AT514794A1 - Einrichtung zur Reibungsmessung an einer Zylinder-Kolben-Anordnung - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung (1) zur Reibungsmessung an einer Zylinder- Kolben-Anordnung, wobei ein zumindest einen Kolbenring aufweisender, hin- und hergehender Kolben (3) in einer Zylinderlaufbuchse (2) angeordnet ist, mit zumindest einem durch einen Dichtring gebildeten Dichtelement (17) zwischen Zylinderlaufbuchse (2) und einem Zylinderkopf (9), wobei eine innere Mantelfläche (2a) der Zylinderlaufbuchse (2) gegenüber dem Zylinderkopf (9) abgedichtet ist und das Dichtelement (17) zwischen der inneren Mantelfläche (2a) und einem in die Zylinderlaufbuchse (2) hineinragenden Absatz (15) des Zylinderkopfes (9) angeordnet ist. Um die Messgenauigkeit zu verbessern ist vorgesehen, dass zumindest ein Zuführkanal (32) für ein flüssiges Sperrmedium (mF) in einen an das Dichtelement (17) grenzenden Raum (33) einmündet.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Reibungsmessung an einer Zylinder-Kolben-Anordnung, wobei ein zumindest einen Kolbenring aufweisender, hin- undhergehender Kolben in einer Zylinderlaufbuchse angeordnet ist, mit zumindesteinem durch einen Dichtring gebildeten Dichtelement zwischen Zylinderlaufbuchseund einem Zylinderkopf, wobei eine innere Mantelfläche der Zylinderlaufbuchsegegenüber dem Zylinderkopf abgedichtet ist und das Dichtelement zwischen derinneren Mantelfläche und einem in die Zylinderlaufbuchse hineinragenden Absatzdes Zylinderkopfes angeordnet ist.
Aus der Integration der Kräfte entlang der Kolbenlaufbahn in Zylinderrichtung kanndie Reibung zwischen der aus Kolben und Kolbenringen bestehenden Kolbengruppeund der Zylinderlauffläche ermittelt werden.
Aus der JP 60-031037 A ist eine Messeinrichtung zur Messung der Reibung eines ineiner Zylinderlaufbuchse hin- und hergehenden Kolbens bekannt. Dabei istzwischen dem Zylinderkopf und einem Laufbuchsenträger ein Haltering angeordnet,wobei zwischen dem Haltering und dem oberen Ende der Zylinderlaufbuchse einRingspalt ausgebildet ist, welcher durch eine metallische Dichtplatte gefüllt ist.
Aus der JP 59-088638 A ist eine Einrichtung zur Messung der Kolbenreibung beieiner Brennkraftmaschine bekannt, wobei die Zylinderlaufbuchse in einem Zylinderangeordnet ist, und wobei zwischen dem Zylinder und der Zylinderlaufbuchsemehrere O-Ringe angeordnet sind.
Bekannte Einrichtung zur Reibungsmessung weisen den Nachteil auf, dass dieDichtelemente für die Zylinderlaufbuchse, insbesondere zur Abdichtung zwischenZylinderlaufbuchse und Zylinderkopf, Kräfte in Richtung der Bewegungsrichtung derKolbengruppe an der Zylinderlaufbuchse verursachen, welche die Messung und inweiterer Folge die Integration der Kolbengruppenreibung verfälschen.
Aus der WO 2012/062 725 Al ist eine Einrichtung zur Reibungsmessung an einerZylinder-Kolben-Anordnung bekannt, wobei ein zumindest einen Kolbenringaufweisender, hin- und hergehender Kolben in einer Zylinderlaufbuchse angeordnetist. Zwischen der Zylinderlaufbuchse und dem Zylinderkopf ist zumindest einDichtelement ausgebildet, wobei eine innere Mantelfläche der Zylinderlaufbuchse gegenüber dem Zylinderkopf abgedichtet ist und das Dichtelement zwischen derinneren Mantelfläche und einem in die Zylinderlaufbuchse hineinragenden Absatzdes Zylinderkopfes angeordnet ist. Die Zylinderlaufbuchse ist vom Zylinderkopfweitgehend entkoppelt.
Allerdings führen physikalische und geometrische Beschränkungen zuRelativbewegungen zwischen dem Dichtelement und der Zylinderlaufbuchse zurEinleitung von Reibungskräften, sobald die vom Dichtelement auf dieZylinderlaufbuchse einwirkenden radialen Dichtkräfte größer als Null sind. Ohnedirektem Kontakt des Dichtelementes und der Zylinderlaufbuchse wären allerdingsdie Leckagen bei Verbrennungsdruck unakzeptabel groß.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und bei einerEinrichtung zur Reibungsmessung der eingangsgenannten Art die Messgenauigkeitzu erhöhen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass zumindest ein Zuführkanal fürein flüssiges Sperrmedium in einen an das Dichtelement grenzenden Raumeinmündet.
Der Raum wird vorzugsweise vom Dichtelement, vom Zylinderkopf und derZylinderlaufbuchse aufgespannt.
Der Zuführkanal kann vorteilhafterweise zumindest teilweise im Zylinderkopfausgebildet sein, wobei vorzugsweise die Mündung des Zuführkanals im Bereich desAbsatzes angeordnet ist.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass derZuführkanal zumindest teilweise in der Zylinderlaufbuchse ausgebildet ist, wobeivorzugsweise die Mündung des Zuführkanals in einem dem Absatz zugewandtenBereich der inneren Mantelfläche der Zylinderlaufbuchse angeordnet ist.
Das Dichtelement ist bevorzugt in einer Ringnut einer äußeren Mantelfläche desAbsatzes angeordnet, wobei die Mündung des Zuführkanals im Bereich der Ringnutausgebildet sein kann.
Das flüssige Sperrmedium, beispielsweise Motoröl, wird - gegebenenfalls über ein ineiner Zuführleitung angeordnetes Rückschlagventil - über den Zuführkanal in denvom Dichtelement, dem Zylinderkopf und der Zylinderlaufbuchse begrenzten Raumzugeführt und füllt diesen zumindest im Bereich des Dichtelementes aus. Da dasSperrmedium eine höhere Viskosität aufweist, als das Brenngas, kann mit demDichtelement eine besonders gute Dichtwirkung erzielt werden, ohne dass radialeDichtkräfte vom Dichtelement auf die Zylinderlaufbuchse einwirken. Der größteDurchmesser des Dichtelementes ist dabei geringfügig kleiner, als derInnendurchmesser der Zylinderlaufbuchse. Somit wird eine definierte geringeLeckageströmung zwischen Dichtelement und Zylinderlaufbuchse in Kaufgenommen. Durch diese kann ein direkter Kontakt zwischen Dichtelement undZylinderlaufbuchse vermieden werden und trotzdem eine hohe Abdichtwirkung fürBrenngase erreicht werden.
Wenn der kleinste Durchmesser des Dichtelementes größer ist als der kleinsteDurchmesser der ringförmigen Vertiefung kann sich der Raum in radialer Richtungzwischen Dichtelement und dem Zylinderkopf erstrecken. Des weiteren kann dieaxiale Erstreckung des Dichtelementes geringer sein, als die axiale Erstreckung derringförmigen Vertiefung, wodurch auch in axialer Richtung zwischen Dichtelementund Zylinderkopf Raum zur Aufnahme des flüssigen Sperrmediums ausgebildet ist.
Ein besonders guter Dichteffekt durch das flüssige Sperrmedium lässt sicherreichen, wenn das Dichtelement im Bereich seiner der Zylinderlaufbuchsezugewandten äußeren Mantelfläche eine ringförmige Vertiefung aufweist, welcheeine der Zylinderlaufbuchse zugewandte äußere Ringfläche ausbildet, derenkleinster Durchmesser geringer ist als der größte Durchmesser des Dichtelementes.Die beispielsweise eine ringförmige Schulter ausbildende ringförmige Vertiefungkann in axialer Richtung auf der dem Brennraum abgewandten Seite von einer dengrößten Durchmesser des Dichtelementes bildenden ringförmigen ersten Dichtleistebegrenzt sein.
Alternativ zu nur einseitig durch eine Dichtleiste begrenzten ringförmigen Schulterkann die ringförmige Vertiefung auch eine ringförmige Tasche ausbilden, welcheauch auf der dem Brennraum zugewandten Seite durch eine ringförmige zweiteDichtleiste begrenzt ist, deren Durchmesser geringer ist, als der größte
Durchmesser des Dichtelementes und größer als der kleinste Durchmesser deräußeren Ringfläche der Vertiefung.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn das Dichtelement durch einen Kolbenring,insbesondere aus Stahl, gebildet ist.
Durch die spezielle Abdichtung mittels des Dichtringes und des Absatzes im Zy¬linderkopf einerseits und das flüssige Sperrmedium andererseits wird verhindert,dass die Gaskräfte axial auf die Laufbuchse einwirken. Somit haben diese auchkeinen direkten Einfluss auf das Messergebnis und es werden primär dieReibungskräfte des Kolbens bzw. Kolbenseitenkräfte auf die Messaufnehmerübertragen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Einrichtung in einem Schnitt gemäß der LinieI - I in Fig. 2;
Fig. 2 diese Einrichtung in einem Schnitt gemäß der Linie II - II in Fig. 1;
Fig. 3 das Detail III aus Fig. 2;
Fig. 4 das Detail IV aus Fig. 3 in einer bekannten Ausführung,
Fig. 5 das Detail IV aus Fig. 3 in einer erfindungsgemäßen ersten
Ausführung,
Fig. 6 das Detail X aus Fig. 5 und
Fig. 7 das Detail IV aus Fig. 3 in einer zweiten Ausführung der Erfindung.
Die Einrichtung 1 zur Reibungsmessung der Reibungskräfte zwischen einem in einerZylinderlaufbuchse 2 hin- und hergehenden Kolben 3 weist ein Grundaggregat 4,eine Grundplatte 5, einen Sensorträger 6 zur Aufnahme von 3-D-Kraftsensoren 7,einen Laufbuchsenträger 8 und einen Zylinderkopf 9 auf. Die Zylinderlaufbuchse 2ist über einen Haltering 10 am Laufbuchsenträger 8 befestigt, wobei der Haltering10 mittels Schrauben 11 am Halteringträger 8 angeschraubt ist. Zwischen der
Zylinderlaufbuchse 2 und dem Laufbuchsenträger 8 ist ein Kühlflüssigkeitsmantel12 ausgebildet, welcher mit Zu- und Abflussleitungen 12a, 12b verbunden ist.Zwischen der Zylinderlaufbuchse 2 und dem Laufbuchsenträger 8 ist in einerumlaufenden Nut 13 ein Dichtring 14 angeordnet. Mit Bezugszeichen 20 ist einZylinderkopfträger bezeichnet.
Der Zylinderkopf 9 weist einen in die Zylinderlaufbuchse 2 hineinragendenscheibenförmigen Absatz 15 auf, in dessen äußerer Mantelfläche 15a eine Ringnut16 eingeformt ist. In der Ringnut 16 ist ein ringförmiges Dichtelement 17 angeord¬net, welches ähnlich einem Kolbenring durch die Gaskräfte gegen die innereMantelfläche 2a der Zylinderlaufbuchse 2 gepresst wird.
Durch die spezielle Abdichtung mittels des ringförmigen Dichtelementes 17 und desAbsatzes 15 im Zylinderkopf 9 wird verhindert, dass die Gaskräfte axial auf dieZylinderlaufbuchse 2 einwirken. Somit haben diese auch keinen direkten Einflussauf das Messergebnis und es werden primär die Reibungskräfte des Kolbens 3 bzw.die Kolbenseitenkräfte auf die Kraftsensoren 7 übertragen. Die Zylinderlaufbuchse 2ist somit vom Grundaggregat 4 und vom Zylinderkopf 9 weitgehend entkoppelt undist nur durch das Dichtelement 17 und die Kraftsensoren 7 an diese angebunden.
Um im Messbetrieb des Motors die normal zur Kolbenlaufrichtung wirkenden Kräfteauf die Kraftsensoren 7, die nicht von der Bewegung des Kolbens 3 stammen(Kräfte auf Grund von unterschiedlichen Wärmedehnungen) und die somit dasMessergebnis verfälschen können, zu reduzieren, muss gewährleistet werden, dassvor Beginn der Messungen die am Kraftsensor 7 angreifenden Teile(Laufbuchsenträger 8, Sensorträger 6) ähnliche Temperaturen aufweisen. Damitkönnen ähnliche Wärmedehnungen dieser Teile realisiert und somit der Einfluss derdadurch entstehenden Querkräfte auf die Kraftsensoren 7 verringert werden.
Zu diesem Zweck ist die Grundplatte 5 mit Konditionierkanälen 22 mit einem nichtdargestellten Eintritt einem Austritt für Kühlflüssigkeit versehen, um die Grund¬platte 5 und somit den darauf verschraubten Sensorträger 6 und den im selbenKühlflüssigkeitskreislauf angeordneten Laufbuchsenträger 8 auf die gleiche Tem¬peratur zu bringen.
Weiters kann die Kraft des Dichtelementes 17 auf die Zylinderlaufbuchse 2 undsomit der Einfluss der Ringreibkraft des Dichtelementes 17 auf das Messergebnisdurch eine eine ringförmige Schulter 25 bildende Vertiefung V mit der Breite a imDichtelement 17 verringert werden. Unter einer ringförmigen Schulter 25 wird hiereine durch eine nach einer Seite axial offene Nut verstanden, welche einen imWesentlichen zylindrischen Nutboden und eine im Wesentlichen dazu normaleNutflanke aufweist. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, weist das Dichtelement 17 im Bereichseiner der Zylinderlaufbuchse 2 zugewandten äußeren Mantelfläche 17a eine als inRichtung des Brennraumes B offene Nut ausgebildete ringförmige Schulter 25 auf,beispielsweise durch eine umlaufende Einfräsung hergestellt sein kann. Dieringförmige Schulter 25 bildet eine der Zylinderlaufbuchse 2 zugewandte äußereRingfläche 25a aus, deren kleinster Durchmesser dv kleiner ist als der größteDurchmesser D17 des Dichtelementes 17, wobei der größte Durchmesser Di7 desDichtelementes 17 durch eine an die ringförmige Vertiefung V grenzende ersteDichtleiste 36 gebildet ist. Die axiale Erstreckung b des Dichtelementes 17 istgeringer als die axiale Erstreckung c der Ringnut 16. Der kleinste innereDurchmesser di7 des Dichtelementes 17 ist größer als der größte Durchmesser di6der Ringnut 16. Somit ist zwischen dem Dichtelement 17 und der Ringnut 16 einaxialer Spalt 16a und ein radialer Spalt 16b ausgebildet, sodass auf der Innenseitedes Dichtelementes 17 der Gasinnendruck p, anliegt. Durch die Schulter 25 wirktauch auf die Ringfläche 25a mit der Höhe a der Gasinnendruck p, ein. Auf dasDichtelement 17 wirkt somit zu Folge des Gasinnendruckes p, die axiale Kraft Fgz,die radiale Kraft Fgn und die radiale Kraft Fgr2. Weiters wirkt in radialer Richtung dieVorspannkraft Fv des Dichtelementes 17, sowie die Reibkraft FR des Dichtelementes17 in der Ringnut 16. Die bei Relativbewegung zwischen Zylinderlaufbuchse 2 undden im Zylinderkopf 9 befindlichen scheibenförmigen Absatz 15 resultierende axialeKraft Frl auf die Zylinderlaufbuchse 2 ergibt sich mit dem Reibungskoeffizienten μund pL damit zu: F rl=Fl*Ml
mit FL=Fv+Fgri-Fgr2-Fgz:!,cM
Im Idealfall ist FLsehr klein, im Wesentlichen bestehend aus der relativ kleinenVorspannkraft Fv des Dichtelementes 17, welche den direkten Körperkontakt zwischen dem Dichtelement 17 und der Zylinderlaufbuchse 2 herstellt. Ohne diesenwären die Leckagen bei Verbrennungsdruck unakzeptabel groß.
Eine weitere Möglichkeit um eine Entkoppelung der Zylinderlaufbuchse 2 vomZylinderkopf 9 zu erreichen ist im Folgenden beschrieben. Es mündet dabei, bei derin Fig. 5 dargestellten ersten Ausführungsvariante der Erfindung - zum Unterschiedzu Fig. 4 - zumindest ein über ein Rückschlagventil 30 mit einer Zuführleitung 31verbundener Zuführkanal 32 für ein flüssiges Sperrmedium mF in den an dasDichtelement 17 grenzenden Raum 33 ein. Der Raum 33 wird dabei imWesentlichen durch den axialen Spalt 16a und den radialen Spalt 16b zwischen derRingnut 16 und dem Dichtelement 17 gebildet. Das unter dem Druck pi stehendeSperrmedium mF dringt auch in den Bereich der ringförmigen Schulter 25, sowie -insbesondere bei Erhöhen des Gasinnendruckes p, durch den Verbrennungsdruck -in einen radialen Drosselspalt 34 zwischen einer ersten Dichtleiste 36 desDichtelementes 17 und der Zylinderlaufbüchse 2 ein und durchströmt diesen. Durchdie Spaltströmung im radialen Drosselspalt 34 bildet sich eine definierte Leckagedes Sperrmediums mF aus, wobei im Drosselspalt 34 eine weitere radiale Kraft Fgr3der Vorspannkraft Fv entgegenwirkt.
Die resultierende axiale Kraft FRL auf die Zylinderlaufbuchse 2 ist somit durch dieEigenschaften der Fluidströmung im Drosselspalt 34 bestimmt und nicht längerdurch die Festkörperreibung zwischen Dichtelement 17 und Zylinderlaufbuchse 2.Die sich übertragende Kraft ist abhängig vom lokalen Geschwindigkeitsgradientenδν/δζ der Strömung an der Zylinderlaufbuchse 2, der Viskosität η desSperrmediums mF und der wirksamen Ringfläche A des Drosselspaltes 34 (sieheFig. 6):
Ein direkter Körperkontakt zwischen dem Dichtelement 17 und derZylinderlaufbuchse 2 ist nicht notwendig und sogar unerwünscht, um ein Einleitenvon Reibungskräften aus Festkörperkontakt in die Zylinderlaufbuchse 2 zuvermeiden.
Da das flüssige Sperrmedium mF, welches beispielsweise durch Schmieröl gebildetsein kann, eine viel höhere Viskosität, als das Brenngas aufweist, halten sich dieLeckagen des Sperrmediums mF in definierten Grenzen. Das Sperrmedium mF wirktdichtend für die Brenngase und verhindert deren Durchtritt durch den radialenDrosselspalt 34.
Fig. 7 zeigt eine zweite Ausführungsvariante der Erfindung, welche sich von Fig. 5im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass der Zuführkanal 32 in derZylinderlaufbuchse 2 angeordnet ist und in einen Raum 33 mündet, welcher durchdie Außenseite des Dichtelementes 17 und die Innenseite der Zylinderlaufbuchse 2begrenzt ist. Die äußere Mantelfläche 17a des Dichtelements 17 weist einenutförmige umlaufende Vertiefung V auf, welche eine ringförmige Tasche 35zwischen einer ersten Dichtleiste 36 und einer zweiten Dichtleiste 37 ausbildet. DerDurchmesser D37 der zweiten Dichtleiste 37 ist geringer, als der größteDurchmesser Di7 des Dichtelementes 17 und größer als der kleinste Durchmesserdv der äußeren Ringfläche 35a (Nutboden) der Tasche 35. Die axiale Erstreckung bdes Dichtelementes 17 ist geringer als die axiale Erstreckung c der Ringnut 16. Derkleinste Durchmesser di7 des Dichtelementes 17 ist größer als der größteDurchmesser die der Ringnut 16.
Somit tritt das flüssige Sperrmedium mF durch den in der Zylinderlaufbuchse 2angeordneten Zuführkanal 32 - welcher wieder mit einer ein Rückschlagventil 30aufweisenden Zuführleitung 31 verbunden sein kann - in den Raum 33 ein und fülltdie ringförmige Tasche 35 zur Gänze aus. Der Gasinnendruck p, auf der Seite desBrennraumes B wirkt dem Abströmen in Richtung des Brennraumes B durch dendurch die erste Dichtleiste 36 gebildeten Drosselspalt 34 entgegen, sodass eingeringer Teil des Sperrmediums mF in Richtung des niedrigeren UmgebungsdruckesPo durch den durch die erste Dichtleiste 36 gebildeten radialen Drosselspalt 34gedrückt wird. Der auf die Seite der zweiten Dichtleiste 37 axial auf dasDichtelement 17 wirkende Gasinnendruck p, presst das Dichtelement 17 in Fig. 7dichtend nach oben gegen den Zylinderkopf 9 und verhindert ein Entweichen desBrenngases zwischen Zylinderkopf 9 und Dichtelement 17. Wie in Fig. 5 verhindertweiters das Sperrmedium mF, dass das Brenngas zwischen Dichtelement 17 und derZylinderlaufbuchse 2 entweicht. Dadurch kann bei sehr geringen Leckagen desSperrmediums mF eine hohe Dichtwirkung gegen Brenngase und eine weitestgehende Entkoppelung der Zylinderlaufbuchse 2 vom Zylinderkopf 9 erreichtwerden.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung (1) zur Reibungsmessung an einer Zylinder-Kolben-Anordnung,wobei ein zumindest einen Kolbenring aufweisender, hin- und hergehenderKolben (3) in einer Zylinderlaufbuchse (2) angeordnet ist, mit zumindest ei¬nem durch einen Dichtring gebildeten Dichtelement (17) zwischenZylinderlaufbuchse (2) und einem Zylinderkopf (9), wobei eine innereMantelfläche (2a) der Zylinderlaufbuchse (2) gegenüber dem Zylinderkopf (9)abgedichtet ist und das Dichtelement (17) zwischen der inneren Mantelfläche(2a) und einem in die Zylinderlaufbuchse (2) hineinragenden Absatz (15) desZylinderkopfes (9) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dasszumindest ein Zuführkanal (32) für ein flüssiges Sperrmedium (mF) in einenan das Dichtelement (17) grenzenden Raum (33) einmündet.
  2. 2. Einrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (33) vom Dichtelement (17), vom Zylinderkopf (9) und der Zylinderlaufbuchse (2) aufgespannt wird.
  3. 3. Einrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derZuführkanal (32) zumindest teilweise im Zylinderkopf (9) ausgebildet ist.
  4. 4. Einrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieMündung des Zuführkanals (32) im Bereich des Absatzes (15) angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet, dass der Zuführkanal (32) zumindest teilweise in derZylinderlaufbuchse (2) ausgebildet ist.
  6. 6. Einrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieMündung des Zuführkanals (32) in einem dem Absatz (15) zugewandtenBereich der inneren Mantelfläche (2a) der Zylinderlaufbuchse (2) angeordnetist.
  7. 7. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, dass das Dichtelement (17) in einer Ringnut (16) in eineräußeren Mantelfläche (15a) des Absatzes (15) angeordnet ist, wobei vorzugsweise die Mündung des Zuführkanal (32) im Bereich der Ringnut (16)ausgebildet ist.
  8. 8. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurchgekennzeichnet, dass das Dichtelement (17) im Bereich seiner derZylinderlaufbuchse (2) zugewandten äußeren Mantelfläche (17a) eineringförmige Vertiefung (V) aufweist, welche eine der Zylinderlaufbuchse (2)zugewandte äußere Ringfläche (25a, 35a) ausbildet, deren kleinsterDurchmesser (dv) geringer ist als der größte Durchmesser (D) desDichtelementes (17).
  9. 9. Einrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieringförmige Vertiefung (V) in axialer Richtung auf der dem Brennraum (B)abgewandten Seite von einer den größten Durchmesser (Di7) desDichtelementes (17) ausbildenden ersten Dichtleiste (36) begrenzt ist.
  10. 10. Einrichtung (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieringförmige Vertiefung (V) eine ringförmige Schulter (25) ausbildet.
  11. 11. Einrichtung (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dassdie ringförmige Vertiefung (V) eine ringförmige Tasche (35) ausbildet.
  12. 12. Einrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dieringförmige Tasche (35) in axialer Richtung auf der dem Brennraum (B)zugewandten Seite von einer zweiten Dichtleiste (37) begrenzt ist.
  13. 13. Einrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass derDurchmesser (D37) der zweiten Dichtleiste (37) geringer ist, als der größteDurchmesser (Di7) des Dichtelementes (17) und größer als der kleinsteDurchmesser (dv) der äußeren Ringfläche (35a).
  14. 14. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurchgekennzeichnet, dass der kleinste Durchmesser (di7) des Dichtelementes (17) größer ist als der größte Durchmesser (Di6) der Ringnut (16).
  15. 15. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurchgekennzeichnet, dass die axiale Erstreckung (b) des Dichtelementes (17)geringer ist als die axiale Erstreckung (c) der Ringnut (16).
  16. 16. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurchgekennzeichnet, dass der größte Durchmesser (D) des Dichtelementes (17)kleiner ist, als der Innendurchmesser (d2) der Zylinderlaufbuchse (2).
  17. 17. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurchgekennzeichnet, dass der Zuführkanal (32) mit einer zumindest einRückschlagventil (30) aufweisenden Zuführleitung (31) verbunden ist.
  18. 18. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurchgekennzeichnet, dass das Dichtelement (17) durch einen Kolbenringgebildet ist.
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