AT507371B1 - Brillengestell mit aufhängevorrichtung - Google Patents
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Abstract
Brillengestell, wobei sein Brillensteg (1) im mittleren Bereich mindestens einen nach vorwärts gerichteten Haken (2) aufweist, der zur Aufhängung der Brille an einer über der Nase angeordneten Haltevorrichtung (3) ausgebildet ist.
Description
ssieRKdisdM AT 507 371 B1 2014-05-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Brillengestell. Außerdem betrifft die Erfindung eine Aufhängevorrichtung, die mittels eines Saugnapfes an der menschlichen Stirn angebracht werden kann, um die Brille über der Nase aufzuhängen.
[0002] Die meisten bisher üblichen Brillengestelle stützen sich vorne auf der Nase und seitlich auf den Ohren des Brillenträgers ab. Bei derartigen Brillengestellen ist der Großteil des Gewichts der Brille vor dem Gesicht des Trägers konzentriert, sodass die Brille auf die Nase drückt und an dieser nach unten abrutscht. Außerdem kommen eingedrückte dunkle Stellen auf der Nase zum Vorschein, da die in Schweiß des Brillenträgers gebadeten Metallteile der Nasen-pads sich mit Sauerstoff verbinden und dadurch entstehende Oxide auf die Nasenhaut übertragen werden.
[0003] Um dies zu verhindern, schlägt man in der FR 909 490 Brillengestelle vor, die an der Nase nur mitgeringem Druck oder gar nicht anliegen sollen und die an den Bügelenden Gegengewichte, Saugnäpfe oder Klebebänder aufweisen. Bei Fehlen einer vorderen Anlagefläche in der Umgebung der Brillengläser ist aber die Stabilität des Sitzes der Brille am Kopf des Trägers beeinträchtigt und im Allgemeinen ist bei solchen Konstruktionen ebenso der auf die Ohren ausgeübte Druck verhältnismäßig groß und für den Brillenträger unangenehm.
[0004] Es sind auch Spezialbrillenanordnungen bekannt, die zum Vermeiden einer lästigen Abstützung auf der Nase am Kopf gestützt sind. Beispielsweise zeigt die DE 600 16 556 T2 ein Kupplungssystem zum Verbinden einer Brillenfassung mit dem Schirm einer Mütze, wodurch die Brillenfassung durch die gegenseitige magnetische Anziehungskraft des mindestens einen magnetischen Gegenstandes, der in den Mützenschirm eingelegt ist, und des mindestens einen magnetischen Gegenstandes in dem vorragenden Glied auf zweckmäßige Weise sicher an den Mützenschirm gekuppelt wird. Der Nachteil eines solchen Kupplungssystems ist seine im Vergleich zu der Universalität der Allzweckbrillen begrenzte Brauchbarkeit, sodass dieses Kupplungssystem für übliche Brillen ungeeignet ist.
[0005] Die Erfindung FR 2 756 937 A1 bietet eine Anlage, um die Brille ohne Unterstützung -das heißt ohne Kontakt auf der Nase oder auf dem Gesicht - zu halten. Nachteil eines solchen Systems der Aufhängung der Brille besteht darin, dass von massiven tragenden und stützenden Elementen (den Zweigen, den Verlängerungen der Zweige, den Vorsprüngen) nun sehr stark (mehr als 3 Mal) die Ohren, die Vorderschläfenzonen in den Ohren und der Hinterhauptteil belastet werden, weil das Brillengewicht sich durch die zusätzlichen Gewichte der Zweige, der Verlängerungen der Zweige und der Vorsprünge sehr gesteigert wird, während die Brillenschwerkraft nun hauptsächlich die Ohren belastet. Außerdem beanspruchen diese Anordnungen viel Platz und haben um den Kopf herum oder sich über diesen hinweg erstreckende Zweige, sodass solche Anordnungen für die üblichen Brillen ungeeignet sind.
[0006] Aus der AT 96672 ist eine als Haltevorrichtung für Augengläser bezeichnete Konstruktion bekannt, bei der die zum Festhalten der Gläser dienenden Fassungen an einem Stirnreif befestigt sind. Die Fassungen können mittels einer Klemmvorrichtung abnehmbar am Stirnreifen befestigt oder längs des Stirnreifs verschiebbar sein. Hierbei umgreift der Befestigungsteil jeder Fassung den Stirnreif mehr oder weniger, sodass an einzelnen Stellen des Stirnreifens vorspringende Bauteile gegen den Kopfumfang des Trägers vorhanden sind, die einen für den Brillenträger unangenehmen Druck ausüben.
[0007] Die EP 0 907 094 A1 offenbart eine Brille mit zwei Nasenkissen, wobei die Nasenkissen zueinander durch die Federcharakteristik der Brücke vorgespannt sind, sodass, wenn die Brille getragen wird, die Nasenkissen an beide Seiten der Nase des Trägers drücken, und zwei Bügelkissen, die an den Enden der zwei Bügelarme montiert sind, wodurch die vier Kissen die Brille auf dem Gesicht halten.
[0008] Die FR 2 789 499 A1 offenbart eine Brille mit einer rohrförmigen Verankerung, die einen Schlitz aufweist, um damit die Brille an einem Tragegestell, welches nicht an den Ohren son- 1 /16
ssieRKdisdM AT 507 371 B1 2014-05-15 dem wie eine Mütze über dem Haar getragen wird, befestigt wird.
[0009] Die FR 1 295 891 A1 offenbart eine Brille ohne Nasenauflage. Anstatt der Nasenauflage ist an der Brücke der Brille ein Saugnapf mittels zweier Drahtstücke fix angebracht. Der Saugnapf wird auf der Stirn befestigt.
[0010] Aus der AT 345 586 B ist ein Brillengestell mit einem vorderen Gestellteil zur Anlage an der menschlichen Stirn unter Freilassung der Nase und mit beiderseits daran anschließenden bildenden Bügel-Gestellteilen bekannt, bei welchem an der Innenseite des vorderen Gestellteils wenigstens eine einwärts gerichtete vordere Anlagefläche vorgesehen ist und die den Kopf teilweise umgreifenden hinteren Enden bzw. Abschnitte der Bügel in an sich bekannter Weise zueinander gekrümmt sind und Gegenanlageflächen zur vorderen Anlagefläche bilden. Um ein Zusammenklappen eines solchen Brillengestells zu ermöglichen, wird jeder Bügel mittels einer ersten Scharnieranordnung am vorderen Gestellteil angelenkt und in zwei mittels einer zweiten Scharnieranordnung aneinander gelenkte Abschnitte unterteilt. Außerdem ist die zweite Scharnieranordnung mit bewegungsschlüssig verbundenen federnden Mitteln versehen, welche die hinteren Bügelabschnitte elastisch einwärts drücken, wobei an den hinteren Bügelenden bzw. Bügelabschnitten an sich bekannte, zur Kompensierung des Gewichts der Brillengläser dienende Gegengewichte angeordnet sind. Solche mit den definierten vorderen und hinteren Anlageflächen durch Gegengewichte beschwerte Brillengestellkonstruktionen erschweren einerseits die Herstellung des Brillengestells, erhöhen die Kosten und damit den Preis der Brille, und beschweren andererseits die Brille. Da das ganze Brillengewicht größer wird und deswegen die ganze Brillengestellkonstruktion vom Kopf nach unten abrutscht, ist es erforderlich, den erhöhten Druck auf die einzelnen Stellen der Stirn, auf die hinter den Ohren liegenden Kopfteile und auf das Hinterhaupt des Brillenträgers zu verteilen, um die Brillenstellung am Kopf beizubehalten. Dies ist für den Brillenträger unangenehm und folglich unerwünscht. Ferner ist bei vielen Menschen der Kopf so geformt, dass es schwierig und manchmal sogar unmöglich ist, solche Brillengestelle dem Kopf so anzupassen, dass die Brille vom Kopf nicht nach unten abrutscht. Außerdem ist die Prozedur des Aufsetzens einer solchen Brille sehr kompliziert, weil vor dem Aufsetzen der Brille nicht nur die vorderen, sondern auch die hinteren Abschnitte der Bügel zunächst aufgeklappt werden müssen und darauf die Brille so weit nach unten über den Kopf des Brillenträgers geschoben werden soll, bis die vorderen Anlageflächen oberhalb der Augenbrauen an der Stirn und die hinteren Bügelabschnitte unterhalb der Auswölbung des Hinterhauptbeines am Kopf anliegen. Danach wird noch die Halterung mit den Brillengläsern in ihre mit den Augen ausgerichtete Stellung gebracht. Es gibt besonders für Frauen noch einen Nachteil, der nicht nur beim Aufsetzen und Absetzen der Brille, sondern auch beim Tragen auftritt, nämlich die Frisurentstellung.
[0011] Die durch die Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin, ein Brillengestell und eine Aufhängevorrichtung zu schaffen, die dem Brillenträger helfen, die eingangs erwähnten Schwierigkeiten zu vermeiden und die Brille bequem und ohne Beschwerden tragen zu können, aber dabei eine Gebrauchsposition der Brille beizubehalten. Die erfindungsgemäße Aufhängevorrichtung und das Brillengestell sollen ferner erlauben, die Brille leicht auf- und abzusetzen, ohne jedoch die Kopfbewegungen des Trägers zu behindern oder die Frisur zu beeinträchtigen.
[0012] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass sein Brillensteg im mittleren Bereich mindestens einen nach vorwärts gerichteten Brillengestellhaken aufweist, der zur Aufhängung der Brille an einer über der Nase angeordneten Aufhängevorrichtung ausgebildet ist.
[0013] Der wesentliche Fortschritt der Erfindung besteht darin, dass man die Aufhängevorrichtung leicht und einfach mit den Fingern an der menschlichen Stirn befestigen und von der Stirn entfernen kann. Zur Befestigung der Aufhängevorrichtung wird der Saugnapf einfach gegen eine Stirnfläche gedrückt und haftet dann durch die Vakuumwirkung an dieser. Dabei ist es auch möglich, Formen und Abmessungen von Haken und Schleifen des Drahtzweiges einfach mit den Fingern den Formen und Abmessungen des Kopfes, der Stirn, der Nase oder der Augen- und Ohrenlage des Brillenträgers anzupassen. 2/16 , Sifewföcties ' pateaiamt AT 507 371 B1 2014-05-15 [0014] Außerdem erscheinen für den Brillenträger folgende Vorteile: [0015] · Die Brille rutscht nicht nach vorn.
[0016] · Die Brille lastet nicht auf der Nase.
[0017] · Auf der Nase kommen keine eingedrückten dunklen Stellen zum Vorschein.
[0018] · Die Frisur des Brillenträgers wird nicht durch die Aufhängevorrichtung beeinträchtigt.
[0019] · Besonders hervorzuheben ist, dass bei Verwendung des erfindungsgemäßen Brillen gestells und der Aufhängevorrichtung die Brille nicht auf der Nase, sondern auf dem Haken der Aufhängevorrichtung aufgesetzt wird und jederzeit durch leichtes Herausziehen griffbereit ist, was eine wesentliche Zeitersparnis bedeutet.
[0020] · Dank dem Material des Drahtes, der Form und den Abmessungen der Schleifen des
Zweiges kann man durch die einfachen (nach oben, unten, rechts oder links) Bewegungen der Brille die Kontur des Zweiges umformen, sodass die Brille in jeder beliebigen Gebrauchsposition und unabhängig von den Abmessungen des Kopfes, der Stirn, der Nase, sowie der Augen- und Ohrenlage des Brillenträgers durchgeführt und festgestellt werden kann.
[0021] · Mittels des zur Seite angeordneten Hakens des Zweiges kann man leicht das Einha ken des Brillengestellhakens des Brillenstegs vom erfindungsgemäßen Brillengestell erfüllen und danach die auf der Nase sitzende Brille wunschgemäß in jede beliebige Gebrauchsposition über der Nase aufhängen.
[0022] · Durch die gleichzeitige Anbringung mindestens eines Hakens an dem einen Zweig, der zur Seite angeordnet ist und mindestens eines Hakens, der vorwärts angeordnet ist, wird die Aufhängevorrichtung brauchbar für jede beliebige Brille (optische, Sonnenschutz- oder andere) mit beliebigen Brillengestellen. Dabei ist es egal, ob der Brillensteg einen Brillengestellhaken hat oder nicht.
[0023] · Die Aufhängevorrichtung ist einfach in der Herstellung und preiswert für den Käufer.
[0024] · Die Aufhängevorrichtung ist sehr klein, ebenso wie ihr Gewicht.
[0025] · Löst sich der Saugnapf plötzlich von der Stirn ab, fällt die Brille nicht zu Boden, son dern rutscht auf die Nase hinunter.
[0026] · Fällt die Aufhängevorrichtung unbeabsichtigt auf den Boden oder wird sie stark ange presst, bricht sie nicht.
[0027] · Die metallischen Teile des Nasenpads verbinden sich langsamer mit Sauerstoff, da sie nicht direkt mit dem Schweiß des Brillenträgers in Berührung kommen.
[0028] · Die Aufhängevorrichtung kann als Einrichtung zur Befestigung verschiedener Kenn- zeichnungs-, Kommunikations-, Dekorations- oder Schmuckelemente genutzt werden.
[0029] · Aus speziell für den Verkauf gebildeten Sätzen, die verschiedene Saugnäpfe und
Zweige aufweisen, kann der Brillenträger jene auswählen, die am besten der Form und den Abmessungen des Kopfes, der Stirn, der Nase sowie der Augen- und Ohrenlage des Brillenträgers entsprechen.
[0030] · Der auf der Stirn des Brillenträgers befestigte Saugnapf behindert die Bildung grober
Mimikfalten, welche durch die schlechte Angewohnheit entstehen, die Stirn zu runzeln und die Gesichtsmuskeln anzustrengen, dadurch, dass er sich ablöst wenn die Stirn in Falten gezogen wird.
[0031] · Der Saugnapf der Aufhängevorrichtung mit dem nach außen gekannten Rand kann zu Hause für Prozeduren ähnlich jenen in Kosmetiksalons genutzt werden, nämlich: 3/16
Bsterrescfödies KSiötiairt!: AT 507 371 B1 2014-05-15 [0032] - Für das Vakuumreinigen der Stirnhaut. Da auf der Stirn sehr viele Fett- und
Schweißdrüsen sind, kommt es hier durch die Vermischung von Hautfett, Wasser aus den Schweißdrüsen, abgestorbenen Zellen der Epidermis, Staub usw. zu starken Verunreinigungen der Stirnhaut, die täglich entfernt werden müssen, um Hautprobleme in diesem Bereich zu vermeiden. Der sich ansaugende Saugnapf entfernt das überschüssige Hautfett und die Verschmutzungen aus den Poren und führt zu einem guten Lymphdrainage Effekt sowie zu einer Verbesserung der Gesichtsfarbe.
[0033] - Zur Erhöhung der Effektivität der Tiefenreinigung der Haut durch die Nutzung von speziellen Masken, die die abgestorbenen Hautzellen aushülsen und sie ablösen, die Haut glätten und ihr ein gesundes Aussehen verleihen. Wenn der Saugnapf sich an der Stirn ansaugt, drückt er auf die Haut und bei seinen gleitenden Bewegungen wird die Haut massiert, was das Einwirken von chemischen und mechanischen kosmetischen Mitteln verstärkt, welche zur Tiefenreinigung auf die Haut aufgetragen werden.
[0034] - Um mit Hilfe von Wiederherstellungstoffen und Nährstoffen die Haut zu sättigen.
Wenn ein Mittel zur Pflege, Befeuchtung oder Vitaminisierung auf die Haut aufgetragen wird, trägt das Massieren durch die gleitenden Bewegungen des Saugnapfs an der Stirn zum tieferen Eindringen des Mittels in die Poren bei.
[0035] - Für die Selbstmassage der Stirn mittels des Streicheins durch die gleitenden Be wegungen des an der Haut angesaugten Saugnapfes. Das Streicheln ist der erste und am weitesten verbreitete Handgriff bei der Massage im Gesicht. Es führt zu Muskelentspannung, verbessert den Blutkreislauf, beruhigt, erfrischt, unterstützt die Elastizität und die Frische der Haut und schützt vor vorzeitiger Hautalterung.
[0036] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem folgenden Teil der Beschreibung, in dem verschiedene Ausführungsformen an Hand der Zeichnungen beschrieben sind.
[0037] [0038] [0039] [0040] [0041] [0042] [0043] [0044] [0045] [0046] [0047] [0048] [0049] [0050]
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Brillengestells,
Fig. 2a, 2b eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Aufhängevorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Aufhängevorrichtung,
Fig. 4a, 4b eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Aufhängevorrichtung,
Fig. 5a, 5b einen Längsschnitt der Aufhängevorrichtung,
Fig. 6a, 6b eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung,
Fig. 7a, 7b eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung,
Fig. 8 Seiten- und Vorderansicht der Aufhängevorrichtung,
Fig. 9 eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung,
Fig. 10 einen Längsschnitt der Aufhängevorrichtung,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Aufhängevorrichtung,
Fig. 12 einen Längsschnitt und eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung,
Fig. 13 Seiten- und Vorderansicht der Aufhängevorrichtung. 4/16
ästeireichisdii AT 507 371 B1 2014-05-15 [0052] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Brillengestells, dessen Brillensteg 1 einen vorwärts angeordneten Brillengestellhaken 2 aufweist, der zur Aufhängung der Brille über der Nase dient, wobei die entweder aus demselben oder aus verschiedenen Werkstoffen hergestellten Brillensteg 1 und Brillengestellhaken 2 fest verbunden sind.
[0053] Fig. 2a, 2b zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufhängevorrichtung, deren oberer Teil ein Saugnapf 3 ist, der zum Anbringen an der menschlichen Stirn bestimmt ist, und deren unterer Teil ein sich vom Saugnapf 3 nach unten erstreckender Zweig 4 ist, dessen Ende einen oder zwei zur Seite angeordnete Haken 5 aufweist, der die Brille mit dem Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3 einhaken lässt, wobei der Zweig 4 und der Saugnapf 3 entweder als ein einziger Gegenstand aus demselben Werkstoff oder als verschiedene Gegenstände aus demselben bzw. aus verschiedenen Werkstoffen, wobei der Saugnapf 3 einen Kopf 6 trägt, der das Ein- oder Aufstecken oder Aufklemmen eines Gegenstandes, z.B. mit einer Klammer 7, ermöglicht.
[0054] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der an der menschlichen Stirn angebrachten Aufhängevorrichtung nach Fig. 2a.
[0055] Fig. 4a, 4b zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufhängevorrichtung, deren oberer Teil ein Saugnapf 3 ist, der zum Anbringen an der menschlichen Stirn vorherbestimmt ist, und deren unterer Teil ein sich vom Saugnapf 3 nach unten erstreckender Zweig 4 ist, der mittels seinem oberen Ende mit dem Saugnapf 3 entweder fest oder lösbar verbunden ist und mittels seinem unteren Ende, das mindestens einen zur Seite angeordneten Haken 5 und mindestens einen nach vorne angeordneten entweder geraden Haken 8 oder abgerundeten Haken 9 aufweist, das Einhaken entweder eines einem der Ansprüche 1 bis 3 entsprechenden Brillengestells oder eines Brillenstegs der bekannten Brillengestelle ermöglicht, wobei der Saugnapf 3 und der Zweig 4 entweder als ein einziger Gegenstand aus demselben Werkstoff hergestellt sind oder als verschiedene und aus verschiedenen Werkstoffen hergestellte Gegenstände miteinander lösbar durch das Aufstecken der Klammer 7 des Zweigs 4 auf dem Kopf 6 des Saugnapfs 3 verbunden sind.
[0056] Fig. 5a, 5b zeigt einen Längsschnitt der Aufhängevorrichtung mit einem Saugnapf 3, dessen Wandung sich in Richtung der Saugnapföffnung verjüngt und dessen Rand 10 nach außen abgekannt ist, wobei innerhalb des Kopfes 6 des Saugnapfs 3 eine Vertiefung 11 vorgesehen ist, die zur Anbringung eines Stückchens 12 eines schwammigen oder faserigen Werkstoffs, wie z.B. Watte, dient, wobei durch Veränderung der Größe dieses Stückchens 12 die Saugkraft des Saugnapfes 3 verändert werden kann, wobei der Saugnapf 3 und der Zweig 4 als ein einziger Gegenstand aus demselben Werkstoff hergestellt sind.
[0057] Fig. 6a, 6b zeigt eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung, bei welcher der Saugnapf 3 entweder symmetrisch oder asymmetrisch ausgebildet ist.
[0058] Fig. 7a, 7b zeigt eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung, bei welcher der Kopf 6 des Saugnapfes 3 entweder symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet ist.
[0059] Fig. 8 zeigt Seiten- und Vorderansicht der Aufhängevorrichtung, bei welchen der Saugnapf 3 und der Zweig 4 als eine Dekorationsfigur 13 ausgebildet sind.
[0060] Fig. 9 zeigt eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung, bei welcher die Fläche des Saugnapfs 3 mit Kennzeichnungs-, Kommunikations- oder Dekorationselementen versehen ist.
[0061] Fig. 10 zeigt einen Längsschnitt der Aufhängevorrichtung mit einem Saugnapf 3, dessen Wandung sich in Richtung der Saugnapföffnung verjüngt und deren Rand nach außen abgekannt ist, wobei inwendig des Kopfes 6 des Saugnapfes 3 eine Vertiefung 11 vorgesehen ist, wobei ein zum Einstecken in den Kopf 6 des Saugnapfes 3 dienender und aus einem einzigen plastisch verformbaren Drahtstück bestehender Zweig 4 in einem Zug einen abgerundeten Haken 9 und zwei Schleifen 14 bildet, wobei eine zum Anbringen eines Brillanten 15 dienende Halterung als oberes Drahtende des Zweiges 4 ausgebildet ist, das aus dem Kopf 6 des Saugnapfes 3 nach außen ragt, wobei der Brillant 15 mit dem oberen Drahtende des Zweiges 4 fest verbunden ist. 5/16
Sifewföches pateaiamt AT 507 371 B1 2014-05-15 [0062] Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht der Aufhängevorrichtung mit einem Saugnapf 3, dessen Wandung in Richtung der Saugnapföffnung verjüngt ist und dessen Rand 10 nach außen abgekannt ist, wobei der Saugnapf 3 und der Zweig 4 als ein einziger Gegenstand aus demselben Werkstoff hergestellt sind, wobei der Saugnapf 3 eine Außenvertiefung 16 und ein dichtes Ansatzstück 17 aufweist, in die oder auf den ein Kennzeichnungs-, Kommunikations-, Schmuckoder Dekorationselement (z.B. in Schmetterlingsform) angebracht werden kann.
[0063] Fig. 13 zeigt Seiten- und Vorderansicht der Aufhängevorrichtung, bei welcher die Halterung von Kennzeichnungs-, Kommunikations-, Schmuck- oder Dekorationselementen als ein Außenhenkel 18 ausgebildet ist, wobei der Saugnapf 3 und der Außenhenkel 18 entweder als ein einziger Gegenstand aus demselben Werkstoff hergestellt sind, oder der aus Draht bestehende Außenhenkel 18 mit dem Saugnapf 3 durch Einvulkanisieren fest verbunden ist.
[0064] Es ist für den Fachmann ersichtlich, dass die dargestellten Ausführungsformen von Saugnäpfen und Zweigen mit verschiedenen Haken und Schleifen in vielen Einzelheiten abgewandelt werden können und nur als Beispiele zu werten sind. 6/16
Sstereichsdies S#i«rtamt AT 507 371 B1 2014-05-15 BEZUGSZEICHENLISTE: 1 Brillensteg 2 Brillengestellhaken 3 Saugnapf 4 Zweig 5 zur Seite angeordneter Haken 6 Kopf 7 Klammer 8 gerader Haken 9 abgerundeter Haken 10 Rand 11 Vertiefung 12 ein Stückchen eines Werkstoffes 13 Dekorationsfigur 14 Schleife 15 Brillant 16 Außenvertiefung 17 Ansatzstück 18 Außenhenkel 7/16
Claims (29)
- Sstereichsdies AT 507 371 B1 2014-05-15 Patentansprüche 1. Brillengestell mit zwei Brillengläser und mit zwei im seitlichen Bereich der Brillengläser gelenkig verbundenen Brillenbügel, dadurch gekennzeichnet, dass sein Brillensteg (1) im mittleren Bereich mindestens einen nach vorwärts gerichteten Brillengestellhaken (2) aufweist, der zur Aufhängung der Brille an einer über der Nase angeordneten Aufhängevorrichtung ausgebildet ist.
- 2. Brillengestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brillensteg (1) und der Brillengestellhaken (2) aus demselben Werkstoff hergestellt sind, wobei der Brillengestellhaken (2) mit dem Brillensteg (1) entweder fest oder lösbar verbunden ist.
- 3. Brillengestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brillensteg (1) und der Brillengestellhaken (2) aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt sind, wobei der Brillengestellhaken (2) mit dem Brillensteg (1) entweder fest oder lösbar verbunden ist.
- 4. Eine ohne Unterstützung auf der Nase brillenhaltende Aufhängevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ihr oberer Teil ein Saugnapf (3) ist, der zum Anbringen an der menschlichen Stirn bestimmt ist, und ihr unterer Teil ein sich vom Saugnapf (3) nach unten erstreckender Zweig (4) ist, der mittels seinem oberen Ende mit dem Saugnapf (3) entweder fest oder lösbar verbunden ist und mittels seinem unteren Ende, das mindestens einen zur Seite angeordneten Haken (5) aufweist, das Einhaken eines Brillengestells nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ermöglicht.
- 5. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweig (4) und der Saugnapf (3) entweder als ein einziger Gegenstand aus demselben Werkstoff hergestellt sind oder sie als verschiedene Gegenstände aus demselben bzw. aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt sind.
- 6. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem einzigen plastisch verformbaren Drahtstück bestehende Zweig unmittelbar mindestens den zur Seite angeordneten Haken (5), der die Brille mit dem Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3 einhaken lässt, und eine zum Ein- oder Aufstecken oder Aufklemmen auf den Saugnapf (3) dienende Klammer (7), deren Form und Ausmaß den Formen und Ausmaßen verschiedener Saugnäpfe und Brillenstege anpassbar sind, bilden.
- 7. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugnapf (3) einen das Ein- oder Aufstecken oder Aufklemmen eines Gegenstandes, z.B. mit einer Klammer (7), ermöglichenden Kopf (6) aufweist.
- 8. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweig (4) mindestens eine Schleife (14) aufweist, welche dazu vorgesehen ist, die Brille in ihre exakte Gebrauchsposition zu bringen, wobei unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Werkstoffes, aus dem der Draht des Zweiges (4) hergestellt ist, Form und Ausmaß der Schleife (14) so ausgewählt werden sollen, dass die Lagestabilität der Brille bezüglich der Augen für jede beliebige Gebrauchsposition der Brille gewährleistet ist.
- 9. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Zweiges (4) gleichzeitig mindestens einen zur Seite angeordneten Haken (5), der das Einhaken eines Brillengestells nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ermöglicht, und mindestens den nach vorne angeordneten geraden Haken (8) bzw. abgerundeten Haken (9), der das Einhaken eines Brillenstegs an sich bekannter Brillengestelle ermöglicht, aufweist.
- 10. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Saugnapfs (3) sich in Richtung der Saugnapföffnung verjüngt und sein Rand (10) nach außen abgekantet ist. 8/16 äsSerrescfödies Mienissst AT 507 371 B1 2014-05-15
- 11. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Kopfes (6) des Saugnapfs (3) eine Vertiefung (11) vorgesehen ist, die zur Anbringung eines Stückchens (12) eines schwammigen oder faserigen Materials, wie z.B. Watte, dient, wobei durch Veränderung der Größe dieses Stückchens (12) die Saugkraft des Saugnapfs (3) verändert werden kann.
- 12. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugnapf (3) asymmetrisch angeordnet ist.
- 13. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (6) des Saugnapfs (3) asymmetrisch angeordnet ist.
- 14. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung der Aufhängevorrichtung dienenden Werkstoffe mit Zusätzen versehen sind, die der Gesichtshaut Farbtöne verleihen und die während der Herstellung des Werkstoffes oder bei dessen Weiterbearbeitung ein- bzw. aufgebracht werden.
- 15. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung der Aufhängevorrichtung dienenden Werkstoffe ganz oder teilweise mit fluoreszierenden Zusätzen oder fluoreszierenden Farbaufstrichen versehen sind, die während der Herstellung des Werkstoffs oder bei dessen Weiterverarbeitung ein- bzw. aufgebracht werden.
- 16. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugnapf (3) und der Zweig (4) als eine Dekorationsfigur (13) ausgebildet sind.
- 17. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die ganze Innenfläche des Saugnapfs (3) mit Kennzeichnungs- oder Dekorationselementen versehen ist.
- 18. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenflächen des Saugnapfs (3) mit Kennzeichnungs-, Dekorations- oder Schmuckelementen, z.B. mit Brillanten (15), versehen sind.
- 19. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Teile mindestens eine Vorrichtung zum Anbringen eines Kennzeichnungs-, Dekorations- oder Schmuckelementes aufweisen.
- 20. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Anbringen des Kennzeichnungs-, Dekorations- oder Schmuckelementes eine Außenvertiefung (16) ist, in die das Element einsteckbar ist.
- 21. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Anbringen des Kennzeichnungs-, Dekorations- oder Schmuckelementes eine Halterung ist, die mit dem Element entweder fest verbunden ist oder an die das Element aufsteckbar ist.
- 22. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung als oberes Drahtende des Zweiges (4) ausgebildet ist und insbesondere aus dem Kopf (6) des Saugnapfes (3) nach außen ragt.
- 23. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung als ein dichtes Ansatzstück (17) aus demselben Werkstoff wie der Saugnapf (3) ausgebildet ist.
- 24. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung als ein Außenhenkel (18) aus demselben Werkstoff wie der Saugnapf (3) ausgebildet ist.
- 25. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung als ein Außenhenkel (18) aus einem Draht ausgebildet ist, der mit dem Saugnapf (3) durch Einvulkanisieren fest verbunden ist. 9/16Sstereichsdies AT 507 371 B1 2014-05-15
- 26. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Außenfläche ihres zur Seite angeordneten Hakens (5) aus einem solchen Werkstoff besteht, dass das Hinabgleiten der Brille mit einem Brillengestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3 vom Haken (5) herunter unmöglich ist.
- 27. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Außenfläche ihres nach vorne angeordneten geraden Hakens (8) bzw. abgerundeten Hakens (9) aus einem solchen Werkstoff besteht, dass das Hinabgleiten einer Brille mit bekanntem Brillengestell vom Haken (8) unmöglich ist.
- 28. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus medizinisch getestetem Werkstoff hergestellt ist.
- 29. Vorrichtung, insbesondere Sehhilfe, mit einem Brillengestell nach Anspruch 1 und einer Aufhängevorrichtung nach Anspruch 4. Hierzu 6 Blatt Zeichnungen 10/16
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