Eggert Heinz
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  H. Eggen, Salzburg
Gebäudewandverkleidung
Die Erfindung bezieht sich auf wärmedämmende Gebäudewandverkleidungen und deren wärmebrückenarmes Befestigen.um insbesondere Raumheizenergie zu sparen.
Es sind Gebäudewandverkleidungen auf Latten befestigte Brettschalungen bekannt, wobei die Latten auch eine Dämmschicht befestigen. Ebenso bekannt sind plattenförmige Verkleidungen, welche in vorgegebenen Abstand mittels an der Gebäudewand befestigten Halteleisten fixiert sind und diese zugleich eine Dämmschicht befestigen.
Ein wesentlicher Nachteil derartiger Systeme besteht darin, dass innerhalb der Dämmschicht angeordnete Leisten oder Latten den Wärmedämmstoff unterbrechen und Fugenbildung verursachen. Beides bewirkt Wärmebrücken.
Ziel der Erfindung ist eine Befestigungstechnik^mit welcher solche Wärmebrficken vermeidbar sind.

   Dies wird in der Weise erreicht, dass die in einer oder mehreren Ebenen und oder Richtungen verlaufenden Leisten zur Verbindung mit der Gebäudewand biegeflexible, die Dämmschicht in deren Stossfugen durchdringende Anker aufweisen/welche jeweils aus einem unter einem Winkel vorzugsweise von kleiner 45[deg.] nach unten gerichteten Hängeankerteil und Verbindungselementen an beiden Enden zur Befestigung an der Gebäudewand bzw. von Leisten bestehen.
Daraus resultiert an Vorteilen, dass die Leisten wärmebrucken-vermeidend ausserhalb der Dämmschicht liegen können und die die Dämmschicht durchdringenden Anker, weil nur zugbelastet und deshalb von geringem Querschnitt, nur vernachlässigbar Wärmebrücken verursachen. Gleichzeitig wird so auch ein Entkoppelungseffekt zwischen Leisten und Gebäudewand sowohl in Bezug auf Schall- als auch Brand-Übertragung erzielt.

   Auch werden sehr hohe Stärken der Dämmschicht montagemässig als auch statisch einwandf ei beherrschbar, weil sich nur die Länge des Ankers verändert, nicht aber dessen Zugbelastung. Vorteilhafterweise sind Leisten und Anker mit ebenfalls nur zugbelasteten und daher konstruktiv verwandten Windankern, gut kombinierbar. Trotzdem die Anker biegeflexibel sind, bildet der erfindungsgemässe Aufbau aus Leisten, Verkleidung und Ankern mit der Gebäudewand eine statisch starre und sehr stabile Einheit.
Ausführungsbeispiele :
Fig. 1 zeigt schematisch den Schnitt durch eine erfindungsgemäss aufgebaute Gebäudewandverkleidung. Vor der Gebäudewand list eine Dämmschicht 7 angeordnet.

   Die Lattung 2 liegt an der Dämmschicht an weil z.B. jede Leiste mittels eines Ankers 3 aus Draht, Seil, Fasersträngen etc. hängend an der Gebäudewand durch ein Verbindungselement 4 (Montageschiene, Dübel, usw. ) befestigt ist. Dazu weist der Anker an seinem der Gebäudewand zugekehrten Ende eine entsprechende Ausformung 3.1 (Öse, Haken, Verdrillung, Verknotung, Verdickung, Gewinde u.s.w.) auf. Das andere Ende des Ankers weist mit einer Ausformung 3.2 ebenfalls ein Verbindungselement zur Befestigung mit der die hier nicht dargestellte Verkleidung tragenden Leiste 2 auf. 5 schematisiert ein Befestigungsmittel.

   Durch Aufbringen der Verkleidung, Verschalung oder einer Konterlattung wird die Anordnung aus Leisten und biegeflexiblen Ankern statisch starr.
6 bezeichnet ergänzende Windanker,welche zwischen den vorhandenen Befestigungen 4 und 5 in einfacher Weise angeodnet sind.
Figur 2 stellt ebenfalls schematisch Leisten (Profile, usw.) 2 mit Konterlattung 8 und Verkleidung (Schalung, usw.) dar, wobei die Leisten hängend an einem Anker 3 bzw. der Gebäudewand 1 befestigt sind und zwar mittels Ösen 3.2 und 3.1 bzw. Verbindungselementen 4, 5. Der als Fortsatz des Ankers bestehende Windanker 6 hakt in den nicht dargestellten, dariiberiiegenden Anker kraftschlüssig ein. Der Windanker hat seinerseits einen Fortsatz 10;welcher vor der Montage der Leisten den Dämmstoff an die Gebäudewand drückt.

Claims (2)

Figur 3 stellt schematisch in einer anderen Ausfuhrungsart die Anker 3 und die Windanker 6 als Gewebe dar, elches zwischen den Verbindungsleisten 10 und 11 eingespannt ist. Die Verbindungsleiste 10 ist punktweise mit der Gebäudewand 1 verbunden oder in einer Nut in der Gebäudewand eingesetzt. Die Verbindungsleiste 11 dient direkt oder indirekt der Befestigung der Verkleidung. Ansprache :
1. Gebäudewandverkleidung mit einer Dämmschicht und mit an der Gebäudewand, oder an mit dieser verbundenen Leisten befestigten Ankern, welche jeweils zumindest einen schräg nach unten gerichteten Hängeankerteil und einen horizontalen Windankerteil aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (3,6) eine verbindende, eine Verkleidung (9) tragende Lattung (2) abstützen, wobei die Verkleidung (9) über eine Konterlattung (8) mit der Lattung (2) verbunden sein kann. .
1. Gebäudewandverkleidung mit einer an der Gebäudewand anliegenden Dämmschicht, die an der Gebäudewand abgekehrten Seite mit einer auf Leisten befestigten Schalung abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer oder mehreren Ebenen und/oder Richtungen verlaufenden Leisten (2, 8) zur Verbindung mit der Gebäudewand (1) biegeflexible, die Dämmschicht in deren Stossfugen durchdringende Anker (3) aufweisen,welche jeweils aus einem unter einem Winkel vorzugsweise von kleiner 45[deg.] nach unten gerichteten Hängeankerteil und Verbindungselementen (3.1, 3.2) an beiden Enden zur Befestigung an der Gebäudewand bzw. von Leisten bestehen.
2. Gebäudewandverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker untereinander zu ketten- oder leistenartigen Gebilden verbunden sind.
3. Gebäudewandverkleidung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsanker im Bereich des Verbindungselements zur Befestigung an der Gebäudewand einem ungefähr waagrecht von der Gebäudewand abragenden Windanker (6), welcher seinerseits mit einem benachbarten Verbindungs-Anker eine Verbindung herstellt, aufweist.
4. Gebäudewandverkleidung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass Anker und / oder Windanker Fortsätze (10) zum Halten der Dämmschicht aufweisen.
5. Gebäudewandverkleidung nach Anspruch 1, 2 , 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass Anker und / oder Windanker ein- oder beidseits Verbindungsleisten (10, 11) aufweisen. . <EMI ID=2.1> Ansprüche:
-
2. Gebäudewandverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (3,6) wie an sich bekannt, mit der Lattung (2) verbundene Fortsätze (10) zum Halten der Dämmschicht (7) aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH657900A5 (de) * 1983-01-13 1986-09-30 Alphons Rogger Halter zur befestigung von bauisolationsplatten.
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