AT525373A4 - Anschlagschaft für Handfeuerwaffen - Google Patents

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AT525373A4
AT525373A4 ATA198/2022A AT1982022A AT525373A4 AT 525373 A4 AT525373 A4 AT 525373A4 AT 1982022 A AT1982022 A AT 1982022A AT 525373 A4 AT525373 A4 AT 525373A4
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Abstract

Ein Anschlagschaft für Pistolen besteht aus einem länglichen Körper (5), dessen hinteres Ende eine erste Abstützfläche ( 6) für die Anlage an der Schulterregion des Schützen und dessen vorderes Ende einen Handgriff (9) für die Hand des Schützen sowie eine zweite Abstützfläche (16) für die Aufnahme der gesamten Reaktionskraft der Pistole bildet, soll mit geringem Aufwand den Einsatz verschiedener Faustfeuerwaffen mit unterschiedlich ausgeformten Griffstücken (2) mit nur einem Anschlagschaft (5) ermöglichen. Dazu ist der gesamte Handgriff (31) austauschbar und ermöglicht die Verwendung unterschiedlicher Pistolen (1) mit nur einem länglichen Körper (5).

Description

Die Erfindung bein£ft einen Anschlagschaft für Pistolen, bestehend aus einem länglichen Körper, dessen hinteres Ende eine erste Abstützfläche für die Anlage an der Schulterregion des Schützen und dessen vorderes Ende eine Handhabe für die Hand des Schützen sowie eine zweite Abstützfläche für die Aufnahine der Reaktionskraft der Pistole hat.
Rekannte Arschlagschäfte für Pistolen sind am Guffstück oder am Gehäuse der jeweiligen Pistole ahnchmbar befestigt. Dadurch ergeben sich für den Pistolenschützen die Vorteile eines standardmäßigen Gewehrs, zum Beispiel die Erhöhung der Treficherheit, Derartige Anschlagschäfte sind aus der US 8,438,771 und der US 4.291.482 bekannt.
In den Patent AT 410141 des Anmelders ist ein Anschlagschaft beschrieben, dessen untere Strebe in eine eigens dafür geschaffene Führung des Griffstücks eingreift, und dessen obere Strebe eine Anlasefläche für das Grifßstück hildet. Weil die Hand des Schützen bei Gebrauch nur das Griffstück der Pistole umfasst, ist die Stabilität der Verbindung von der Biegesteifigkeit der unteren Strebe begrenzt,
Alle diese Anschlagschäfte haben den Nachteil, dass ihre Montage und Demontage Geschicklichkeit und einen erhöhten Trainmngsaußwand erfordem, Das kann im Einsatzfall ein Problem darstellen, Weiters sind solche Anschlagschäfte so zu befestigen, dass der Rücklauf des Schlittens nicht behindert ist. Das heeinträchtiet entweder das Griffgefühl (siehe US 8.438,771) oder es erfordert konstroktive Maßnahmen an der Pistole (siehe US 4.201.482). Weiters simd diese Anschlagschäfte jeweils für die Verbindung mit emer bestimmten Pistole gestaltet,
Aus dem Patent ATS14689 des Anmelders ist ein Anschlagschaft bekannt, der emen Handeriff für die Hand des Schützen und eine Abstützfläche für die Aufnahme der Reaktionskraft aufweist und die Verbindung mit der Pistole durch die Hand des Schützen erfolgt, Der Handerift bildet eine nach vorne offene Mulde, in welche die Kontur des hinteren Teiles des Grifktücks der Pistole passt, Der Freiraum vor dem Handeriff nimmt die Schusshand auf, sodass der Schütze den Handernff gemeinsam mut dem vom andern T aufgenoteamenen Orifätück einhändie umfassen kann, Griffstück und Handgriff werden von der Hand des
Nachteilig daran ist, dass der Anschlagschaft nur für eine bestimmte Wale passt, Die Produktion von verschiedenen Anschlagschäflen für verschiedene Handfeuerwaflfen ist wegen der hohen Werkzeugkosten für Kunststoffspritzteile nicht zieführend,
Ex ist daher Aufgabe der Erfindung, mit geringem Aufwand den Einsatz verschiedener Faustfeuerwallen mit unterschiedlichen Griffstückformen mil nur einem Anschlagschaft zu ermöglichen,
Erfindungsgemäß ist der vordere Teil des Anschlagschaftes, also der Handgriffbereich, austauschbar, wobei dessen Gestalt dem jeweiligen Pistolengriff angepasst ist, So kann der Anschlagschaft mit verschiedenen Waffen verwendet Werden. In dieser bevörzugten Ausführungsform ist der fängliche Körper vorne in zwei Arme verzweigt, und bildet der Hander{f einen an die Enden der Arme ansteckbarer Griffteil, wobei die Arme und der Handen über längs gerichtete Steckzapfen mitemander verbunden sind, In dieser Ausführungsform können schr breite oder schmale Pistolengriffstücke oder Pistolen nut ungewöhnlichen Griffformen eingesetzt werden, Die Steckzapfen passen in eine Öffumg des jeweils anderen Teiles und können mittels quer zur Schussrichtung angeordneter Stifte gesichert sein. Von Seitenwänden begrenzte nach vorne offene Mulde positiomert die Pistole und gibt ihr Halt, sodass sie schnell und sicher gleichzeitig mit dem Handern ff erfasst und mn Gebrauchsstellung hringbar ist.
In einer Variante der bevorzugten Ausführungsform bildet der Handgriff bei einem einteiligen Anschlaeschafl eine nach vom hin offene Mulde, in die ein Einschubteil einsetzbar ist, in dessen vordere Kontur die himere Kontur des Griff stücks einer Pistole passt, Die hintere Kontur des Einschubteils entspricht jedenfalls der Form der nach vome hin offenen Mulde des Handeriffs, Die vordere Kontur des Einschubteils entspricht der Griffform der jeweiligen Waffe, Somit ist der Atschlagschaft mit verschiedenen Waffen durch Auswahl und Austausch eines kleinen Teiles verwendbar, Der Einschubteil kann aus beliebigen Materialen gefertigt sein, so etwa auch aus einem elastischen Werkstoff zur Dämpfung des Rückschlages, Er könnte mittels Kleben, Einrasten, Einschnappen oder Ver-
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Abbildungen zweier Ausführungsformen beschrieben und erläutert, Es stellen dar:
Fig. 1; Einen Anschlagschaft mit Pistole in Gebrauchsstellung, Fig. 2: Den Anschlagschaft in einer ersten Ausführungsform, Fig, 3: Den vorderen Teil dessen, vergrößert und explodiert, Fig, 4: Den Einschubten in Seitenansicht,
Fig, 5: Denselben ın Draufsicht,
Fig. 6. Denselben von hinten gesehen,
Fig, 7: Denselben im Schmitt nach AA in Fig, 5,
Fig. &: Denselben von vorne gesehen;
Fig. 9: Den Anschlagschaft in der bevorzugten Ausführungsform, explodiert,
Fig. 10:Einen Längsschmit nach AA in Fig, 9,
Fig. 1. Eine axonometnische Ansicht zu Fig, 1O.
In Fig, 1 ist eine Pistole mit | und ein Anschlagschafl summarisch mit 5 bezeichnet, das Grifistück der Pistole mit 2, ihr Laufchkiten mit 3 und der Abzug mit 4, Der Anschlagschaft 5 ist ein Känglicher Spritzteil aus einem geeignelen Kunststoff mit Verstärkungsrigpen, der an seinem hinteren Ende eine erste Abstützfläche 6 für die Anlage an der Schulterregion des Schützen bildet, Nach vome ist er m zwei Ätreben 7,8 verzweigt, deren Enden in emen Handentf 9 übergehen.
Die beiden Arme 7,8 und der Handen{f 9 umgeben einen Freiraum 10 für die Hand des Schützen, die allein den Handernt 9 und das Griffstück 2 der Pistole zusammenhält
In Fig. Z ist der Anschlagschaft 5 aut angebrachtem Einschubleit 1lund in Fig, 3 vergrößert nut abgenommenem Einschubteil 11 zu sehen. Die obere Strebe 7 hat oben eine Abplattung 12, um Freiraum für den zurücklaufenden Laufschlitten 3 zu schaffen, Der Handen{F 9 bildet eine nach vorne hin offene Mulde 13,
die oben eine Verlängerung 14 nach hinten bildet, Der Hortzontalschnitt durch
Die hintere Kontur des Einschubteiles 11 entspricht jedenfalls der Form der nach vome hin offenen Mulde 13.14 des Handeriffs ®, Dessen vordere Kontur entspricht der hinteren Kontur des Grifktücks 2 der jeweiligen Pistole; ste bildet eine zweite Abstützfläche 16. Der Einschubteinl 11 hat an seinem oberen Ende einen Fortsatz 17 nach hinten, der m «be Verlängerung 14 der Mulde 13 des Handeriffs © reicht und so die verükale Positionierung des Einschubteiles 11 erleichtert, Zur festen Verbindung des Einschubielles 11 mit dem Handgriff ® sind hier ın den beiden Teilen quer zur Schussrichtung angeordnete Bohrungen 18, 19, 18°, 19° für Stifte, insbesondere Äpannstifte 20 vorgesehen, Die Bohrung 18 ist ungefähr vertikal und die Bohrung 19 horizontal.
Ganz allgemein ist mit vorne die dem Ziel und mit hinten, die dem Schützen zugewandte Sehe gemeint,
In den Fig. 4, 5, 6 und 8 ist der Einschubteil 11 von der Seite, von vome, von hinter und von oben zu sehen; m Fig, 7 m Schnitt, Die Mulde 13 des Handenfs 9 und ihre Verlängerung 14 kann im Querschrmitt rechteckig. U«förmig oder oval sein, Entsprechend der Form der Mulde 13 ist die hintere Kontur des Einschubteils 11 aus einer Basis 24 mit oben dem Foartsatz 17 und je einem Lappen 25 auf beiden Seiten gebildet, Die Lappen 23 umschließen das Griffstück 2 der Pistole I und geben ihr seitlichen Halt,
Der Einschuböteil 11 ist nach Entfernen der Spannstifie 20 mit zwei Manipulationen einfach auszutauschen, Dantit kann ein anderer Einschubteit 11 auch für andere Pistolenmodelle verwendet werden,
in Fig, 9 ist der bevorzugte Anschlagschaft 30 und der Handeriff 31 dargestellt, In seiner Grundform entspricht der Anschlagschaft 30 dem der ersten Ausführungsform, jedach weisen die Arme 37,38 freie Enden auf, an welche die beiden Bogenstücke 40.41 des Handegriffs 31 angesteckt sind.
In Fig, 186 und Fig, 11 ist zu erkennen, dass Zapfen 42,42 an den Enden der Arme 37,38 in entsprechende Vertiefungen 44.45 des Handerifis 31 passen. Zur Sicherung dienen Zylindrische Süfte 49 in quer Kegenden Bohrungen 50.
Der Handgriff 31 ist em Bügel Er besteht aus einer ungefähr vertikalen Basis 54, an der hinten, also außen, der Handballen des Schützen anliegt, daran oben und unten anschließenden Bogenstücken 40.41 und aus Seitenwänden 57, wel-
In Fig, 11 ist angedeutet, dass durch Bereithalten verschieden geformiter Handgriffe 31 die Verwendung unterschiedlicher Pistolen möglich Ist,
Es liegt um Rahmen der Erfindung, dass die vorstehenden technischen Lösungen auch für Revolver und Maschinenpistolen angewendet werden können.
3 Pistole 2 Onfisiück
3 Laufschlitten von £ 4 Abzug von }
S Anschlaeschaft
& Erste. Abstürzfläche 7 Obere Strebe
8 Untere Strebe
S$ Handenff 9 in Fikuren 1. 2,3 18 Freiralurı
33 Einschubteli
32 Be
33 Mulde in 8 134 Verlängerung von ES Bat 16 Zweite Abstütziläche 7 Fortsatz vor Fi 38 Vertikale Bohrone ie Sund 18° In 41 39 Horkzontale Bobhmeg ıun.9 und 19° im 11 26 Süß in 18.18
71 win A
A a An
we Eon
Z4 Basıs 25 Langen
26 vn 30 Aunschlagschaft ja bevorzugter Ausführung 3% Handen ff 31 in Figuren 3, 1041
5
37 Oberer Arm von 30
38 Unterer Arın von 30
40 Oberes Bogenstück, Ende von 31 41 Unteres Bogenstück, Ende von 31 42 Zapfen
43 Zapfen
44 Vertiefung für 42
45 Vertiefung Dir 43
495 Saft
50 Öffnungen für 49
Si Mulde
55 Seitenwände
8

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    1, Anschlagschaft für Pistolen, bestehend aus einen länglichen Körper 5), dessen hinteres Ende eine erste Abstützfläche (6) für die Anlage an der Schulterregion des Schützen und dessen vorderes Ende einen Handgriff (9) für die Hand des Schützen mit einer zweiten Abstützfläche (16) für die Aufnahme der Reaktionskraft der Pistole bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Handeriff (31} austauschbar, und dessen Gestalt der Criffform der jeweils benutzten Pistole angepasst ist oder in den Handen (9) ein Einschubteil (11) eingesetzt werden kann, der zu einem Griffstück einer Pistole passt,
  2. 2. Anschlagschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der längliche Körper (30) vorne in zwei Arme (37,38) verzweigt, und der Handgriff (213 an die Enden der Arme (37,38 ansteckbar ist, wobei die Arme (37,38) und der Handerift (31) über längs gerichtete Steckzapfen (42.43) miteinander verbunden sind,
  3. 3, Anschlagschaft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (31) aus einer Basts (54) und aus Seitenwänden (55) besteht, wel che eine nach vorne offene Mulde (S1} bilden, welche Mulde (ST) der jeweils benutzten Pistole angepasst ist.
  4. 4, Anschlagschaft nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (1) mittels quer zur Schussrichtung angeordneter Süfte (49) mut den Amen (37,38) verbunden el.
  5. 5, Anschlagschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (9) eine nach vorne offenen Mulde (13) darstellt, in die ein Einschubtei (11) passend einsetzbar ist, in welchen Einschubteil (LI) ein Orülstück (9) einer Pistole (1) passt.
  6. 5, Anschlagschaft nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschubteil (11) mittels quer zur Ächussrichtung angeordneter Stifte (20) mit dem Handerift (9) der Pistole verbunden st.
  7. 7. Anschlagschaft nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschubteil (11) aus einer sich über die ganze Länge der Mulde (13) erstre-
    &. Anschlagschaft näch Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kinschubteil aus einem elastischen Werkstoff besteht.
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