CH120280A - Schaft für Handfeuerwaffen. - Google Patents
Schaft für Handfeuerwaffen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C23/00—Butts; Butt plates; Stocks
- F41C23/12—Auxiliary stocks for stabilising, or for transforming pistols, e.g. revolvers, into shoulder-fired guns
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C23/00—Butts; Butt plates; Stocks
- F41C23/04—Folding or telescopic stocks or stock parts
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Description
Schaft für Handfeuerwaffen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schaft für Handfeuerwaffen. Gemäss der Erfindung ist der Schaft ab nehmbar und besteht aus mehreren Pass- stücken, die auseinanderklappbar ausgebildet sind, derart, dass die Waffe vom Schützen auch an die Schulter angelegt werden kann und dass der auseinandergefaltete Schaft eine grosse Steifigkeit gegen Formverände rungen besitzt und in dieser Stellung so gesichert ist, dass der Schlagbolzen oder der Hahn der Pistole ungehinderte Bewegungs freiheit hat und dass der Schaft in zusammen geklappter Lage bequem in der Hand des Schützen liegt und leicht hantiert und be dient werden kann. Mit Hilfe des neuen Schaftes kann eine Handfeuerwaffe, zum Beispiel Pistole, leicht in einen Karabiner, das heisst eine auf der Schulter zu tragende, bezw. beim Zielen an die Schulter anzu legende Waffe verwandelt werden. Der Erfindungsgegenstand ist in bei liegender Zeichnung in einem Ausführungs beispiel dargestellt, in welchem Fig. 1 ein Schaubild in Verbindung mit einer automatischen Colt-Pistole zeigt; Fig. 2 ist ein Grundriss der an die Pistole angelenkten ersten Schaftteile; Fig. 3 ist ein wagrechter Längsschnitt durch den Schaft nach der Linie a-a in Fig. 1. Der gezeichnete Schaft besitzt drei Bak- kenpaare, nämlich ein Vorderbackenpaar 1, 1, ein Mittelbackenpaar 2, 2 und ein rück wärtiges Backenpaar 3, 3, welche Backen paare 1, 2, 3 als gestanzte Blechformstücke ausgebildet werden können. Die Vorderbacken 1, 1 sind an dem Griff der Pistole 5 - in geeigneter Weise an gebracht. Das Mittelbackenpaar 2, 2 ist an die Vorderbacken 1,1 scharnierartig bei 6, 6 angelenkt, und die rückwärtigen Schaft backen 3, 3 sind bei 7, 7 mit den Mittel backen durch Scharniere verbunden. Das gekrümmte Schulterstück 8, welches das Schaftende bildet und beim Gebrauch der Waffe als Karabiner gegen die Schulter des Schützen gedrückt wird, verbindet mit- telst der Scharniere 9, 9 die beiden rück wärtigen Schaftbacken 3, 3 miteinander und hält sie zusammen, sowohl wenn der Schaft auseina.ndergeklappt, als auch in zusammen gefalteter Lage ist. Diese Ausbildung des Pistolenschaftes ermöglicht, den Schaft für dauernd an der Pistole zu befestigen, ohne die Handlichkeit der Waffe, wenn sie als Pistole gebraucht wird, zu beeinträchtigen, und bietet gleich zeitig dem Schützen die Möglichkeit, den Schaft jederzeit schnell auseinanderzukla.p- pen, wenn er die Waffe als Karabiner be nutzen will. Aus den Fig. 1 und, 2 kann man ersehen, in welcher Weise dafür gesorgt ist, dass der Schlagbolzen oder Hahn der Pistole stets völlige Bewegungsfreiheit hat: An den Vorderbacken 1, 1 sind rückwärtige Ver längerungen 11, 11 ausgebildet, an denen Distanzbolzen 12, 13 befestigt sind. Die Länge derselben ist ganz genau so berechnet, dass sie mit ihren Köpfen gegeneinander stossen, und ihre durch die Verlängerungen 11, 11 bestimmte Entfernung von dem Schlagbolzen sichert demselben genügend Raum und reichliche Bewegungsfreiheit. Um dem auseinandergeklappten Pistolen schaft die für den Gebrauch als Karabiner erforderliche Steifigkeit zu geben, ist an der einen der rückiwärtigen Schaftbacken 3 ein kastenartiges .Sattelstück 15, in welchem eine federnde Klaue 16 spielt, befestigt. Das äussere Ende des Sattelstückes 15 tritt beim Auseinanderklappen des Schaftes in eine Öffnung 14 der Gegenbacke 3, die an der Innenseite zweckmässigerweise noch mit einem erhöhten Rand 17 versehen ist. Letzterer dient als Führung für den Kopf des Sattelstückes 15. Die federnde Klaue 16 schnappt hierbei von selbst in die Arbeitslage gemäss Fig. 1 und 3 ein und sichert die hergestellte Ver bindung zwischen den beiden Backen 3, 3. Die in den mittleren und rückwärtigen Schaftbacken 2 bezw. 3 angebrachten Off- nungen 19 legen sich beim Zusammenklap pen des Schaftes neben die Abzugsöffnungen der Pistole. An den rückwärtigen Backen 3, 3 sind noch Auskehlungen<B>18</B> vorgesehen, die so geformt sind, dass sich die Finger des Schützen bequem einlegen und anschmiegen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaft für Handfeuerwaffen, zum Bei spiel Pistolen, dadurch gekennzeichnet, dass er abnehmbar ist und aus mehreren Pass- stücken besteht, die auseinanderklappbar aus gebildet sind, derart, dass die Waffe vom Schützen auch an die Schulter angelegt wer den kann und dass der auseinandergefaltete Schaft eine grosse Steifigkeit gegen Form veränderungen besitzt und in dieser Stel lung so gesichert ist, dass der Schlagbolzen oder der Hahn der Pistole ungehinderte Be wegungsfreiheit hat und dass der Schaft in zusammengeklappter Lage bequem in der Hand des Schützen liegt und leicht hantiert und bedient werden kann.UNTERANSPRüCHE: 1. Schaft nach Pz)tentanz;prueli, gelennzeich- net durch drei aneinandergelenkte Backen paare (1, 2, 3),; die durch ein Sattel stück (15) in der Arbeitslage gepresst ge halten werden. 2. Schaft nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen des rückwärtigen Backen paares (3) einerseits durch einen als Schulteranlage ausgebildeten Scharnier bolzen (8) miteinander verbunden ist. 3.Schaft nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderbacken (1, 1) mit Distanz bolzen (12, 13) versehen sind. 4. Schaft nach Patentanspruch und Unter ansprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sattelstück (15) mit einer feder belasteten Sperrklaue (16) versehen ist. Schaft nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Backenpaare (1, 2, 3) als gestanzte Blechformstücke ausgebildet und mit Öff nungen (19) versehen sind, die sich bei zusammengeklapptem Schaft neben die Abzugsöffnung legen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH120280T | 1926-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH120280A true CH120280A (de) | 1927-05-16 |
Family
ID=4379163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH120280D CH120280A (de) | 1926-03-26 | 1926-03-26 | Schaft für Handfeuerwaffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH120280A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0933023A1 (de) * | 1998-01-29 | 1999-08-04 | Sai Cheong Lai | Angelrute |
| AT525373A4 (de) * | 2022-10-20 | 2023-03-15 | Bubits Wilhelm | Anschlagschaft für Handfeuerwaffen |
-
1926
- 1926-03-26 CH CH120280D patent/CH120280A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0933023A1 (de) * | 1998-01-29 | 1999-08-04 | Sai Cheong Lai | Angelrute |
| AT525373A4 (de) * | 2022-10-20 | 2023-03-15 | Bubits Wilhelm | Anschlagschaft für Handfeuerwaffen |
| AT525373B1 (de) * | 2022-10-20 | 2023-03-15 | Bubits Wilhelm | Anschlagschaft für Handfeuerwaffen |
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