AT507341A2 - Mobiler filterdamm und verfahren zur verringerung der trüb-/schweb- und/oder schadstoffbelastung von gewässern - Google Patents
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Description
SCHÜTZ u. PARTNER
PATENTANWÄLTE EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS A- 1200 WIEN, BRIGITTENAUER LÄNDE 50
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DIPL.-ING. WALTER HOLZER DIPL.-ING. DR. TECHN. ELISABETH SCHOBER
Die Erfindung bezieht sich auf einen mobilen Filterdamm und auf ein Verfahren zur Verringerung der Trüb-/Schweb- und/ oder Schadstoffbelastung von Gewässern oder Gewässerteilen unter Verwendung eines solchen Filterdamms.
Bei Arbeiten in einem Gewässer oder am Uferbereich von Gewässern wird derzeit der erforderliche Arbeitsbereich durch eine Schüttung von beispielsweise vor Ort gewonnenem Schotter im Gewässerbett hergestellt. Dabei werden sowohl bei der Herstellung der Schüttung, im laufenden Betrieb durch Abschwemmungen als auch beim Entfernen der Schüttung massive Trüb-/ Schweb- und/oder Schadstoffbelastungen im Gewässer hervorgerufen. In gleicher Weise sind bei einer Umspundung des Arbeitsbereiches Schüttungen erforderlich, um das Einfahren der erforderlichen Maschinen zu ermöglichen. Alle diese Maßnahmen erzeugen in einem Gewässer massive Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffbelastungen und beeinträchtigten beispielsweise die Fischerei in erheblichem Ausmaß.
So entstehen durch die Trübungen an sich und die dadurch ausgelösten Abdichtungen des Schotterlückenraumes am Gewässerbett enorme Schäden für die Fischerei. Es sind dies einerseits ein direkter Schaden an den Fischen, Schäden an den Fischnähr- 2 • · • · · ··· • · ··· #··· tieren, Zerstörungen des Fischlebensraumes, die beispielsweise eine Verminderung der Zahl der brauchbaren Laichplätze zur Folge haben, aber letztlich auch Einschränkungen jener Tage, an denen die Fischerei ausgeübt werden kann.
Bei derartigen Bauarbeiten kann es auch zu einem Eintrag von Mineralöl oder anderen Schadstoffen, wie Fetten, Zementmilch usw., kommen.
Die Trübungen sind auf im Gewässer dispergierte Stoffe, auch als Trüb- oder Schwebstoffe bezeichnet, zurückzuführen. In der Technik sind Verfahren zur Entfernung derartiger Stoffe aus Flüssigkeiten durch beispielsweise Filtration gut bekannt. Alle diese Verfahren sind aber ungeeignet, wenn es darum geht, die Verbreitung solcher Stoffe, ausgehend von ihrem Entstehungsort im Gewässer oder am Gewässerrand zu verhindern, bzw. diese Stoffe aus einem Gewässer zu entfernen.
Die Möglichkeit, Wasser mittels eines Damms, gegebenenfalls mittels eines mobilen Damms, zurückzuhalten bzw. Gewässerteile mittels eines Damms voneinander zu trennen, ist ebenfalls bekannt. Solche mobilen Dämme besitzen den Vorteil, dass sie rasch an den Ort, an dem sie benötigt werden, verbracht und dort rasch errichtet bzw. wieder abgebaut werden können.
Die europäische Patentanmeldung EP 1731678 Al beschreibt beispielsweise solch einen mobilen Damm zum Zweck des Hochwasserschutzes, welcher aus befüllbaren Säcken besteht, die in ihrem Kopplungsbereich eine Versteifungsstruktur besitzen, die 3 • · ·♦ · ein dichtes Aneinanderfügen der Säcke ermöglicht, wodurch die befüllten Säcke in der Folge eine dichte wandförmige Struktur ausbilden. Solche Säcke sind daher bevorzugt Würfel-oder quaderförmig, wie dies beispielsweise bei handelsüblichen „Big-Bags" der Fall ist. Die deutsche Offenlegungsschrift DE 10 2005 052 200 Al beispielsweise beschreibt ein mobiles Gerät, mit welchem solche „Big-Bags" kontinuierlich befüllt und in Form eines Dammes abgelegt werden können.
Derartige mobile Dämme sind jedoch nicht als Filterdamm einsetzbar, da sie, um ihre Dichtwirkung entfalten zu können, eine Hülle besitzen müssen, welche für Wasser im Wesentlichen undurchlässig ist. Zum anderen ist das für die Füllung verwendete Material ebenfalls nicht zur Filtration geeignet. Es handelt sich dabei beispielsweise um ungewaschenen Schotter mit einem Anteil an Sand oder ausschließlich Sand als solchem, welche selbst als Quelle für Gewässertrübungen in Frage kommen.
Die Erfindung hat daher zum Ziel, einen mobilen Filterdamm für ein Gewässer bereitzustellen, der einerseits einen Teil des Gewässers, in welchem Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffe, beispielsweise durch Bauarbeiten, freigesetzt werden, vom restlichen Gewässer abtrennt, sodass die Trüb-/Schweb- und/ oder Schadstoffe den genannten Teil des Gewässers nicht verlassen können und andererseits daraus aufgrund der Filterwirkung des Dammes sukzessive entfernt werden können. 4 • *··· • ·
Ferner hat die vorliegende Erfindung auch die Bereitstellung eines Verfahrens zur Verringerung der Trüb-/Schweb- und/ oder Schadstoffbelastung von Gewässern oder Gewässerteilen zum Ziel.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß mit einem mobilen Filterdamm gelöst, der aus einer Mehrzahl dicht nebeneinander angeordneter Einheiten aufgebaut ist, wobei die Einheiten jeweils aus flüssigkeitsdurchlässigen Gewebehüllen aufgebaut sind, welche mit nicht in Wasser löslichem und/oder dispergierbarem partikulärem Filtermaterial befüllt sind. Als Einheiten, aus welchen der erfindungsgemäße mobile Filterdamm aufgebaut ist, können Einheiten in Form sogenannter Big-Bags verwendet werden, sofern sie die erfindungsgemäß notwendigen Voraussetzungen hinsichtlich der eingesetzten Gewebehüllen und des Filtermaterials erfüllen.
Diese Einheiten werden Mann an Mann entweder als Baugrubenumschließung am Gewässerrand oder im Gewässer und/oder als Filterbecken am Ufer, im oder außerhalb des Gewässers aufgebaut. Einerseits filtriert der mobile Filterdamm das mit Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen kontaminierte Wasser, wenn dieses durch den mobilen Filterdamm tritt, und verhindert andererseits, dass Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffe den abgegrenzten Bereich verlassen. 5 5 • ·
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Der erfindungsgemäße mobile Filterdamm kann rasch an jeder gewünschten Stelle im oder außerhalb eines Gewässers, auch in Form eines Filterbeckens, errichtet und nach Beendigung der die Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffe verursachenden Tätigkeit, beispielsweise einem Bauvorhaben, wieder entfernt werden. Das verwendete Füllmaterial kann wiederaufbereitet, d.h. von den darin zurückgehaltenen Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen befreit werden, beispielsweise durch Waschen, und erneut in einem mobilen Filterdamm eingesetzt werden. Dadurch wird gewährleistet, dass der erfindungsgemäße mobile Filterdamm selbst keinerlei Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffbelas-tung verursachen kann.
Bei besonders empfindlichen Gewässern oder wenn es aus anderen Gründen angezeigt erscheint, können nach Abschluss von Bauarbeiten die nicht im Filtermaterial befindlichen, innerhalb eines Filterbeckens im Gewässer abgesetzten Trüb-/ Schwebstoffe abgesaugt werden. Bevorzugt wird jedoch, so der Platz vorhanden ist, das Filterbecken außerhalb des Gewässers zu errichten.
Bei Erschöpfung des Filtermaterials, beispielsweise aufgrund einer massiven Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffbelas-tung, kann bei einem bestehenden erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm oder einem aus dem erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm gebildeten Filterbecken entlang der Innen-, bevorzugt aber der Außenseite derselben ein neuer erfindungsgemäßer mo- - 6 ·· ··· biler Filterdamm/ein neues aus dem erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm gebildetes Filterbecken errichtet werden, wonach der bereits bestehende mobile Filterdamm mit erschöpftem Filtermaterial entfernt werden kann. Dies gewährleistet, dass die Filterwirkung zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wird.
Der erfindungsgemäße mobile Filterdamm gewährleistet damit, dass insbesondere im Gewässer lebende Fische nicht mit trüb-/schweb- und/oder schadstoffkontaminiertem Wasser in Kontakt kommen oder die Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffe den Lebensraum der Fische beeinträchtigen. Außerdem wird bei Arbeiten an und/oder in Gewässern durch den erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm eine schonende Bauweise, auch in für Fische sensiblen Zeiten, wie Laichzeit, Schlüpfzeit und Erscheinen der Brütlinge, möglich.
Der erfindungsgemäße mobile Filterdamm kann auch bevorzugt am Ufer eines Gewässers, im oder außerhalb des Gewässers zur Ausbildung eines Filterbeckens, in das mit Trüb-/Schweb- und/ oder Schadstoffen kontaminiertes Wasser gepumpt wird, eingesetzt werden, wie es nachstehend detailliert beschrieben ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die flüssigkeits-durchlässige Gewebehülle der den mobilen Filterdamm aufbauenden Einheiten auch für in Wasser dispergierte Trüb-/Schweb-und/oder Schadstoffe durchlässig, wodurch diese in das Innere der Einheiten des mobilen Filterdamms gelangen können, um dort festgehalten zu werden. In einer weiteren bevorzugten Ausfüh- • · ·· ·· ··«· ·· • • · • · • · • • · • • · • · ·♦ ··· • • • · • · • · « • • • · • · • · • • ·· • · Φ · ··· ·#·· rungsform liegt das Filtermaterial als Gemisch mit anderen Materialien, beispielsweise Ölbindematerialien, vor. In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das im mobilen Filterdamm enthaltene Filtermaterial bevorzugt gewaschener Schotter/Kies, welcher keine in Wasser dispergierbaren Teilchen umfasst. Ein bevorzugtes Material ist gewaschener Kies der Körnung 0/2 mm.
Die Ziele der vorliegenden Erfindung werden auch durch ein Verfahren gelöst, worin der Entstehungsort der Trüb-/Schweb-und/oder Schadstoffbelastung vom restlichen Gewässer abgetrennt wird und das mit Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen belastete Wasser durch einen erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm von Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen befreit wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens dient der erfindungsgemäße mobile Filterdamm gleichzeitig zur Abtrennung des Gewässerteils, der Entstehungsort der Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffbelastung ist, bzw. des mit Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen belasteten Gewässerteils, vom restlichen unbelasteten Gewässer.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Abtrennung des Gewässerteils, der Entstehungsort der Trüb-/ Schweb- und/oder Schadstoffbelastung ist, bzw. des mit Trüb-/ Schweb- und/oder Schadstoffen belasteten Gewässerteils vom restlichen unbelasteten Gewässer, durch einen mobilen Dichtdamm und das mit Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen belastete - 8 • · · • · · • · · • · · ·· ·· • · • « • · ♦ · ··♦ ·· ··· ·· · • · · • · · • ·♦·· • · ···· ·
Wasser wird, aus dem mit dem mobilen Dichtdamm abgegrenzten Bereich, in ein Becken gepumpt, welches von einem erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm gebildet wird. Das durch den mobilen Filterdamm durchtretende trüb-/schweb- und/oder schadstofffreie Wasser kann in den nicht belasteten Gewässerteil zurückgeführt werden, beispielsweise über Gerinne oder Rohrleitungen mit natürlichem Gefälle oder unter Verwendung von Hilfsmitteln, wie Pumpen.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezug auf die angeschlossenen Figuren 1 und 2, welche bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellen.
Dabei stellt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm dar, welcher einen Gewässerteil, in welchem Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffe entstehen, vom restlichen Gewässer abtrennt, und
Fig. 2 einen erfindungsgemäßen mobilen Filterdamm dar, welcher in Form eines Filterbeckens ausgeführt ist, in das mit Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen belastetes Wasser eingebracht wird.
Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, dabei wird ein Gewässerteil im Uferbereich 1 vom restlichen Gewässer 2 mittels eines mobilen Filterdammes 3 aus filtrierenden Einheiten 4 abgetrennt. Die bei der Errichtung des Bauwerks 5 entstehenden Trüb-/Schweb- und/ - 9 • ♦ · ·· · · · ·· • · ♦ · ·· ··· · · · * · · t · · · ···· ······ · ♦ « ·· ·♦ ·· ··· ···· · oder Schadstoffe werden im mobilen Filterdamm festgehalten und können nicht in den unbelasteten Gewässerteil 2 gelangen.
Figur 2 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, dabei wird ein Gewässerteil im Uferbereich 1 vom restlichen Gewässer 2 mittels eines mobilen Dichtdammes 9 aus dichten Einheiten 10 abgetrennt. Zur Erstellung des geplanten Bauwerks 5 wird das Wasser aus dem abgetrennten Gewässerteil mittels Pumpe 6 abgepumpt, um den Arbeitsraum 7 freizulegen. Das mittels Pumpe 6 abgepumpte, mit Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen belastete Wasser gelangt in ein Becken 8, das von einem erfindungsgemäßen Filterdamm 3 aus filtrierenden Einheiten 4 umschlossen wird. Das kontaminierte Wasser tritt durch den Filterdamm 3 und gelangt in einen Sammelgraben 11, aus welchem es in das unbelastete Gewässer 2 zurückgeführt wird.
Der erfindungsgemäße mobile Filterdamm kann auch eingesetzt werden, wenn eine temporäre Wasserentnahme, z.B. für die Baudauer, nötig ist. Hier kann die Entnahmestelle mit dem Filterdamm abgegrenzt werden, um beispielsweise auch das Ansaugen von pumpenschädigenden Materialien, aber auch von Fischen zu unterbinden. In diesem Fall kann als Filtermaterial auch gröberes Material eingesetzt werden (z.B. Schotter/Kies der Körnung 4/8 mm, 8/16 mm, usw., je nach gewählter Pumpe), da die Filterwirkung nur zum Schutz der Pumpen erforderlich ist. • · ·· ·* ···· ·· · • · • · • · • • * · • · • · ·· • ·· • · • « * • · • · • • · · • • · • · • · • • • ·» • * ·· ··· ···· •
Der erfindungsgemäße mobile Filterdamm kann insbesondere auch in Kieswerken, die ja vielfach in der Nähe von Gewässern situiert sind, zur Umrandung von Schlammbecken aus der Kieswäsche eingesetzt werden.
Claims (8)
- - 11 - 11 φ φ φ • · · • φ φ φφ ··· φ φ φ • · · ···· • · · · ·· ΦΦΦ ΦΙΦΦ · Patentansprüche: 1. Mobiler Filterdamm, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterdamm (3) aus einer Mehrzahl wenigstens an einer Seite dicht nebeneinander angeordneter Einheiten (4) aufgebaut ist, wobei die Einheiten (4) jeweils aus flüssigkeitsdurchlässigen Gewebehüllen aufgebaut sind, welche mit nicht in Wasser löslichem und/oder dispergierbarem partikulärem Filtermaterial befällt sind.
- 2. Mobiler Filterdamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigkeitsdurchlässige Gewebehülle für in Wasser dispergierte Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffe durchlässig ist.
- 3. Mobiler Filterdamm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial mit Ölbindemitteln gemischt sein kann.
- 4. Mobiler Filterdamm nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial bevorzugt Kies ist, welcher keinerlei in Wasser dispergierbare Teilchen umfasst.
- 5. Verfahren zur Verringerung der Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffbelastung von Gewässern oder Gewässerteilen, dadurch gekennzeichnet, dass der Entstehungsort der Trüb-/Schweb- und/ oder Schadstoffbelastung vom restlichen Gewässer abgetrennt wird und das mit Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffen belastete - 12 • · · · · · · · ·· • · f · ·· ··» · · » *····· « f ♦··· ····♦· ·· | ·· ·· ·· Mt ··%· t Wasser durch einen mobilen Filterdamm nach Anspruch 1 von diesen befreit wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mobile Filterdamm nach Anspruch 1 gleichzeitig zur Abtrennung des Entstehungsortes der Trüb-/Schweb- und/oder Schadstoffbelastung vom restlichen Gewässer eingesetzt wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abtrennung des Entstehungsortes der Trüb-/Schweb-und/oder Schadstoffbelastung vom restlichen Gewässer ein mobiler Dichtdamm eingesetzt wird und das mit Trüb-/Schweb- und/ oder Schadstoffen belastete Wasser in ein von einem mobilen Filterdamm nach Anspruch 1 umschlossenes Becken gepumpt wird.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das durch einen Filterdamm nach Anspruch 1 gereinigte Wasser in den unbelasteten Gewässerteil zurückge führt werden kann.
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