AT503775A1 - Dichtung aus gummielastischem material, insbesondere elastomeren, wie silikon - Google Patents

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7
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(34 327) czi/pe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtung aus gummielastischem Material, insbesondere Elastomeren, wie Silikon, zur abgedichteten Durchführung von Einzeladerkabeln durch Öffnungen, z. B. eines Gehäuses, welche Dichtung die Grundform einer im Bereich des Anschlußendes des Kabels auf die Kabelisolierung aufsteckbaren Hülse mit z. B. ringwulstförmigen Abdichtungselementen und einem rohrartigen Endteil aufweist, der zur Anbringung einer die Dichtung am Kabel fixierenden Würgeklemme (Krimpe) dient, die vorzugsweise Teil eines Ka-belanschlußelementes ist.
Derartige Dichtungen haben eine Vielzahl von Anwendungen für die als Beispiel der Kraftfahrzeugbau genannt wird, wo solche Dichtungen bei Einzeladerkabeln für verschiedene Energieversorgungseinrichtungen, Überwachungs- und Steuereinrichtungen eingesetzt werden. Je nach dem Strombedarf bzw. den Erfordernissen der Betriebssicherheit haben die Einzeladerkabel verschiedenste bis herab zu relativ kleinen Leitungsquerschnitten. Wegen der Vielzahl der Anwendungen ist es fast unabdingbar, die Aufbringung der Dichtungen und ihre Befestigung mit Hilfe der Würgeklemmen zu automatisieren. Dabei ist zu bedenken, daß zur Erzielung der notwendigen Abdichtung der Durchführungsdurchmessung der Dichtung um bis zu 40 % kleiner als der Isolierungsaußendurchmesser des Kabels zu wählen ist und daß überdies ein ausreichender Halt der meist Teil des Kabelanschlußelementes bildenden Würgeklemme gewährleistet sein muß. Dabei ergibt sich das Problem, daß bei einem zu starken Andrücken der Würgeklemme eine erhöhte Beschädigungsgefahr für Dichtung und Kabel gegeben ist. Es wurde zwar schon vorgeschlagen, die Würgeklemme dadurch zu sichern, daß am freien Ende des rohrartigen Endteiles eine Außenverdickung, z. B. ein Wulst vorgesehen wird, der die Dichtung auch bei geringerer Klemmung gegen Ausziehen aus der Krimpe sichern soll, doch behindert ein derartiger Wulst der automatischen Förderung der Dichtung, so daß bisher wegen der vielen Störfälle auf ihn verzichtet wird.
Die aufgezeigten Probleme werden bei einer Dichtung der eingangs genannten Art in im nachhinein äußerst einfach erscheinender Weise prinzipiell dadurch gelöst, daß im rohrartigen Endteil innenseitig eine Endverdickung vorgesehen ist, die sich bei Einführung des Kabels würgend um das Ende der Kabelisolierung legt, eine äußere z. B. wulstartige Aufweitung des rohrseitigen Endteiles bildet und als Rückhalter bei aufgesetzter Klemme wenigstens teilweise über deren zum Kabelanschlußelement gerichteten Rand vorragt.
Durch diese erst beim Einschieben des Kabels nach außen gedrückte Endverdik-kung wird zunächst erreicht, daß sie im Gegensatz zur vorgeschlagenen Ausführung die Automatisierung der Zubringung und Anbringung der Dichtung nicht behindert und überdies, wie auch bisher angestrebt, bei etwas leichter angezogener Würgeklemme, also bei Vermeidung der erwähnten Beschädigungsgefahr ein Herausziehen von Kabel und Dichtung wegen des durch die Endverdickung entstehenden Anschlages sicher verhindert ist. Läßt man die Würgeklemme wenigstens über einen Teil der Endverdickung greifen, dann ergibt sich in diesem Bereich eine verstärkte Anpressung der Dichtung an das Kabel, so daß in weiterer Folge mit einer etwas größeren Toleranz für den Einführungsdurchmesser der Dichtung gegenüber dem Kabeldurchmesser gearbeitet werden kann, wodurch das Anbringen der Dichtung von Haus aus erleichtert und, wie erwähnt, deren Beschädigungsgefahr entscheidend verringert wird.
Bei der vorstehend genannten Ausführung kann das Einführen des Kabels dadurch erleichtert werden, daß die Verdickung in Form einer Verjüngung der Lichtweite des rohrartigen Endteiles zum Außenende hin ausgebildet ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes entnimmt man der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung. 1 % · · • · · · • ··· · • · · -3·- ·
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Dichtung stark vergrößert im Längsschnitt und Fig. 2 ebenfalls im Längsschnitt durch die Dichtung den Zustand bei eingeführtem Kabel und angebrachtem, mit einer Würgeklemme befestigtem Anschlußelement.
Die aus Silikon im Spritzgußverfahren hergestellte Dichtung 1 besitzt einen Hauptkörper 2 mit Außenringrippen 3 und beim Ausführungsbeispiel im Querschnitt dreieckigen inneren Dichtungsrippen 4. An den Hauptkörper 2 schließt ein rohrförmiger Endteil 5 an, der mit einem konischen Übergang 7 in einem Endwulst 6 endet. Beim Einführen eines Kabels 8 legen sich die Rippen 7 sowie die Innenseite des rohrförmigen Endteiles 5 an den Isoliermantel dieses Kabels an und der Endwulst 6 stülpt sich in die Stellung 6a teilweise nach außen, bleibt aber gegenüber dem übrigen Rohrteil 5 innenseitig auch im festeren Eingriff mit dem Kabel 8. Auf dem Leiterteil 9 des Kabels ist ein elektrisches Anschlußelement, z. B. eine Klemme 10 mittels einer eigenen Klemmlasche 11 aufgeklemmt. Eine weitere Würgeklemme 12 umschließt den rohrförmigen Endteil 5, hält die Dichtung fest und drückt ihren Rohrteil 5 zusätzlich an das Kabel 8 an. Der überstehende Endwulst 6a bildet einen Anschlag, der ein Herausziehen der Dichtung beim Ein- oder Ausschieben des mit der Dichtung 1 versehenen Kabels 8 in oder aus einer Öffnung verhindert. Zu erwähnen ist noch, daß Dichtungen 1 der gegenständlichen Bauart bis zu Mantelaußendurchmessern der Isolierungen der verwendeten Kabel in der Größenordnung von 1 mm eingesetzt werden.
Patentanwaltsanwärter Dipi.-Ing. Winfried Hellmich (Ausweis Nummer. 415) ln Vertretung gemäß §26(1) PanwG

Claims (1)

  1. Patentanwalt Dipl.-Ing. Helmut Hübscher Spittelwiese 7, A-4020 Linz (34 327) czi/pe Patentansprüche: 1. Dichtung aus gummielastischem Material, insbesondere Elastomeren, wie Silikon, zur abgedichteten Durchführung von Einzeladerkabeln durch Öffnungen, z. B. eines Gehäuses, welche Dichtung die Grundform einer im Bereich des Anschlußendes des Kabels auf die Kabelisolierung aufsteckbaren Hülse mit z. B. ringwulstförmigen Abdichtungselementen und einem rohrartigen Endteil aufweist, der zur Anbringung einer die Dichtung am Kabel fixierenden Würgeklemme (Krimpe) dient, die vorzugsweise Teil eines Kabelanschlußelementes ist, dadurch gekennzeichnet, daß im rohrartigen Endteil (5) innenseitig eine Endverdickung (6) vorgesehen ist, die sich bei Einführung des Kabels (8) würgend um das Ende der Kabelisolierung legt, eine äußere z. B. wulstartige Aufweitung (6a) des rohrseitigen Endteiles (5) bildet und als Rückhalter bei aufgesetzter Klemme (12) wenigstens teilweise über deren zum Kabelanschlußelement (10) gerichteten Rand vorragt. Linz, am 15. Mai 2006 Franz Sterner durch:
    Patentanwaltsanwärter DipL-lng. Winfried Hellmich (Aumis Nummer. 41» n in Vertretung gemäß §26(1) ParwG
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